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	<title>Herderkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:52:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herderkirche&amp;diff=840614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Wort zuviel.</title>
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		<updated>2026-03-09T00:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wort zuviel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weimar, Herderkirche, 2019-09 CN-03.jpg|mini|Südostansicht der Herderkirche.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar Herderkirche 01.jpg|mini|Innenansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Volksmund als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herderkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Kirche in [[Weimar]] heißt eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist das bedeutendste Kirchengebäude der Stadt und befindet sich in der [[Altstadt (Weimar)|Altstadt]]. Das Haus ihrer Kirchgemeinde ist [[Herderplatz 6 (Weimar)|Herderplatz 6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Kirche wurde zwischen 1245 und 1249 gebaut. 1299 zerstörte ein Feuer das Gebäude, von dem nur die Fundamente erhalten blieben. Der zweite Kirchenbau wurde beim [[Stadtbrand]] 1424 schwer beschädigt. Das heutige Bauwerk geht auf die [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Hallenkirche]] im [[spätgotisch]]en Stil zurück, die zwischen 1498 und 1500 errichtet wurde. Der Chor diente als Grabstätte der [[Ernestiner|ernestinischen]] Linie der [[Wettiner]]. Die [[Reformation]] erfasste auch Weimar. Seit 1525 wird in der zuvor katholischen Kirche evangelischer Gottesdienst gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar, Herder-Denkmal, 2019-09 CN-01.jpg|mini|hochkant|Herder-Denkmal von 1850.]]&lt;br /&gt;
Den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Herderkirche&amp;#039;&amp;#039; trägt das Gebäude wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Herderplatz (Weimar)|Herderplatz]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem [[Theologe]]n und [[Philosoph]]en [[Johann Gottfried Herder]], der von 1776 bis zu seinem Tode 1803 als General[[superintendent]] in der Stadtkirche wirkte und auf dem dazu gehörigen Friedhof begraben ist. Dort wurde 1807 Herzogin [[Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel|Anna Amalia]] bestattet. Der Platz vor der Kirche wurde nach der Errichtung des [[Johann Gottfried Herder#Ehrungen|Herderdenkmals]] 1850 ebenfalls nach ihm benannt. Am Wohnhaus nördlich hinter der Stadtkirche kennzeichnet eine Gedenktafel Herders frühere Amtswohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar-1840-Herderplatz-Oeder.jpg|mini|Herderplatz von Südosten (Stahlstich von L. Oeder um 1840).]]&lt;br /&gt;
Bei den [[Luftangriffe auf Weimar|Luftangriffen auf Weimar]] gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Kirche am 9. Februar 1945 durch [[Bombe]]n stark beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bilder der Zerstörung. Weimar 1945. Fotos von Günther Beyer&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Stadtmuseum 2015. S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 19 Meter hohe Steildach und das Holzgewölbe wurden weitgehend zerstört, die verbliebenen steinernen Gewölbe in den Ostteilen stürzten ein. Das gesamte Innere wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Ab 1945 erfolgte die Beseitigung der Trümmer, von 1948 bis 1953 der Wiederaufbau (statische Absicherung der Außenwände, Aufrichten des Daches und Dachreiters, Instandsetzung des Westturms, Einzug und Verputz neuer Holzgewölbe, Wiederherstellung des Chorbogens). Die Kirche wurde am 14. Juni 1953 eingeweiht. Die Instandsetzung und Restaurierung der Innenausstattung erfolgte bis 1977.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Zießler: &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Erfurt&amp;#039;&amp;#039;. In: Götz Eckardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Henschel-Verlag, Berlin 1978, S. 489–499.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Dezember 1988 lieferte der damalige Superintendent Reder fünf Besetzer der Kirche, die damit ihren Ausreisewillen unterstreichen wollten, an die DDR-Sicherheitsorgane aus. Die Besetzer und vier Mitwisser erhielten hohe Haftstrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Friedlichen Revolution in der DDR]] stellte sich heraus, dass der Superintendent zu den fast 80 Pfarrern und Kirchenmitarbeitern in Thüringen gehörte, die vom [[MfS]] als [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] registriert waren. Ein konkretes Handeln Reders als IM  und speziell ein inhaltlicher Zusammenhang mit der Kirchenbesetzung ist nicht belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Kunz: &amp;#039;&amp;#039;[https://thewidesight.de/?p=238 Hans Reder – Der Verschwundene]&amp;#039;&amp;#039;. Ausführliche Dokumentation vom Mai 2015, aktualisiert im Juli 2016, über Hans Martin Reder (* 12. Juni 1927 in Heinrichsfelde/Schlesien; † 17. Mai 2016 in Hofgeismar) sowie mit Nachfragen an die fünf damaligen Kirchenbesetzer; abgerufen am 8. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Herderkirche ging es direkt in den Knast. Vor 25 Jahren lieferte der damalige Weimarer Superintendent fünf Kirchenbesetzer den DDR-Behörden aus&amp;#039;&amp;#039;. Thüringische Landeszeitung, 3. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herderkirche und der Herderplatz waren im [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende-Herbst]] 1989 wichtige Treffpunkte der friedlichen Revolution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herderkirche gehört, gemeinsam mit [[Herders Wohnhaus]] und dem [[Altes Gymnasium Weimar|Alten Gymnasium]], zum Ensemble [[Klassisches Weimar]], das 1998 zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]] erklärt wurde. 2012 wurde die Herderkirche in die Internationale [[Nagelkreuzgemeinschaft]] der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirchen aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nagelkreuz mahnt zur Versöhnung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Landeszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 17. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2010 bis 2016 wurde die Kirche umfassend [[Restaurierung|restauriert]],&amp;lt;ref&amp;gt;RBB kulturradio: [https://web.archive.org/web/20161201222329/http://www.kulturradio.de/nachrichten/2016/11/festgottesdient-zur-wiedereroeffnung-von-weimarer-herderkirche.html &amp;#039;&amp;#039;Festgottesdienst zur Wiedereröffnung von Weimarer Herderkirche&amp;#039;&amp;#039;], 29. November 2016; Stand 8. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter die Kanzel, der Taufstein&amp;lt;ref&amp;gt;Burkhard Kunkel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der lutherischen Kirchen im 16. Jahrhundert. Medien, Mitteldinge, Monumente – eine Geschichte der materiellen Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-7861-2848-9, S. 220–221 und 334.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Cranach-Altar.&amp;lt;ref&amp;gt;Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Weimar: [http://www.ek-weimar.de/aus-dem-gemeindeleben/214-zweiter-bauabschnitt-in-der-stadtkirche-st-peter-und-paul-herderkirche.html &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Bauabschnitt in der Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche)&amp;#039;&amp;#039;], Stand 1. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wird nun durch zwei neue Kirchenfenster mit Spezialverglasung vor [[UV-Licht]] geschützt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar Herderkirche - Cranach-Altar Mittelteil 1.jpg|mini|Cranachsches Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Christus am Kreuz&amp;#039;&amp;#039;. Luther, mit der Bibel in der Hand, was das reformatorische Prinzip &amp;quot;[[sola scriptura]]&amp;quot; (allein die Schrift) unterstreicht. Ein Blutstrahl, der direkt aus der Seitenwunde Christi auf den Kopf von Cranach trifft, symbolisiert die persönliche Teilhabe am Erlösungswerk Gottes und macht den Maler zum Teil der Heilsgeschichte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Altarbild von Cranach ===&lt;br /&gt;
Das bemerkenswerte dreiflüglige Altarbild der Stadtkirche wurde nach neuester Forschung von [[Lucas Cranach der Jüngere|Lucas Cranach dem Jüngeren]] 1552 bis 1555 gefertigt und nicht wie lange angenommen von [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach dem Älteren]] in seinem Todesjahr begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/kultur/article218548923/Cranach-in-Thueringen-Vorzeichnung-unter-der-Farbe-entdeckt.html |title=&lt;br /&gt;
Cranach in Thüringen: Vorzeichnung unter der Farbe entdeckt&lt;br /&gt;
|accessdate=2015-10-20 |last= Krüger|first=Mirko |date=2011-04-26 |work=[[Thüringer Allgemeine]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gilt heute als Hauptwerk der sächsisch-thüringischen Kunst des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Im Altarraum steht auch das Original der Grabplatte Lucas Cranach des Älteren aus der [[Jakobskirche (Weimar)|Jakobskirche]]. An der Südseite der Jakobskirche befindet sich eine [[Reproduktion#Technik und Kunst|Kopie]]. Gleichfalls bedeutend mit dem Altarbild ist der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lutherschrein&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Triptychon]] mit Bildnissen [[Martin Luther]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cranach-Altar wurde durch die 1940 erfolgte Auslagerung vor der Zerstörung durch die [[Luftangriffe auf Weimar]] bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstliche Grabmäler ===&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts bis Anfang des 17. Jahrhunderts war die Stadtkirche die fürstliche Grablege der in Weimar residierenden ernestinischen Wettiner. Die Grabmäler und Bestattungen folgender fürstlicher Personen befinden sich noch in der Stadtkirche:&lt;br /&gt;
* Kurfürst [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich I. von Sachsen]] (1503–1554),&lt;br /&gt;
* dessen Frau [[Sibylle von Jülich-Kleve-Berg (1512–1554)|Sibylla von Jülich-Kleve-Berg]] (1512–1554)&lt;br /&gt;
* [[Agnes von Hessen]] (1527–1555), die erste Frau von [[Johann Friedrich II. (Sachsen)|Johann Friedrich II. von Sachsen]]&lt;br /&gt;
