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	<title>Hercules K 125 BW - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:29:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hercules_K_125_BW&amp;diff=1455993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-19T23:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärfahrzeug&lt;br /&gt;
| Name               = &lt;br /&gt;
| Bild               = Hercules_K_125_Bw_Variante_1_und_2_in_Wehrtechnische_Studiensammlung_Koblenz.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = &lt;br /&gt;
| Hersteller         = Hercules / [[Fichtel &amp;amp; Sachs]]&lt;br /&gt;
| Modellname         = Hercules K 125 BW&lt;br /&gt;
| Spez               = &amp;lt;ref&amp;gt;Materialamt des Heeres, TDv 2340/004-12, &amp;#039;&amp;#039;Kraftrad K 125&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1 Beschreibung Teil 2 Bedienung und Pflege Bad Neuenahr, 17. Oktober 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.moped-museum.de/hercules/hercules-military-1970.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Varianten          = K125BW V1, K125BW V2 (auch V1A1 benannt)&lt;br /&gt;
| Produktionszeit    = 1970–1989&lt;br /&gt;
| Vorgänger          = [[Mittleres Kraftrad Maico 250 B|Maico M 250 B]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger         = [[Hercules K 180 BW]]&lt;br /&gt;
| Besatzung          = &lt;br /&gt;
| Eigengewicht       = 130 kg (127 kg)&lt;br /&gt;
| Nutzlast           = 170 kg (173 kg)&lt;br /&gt;
| ZLSG-GG            = 300 kg&lt;br /&gt;
| ZLSG-ZM            = &lt;br /&gt;
| Länge              = 2035 mm (2085 mm)&lt;br /&gt;
| Breite             = 930 mm (860 mm)&lt;br /&gt;
| Höhe               = 1060 mm (1110 mm)&lt;br /&gt;
| Radstand           = 1295 mm (1315 mm)&lt;br /&gt;
| Spurweite          = &lt;br /&gt;
| Wendekreis         = &lt;br /&gt;
| Bodenfreiheit      = &lt;br /&gt;
| Wat                = 300 mm&lt;br /&gt;
| Steig              = 55%&lt;br /&gt;
| Motor              = Fichtel &amp;amp; Sachs 1251/5B&lt;br /&gt;
| VMax               = 100 km/h&lt;br /&gt;
| PMax               = 9,2 kW (12,5 PS)&lt;br /&gt;
| Drehmoment         = 13,6 Nm bei 6400/min&lt;br /&gt;
| Verbrauch          = Straße: ca. 5 l/100 km Gelände: ca. 7 l/100 km&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht   = &lt;br /&gt;
| Reichweite         = Straße: ca. 300 km Gelände: ca. 200 km&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvorrat   = 15 l&lt;br /&gt;
| Getriebe           = 5-Gang-[[Ziehkeilschaltung]]&lt;br /&gt;
| Antriebsformel     = &lt;br /&gt;
| Elektrik           = Kontaktgesteuerter Magnetünder-Generator von Bosch (elektronischer kontaktloser Magnetzünder von Motoplat)&lt;br /&gt;
| Reifen             = 3,25/3,50–18 Geländebereifung&lt;br /&gt;
| Besonderheit       = Abweichende technische Daten der Variante 2 in Klammern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TDv85&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Materialamt des Heeres|Hrsg= |Titel=TDv 2340/004-12|TitelErg=Kraftrad K 125 1 - Beschreibung 2 - Bedienung und Pflege |Sammelwerk= |Auflage=  |Verlag=  |Ort=Bad Neuenahr |Datum=1985|ISBN=  |Seiten=  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kraftrad Hercules K 125 BW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Motorrad]] der [[Bundeswehr]], das als Nachfolgemodell der [[Mittleres Kraftrad Maico 250 B|Maico M 250 B]] von 1970 bis in die 2000er Jahre vorwiegend für die [[Kradmelder]] verwendet wurde. Hersteller war das zu [[Fichtel &amp;amp; Sachs]] gehörende Unternehmen [[Hercules (Fahrzeughersteller)|Hercules]]. In Folge wurde die von 1992 bis 1996 hergestellte [[Hercules K 180 BW]] mit 12&amp;amp;nbsp;kW (17&amp;amp;nbsp;PS) zusätzlich eingeführt. Der gesamte Bestand der Hercules K 125 BW und K 180 BW wurde ab 2003 durch die [[KTM 400 LS-E Military|KTM 400 LS-E/mil]] abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WTS&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz|Hrsg= |Titel=Über die Entwicklung von Krädern |TitelErg= Dokumentation Kräder |Sammelwerk= |Auflage= |Verlag= |Ort=Koblenz |Datum=2005|ISBN= |Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plate&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Jürgen