<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herchen</id>
	<title>Herchen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herchen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herchen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T02:56:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herchen&amp;diff=558091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herchen&amp;diff=558091&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-28T13:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Windeck&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Bergischer Loewe transparen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/50&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/30/54&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 105 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 974&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-03-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.windeck-bewegt.de/buergerservice/buergeramt/ortschaftenverzeichnis/ortschaftenverzeichnis.html |titel=Windeck – Ortschaftenverzeichnis |werk=windeck-bewegt.de |abruf=2021-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51570&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02243 &amp;lt;!-- Bitte verifizieren! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Herchen, Ortszentrum.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Herchen, Ortszentrum (2010)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort in der Gemeinde [[Windeck]] im [[Rhein-Sieg-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Herchen liegt an der [[Sieg (Fluss)|Sieg]] zwischen [[Bergisches Land|Bergischem Land]] und [[Westerwald]], eingebettet in bewaldete Höhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herchen.jpg|mini|hochkant=1.2|Herchen um 1900 mit seinen Fachwerkhäusern in Übersehn und den beiden Kirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Herchen.jpg|mini|hochkant|Herchen gehörte auch einmal zum Kreis Siegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Bezeichnung von Herchen ist &amp;#039;&amp;#039;Herchingen&amp;#039;&amp;#039;, es geht also zumindest auf eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Gründung zurück. Die erste urkundliche Erwähnung zu den Rechten der [[St. Peter (Herchen)|Kirche Sankt Peter]] stammt aus dem Jahr 1131. Der auf der anderen Siegseite liegende Ortsteil [[Übersehn]] wird 1394 erstmals erwähnt. Dann wird ein vermutlich 1247 gegründetes [[Kloster Herchen]] erwähnt, welches aber schon 1581 aufgelöst und dem [[Kloster Merten]] unterstellt wird. Von den Gebäuden des Klosters ist heute noch eine Bruchsteinwand und der Klosterbrunnen zu sehen. Die 1702 zum Andenken erbaute [[Antoniuskapelle Herchen|Antoniuskapelle]] steht noch im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. März 1384 wurde zwischen dem [[Propst]] von [[Bonner Münster|St.&amp;amp;nbsp;Cassius zu Bonn]], Nikolaus von Riesenburg und dem [[Kollegiatstift|Kapitel]] dieses Stifts unter Vermittlung von Erzbischof Friedrich ein gütlicher Vergleich herbeigeführt, dass u.&amp;amp;nbsp;a. von den Gütern in Herchen (Hergingen) 11 kölnische Mark und 3 Schilling an den Kellner ([[Cellarius]]) zu geben sind. &amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1398 verpfändete Herzog [[Wilhelm II. (Berg)|Wilhelm von Berg]] an Graf [[Grafschaft Sayn|Gerhard von Sayn]] die Orte [[Much]], Herchen, [[Dattenfeld]] und [[Wahlscheid]]. Wann Herchen ausgelöst wurde, ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1477 traf sich Herzog [[Wilhelm (Jülich-Berg)|Wilhelm von Jülich-Berg]] mit Graf Gerhard von Sayn in Herchen, 1500 wurde ein Treffen von ihm mit dem Grafen von Wied in Herchen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1492 ließ Herzog Wilhelm von Jülich-Berg in Herchen vier weiße Tücher kaufen, auch [[Hermann von Weinsberg]] kaufte von seinem „[[Schröder#Herkunft und Bedeutung|Schroder]] und [[Gewandschneider|Gwantsnider]]“ 4½ [[Elle (Einheit)|Ellen]] „swartz hercheners doichs“ für einen Mantel.