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	<title>Herchen-Bahnhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:55:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herchen-Bahnhof&amp;diff=926055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqbot: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch Fiat S.p.A.; kosmetische Änderungen</title>
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		<updated>2026-04-11T14:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Fiat_S.p.A.&quot; title=&quot;Fiat S.p.A.&quot;&gt;Fiat S.p.A.&lt;/a&gt;; kosmetische Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Windeck&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/23.580/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/31/08.150/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 103.8&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 97&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.windeck-bewegt.de/buergerservice/buergeramt/ortschaftenverzeichnis/ortschaftenverzeichnis.html |titel=Windeck – Ortschaftenverzeichnis |werk=windeck-bewegt.de |abruf=2021-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51570&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02292&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &amp;lt;!--Deutschland Nordrhein-Westfalen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild                   = Hammer (Windeck).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Hotel Hammer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammerfels.jpg|mini|hochkant|Die Sieg bei Herchen-Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herchen-Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Windeck]] im [[Rhein-Sieg-Kreis]]. Früher hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;[[Hammer (Windeck)|Hammer]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC limit|2}}&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Herchen-Bahnhof hat eine Höhe von {{Höhe|103.829|DE-NHN}} laut Messpunkt am Bahnsteig. Er liegt direkt an der [[Sieg (Fluss)|Sieg]], die hier einen Höhenunterschied zwischen {{Höhe|94.5}} und {{Höhe|91.1|DE-NHN}} überwindet. Der höchste Punkt des Ortes zwischen [[Leuscheid]] und [[Nutscheid]] liegt am außerhalb gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Sommerhof&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|198.6|DE-NHN}}. Nachbarort im Westen ist [[Stromberg (Windeck)|Stromberg]], zu dessen [[Feldmark|Mark]] das Gelände früher gehörte. Oberhalb des östlichen Siegufers liegt [[Werfen (Windeck)|Werfen]]. Nördlich liegt der namensgebende Ort [[Herchen]], der am gegenüberliegenden Siegufer in Sichtweite mit dem Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;In der Au&amp;#039;&amp;#039; anfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Herchen-Bahnhof ist ein junger Ort, der erst in der Zeit der [[Industrialisierung]] entstand. Erstmals wurde er 1875 standesamtlich erwähnt. Der Ackerer Carl Hundhausen aus [[Stromberg (Windeck)|Stromberg]] heiratet hier Wilhelmina Marcus. Trauzeugen waren der Stationwärter Peter Rösgen und der Bahnmeister Heinrich Schumacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wurden die schwimmende Badeanstalt und beide Brücken vom [[Sieghochwasser 1909|Hochwasser]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurden Bomben auf einen deutschen Panzer hinter dem Hammer abgeworfen, wobei die Wirtin, eine [[Flakhelfer]]in und zwei Wehrmachts[[soldat]]en ums Leben kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1969 gehörte Herchen-Bahnhof zur Gemeinde [[Herchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 hatte der Ort 170 Einwohner, 1976 213.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Emil Hundhausen |Titel=Unsere Heimat in alten Bildern |Verlag=Heimatmuseum Windeck, Fritz Franz |Ort=Windeck-Stromberg |Datum=1976 |DNB=770620876}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde die Brücke der [[Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen|L312]] nach [[Leuscheid (Windeck)|Leuscheid]] neu gebaut. Dafür wurden ein Mietshaus und ein Wohnhaus in Igelshof abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Namengebend ist der Bahnhof an der [[Siegstrecke]] mit Halt der [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#S-Bahn Rhein-Ruhr/S-Bahn Köln|S&amp;amp;nbsp;12, S&amp;amp;nbsp;19]] und des [[Rhein-Sieg-Express|RE&amp;amp;nbsp;9]] sowie Anbindung an die örtlichen Buslinien 572 und 579.