Plate|Hrsg= |Titel=Fahrzeuge der Bundeswehr seit 1955 |TitelErg= |Sammelwerk= |Auflage=1 |Verlag=Motorbuchverlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005|ISBN=9783613025301 |Seiten=12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Das Motorrad und seine unterschiedlichen Varianten haben in der Literatur unterschiedliche Bezeichnungen. Der in der Bundeswehr verwendete Name lautete &amp;#039;&amp;#039;Kraftrad&amp;amp;nbsp;K&amp;amp;nbsp;125&amp;#039;&amp;#039;, als Versorgungsartikelbezeichnung auch &amp;#039;&amp;#039;Krad,&amp;amp;nbsp;gl Hercules (K-125)&amp;#039;&amp;#039;. Die auch auf dem zivilen Markt angebotene Maschine wurde &amp;#039;&amp;#039;K 125 Military&amp;#039;&amp;#039; benannt. Zur Abgrenzung von den ausschließlich zivil vermarkteten Typen &amp;#039;&amp;#039;K 125 T&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;K 125 GS&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;K 125 X&amp;#039;&amp;#039; wurde auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;K 125 BW&amp;#039;&amp;#039; gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuerst gefertigte Version erhielt zur Unterscheidung von den Nachfolgemodellen später den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Variante 1&amp;#039;&amp;#039;, das Nachfolgemodell den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;Variante 2&amp;#039;&amp;#039;. Zu dieser Modifikation ist aber auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Variante 1A1&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.motorradonline.de/klassiker/auf-achse-hercules-k-125-t-das-nuernbergerle/ Thomas Stutz, Das Nürnbergerle, Hercules K 125 T, 3. Dezember 2009, auf Motorradonline.de, abgerufen am 6. August 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zweitakte.de/knowhow/herc125x/herc125x.htm Hans-Joachim Mai, Hercules K 125 X aus der Nähe betrachtet, Zweitakte.de, abgerufen am 6. August 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WTS&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plate&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TDv85&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
1966 kündigte die Bundeswehr die Absicht an, das Vorgängermodell [[Mittleres Kraftrad Maico 250 B|Maico 250 B]] durch eine modernere Maschine zu ersetzen. Die seinerzeitigen Hauptbewerber, [[Zweirad Union]] (Hercules), [[Zündapp]] und [[BMW]], wurden mit der Entwicklung von Prototypen beauftragt. Der Prototyp von Hercules wurde gegenüber den Konkurrenzmodellen als beste Lösung bewertet, obgleich der 80-cm³-Motor als zu leistungsschwach beurteilt wurde. 1969 kam es zu einer breiteren Untersuchung einer Kleinserie an der [[WTD 41|Erprobungsstelle 41]] in Trier und der [[Schule gepanzerte Kampftruppen|Panzertruppenschule]] in Munster, nunmehr mit dem 125-cm³-Motor der [[Hercules K 125 GS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGHercules&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Vogt, Günther&lt;br /&gt;
 | Titel=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Hercules K125 Bw „Military“&amp;#039;&amp;#039; in: Hercules IG e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Rundbrief Nr. 76, Wuppertal, April 2020&lt;br /&gt;
 | Seiten=11&lt;br /&gt;
 | Online =&lt;br /&gt;
  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hercules K 125 BW Variante 1 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorderradschwinge WTS InvNr 4037 Hercules Variante 1.jpg|mini|links|Vorderradschwinge der Hercules K 125 Variante 1]]&lt;br /&gt;
Die erste Serienausführung der Hercules wurde 1970 mit 3000 Stück bei der Bundeswehr eingeführt. Insgesamt sollten 16.000 Motorräder beschafft werden, der Umfang wurde später aufgrund von Finanzierungsproblemen reduziert. Sie hatte vorn eine [[Kurzschwinge|halblange Schwinge]], einen runden Scheinwerfer mit integriertem Tachometer und Zündschloss, Lenkerendenblinker (sog. [[Ochsenauge (Fahrtrichtungsanzeiger)|Ochsenaugen]]), Klappgepäckträger, einen Lederkoffer auf der linken Seite und eine Bosch-Magnetzündung 6V 35/5/18W mit Unterbrecherkontakt mit einer 6-V-12-Ah-Nassbatterie. 