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag zum 18. Juli 1571 im &amp;#039;&amp;#039;Liber Iuventutis&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.weinsberg.uni-bonn.de/Edition/Liber_Iuventutis/LI7.HTM Digitalisat] der Universität Bonn).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1645 wurden in Herchen vier Walkmühlen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 gehörte das Kirchspiel Herchen zum Amt Blankenberg im Herzogtum Berg und bestand aus den [[Honschaft]]en Herchen, Höhe, Röcklingen und Stromberg. Das Kirchspiel Herchen hatte eine Größe von ca. 2380&amp;amp;nbsp;ha. 1792 gab es im Kirchspiel Herchen 490 Katholiken und 528 Lutheraner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 wurde eine Erhebung veröffentlicht. Danach umfasste die [[Bürgermeisterei Herchen]], 2 Dörfer, 27 Weiler und 3 Höfe, mit 6 Kirchen und Kapellen, 7 öffentliche Gebäude, 467 Privatwohnhäuser, 5 Mühlen, 447 Scheunen und Ställe. Die Einwohnerzahl betrug 1816: 2150, 1825: 2386, 1828: 2553. Davon waren 1278 männlich, 1275 weiblich, 1757 evangelisch, 783 katholisch, 13 jüdisch.&lt;br /&gt;
In dem Kirchdorf Herchen gab es eine Pfarrkirche und 171 Einwohner. Die Weiler [[Altenherfen]] hatten 26, [[Gutmannseichen]] 39, [[Gerressen]] 175, [[Lüttershausen]] 78, [[Niederrieferath]] 87, [[Oberrieferath]] 46, [[Stromberg (Windeck)|Stromberg]] 277, [[Ringenstellen]] 38, [[Röcklingen]] 235, [[Übersehen]] 89 Einwohner. Die Höfe [[Neuenhof (Windeck)|Neuenhof]] hatten 8, [[Ohmbach (Windeck)|Ohmbach]] 10 und [[Richardshohn]] ebenfalls 8 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchdorf Leuscheid, ebenfalls zur Bürgermeisterei Herchen gehörend, hatte eine Pfarrkirche und 192 Einwohner. Die Weiler [[Alsen (Windeck)|Alsen]] hatten 160, [[Ehrenhausen (Windeck)|Dahlhausen]] 78, [[Bitze (Windeck)|Bitze]] 24, [[Eutscheid]] 24, [[Himmeroth]] 33, [[Hundhausen (Windeck)|Hundhausen]] 41, [[Leidhecke]] 20, [[Mühl (Windeck)|Mühl]] 43, [[Kuchhausen (Windeck)|Kuchhausen]] 78, [[Kocherscheid]] 42, [[Locksiefen]] 56, [[Werfen (Windeck)|Werfen]] 109, [[Saal (Windeck)|Saal]] 132, [[Mittelirsen]] 89, [[Reidershof]] 33, [[Schabernack (Windeck)|Schabernack]] 68 und [[Nieder-Leuscheid]] 43 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Restorff&amp;quot;&amp;gt;{{Beschreibung Rheinprovinz 1830 |Seite=304}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1806 gehörte Herchen zum [[Amt Blankenberg]], danach zum [[Kanton Eitorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 gab es in Herchenort sechs Telefonanschlüsse (Bürgermeister Dörmer, Arzt Loewe, Grauwackesteinbrüche H. Rötsel, die Herchener Geflügelfarm Oberleutnant Rieth, Rektor Lindemann und im Pädagogium selbst). Es gab in der Gemeinde katholische Schulen in Herchen, Leuscheid und Höhe und evangelische Schulen in Herchen, Leuscheid, Stromberg, Kocherscheid, Ehrentalsmühle und Schneppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für den Sieg-Kreis, Verlag W. Reckinger, Siegburg, 1910&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 5. Oktober 1932 wurde [[Adolf Hitler]] [[Ehrenbürger]] der Bürgermeisterei Herchen. Der Antrag war von [[Robert Ley]] und der starken [[NSDAP]]-Fraktion des Gemeinderates ausgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Fall des Robert Ley&amp;#039;&amp;#039;, Bürgerverein Ruppichteroth, Verlag Franz Schmitt, Siegburg 2008, ISBN 978-3-87710-342-5, S.&amp;amp;nbsp;79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] schloss sich das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde (mit Ausnahme Röcklingens) unter der Führung des Herchener Pfarrers [[Dietrich Wilhelm Hartig]] der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] an und trat somit in den Widerstand gegen die nationalsozialistische Ideologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekasur.de/kirchenkampf-an-sieg-und-rhein-portraets-von-bk-pfarrern/ |titel=Evangelischer Kirchenkreis an Sieg und Rhein, Kirchenkampf an Sieg und Rhein – Porträts von BK-Pfarrern |abruf=2021-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hartig zu Ehren wurde 2014 der „Pfarrer-Hartig-Weg“ im benachbarten [[Stromberg (Windeck)|Stromberg]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/eitorf---windeck/ns-widerstand-strasse-nach-tapferem-pfarrer-benannt-393926?cb=1621961021105 |titel=Kölner Stadt-Anzeiger, NS-Widerstand: Straße nach tapferem Pfarrer benannt |abruf=2021-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Herchen in die Gemeinde Windeck eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Archivbestand der ehemaligen Bürgermeisterei Herchen befindet sich nach einer erfolgreichen Aufbereitung seit 2022 im Archiv der Gemeinde Windeck und steht zu Recherchezwecken zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rundschau-online.de/region/rhein-sieg/eitorf-windeck/windeck-archiv-der-buergermeisterei-herchen-fuer-zukunft-gesichert-358898 |titel=Kölnische Rundschau, Heimatgeschichte: Frischzellenkur für das Archiv der Bürgermeisterei Herchen |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 wird die Geschichte des Ortes zudem durch den Bürger- und Verschönerungsverein Herchen in einem eigenen Dorfarchiv im Haus des Gastes in Herchen dokumentiert. Das Archiv wurde von dem Herchener Mediziner und Autor [[Wolf-Rüdiger Weisbach]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://windeck24.info/alexandra-gauss-zu-besuch-im-dorfarchiv-herchen.html |titel=Windeck24. Allgemein: Alexandra Gauß zu Besuch im Dorfarchiv Herchen |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für sein umfassendes Archiv und die Pflege der touristischen Infrastruktur in Herchen wurde der Bürger- und Verschönerungsverein 2019 mit dem 2. Preis des Windecker Heimatpreises ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.windeck-bewegt.de/windeck-heimat-preis-windeck.html |titel=Gemeinde Windeck, Heimat-Preis Windeck |abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisteramt Herchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Herchen.jpg|mini|Die evangelische Kirche in Herchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum früheren Bürgermeisteramt Herchen gehörten neben dem 1808 eingegliederten Kirchspiel [[Leuscheid (Windeck)|Leuscheid]] die [[Stromberg (Windeck)|Stromberger Mark]], die [[Herchener Höhe]] und die Orte [[Gerressen]], [[Neuenhof (Windeck)|Neuenhof]] mit Engelsbruch, [[Ohmbach (Windeck)|Ohmbach]], [[Röcklingen]], [[Kaltbachmühle]], [[Hoppengarten]] und [[Richardshohn]]. Der ehemalige Hof [[Ottofeld]] ist untergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen der Gemeinde Herchen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1808&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2728&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für den Sieg-Kreis, Verlag W. Reckinger, Siegburg, 1910&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3514&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3644&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X |Seiten=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 4805&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erholungsort Herchen.JPG|mini|Erholungsort Herchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Der/Die Nachkriegsbürgermeister (bis zur Eingemeindung) sind nicht vollständig gelistet. Zudem fehlen teils die Vornamen.}}&lt;br /&gt;
Maire bzw. Bürgermeister der Gemeinde Herchen:&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1811–15.02.1815&lt;br /&gt;
| Johann Gerhard Anton Überzezig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815–1819&lt;br /&gt;
| Johann Peter Schildgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1819–1846&lt;br /&gt;
| Friedrich Lenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846–1851&lt;br /&gt;
| Heinrich Wilhelm Otto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1851–1864&lt;br /&gt;
| [[Reiner Komp|Karl Theodor Komp]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864–1868&lt;br /&gt;
| Ludwig Heuser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1868–1871&lt;br /&gt;
| Josef Commer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871–1873&lt;br /&gt;
| Wilhelm Gansäuer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1873–1887&lt;br /&gt;
| Guido Alberty&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1887–1893&lt;br /&gt;