* Herzog [[Johann Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Johann Wilhelm I. von Sachsen-Weimar]] (1530–1573),&lt;br /&gt;
* dessen Frau [[Dorothea Susanne von der Pfalz]] (1544–1592) – [[Epitaph für Dorothea Susanne von der Pfalz]]&lt;br /&gt;
* Herzog [[Friedrich Wilhelm I. (Sachsen-Weimar)|Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar]] (1562–1602),&lt;br /&gt;
* dessen erster Frau Sophia von Württemberg (1563–1590)&lt;br /&gt;
* Herzog [[Johann (Sachsen-Weimar)|Johann von Sachsen-Weimar]] (1570–1605),&lt;br /&gt;
* dessen Frau [[Dorothea Maria von Anhalt]] (1574–1617)&lt;br /&gt;
* Herzogin [[Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel]] (1739–1807)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach ist als letzte Regentin auf eigenen Wunsch 1807 in der Stadtkirche bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befanden sich mindestens bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nachweislich einige Grabplatten, wie des Joh. Poppo von Greiner, und Grabsteine aus uradeligen Familien, wie die der Witwe Magdalene des Sigm. von Reuss oder der Katharina Sophie von Werthern, geb. von Schönberg, Ehefrau des Dietrich von Werthern (der Aufklärende), im Kirchenschiff.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Herderkirche 2016.jpg|mini|hochkant|[[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] mit [[Rückpositiv]] der Sauer-Orgel von 1998–1999.]]&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Stadtkirche wurde 1998–1999 von [[W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder)]] im historischen Gehäuse der 1812 von Johann Gottlob Trampeli (Adorf/Vogtland) erschaffenen Orgel erbaut, wobei mehrere erhaltene Register aus der [[Eberhard Friedrich Walcker|Walcker]]-Orgel von 1908 (die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1953/54 sowie 1964 durch Sauer teilweise wiederhergestellt worden war) sowie die Chamade 8&amp;#039; von 1978 (auf der oberen rechten Seitenempore) wiederverwendet wurden. Das heutige Instrument hat 53 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] mit [[Traktur#Mechanisch|mechanischer Spiel-]] und [[Traktur#Elektrisch|elektrischer Registertraktur]]. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Viola-Bianka Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Königin der Instrumente. Ein Orgel-Führer durch die Region Weimar und Weimarer Land.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Landratsamt Weimarer Land, Fagott-Orgelverlag, Friedrichshafen 2007, ISBN 978-3-00-021071-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Blockflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Sesquialtera II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Ital. Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Oktave || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Scharff IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;[[Tremulant]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Prästant || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Hohlflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Quintadena || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17.|| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.|| Superoktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19.|| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20.|| Mixtur I || IV-V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21.|| Mixtur II || IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22.|| Fagott || 16′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.|| Trompete || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24.|| Chamade || 8′&amp;lt;ref&amp;gt;1978 von Sauer auf der rechten oberen Seitenempore hinzugefügt; derzeit stillgelegt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25.|| Gedackt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26.|| Geigenprinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27.|| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28.|| Aeoline || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29.|| Schwebung || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30.|| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31.|| Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32.|| Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33.|| Gemshorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34.|| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35.|| Sifflöte || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36.|| Mixtur IV-V&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37.|| Dulzian || 16′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38.|| Franz. Trompete || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39.|| Oboe || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40.|| Untersatz || 32′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41.|| Prinzipalbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 42.|| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 43.|| Gedacktbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 44.|| Oktavbaß || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 45.|| Baßflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 46.|| Nachthorn || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 47.|| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 48.|| Baßaliquot III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 49.|| Hintersatz IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 50.|| Bombarde || 32′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 51.|| Posaune || 16′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 52.|| Trompete || 8′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 53.|| Sing. Kornett || 4′|| &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; III/I, I/II, III/II; Sub und Super III/II; Sub und Super III/III; I/P, II/P, III/P; Super III/P.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; Tutti (Druckknopf und Piston); Pistons: Handregister ab, Zungen ab, Crescendo an; Einzelabsteller für die Zungenregister, 128 [[Kombination (Orgel)|Setzerkombinationen]], Tremulanten in der Geschwindigkeit regulierbar, [[Registerschweller|Crescendowalze]], [[Schwellwerk#Bedienung|Schwelltritt]] für das III. Manual.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;lt;small&amp;gt;W&amp;lt;/small&amp;gt; = aus der Orgel von Walcker (1908)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Nach [[Johann Sebastian Bach]]s Zeit hatte die Stadtkirche sechs [[Kirchenglocke|Glocken]]. Das Hauptgeläut bestand aus vier Glocken, die in etwa in den Tönen h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;, dis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und h&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; erklungen sein dürften. Die große, rund 4.300&amp;amp;nbsp;Kilogramm schwere Glocke wurde zuletzt 1606 vom Erfurter Meister Hermann Königk umgegossen und läutete nur an den hohen Festtagen mit. Im Jahr 1632 goss Jakob König die &amp;#039;&amp;#039;Sterbeglocke&amp;#039;&amp;#039;, die zusammen mit der 1566 von [[Wolfgang Hilliger|Wolf Hilliger]] gegossenen &amp;#039;&amp;#039;Beichtglocke&amp;#039;&amp;#039; das Sonntagsgeläut bildete. Die &amp;#039;&amp;#039;Marienglocke&amp;#039;&amp;#039; stammte noch aus vorreformatorischer Zeit; sie wurde 1294 gegossen und erklang mit der &amp;#039;&amp;#039;Beichtglocke&amp;#039;&amp;#039; an Werktagen. Der [[Dachreiter]] beherbergte noch das &amp;#039;&amp;#039;Wächterglöckchen&amp;#039;&amp;#039; von 1680, am Hauptturm gab es die &amp;#039;&amp;#039;[[Feuerglocke|Sturm-]] und Uhrglocke&amp;#039;&amp;#039;. Die drei großen Glocken wurden im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] für [[Metallspende des deutschen Volkes|Rüstungszwecke eingeschmolzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte &amp;#039;&amp;#039;Marienglocke&amp;#039;&amp;#039; gab man 1922 für ein neues Eisenhartgussgeläut der [[Schilling &amp;amp; Lattermann#Gießerei Carl Friedrich Ulrich / Franz Schilling|Gießerei Schilling und Lattermann]] in Zahlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Mende: &amp;#039;&amp;#039;Die Glocken der Weimarer Schlosskirche&amp;#039;&amp;#039;. Weimarer Schriften, Bd.&amp;amp;nbsp;62, Weimar 2008, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Glocken trugen die Namen &amp;#039;&amp;#039;Luther&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herder&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bach&amp;#039;&amp;#039;. Nach mehr als 80 Jahren hatten sie ihre Belastungsgrenzen erreicht und sollten durch neue, bronzene ersetzt werden. Unter anderem spendeten für den Neuguss die Mitglieder aus dem [[Verein für die Geschichte Berlins]]. Die [[Glockengießerei Rudolf Perner]] in Passau goss 2009 drei Glocken, die am 28.&amp;amp;nbsp;September desselben Jahres in den Glockenstuhl der Weimarer Stadtkirche gehoben wurden&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.turmuhren-glocken.de/turmuhren_arbeiten_weimar.htm Turmuhren-Glocken-Arbeiten Weimar], Stand 8. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am [[Reformationstag]] 2009 wurde das Geläut in Dienst genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Glocken für die Herderkirche in Weimar&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft&amp;amp;nbsp;4, Oktober 2009, S.&amp;amp;nbsp;286.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei neuen Glocken heißen &amp;#039;&amp;#039;Luther&amp;#039;&amp;#039; (Ewigkeitsglocke), &amp;#039;&amp;#039;Herder&amp;#039;&amp;#039; (Friedensglocke) und &amp;#039;&amp;#039;Bach&amp;#039;&amp;#039; (Taufglocke). Die neuen Glocken wurden auf die Geläute des [[Weimarer Stadtschloss|Schlossturmes]], der römisch-katholischen [[Herz-Jesu-Kirche (Weimar)|Herz-Jesu-Kirche]] und der Jakobskirche abgestimmt. Die Verzierung der neuen Glocken stammt von [[Walter Sachs (Künstler)|Walter Sachs]]. Die Eisenhartgussglocken stehen seit dem 6. Mai 2011 im Hof vom [[Holzdorf (Weimar)|Landgut Holzdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Viola-Bianka Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Himmlische Instrumente. Ein Glocken-Führer durch die Region Weimar und Weimarer Land.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Landratsamt Weimarer Land in Kooperation mit dem Kirchenkreis Apolda-Buttstädt, Weimar/Apolda 2012, {{OCLC|914357542}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Foto&lt;br /&gt;
! Gießer/&amp;lt;br /&amp;gt; Gießort&lt;br /&gt;