14.801 Kräder dieses Typs wurden für die Bundeswehr beschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plate&amp;quot;/&amp;gt; In deutlich geringerer Stückzahl wurde das Motorrad zwischen 1971 und 1983 auch beim [[Bundesgrenzschutz]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WTS&amp;quot;/&amp;gt; Bis zur Einführung der Variante&amp;amp;nbsp;2 gab es mehrere Formänderungen: Anpassungen der vorderen und hinteren Federbeine an höhere Federraten, Modifikationen an Kupplungsdeckel, Luftfilterkasten und Lenkerbefestigung sowie Austausch des kleinen Rücklichts gegen ein größeres. Die Variante 1 wurde bis 1989 gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGHercules&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hercules K 125 BW Variante 2 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teleskopbeine C-WTS InvNr 13321 Hercules Variante 2.jpg|mini|links|Teleskopgabel der Hercules K 125 Variante 2 ]]&lt;br /&gt;
Ab 1989 wurde die modernisierte Variante 2 bei der Bundeswehr eingeführt. Diese Variante wurde nur in geringem Umfang neu hergestellt. Die Masse der Motorräder waren umgerüstete Maschinen der Variante 1. Dazu wurde der gesamte Bestand an Variante-1-Fahrzeugen zusammengezogen, auf Zustand und Umrüstungswürdigkeit geprüft und, sofern wirtschaftlich vertretbar, unter Aufsicht des [[Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung |Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung]] umgerüstet. Im Gegensatz zur Vorgängerversion war das Motorrad vorn mit einer hydraulischen 32-mm-[[Teleskopgabel]] von [[Marzocchi (Unternehmen)|Marzocchi]] ausgestattet. Weitere Modifikationen führten den Rechteckscheinwerfer, eine elektronische Motoplat-6-Volt-Zündung sowie 4-fach-Blinkanlage ein. Die 6-Volt-Batterie wurde durch die ULO-Box mit Motoplat-Zündung ersetzt. Der Vergaser wurde von 1/24/170 zu 1/24/184 gewechselt. Ferner erhielten die Motorräder klappbare Fahrerfußrasten, einen Kunststoff&amp;amp;shy;luftfilterkasten und eine ergonomischere Sitzbank. Der Lenkungsdämpfer fiel weg. Bei der Neuproduktion von Krädern der Variante&amp;amp;nbsp;2 wurde ein geschlossener Kettenkasten montiert, nicht jedoch bei Umrüstung alter Maschinen. Damit wurde die Lebensdauer der Kette von 1000 km auf 5000 km verlängert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WTS&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGHercules&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zylinderkopf Hercules K 125 - K 180 - K-125 by VFFWTS e.V.-K 180 Courtesy by Christian Hoeft.jpg|mini|Zylinder K 125 BW und K 180 BW im Vergleich]]&lt;br /&gt;
Die Hercules K 125 BW zählte bei der Bundeswehr zu den mittleren Krafträdern. Sie hat einen luftgekühlten Einzylinder-Zweitaktmotor von [[Fichtel &amp;amp; Sachs]] mit Flachkolben und 9,2&amp;amp;nbsp;kW [[Leistung (Physik)|Leistung]] (12,5&amp;amp;nbsp;PS) bei einer [[Drehzahl]] von 7000/min. Der Verwirbelungs&amp;amp;shy;schalldämpfer ist hochgelegt. Der Kolbendurchmesser und der [[Kolbenhub]] betragen jeweils 54&amp;amp;nbsp;mm; daraus ergibt sich ein Hubraum von 123&amp;amp;nbsp;cm³. Die Mehrscheibenkupplung läuft im Ölbad. Die kontaktlose Zündeinheit stammt bei der Variante&amp;amp;nbsp;2 vom Zulieferer Motoplat. Stand- und Fahrgeräusch betragen 71&amp;amp;nbsp;dB&amp;amp;nbsp;(A)N bzw. 82&amp;amp;nbsp;dB&amp;amp;nbsp;(A)N.&lt;br /&gt;
Die verschraubte Bodenschutzplatte hat seitliche Sturzbügel.&lt;br /&gt;
Die K 125 BW war mit Geländereifen der Dimension 3,25/3,5-18 ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;TDV 2340/004-12, Stand 1987, Seite 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorder- und Hinterrad haben Steckachsen und sind untereinander austauschbar.&amp;lt;ref&amp;gt;TDV 2340/004-12, Stand 1987, Seite 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Wattiefe]] beträgt 300&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Rönicke,&amp;#039;&amp;#039;Typenkompass Deutsche Militärmotorräder ab 1905&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuch Verlag, Stuttgart, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-613-03215-6, S. 90, 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör ==&lt;br /&gt;