| Heinrich Lichtenthäler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1893–1930&lt;br /&gt;
| Philipp Dörmer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930–1931&lt;br /&gt;
| Hubert Manner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.05.1931–13.10.1932&lt;br /&gt;
| Walter Tersteegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.06.1933–1935&lt;br /&gt;
| Otto Simon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935–1937&lt;br /&gt;
| Karl Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 03.01.1938–23.09.1938&lt;br /&gt;
| Herr Esser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23.09.1938–1939&lt;br /&gt;
| Orth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.06.1939–24.06.1940&lt;br /&gt;
| Herr Brüning / Karl Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.03.1940–1944&lt;br /&gt;
| Karl Schmidt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1944–1946&lt;br /&gt;
| [[Alfred Kuttenkeuler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 06.02.1946–30.09.1946&lt;br /&gt;
| Armin Vogel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 01.10.1946–Mai 1947&lt;br /&gt;
| Albrecht Land&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 1947–30.04.1960&lt;br /&gt;
| Gemeindedirektor Josef Dahmen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde Herchen zeigte den aufrechten, doppelschwänzigen bergischen Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erholungsort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loewenburg.jpg|mini|hochkant|Erholungsheim Dr.&amp;amp;nbsp;Loewe, heute als Restaurant betrieben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kneipptretanlage Windeck-Herchen.jpg|mini|Noch heute steht das [[Sebastian Kneipp|Kneipp]]-Tretbecken an der Höher Landstraße in Herchen in der Tradition des Erholungsortes.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits früher war Herchen eine beliebte [[Sommerfrische]], der [[Baedeker-Reiseführer]] bezeichnete den Ort 1883 als „schönsten Luftkurort des Siegkreises“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bvv-herchen.de/index.php/ueber-herchen/geschichte-von-herchen |titel=Bürger- und Verschönerungsverein Herchen a. d. Sieg e. V., Geschichte von Herchen |abruf=2023-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Belegt sind Aufenthalte des Musikers [[Engelbert Humperdinck]], des Schriftstellers [[Josef Winckler]], der hier den [[Der tolle Bomberg (Roman)|&amp;#039;&amp;#039;Tollen Bomberg&amp;#039;&amp;#039;]] geschrieben hat, und die Gruppe des [[Malkasten (Künstlerverein)|&amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Malkastens&amp;#039;&amp;#039;]]. Hierzu gehörten die Malerbrüder [[Oswald Achenbach|Oswald]] und [[Andreas Achenbach]] sowie [[Johannes Deiker]], aber auch Musiker und Dichter wie [[Edmund Henoumont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Künstlergruppe veranstaltete hier von Mitte der 1880er Jahre bis 1900 am 2. September sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht bei Sedan|Sedan]]-Spiele&amp;#039;&amp;#039;. Diese Theaterstücke mit bengalischem Feuer und auf der Sieg schwimmenden [[Tableau vivant|Bühnenbildern]] wurden bald so gerühmt, dass die Eisenbahn am Spieltag Sonderzüge einsetzte.&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Düsseldorfer Künstler in Herchen wird unter anderem in den Büchern „Herchen – Perle an der Sieg“ und „Vom Blitzauto zur Klümpches-Tante. Bilder und Geschichten aus dem alten Herchen“ von [[Wolf-Rüdiger Weisbach]] sowie in dem historischen Kriminalroman „Das letzte Werk“ von Stefan Läer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gedankenkunst-verlag.de/produkt/das-letzte-werk-taschenbuch/ |titel=ratio-books Verlag (Imprint des Gedankenkunst-Verlages) |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; thematisiert.&lt;br /&gt;