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf / Anmerkungen&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Sieg|S12|Teilstrecke=Ost}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Sieg|S19|Teilstrecke=Ost}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 0X|9}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eisenbahntunnel hinter Herchen-Bahnhof hat eine Länge von 370&amp;amp;nbsp;m. Die dazwischenliegende Eisenbahnbrücke wurde bei dem [[Sieghochwasser 1909]] und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört und dann, allerdings nur eingleisig, wieder erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herchen-Bahnhof liegt an den [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 312|Landesstraßen&amp;amp;nbsp;312]] und [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 333|333]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herchen, Realschule 002.jpg|mini|Realschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Herchen-Bahnhof ist Standort der [[Realschule]] für Jungen und Mädchen in Herchen. Sie wurde 1966 einzügig mit sechs Klassenräumen fertiggestellt, Unterricht wurde aber schon seit 1963 provisorisch in Herchen gegeben. 1967, 1968 und 1970 wurden jeweils Baracken angebaut, um der wachsenden Schülerzahl gerecht zu werden. 1981 und 2003 wurden dann ordentliche Neubauten errichtet. In 27 Klassen werden 752 Schüler unterrichtet. 2017 wurde die Realschule in eine [[Sekundarschule]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
* Das [[Bodelschwingh-Gymnasium Herchen]] liegt auf der Reifershardt über dem Igelshof, zeitweise waren dortige Gebäude dem Internatbetrieb angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Post ===&lt;br /&gt;
Die Poststelle Herchen-Bahnhof wurde anfangs in der Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Kölner Hof&amp;#039;&amp;#039; betrieben, später hauptamtlich in das danebenliegende, inzwischen niedergelegte kleine Fachwerkhaus verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Herchen.jpg|mini|Bahnhofsgebäude Herchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1860 errichtete Bahnhof beherbergte früher vier Wohnungen für Bedienstete, die später zu zwei Wohnungen zusammengelegt wurden. Die beiden externen Stellwerke wurden später in die Schalterverkaufsräume verlegt. Die früheren Gebäude mit Waschküche und Stall für Ziegen und Schafe der Bediensteten sowie einer öffentlichen Toilette existieren ebenfalls nicht mehr. Das Gelände des Güterbahnhofes, gepachtet vom Baustoffhandel Martin Land, wurde in einen Park&amp;amp;Ride-Parkplatz umgewandelt. Südlich des Bahnhofs stehende Gebäude waren ehemals privat als &amp;#039;&amp;#039;Panneschoppen&amp;#039;&amp;#039; (Ziegelherstellung) und Sägewerk genutzt und sind ebenfalls längst niedergelegt. Das Empfangsgebäude steht seit dem 11. November 1991 unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehr ==&lt;br /&gt;
=== Haus Herchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Herchen.jpg|mini|Das Haus Herchen ist im Laufe der Geschichte wechselhaft genutzt worden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Herchen ist im Laufe der Geschichte wechselhaft genutzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände an der heutigen Wuppertaler Straße wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts als Geflügelzucht&amp;lt;ref&amp;gt;Topografische Karten 1917 u. 1928&amp;lt;/ref&amp;gt; angelegt und auch als Obstbaumplantage betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 erwarb der [[Arbeiter-Samariter-Bund]] [[Chemnitz]] das Grundstück mit dem darauf befindlichen Bauernhof und der Obstplantage, um seinen Mitgliedern und Funktionären dort die Möglichkeit für Tagungen und Erholungsreisen zu geben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der ASB und der Nationalsozialismus&amp;quot;&amp;gt;Marthe Burfeind, Nils Köhler, Rainer Stommer: &amp;#039;&amp;#039;Der Arbeiter-Samariter-Bund und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Seite 174 bis 176, Christoph Links Verlag Berlin, 2009, ISBN 978-3-96289-041-4 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 ist es als &amp;quot;Erholungsheim Obstfarm&amp;quot; im Telefonbuch unter Telefon 76 eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Telephon-Adressbuch des Deutschen Reiches 1932&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der ASB 1933 von den [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] aufgelöst wurde, war das Anwesen noch hoch verschuldet. Zahlungen an Firmen und Gläubiger blieben aus, weil sich der von den Nazis in Chemnitz eingesetzte [[Treuhänder]] und das [[Land Preußen]] um Zuständigkeiten stritten. So wurde das Gelände 1934 durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt. Der Staat wollte sich aber den Forderungen der Gläubiger, unter anderem das Bankhaus Gunzenhäuser in Stuttgart, nicht stellen. Das Stuttgarter Bankhaus haftete den Gläubigern der im Grundbuch von Herchen eingetragenen Hypotheken als Bürge und hatte daher schon im November 1933 die [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]] verlangt. Es