Zur Ausrüstung des Motorrads zählen eine Luftpumpe, eine Werkzeugrolle mit Inhalt, ein [[Flickzeug]]satz, ein Satz Reserveglühlampen, eine Lenkradsicherung [sic!] mit Vorhängeschloss, ein Tarnsatz mit Abdeckkappen für die Beleuchtungseinrichtungen und eine Winkerkelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TDv85&amp;quot; /&amp;gt; Der reguläre Koffer konnte z.&amp;amp;nbsp;B. für den Fahrschuleinsatz durch ein Funkgerät [[SEM 52 S]] in einem Koffer ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen und Ausmusterung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hercules K 125 BW Typschild (2017-06-11 Sp).jpg|mini|hochkant=0.6|Typen&amp;amp;shy;schild des Bau&amp;amp;shy;jahrs 1973]]&lt;br /&gt;
Alle Kräder der Variante 1 sollten im Rahmen einer Werksinstandsetzung auf den neuen Stand der Variante 2 umgerüstet werden. Es stellte sich aber heraus, dass ca. 50 % der angelieferten Kräder nicht mehr instandsetzungswürdig waren. Im Zuge einer damit als notwendig erkannten Ersatzbeschaffung wurden von 1990 bis 1992 nacheinander die [[BMW R 65 GS]], die [[MZ Saxon 500 R#Sondermodelle|MZ 500 RA]] sowie die Hercules K 180 BW geprüft, unter anderem mit einer Wintererprobung in [[Mittenwald]], einer Sommererprobung auf [[Sardinien]] sowie einer Dauerfahrerprobung in [[Trier]], [[Hermeskeil]] und [[Saarlouis]]. Die Entscheidung fiel zu Gunsten der Hercules K 180 BW. Sie wurde ab 1991 beschafft, allerdings nur mit einer Stückzahl von 1800.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WTS&amp;quot;/&amp;gt; Eine andere Quelle berichtet von 1.200 gefertigten Krädern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGHercules&amp;quot;/&amp;gt;  Der Gesamtbestand an Krädern wurde auf ca. 7500 Stück abgesenkt. Die Produktion bei Hercules endete nach Ankündigung offiziell im Jahr 1996, die Ersatzteilbevorratung für die Bundeswehr wurde 2001 aufgegeben. Mit Beschaffung der KTM 400 LS-E/mil ab 2003 wurde 2004 die Ausmusterung aller Hercules-Modelle eingeleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WTS&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;K180-BW-01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Rönicke]]: Typenkompass &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Militärmotorräder ab 1905.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-613-03215-6. (Erweiterte Neuausgabe ebenfalls Motorbuch Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-613-04123-3.)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Leverkus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die faszinierenden Motorräder der 70er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-613-01040-2, Seiten 100 bis 109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hercules military motorcycles|Hercules-Militärmotorräder}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=DkY5raT0gBI Bundeswehr Classix: Feuerstuhl (1971)] ([[YouTube]]-Video)&lt;br /&gt;
* [http://www.moped-museum.de/hercules/hercules-military-1970.htm Mopedmuseum.de, Hercules K 125 Military, Version 1, abgerufen am 9. August 2023]&lt;br /&gt;
* [http://www.moped-museum.de/hercules/hercules-military-1988.htm Mopedmuseum.de, Hercules K 125 Military, Version 2, abgerufen am 9. August 2023]&lt;br /&gt;
* [https://staedtleruhl.com/media/chunked_uploads/2020/07/03/949cb500412148acbe314fe5037d4e71.part Materialamt des Heeres (Hrsg.), TDv 2340/004-12, Kraftrad K 125 Beschreibung, Bedienung und Pflege, Bad Neuenahr, 1985 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;K180-BW-01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Frank Stegemann&lt;br /&gt;
 |url=http://www.moped-museum.de/hercules/hercules-military-180-1991.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Hercules K 180 Military Weiterentwicklung der 125er Bundeswehrmaschine&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=moped-museum.de&lt;br /&gt;
 |datum=2004-04-20&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-02-21&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hercules (Fahrzeughersteller)}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Radfahrzeuge Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorradmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmotorrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtkraftradmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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