Noch heute erinnern die „Düsseldorfer Hütte“ und der „Künstlerweg“ an die Vergangenheit des Dorfes als Sommerfrische der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in Herchen einige Gebäude für den Kuraufenthalt errichtet, denen aber kein großer Erfolg beschieden war, beispielsweise der [[Herchener Hof]] und die Löwenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1986 ist Herchen [[staatlich anerkannter Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herchen, Kirche St. Peter.jpg|mini|Katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Landeswettbewerb &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Dorf soll schöner werden]]&amp;#039;&amp;#039; errang Herchen 1983 Bronze, 1985 Silber und 1990 als schönstes Dorf im [[Rhein-Sieg-Kreis]] Bronze. 2006 erhielt die besondere Initiative der Frauen für die Entwicklung des Dorfes einen Sonderpreis in dem Landeswettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft]]; Herchen wurde Silberdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Herchen ist über die [[Landesstraße 333]] und die Landesstraße 312 erreichbar. Außerdem gibt es in dem außerhalb gelegenen Ortsteil [[Herchen-Bahnhof]] Anbindung an die [[Siegstrecke]]. Hier verkehren stündlich die Züge S12 (von [[Au (Sieg)|Au]] nach [[Köln-Ehrenfeld]]) sowie die S&amp;amp;nbsp;19 stündlich (von Herchen nach [[Düren]]) und der [[Rhein-Sieg-Express]] RE&amp;amp;nbsp;9 (von [[Aachen]] nach [[Siegen]]). Die Buslinie 579 führt von der Grundschule Herchen nach Eitorf Bhf. und zurück, des Weiteren gibt ist die Linien 547 von Herchen Bhf. über Dattenfeld nach Rosbach Bhf. und 548 von Herchen Bhf. über Leuscheid nach Rosbach Bhf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
In Herchen gibt es neben einer [[Grundschule]] eine der wenigen [[Privatschule]]n Deutschlands, das [[Bodelschwingh-Gymnasium Herchen|Bodelschwingh-Gymnasium]], welche im Besitz der [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirche]] ist; sie wird im Ort immer noch &amp;#039;&amp;#039;Päda&amp;#039;&amp;#039; genannt (abgeleitet von der früheren Bezeichnung „Pädagogium“). Im Nebenort Herchen-Bahnhof bestand von 1966 bis 2013 eine [[Realschule]], die bereits 1963 provisorisch in Herchen unterhalten wurde und 2014 zum Standort der Gesamtschule Windeck ab Jahrgangsstufe 8 umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich ein Kindergarten in Herchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thingplatz Herchen.jpg|mini|Der Thingplatz auf einem Bergsporn über dem Dorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der alten katholischen Kirche [[St. Peter (Herchen)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] ist der [[Thingplatz (Herchen)|Thingplatz]] mit den unterhalb stehenden &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kanonen&amp;#039;&amp;#039; geschichtsträchtig. Die [[Evangelische Kirche Herchen|evangelische Kirche]] wurde 1879 bzw. 1885 (Turm) erbaut. Im Haus des Gastes finden Ausstellungen und Vorstellungen statt, der dahinterliegende Skulpturenpark geht in die Anlage der Löwenburg über.&lt;br /&gt;
Die Plattform des ehemaligen [[Hindenburgdenkmal (Windeck)|Hindenburgdenkmals]] bietet einen schönen Ausblick über das [[Sieg (Fluss)|Siegtal]].&lt;br /&gt;
Außerhalb gelegen ist der mit einer Sage belegte [[Heilbrunnen (Windeck)|Heilbrunnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kölner Kanonen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herchener Kanone 2.JPG|mini|Kölner Kanone in Herchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den beiden &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kanonen&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um in Lüttich hergestellte preußische [[6-Pfünder-Feldkanone C/61|C/61 Geschütze]] der Festungsartillerie.&lt;br /&gt;
Die Bauart, mit den auf die Lafettenwände aufgesetzten eisernen Böcken und der Richtmaschine, lässt darauf schließen, dass die beiden 12-zügigen 12-Pfünder mit Warendorff’schem Kolbenverschluss zur Festungsverteidigung, der Überlieferung nach in Köln, eingesetzt waren. Diese Konstruktion ermöglichte eine größere Schussweite durch gezogene Rohre, womit bei größtmöglicher Deckung über Brüstungen hinweg geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch allerhöchste Kabinettsorder vom 18. Februar 1858, erlassen durch den damaligen Prinzregenten und späteren Kaiser Wilhelm I., wurden die drei ersten gezogenen Hinterlader-Geschütze in die preußische Artillerie eingeführt. Es