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	<title>Hercules Graphics Card - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hercules_Graphics_Card&amp;diff=22659&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37539-53 am 15. Februar 2026 um 19:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hercules-Logo.svg|mini|Logo von Hercules]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KL Hercules HGC.png|mini|Hercules-Grafikkarte (1984) mit zusätzlichem Druckeranschluss]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hercules Graphics Card&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (HGC) ist eine 1982 entwickelte [[Grafikkarte|Computergrafikkarte]] des [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hercules&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die durch ihre [[Popularität]] zu einem weiteren Anzeigestandard neben den [[IBM]]-Standards [[Monochrome Display Adapter|MDA]], [[Color Graphics Adapter|CGA]] und später [[Enhanced Graphics Adapter|EGA]] wurde. Die Markennamen des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Hercules&amp;#039;&amp;#039; sind seit 1999 Eigentum der &amp;#039;&amp;#039;[[Guillemot Corporation]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war in der Mitte der 1980er Jahre sehr verbreitet und unterstützt Text mit 80&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;25 Zeichen und Grafik mit 720&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;348 [[Pixel]]n mit 1&amp;amp;nbsp;[[Bit]] pro Bildpunkt. Im [[Textmodus]] ist sie zum MDA-Standard [[Kompatibilität (Technik)|kompatibel]] und unterstützt zwei Intensitätsstufen für die Zeichendarstellung. Der [[Grafikmodus]] wurde allerdings nicht durch das [[Basic Input Output System|BIOS]] [[IBM-PC-kompatibler Computer|„IBM-kompatibler“ Rechner]] unterstützt, was zur Entwicklung trickreicher Erkennungsroutinen zwang. Die HGC war für den Betrieb an [[Transistor-Transistor-Logik|TTL]]-[[Computermonitor#Monitore|monochrom Monitoren]] vorgesehen, die meist mit grünen oder bernsteinfarbigen, später zunehmend weißen („paper white“) Leuchtstoffen ausgestattet waren. Zuständig für die gesamte Darstellung ist ein Chip mit der Bezeichnung 6845 von [[Motorola]]. Dieser Chip generiert mit Hilfe von Peripherie-Bausteinen das notwendige TTL-Signal, das zum Monitor gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Hercules&amp;#039;&amp;#039; produzierte auch die HRF-Karte &amp;#039;&amp;#039;(Hercules RamFont)&amp;#039;&amp;#039;, auch als Hercules Graphics Card Plus (HGC+) bekannt. Damit konnten im Textmodus bis zu 3072 benutzerdefinierte Zeichen im RAM abgelegt werden, auf die in Portionen zu jeweils 256 Stück zugegriffen werden konnte. Auf dieser Karte befand sich zusätzlich ein Chip GB 112 für die Verwaltung des ggf. im RAM befindlichen Zeichensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hercules-Karte wurde etwa ab 1990 durch die [[Video Graphics Array|VGA]]-Karten fast vollständig abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hercules-Karte wurde aber auch später noch gern verwendet, um zwei Monitore an einen PC anzuschließen, da die Grafikseiten-Basisadresse bei B0000&amp;lt;sub&amp;gt;[[Hexadezimal|hex]]&amp;lt;/sub&amp;gt; lag, im Gegensatz zu B8000&amp;lt;sub&amp;gt;hex&amp;lt;/sub&amp;gt; bei CGA-Grafikkarten. Deswegen konnte die Karte gleichzeitig zum Beispiel mit einer EGA- oder VGA-Grafikkarte betrieben werden oder diente als Basiskarte für Systeme, die mit [[Texas Instruments Graphics Architecture|TIGA]]-Grafikbeschleunigern ausgestattet waren. Einige Programme erkannten die Grafikkarte und benutzen sie zur Ausgabe von Zusatzinformationen, zum Beispiel im Bereich [[CAD]] oder zum [[Fehlerbereinigung|Debuggen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Hercules&amp;#039;&amp;#039; produzierte später auch Farbgrafikkarten, zum Beispiel die HCC (&amp;#039;&amp;#039;Hercules Color Card&amp;#039;&amp;#039;, ein EGA-[[Klon (Informationstechnik)|Clone]]) und die HIC (&amp;#039;&amp;#039;Hercules InColor Card&amp;#039;&amp;#039;, Farbversion der HRF-Karte, funktioniert ähnlich der [[Enhanced Graphics Adapter|EGA]]-Karte). 1999 wurde sie von der &amp;#039;&amp;#039;Guillemot Corporation&amp;#039;&amp;#039; aufgekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinz-Josef Bomanns |Titel=Das große PC-Grafikbuch |Verlag=Data Becker |Datum=1988 |Sprache=de |ISBN=3-89011-214-5 |Kapitel=Kapitel&amp;amp;nbsp;3.4: Die Monochrom-Grafikkarten HGC/HRF |Seiten=69ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.guillemot.com/ Website des Unternehmens Guillemot]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hercules.com/ Grafikchip des Unternehmens Guillemot]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Computergrafikstandards}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikkarte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikchip-Hersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-37539-53</name></author>
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