musste zunächst als Meistbietender im Herbst 1935 das Anwesen kaufen, bevor es im April 1936 an die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt]] (NSV) verkauft werden konnte. Der Kaufpreis betrug 50.000 [[Reichsmark]], davon fielen 30.000 RM auf die Grundstücke und Gebäude, und 20.000 RM auf Inventar und Maschinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der ASB und der Nationalsozialismus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NSV nutzte das Haus während des Nazi-Regimes als Mütter-[[Erholungsheim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der ASB und der Nationalsozialismus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] richteten die [[Barmherzige Schwestern von der hl. Elisabeth|Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth]] aus Essen im September 1945 ein [[Altenheim]] auf dem Gelände ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der ASB und der Nationalsozialismus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1949 wurde jedoch von der [[Arbeiterwohlfahrt]], die als Bevollmächtigte des Arbeiter-Samariter-Bundes auftrat, ein Rückerstattungsantrag gestellt. Der Anspruch auf Rückerstattung leitete sich aus einer Direktive des [[Alliierter Kontrollrat|alliierten Kontrollrats]] und einer Verordnung der [[Britische Militärregierung|britischen Militärregierung]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der ASB und der Nationalsozialismus&amp;quot; /&amp;gt; Gegen den Widerstand der Barmherzigen Schwestern wurde das bebaute Grundstück und das Inventar des &amp;#039;&amp;#039;St. Elisabeth-Heims&amp;#039;&amp;#039; im Ministerialblatt des Landes NRW am 13. Januar 1950 dem Arbeiter-Samariter-Bund [[Hannover]] zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_archiv_liste?anw_nr=7&amp;amp;jahr=1950&amp;amp;sg=&amp;amp;val=&amp;amp;ver=0&amp;amp;menu=1] Archiv der Ministerialblätter des Landes NRW. Abgerufen am 4. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ASB wiederum wollte das Heim umgehend wieder verkaufen, weil er das Geld aus einem möglichen Erlös dringend benötigte. Bereits im Vorfeld hatte der ASB-Bundesvorstand den damaligen Direktor der [[Wuppertaler Stadtwerke]] mit einer Vollmacht ausgestattet, da dieser das Heim zu Erholungszwecken der Stadtwerke-Angestellten erwerben wollte.&lt;br /&gt;
Im Januar 1951 wurde das Grundstück auf die Wuppertaler Stadtwerke übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der ASB und der Nationalsozialismus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wuppertaler Stadtwerke, die bereits kurzzeitig ein auf dem [[Küpp]] in [[Bourauel]] errichtetes Heim genutzt hatten, das die &amp;#039;&amp;#039;Schullandheim-Genossenschaft [[Barmen]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem Zweiten Weltkrieg erworben hatte, bezogen das Gelände nun als Erholungsheim für ihre Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zum Haus gehörende Bauernhof wurde 2002 abgerissen. An seiner Stelle errichteten die Wuppertaler Stadtwerke ein modernes Seminar- und Weiterbildungszentrum, das 2005 fertiggestellt wurde. Ab diesem Zeitpunkt begannen die WSW damit, die Schulungsräume und Übernachtungsmöglichkeiten auch extern zu vermarkten. Die bisher letzten Modernisierungsmaßnahmen fanden zwischen 2016 und 2018 statt. Die anschließende Wiedereröffnung feierte das &amp;#039;&amp;#039;Waldhaus Herchen&amp;#039;&amp;#039; nun als moderner Hotel- und Gastronomiebetrieb, der weiterhin den Stadtwerke-Beschäftigten, aber auch externen Gästen Erholungs- und Bildungsmöglichkeiten bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldhausherchen.de/] Website Waldhaus Herchen. Abgerufen am 4. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergfried ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergfried, Herchen-Bahnhof.jpg|mini|Der Bergfried]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Fremdenpension &amp;#039;&amp;#039;Haus Heimatliebe&amp;#039;&amp;#039; wurde 1930 als Privathaus erbaut und 1939 als Pension betrieben. Sie war Erholungsort für jeweils acht Mitarbeiter von [[Bayer AG|Bayer Leverkusen]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Haus erst als Café betrieben. 1958 wurde das Haus verkauft und als Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Bergfried&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonneck ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Sonneck.jpg|mini|Delikatessengeschäft Düsberg später Sonneck]]&lt;br /&gt;
Das 1906 als Privathaus erbaute Haus Sonneck wurde erst als Lebensmittelgeschäft und spätestens seit 1925 als Pension betrieben. Zeitweise betrieb man hier auch eine öffentliche Tankstelle. Inzwischen dient das Haus wieder reinen Wohnzwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kölner Hof ===&lt;br /&gt;