waren dies zunächst der eiserne 12-Pfünder und der eiserne 24-Pfünder. Mit der Einführung dieser als C/61 bezeichneten Geschütze wurde in der preußischen Artillerie die Umstellung von den herkömmlichen Vorderlader-Geschützen mit glatten Rohren zu modernen Hinterladern mit gezogenen Rohren vollzogen. Die damals gebräuchliche Rundkugel konnte den Anforderungen gezogener Geschützrohre und stärkeren Treibmitteln nicht mehr gerecht werden und wurde durch das Langgeschoss, damals [[Bleihemdgranate]] genannt, abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea) in Herchen (2).jpg|mini|[[Blutbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus sylvatica f. purpurea&amp;#039;&amp;#039;) an der Siegpromenade, eines der beiden [[Naturdenkmal|Naturdenkmäler]] in Herchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei sehenswerte Bäume in Herchen, eine [[Stiel-Eiche]] (Standort: Alte Brücke 5) sowie eine [[Blut-Buche]] (Standort: Zur Alten Schmiede), sind als [[Naturdenkmal|Naturdenkmäler]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.windeck-bewegt.de/windeck-wirtschaft/umwelt/baumschutz/baumschutz.html |titel=Gemeinde Windeck, Baumschutz |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reine Listen mit Vereinsnamen sind unerwünscht!&lt;br /&gt;
Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wie viele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Bürger- und Verschönerungsverein Herchen a. d. Sieg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* TuS Herchen 1922 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Windeck, Löschgruppe Herchen&lt;br /&gt;
* Wanderverein Herchen&lt;br /&gt;
* Quartettverein Herchen&lt;br /&gt;
* Reitverein Herchen&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Herchen 1994 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* kirchliche Vereine (evangelischer Posaunen- und Kirchenchor, katholischer Kirchenchor, Gospelchor sowie Verein für kirchliche Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen)&lt;br /&gt;
* Verein der Freunde und Förderer der Gemeinschaftsgrundschule Herchen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Jägerschaft des Hegering Eitorf-Herchen e.&amp;amp;nbsp;V. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dörfliche Traditionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Herchen gibt es einen [[Karnevalsumzug]] am Karnevalssonntag, der von der örtlichen Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Herchen 1994 e. V. veranstaltet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kgherchen.de/index.php/der-verein/ |titel=Der Verein - KG Rot-Weiß Herchen 1994 e. V. |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der traditionelle [[Narrenruf]] lautet „Herchen Alaaf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Pfingstsamstag ziehen Herchener Männer von Haus zu Haus und bringen bekannte Volkslieder zu Gehör. Diese Tradition des „[[Pfingstsingen|Pfingsteiersingens]]“ wird bereits seit 1574 gepflegt. Im Anschluss an das Singen wird um eine Gabe in Form von Eiern oder eine Geldspende gebeten. Traditionell wird nach dem Pfingsteiersingen das Eierkuchenfest im Kurpark gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://windeck24.info/herchener-pfingsteiersingen.html |titel=Windeck24. Kultur: Herchener Pfingsteiersingen |abruf=2022-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Julisonntag wird die Siegtalstraße von Siegburg bis Siegen für den Autoverkehr gesperrt („Siegtal pur“). Auch in Herchen gibt es einige Verpflegungsstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August wurde bis in die jüngere Vergangenheit eine kleine Dorfkirmes veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabarett ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank des Windecker Matineevereins finden in Herchen regelmäßig Veranstaltungen mit deutschlandweit bekannten Kabarettisten statt. Der in [[Werfen (Windeck)|Werfen]] lebende [[Hanns Dieter Hüsch]] hob den Verein 1992 mit aus der Taufe und trug durch seine zahlreichen Kontakte maßgeblich zu dessen Erfolg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.matineeverein.de/web/verein.html |titel=Windecker Matinee e. V. Der Verein |abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Der Ort besitzt einen Haupt-Sportplatz auf der Siegseite des Bergischen Landes und einen neueren Trainingsplatz in Übersehn, beides sind Rasenplätze. Genutzt werden sie vom Turn- und Sportverein Herchen 1922 e.