! Gussart&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Ø (mm)&lt;br /&gt;
! Gewicht (kg)&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Nominal&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Glockenzier und&amp;lt;br /&amp;gt; Inschriften&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Glockengeschichte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Weimar Stadtkirche Gl 1.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Rudolf Perner GmbH &amp;amp; Co. KG (Passau)&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 1650&lt;br /&gt;
| 2650&amp;lt;br /&amp;gt;oder&amp;lt;br /&amp;gt; 3000 kg&lt;br /&gt;
| h0&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen zwei runden Reifen / Stadtkirche St. Peter und Paul-Weimar 2009/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (andere Seite) / Gießerzeichen/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flanke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; /SOLA FIDE SOLA GRATIA SOLA SCRIPTURA / [Linienrelief: Beten – Flehen; Linienrelief: Segnen – Helfen; Linienrelief: Lesen] (Schmuck von Walter Sachs)&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1566&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Wolff Hillinger d.&amp;amp;nbsp;J. od. Hilger (Freyberg); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1587&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zersprungen; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1587&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Melchior Möring[k] (Erfurt); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1588&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zersprungen; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1589&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Melchior Möring[k] (Erfurt); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1602&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zersprungen; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1604&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Hermann König[k] (Erfurt); Verlust im Ersten Weltkrieg (einschmelzen); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1922&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eisenhartgussglocke Schilling &amp;amp; Lattermann (Apolda und Morgenröthe); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ans Landgut Holzdorf abgegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Weimar Stadtkirche gl2.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Rudolf Perner GmbH &amp;amp; Co. KG (Passau)&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 1460&lt;br /&gt;
| 1850&amp;lt;br /&amp;gt;oder&amp;lt;br /&amp;gt;1930&lt;br /&gt;
| cis1&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen zwei runden Reifen / Stadtkirche St. Peter und Paul-Weimar 2009/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (andere Seite) / Gießerzeichen/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flanke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; /Licht Liebe Leben/[Linienrelief: In Betrachtung (Denker); Linienrelief:In Zuneigung (Mutter, Kind); Linienrelief: Baum] (Schmuck von Walter Sachs)&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1632/37&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Jacob König[k] (Erfurt); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1850&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Feuer – Riss; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1851&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Carl Friedrich Ulrich (Apolda) [klanglich nicht ganz rein]; Verlust im Ersten Weltkrieg (einschmelzen); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1922&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eisenhartgussglocke Schilling &amp;amp; Lattermann (Apolda und Morgenröthe) Nr. 3619; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ans Landgut Holzdorf abgegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Weimar Stadtkirche gl3.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| Rudolf Perner GmbH &amp;amp; Co. KG (Passau)&lt;br /&gt;
| Bronze&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 1250&lt;br /&gt;
| 1200&amp;lt;br /&amp;gt;oder&amp;lt;br /&amp;gt;1382&lt;br /&gt;
| e1&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen zwei runden Reifen / Stadtkirche St. Peter und Paul-Weimar 2009/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (andere Seite) Gießerzeichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flanke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; /SOLI DEO GLORIA/[Linienrelief: Bläser; Linienrelief: Streicher; Linienrelief: Sänger] (Schmuck von Walter Sachs)&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1566&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke [[Wolff Hilliger]] d.J oder Hilger [Bergner/Mende] (Freyberg); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1616&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Umguss; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1851&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Gebrüder Ulrich (Apolda); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1888&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bronzeglocke Franz Schilling als C.F. Ulrich (Apolda) Nr. 597; Verlust im Ersten Weltkrieg (einschmelzen); &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1922&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eisenhartgussglocke Schilling &amp;amp; Lattermann (Apolda und Morgenröthe) Nr. 3620; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ans Landgut Holzdorf abgegeben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orgeln im Landkreis Weimarer Land und in der Stadt Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Glocken im Landkreis Weimarer Land und in Weimar]]&lt;br /&gt;