Der ab 1900 von Friedrich Rötzel betriebene Gasthof besteht heute noch, hat seinen Hotelbetrieb allerdings eingestellt. Die 1909 konzessionierten Anbauten Kegelbahn und Tanzsaal wurden schon vor einigen Jahrzehnten zu Wohnungen umgebaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karl-Koch-Hütte ===&lt;br /&gt;
Eine Ferienunterkunft des Kirchenkreises Düsseldorf, die die letzten Jahre aber privat untervermietet war. 2007 musste sie dem Neubau einer zweiten Turnhalle für die Realschule weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Von Haus Herchen führt der Höhenwanderweg über die &amp;#039;&amp;#039;Martin-Land-Hütte&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Hütte&amp;#039;&amp;#039; zum [[Thingplatz (Herchen)]] und den dortigen Kanonen, die seit dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] in [[Köln]] auf dem [[Heumarkt (Köln)|Heumarkt]] standen und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nach Herchen evakuiert wurden. Nördlich von Igelshof befindet sich der [[Heilbrunnen (Windeck)|Heilbrunnen]]. Einen guten Blick über Herchen-Bahnhof bietet die Plattform des ehemaligen [[Hindenburgdenkmal (Windeck)|Hindenburgdenkmals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie und Handel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apfelkrautfabrik Land.jpg|mini|Eine Apfelkrautdose aus Herchen-Bahnhof ist auch als Exponat im [[Museum Europäischer Kulturen]] zu sehen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rhein-Sieg-Rundschau v. 2. September 2022, S. 28, Dieter Brockschnieder: Wochentags nur Rübenkraut&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitungsanzeige Bodelschwingh-Gymnasium.jpg|mini|Eine Werbeanzeige aus der Eitorfer Zeitung von 1924]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apfelkraut Land ===&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber im Ort war bis 1977 die &amp;#039;&amp;#039;Apfelkrautfabrik Land&amp;#039;&amp;#039;, die ihre rheinische Spezialität bis nach Amerika exportierte. Gegründet wurde die Fabrik 1872. Sie wurde erst als kleines Unternehmen im [[Hammer (Windeck)|Hammer]] betrieben. Dann erbaute Gottlieb Land seine kleine Fabrik am Bahnhof und wurde größter Apfelkrauthersteller. Nach seinem Tod wurde die Apfelverarbeitung von Sohn Walter, Kohle- und Baustoffverkauf von Sohn Martin übernommen. 1950 wurden hier 38&amp;amp;nbsp;Prozent des deutschen Gesamtumsatzes an Apfelkraut erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor Rutt |Titel=Land an Sieg und Rhein: Geschichte – Kultur – Wirtschaft |Verlag=Wissenschaftliches Archiv |Ort=Bonn |Datum=1960 |Seiten=218 |DNB=454240287}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Daneben bestand eine Reihe von Geschäftshäusern: Lebensmittelgeschäft Böhmer, in dem heute ein Zoogeschäft betrieben wird, Elektrohandel Schlabbach, Lebensmittelgeschäft Fenners, Autohandel (für [[Glas (Automarke)|Glas]], [[Goggomobil|Goggo]] und [[Fiat S.p.A.|Fiat]]) und Tankstelle Olbertz, Imbiss Rodeck und die 1960 abgerissene Baracke an der Sieg, in der vor dem Krieg ein Bauunternehmer, im Krieg der Kunstdreher Bentele und nach dem Krieg ein Sägewerk untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteil Igelshof ==&lt;br /&gt;
Der auf der linken Seite der Sieg gelegene Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Igelshof&amp;#039;&amp;#039; wird vor allem durch die [[Burg Reifershardt]] präsentiert. Die heutige Wohnbebauung war früher gewerblich durchsetzt, es gab hier ein Tiefbauunternehmen, eine Bücherstube, das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Fritz Burbach&amp;#039;&amp;#039; und eine &amp;#039;&amp;#039;Dampfwäscherei&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Telephon-Adressbuch des Deutschen Reiches 1932&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Bodelschwingh-Gymnasium Herchen|Bodelschwingh-Gymnasiums]], in der im Zweiten Weltkrieg französische Kriegsgefangene einquartiert waren. Heute gehört Igelshof zu [[Werfen (Windeck)|Werfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
[[Burg Reifershardt]] wurde am 11. November 1986 unter Denkmalschutz gestellt, der &amp;#039;&amp;#039;Kölner Hof&amp;#039;&amp;#039; am 7. Oktober 1988 und der [[Bahnhof Herchen]] am 11.&amp;amp;nbsp;November 1991.&amp;lt;ref&amp;gt;Denkmalschutzliste der Gemeinde Windeck 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Land]] (* 1938), Transplantationsmediziner (Chirurg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Windeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Windeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Sieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqbot</name></author>
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