&amp;amp;nbsp;V. Die erste Fußball-Herrenmannschaft des Ortes spielt seit der Saison 2018/2019 in der Kreisliga B3/Sieg/Mittelrhein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://fussball.tusherchen.de/senioren/1-mannschaft/spielplan-tabelle |titel=TuS Herchen 1922 e.&amp;amp;nbsp;V., Abteilung Fußball |abruf=2019-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Sportarten sind Volleyball, Schwimmen (Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums), [[Seniorensport]], Tennis und Damengymnastik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www2.tusherchen.de/ |titel=TuS Herchen 1922 e. V |abruf=2019-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sporthalle des Bodelschwingh-Gymnasiums trug der ehemalige Volleyball-Zweitligist [[TSV Germania Windeck]] einige Jahre lang seine Heimspiele aus. Die zweite Herrenmannschaft des Vereins (Landesliga) trägt ihre Heimspiele noch heute in der Realschule Herchen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.windeck-volleyball.de/index.php/mannschaften/herren-ii |titel=TSV Germania Windeck Volleyball |abruf=2019-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Sieg neben der „Löwenburg“ befindet sich ein Minigolfplatz. Zudem ist es bei entsprechender Witterung möglich, sich Tretboote auszuleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bvv-herchen.de/index.php/freizeit |titel=Bürger- und Verschönerungsverein Herchen |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern und Radfahren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Startplatz Gleitschirmflieger Herchen.jpg|mini|Der Künstlerweg führt am Startplatz der Gleitschirmflieger in Herchen vorbei. Von dort bietet sich ein schöner Ausblick auf den Herchener Ortsteil [[Übersehn]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Siegstrand Herchens im Juni.JPG|mini|Der Siegstrand in Herchen. Der [[Siegtal-Radweg]] führt ganz in der Nähe vorbei.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herchen empfiehlt sich für Wandersportler, da ein ganzes Stück [[Natursteig Sieg]] um das Dorf herumführt: Auf der fünften Etappe (21,4 Kilometer) lohnt sich – von Eitorf kommend – ein Abstecher in den Ort, die sechste Etappe (18,8 Kilometer) startet und endet in [[Herchen-Bahnhof]]. Die anspruchsvolle siebte Etappe (18,3 Kilometer) des Natursteigs führt von Herchen-Bahnhof über den Philosophenweg nach Schladern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://naturregion-sieg.de/wandern/natursteig-sieg#/de/naturregion-sieg/default/search/Tour/title%3A%20%22Natursteig%20Sieg%22/difficulty:1,5/distance:0,100/duration:0,10/climb:0,2000/roundtour:0/reststop:0/family:0/view:gallery/sort:title/hideSearchForm:1 |titel=Naturregion Sieg, Natursteig Sieg |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebniswege in und um Herchen sind der Künstlerweg (knapp 6 Kilometer) und der Wälderweg (18 Kilometer).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://naturregion-sieg.de/wandern/erlebniswege-sieg#/de/naturregion-sieg/default/search/Tour/Erlebnisweg%20sieg/difficulty:1,5/distance:0,100/duration:0,10/climb:0,2000/roundtour:0/reststop:0/family:0/view:gallery/sort:length/hideSearchForm:1 |titel=Naturregion Sieg, Erlebniswege Sieg |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich älter als der Natursteig Sieg und die Erlebniswege Sieg ist der Kölner Weg, ein in [[Köln]] beginnender Weitwanderweg, der erstmals 1913 angelegt wurde. Die vierte Etappe des Kölner Weges führt von der Herchener Höhe hinab bis ins Siegtal nach Herchen (17,4 Kilometer). Auf der fünften Etappe gelangt man von Herchen über Herchen-Bahnhof bis nach Leuscheid (13 Kilometer).