* [[Grabplatte mit Malteserkreuz und Weltkugel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Lehfeldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Bau-und Kunstdenkmäler Thüringens&amp;#039;&amp;#039;. Heft XVIII: Grossherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. I. Band: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsbezirk Weimar&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.google.de/books/edition/Verwaltungsbezirk_Weimar/dAhzCjlCrtEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Weimar.+Haupt-Pfarr-+und+Stadtkirche&amp;amp;pg=RA1-PA133&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Weimar. Haupt-Pfarr- und Stadtkirche&amp;#039;&amp;#039;.] Verlag Gustav Fischer, Jena 1893 S. 333–365.&lt;br /&gt;
* [[Eva Schmidt (Historikerin)|Eva Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche St. Peter und Paul zu Weimar&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das christliche Denkmal&amp;#039;&amp;#039;. Heft 86, Hrsg. [[Fritz Löffler]], Union Verlag, Berlin 1973.&lt;br /&gt;
* Ricklef Münnich: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirchgemeinde Weimar und die Weimarer Juden im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Erika Müller, Harry Stein: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familien in Weimar. Ihre Verfolgung und Vernichtung.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1998, ISBN 3-910053-31-9, S. 217 ff.&lt;br /&gt;
* [[Michael von Hintzenstern]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen im Weimarer Land – 22 Porträts&amp;#039;&amp;#039;, ab S. 7. Fotos: Bert Zander, Rudolstadt 1999, ISBN 978-3-930215-84-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wort Gottes aber bleibt – Weimarer Stadtkirchengeschichte im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Gemeindekirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Weimar anlässlich der 500-Jahrfeier der Stadtkirche St. Peter und Paul am 24. Juni 2000. Format A5, 68 Seiten, Weimar 2000, ohne ISBN.&lt;br /&gt;
* [[Viola-Bianka Kießling]]: &amp;#039;&amp;#039;Königin der Instrumente. Ein Orgel-Führer durch die Region Weimar und Weimarer Land.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Landratsamt Weimarer Land, Fagott-Orgelverlag, Friedrichshafen 2007, ISBN 978-3-00-021071-6.&lt;br /&gt;
* Viola-Bianka Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Himmlische Instrumente. Ein Glocken-Führer durch die Region Weimar und Weimarer Land.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Landratsamt Weimarer Land in Kooperation mit dem Kirchenkreis Apolda-Buttstädt, Weimar/Apolda 2012, {{OCLC|914357542}}.&lt;br /&gt;
* Jochen Hermann Vennebusch: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Wein in alten Schläuchen? Das Hochaltarretabel der Stadtkirche St. Peter und Paul („Herderkirche“) in Weimar zwischen Innovation und Konvention&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Glaube&amp;#039;&amp;#039;. 107. Jahrgang (2017), Aschendorff-Verlag, Münster 2017, {{ISSN|0049-366X}}, S. 55–84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Peter und Paul (Weimar)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|042251087|TEXT=Literatur über die}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ek-weimar.de/ Evangelische Kirchgemeinde Weimar] mit Informationen über die Herderkirche ([http://www.ek-weimar.de/dokumente/stadtkirche_weimar_kl.pdf PDF]; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.friedensglocken-weimar.de/ Informationen zur Spendenaktion der Evangelischen Kirchgemeinde Weimar] für die neuen Bronze-Glocken der Herderkirche&lt;br /&gt;
* [https://www.monumente-online.de/05/02/streiflichter/101100100000001721.php Weitere Ausführungen und Bilder zur Herderkirche] bei [[Monumente|&amp;#039;&amp;#039;Monumente&amp;#039;&amp;#039; Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.98123|EW=11.32924 |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4225108-4|LCCN=no2015056535|VIAF=124038277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Weimar-Apolda|Weimar Herderkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Thüringen|Weimar, Herderkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Klassisches Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche|Weimar, Herderkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Weimar, Herderkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Gottfried Herder als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nagelkreuzgemeinschaft|Weimar, Herderkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1500]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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