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wanderverein-koeln.de/koelner-weg |titel=Wanderverein Köln |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Heilbrunnenweg gelangt man direkt von Herchen (oberhalb des Gymnasiums) zum [[Heilbrunnen (Windeck)|Heilbrunnen]] nahe der Ortschaft Ohmbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bvv-herchen.de/index.php/ueber-herchen/sehenswuerdigkeiten |titel=Bürger- und Verschönerungsverein Herchen a. d. Sieg e. V., Sehenswürdigkeiten |abruf=2022-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Siegtal-Radweg]], der von der Quelle bis zur Mündung der Sieg in den Rhein verläuft, führt auf seiner dritten Etappe durch Herchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://naturregion-sieg.de/radfahren/radweg-sieg#/de/naturregion-sieg/default/search/Tour/title%3A%20%22Radweg%20Sieg%22/difficulty:1,5/distance:0,100/duration:0,10/climb:0,2000/roundtour:0/reststop:0/family:0/view:gallery/sort:title/hideSearchForm:1 |titel=Naturregion Sieg, Radweg Sieg |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210522112428/https://naturregion-sieg.de/radfahren/radweg-sieg#/de/naturregion-sieg/default/search/Tour/title%3A%20%22Radweg%20Sieg%22/difficulty:1,5/distance:0,100/duration:0,10/climb:0,2000/roundtour:0/reststop:0/family:0/view:gallery/sort:title/hideSearchForm:1 |archiv-datum=2021-05-22 |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Heuser (Politiker)|Peter Heuser]] (* 1865 in Herchen; † 1930 in Wiesbaden), Oberbürgermeister der Stadt Recklinghausen&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Wilhelm Hartig]] (* 1877; † 1938 in Solingen), evangelischer Theologe und Angehöriger der Bekennenden Kirche, Pfarrer in Herchen&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Rüdiger Weisbach]] (* 1941 in Sackisch, Landkreis Glatz, Provinz Niederschlesien), Landarzt, Autor und Künstler in Herchen&lt;br /&gt;
* [[Katrin Kirchner]] (* 1944 in Herchen), Journalistin und Autorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriel Busch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Merten (Sieg). Seine viel liebe Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Reckinger &amp;amp; Co., Siegburg 1978.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz. Die Karte von 1789: Einteilung und Entwickelung der Territorien von 1600 bis 1794.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck der Ausg. von 1898. Hanstein, Bonn 1965, S.&amp;amp;nbsp;308.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Mummenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die modernen Geschütze der Fußartillerie.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;Vom Auftreten der gezogenen Geschütze bis zur Verwendung des rauchschwachen Pulvers 1850–1890.&amp;#039;&amp;#039; Göschen, Leipzig 1907.&lt;br /&gt;
* {{Beschreibung Rheinprovinz 1830}}&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Rüdiger Weisbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Herchen – Perle an der Sieg&amp;#039;&amp;#039;. Blattwelt, 1. Auflage November 2011, ISBN 978-3-936256-48-2.&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Rüdiger Weisbach]] (Fotografie, Hrsg.), Hildegard Simon-Kisky (Text): &amp;#039;&amp;#039;St. Peter in Herchen - In Bild und Text durch seine spannende Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Kunst im Keller, 1. Auflage April 2022, ISBN 978-3-9804131-3-8.&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Rüdiger Weisbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Thingplatz Herchen – eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Kunst im Keller, 1. Auflage April 2021, ISBN 978-3-9804131-4-5.&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Rüdiger Weisbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Blitzauto zur Klümpches-Tante. Bilder und Geschichten aus dem alten Herchen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kunst im Keller, Herchen 1997, ISBN 3-9804131-3-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Herchen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Windeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4644962-0|VIAF=246291669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Windeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Sieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>