<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbetswil</id>
	<title>Herbetswil - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbetswil"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbetswil&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T15:11:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbetswil&amp;diff=440244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KurtR: akt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbetswil&amp;diff=440244&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T07:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;akt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Herbetswil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Herbetswil 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Herbetswil-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Herbetswil 103.JPG&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Thal|Thal]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Thal&lt;br /&gt;
| BFS = 2424&lt;br /&gt;
| PLZ = 4715&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.297217&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.593061&lt;br /&gt;
| HÖHE = 524&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 16.35&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT =&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.herbetswil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbetswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Thal]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Herbetswil-LBS H1-018753.tiff|mini| Luftbild (1955)]]&lt;br /&gt;
Herbetswil liegt auf {{Höhe|524|CH}}, 8&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich des Bezirkshauptortes [[Balsthal]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich auf der Sonnseite am nördlichen Talrand des Balsthalertals, beidseits des Dorfbachs &amp;#039;&amp;#039;Rickenbächli&amp;#039;&amp;#039;, am Fuss der Brunnersbergkette im Solothurner [[Jura (Gebirge)|Jura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 16,4&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im westlichen Teil des Balsthaler- oder Dünnerntals, eines Längstals im Solothurner Jura. Den zentralen Teil des Gebietes bildet die rund 500 bis 700 m breite flache Talebene der [[Dünnern]]. Nach Süden reicht der Gemeindebann auf die [[Antiklinale]] der Weissensteinkette und umfasst dabei den so genannten &amp;#039;&amp;#039;Schattenberg&amp;#039;&amp;#039;, den dicht bewaldeten steilen Nordhang des &amp;#039;&amp;#039;Chamben&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|1251|CH}} die höchste Erhebung von Herbetswil) mit dem [[Erosion (Geologie)|Erosionstälchen]] &amp;#039;&amp;#039;Riedgraben&amp;#039;&amp;#039;, das in die harten [[Kalkstein|Kalkschichten]] eingeschnitten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbetswil Kirche.jpg|mini|links|Die historistische Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Nördlich an die Talebene der Dünnern erstreckt sich der Gemeindeboden über den Steilhang des so genannten &amp;#039;&amp;#039;Sunnenbergs&amp;#039;&amp;#039; bis auf die Antiklinale der Brunnersbergkette mit den Höhen von &amp;#039;&amp;#039;Vorder Brandberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1085|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Hornegg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1225|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Tannmatt&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1173|CH}}). Auch die &amp;#039;&amp;#039;Wolfsschlucht&amp;#039;&amp;#039; westlich der Hornegg mit ihrem Einzugsgebiet gehört zu Herbetswil. Ein schmaler Zipfel reicht über die Höhen des &amp;#039;&amp;#039;Hinter Brandberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1186|CH}}) bis zum &amp;#039;&amp;#039;Harzergraben&amp;#039;&amp;#039;. Ein kleiner Anteil des Gemeindebannes nördlich von &amp;#039;&amp;#039;Mieschegg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tannmatt&amp;#039;&amp;#039; liegt im Einzugsbereich der [[Gabiare]] (Zufluss des [[Scheltenbach]]s). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 63 % auf Wald und Gehölze und 34 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Herbetswil gehören die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Vorder Hammer&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|537|CH}}) im Dünnerntal und &amp;#039;&amp;#039;Hinter Hammer&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|573|CH}}) am westlichen Ende der Talebene sowie zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut auf den Höhen der Brunnersbergkette liegen. Nachbargemeinden von Herbetswil sind [[Aedermannsdorf]], [[Günsberg]], [[Balm bei Günsberg]] und [[Welschenrohr-Gänsbrunnen]] im Kanton Solothurn sowie [[Seehof BE|Seehof]] und [[Farnern]] im Kanton [[Kanton Bern|Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-SO|2424}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-SO|TIMESTAMP}}) gehört Herbetswil zu den kleineren Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 96,1 % deutschsprachig, 0,9 % albanischsprachig und 0,9 % sprechen Arabisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Herbetswil belief sich 1850 auf 475 Einwohner, 1900 auf 437 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl bis 1950 auf 658 Personen an. Danach wurde insgesamt ein leichter Bevölkerungsrückgang verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Herbetswil war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Im Lauf des 16. Jahrhunderts wurden die Höhen der Brunnersbergkette gerodet, ausgedehnte Sömmerungsweiden für das Vieh geschaffen und mehrere Sennhöfe erbaut. Als grösste Viehsömmerungsweide des Kantons mit rund 1&amp;amp;nbsp;km² gilt der Vordere Brandberg. Noch heute haben der [[Ackerbau]] in den tieferen Lagen sowie die [[Milchwirtschaft]] und die [[Viehzucht]] in den oberen Gemeindeteilen einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Herbetswil sind Betriebe der Holzverarbeitung und die Uhrenfirma Festina-Candino Watch Ltd. (wichtigster Arbeitgeber des Dorfes) vertreten. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in Balsthal sowie im Raum Olten-Solothurn arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt wenige 100 Meter neben der Hauptstrasse von [[Oensingen]] nach [[Moutier]]. Durch einen [[Postauto]]kurs, welcher die Strecke von [[Balsthal]] nach [[Gänsbrunnen]] im Stunden- bis 20-Minuten-Takt bedient, ist Herbetswil an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte erst 1400 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Herbrechtswil&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Herbrechtswilr&amp;#039;&amp;#039; (1423), &amp;#039;&amp;#039;Ebertzwil&amp;#039;&amp;#039; (1444) und &amp;#039;&amp;#039;Herbertzwil&amp;#039;&amp;#039; (1467). Der Ortsname ist von [[althochdeutsch]]en Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Heribrecht&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;beim Gehöft des Heribrecht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit seiner ersten Nennung gehörte Herbetswil zur Herrschaft Neu-Falkenstein. Im Jahr 1420 kam der Ort durch Kauf unter die Herrschaft von Solothurn und wurde der Landvogtei Falkenstein zugeordnet. Schon seit dem 15. Jahrhundert gab es verschiedene gewerbliche Eisen- und Kupferschmieden auf dem Gebiet des Dorfes, wovon heute noch die Namen Vorder und Hinter Hammer zeugen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass aus Herbetswil der erste schriftliche Nachweis des gesamten Solothurner [[Jura (Gebirge)|Juras]] für die Existenz der [[Gemeine Fichte|Fichte]] (Rottanne) stammt. Der hier heute sehr weit verbreitete Baum ist überdurchschnittlich lichtbedürftig und scheint erst seit dem 18. Jahrhundert vom westlichen Jura her nach Osten vorgerückt zu sein. Dies muss im Zusammenhang gestanden haben mit starken [[Rodung]]en für die erwähnten Schmiede-Werkstätten, die der Fichte zusagende Lichtungen geschaffen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Biohistorische Fragmente aus dem Kanton Solothurn&amp;#039;&amp;#039;; in: Jahrbuch für Solothurnische Geschichte, 1976&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) wurde Herbetswil dem Bezirk Balsthal-Thal zugeteilt. Im 19. Jahrhundert, insbesondere von 1850 bis etwa 1870 war das Tal von schwerer Armut und Hungersnöten betroffen, so dass viele Bewohner auswandern mussten – weltweite Spätfolgen des ungewöhnlich kalten Jahres 1816 („[[Jahr ohne Sommer]]“), verursacht durch einen Ausbruch des indonesischen Vulkans [[Tambora]] im April 1815. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fasste die Uhrenindustrie Fuss, die trotz mehrerer Krisen bis heute weiterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Herbetswil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1549 besass Herbetswil eine Kapelle, die 1896 abgerissen wurde. Das Dorf wurde 1843 von der Kirchgemeinde Matzendorf abgetrennt und zur eigenen Pfarrei erhoben. Die neue Pfarrkirche wurde 1891 erbaut und besitzt eine [[Spätgotik|spätgotische]] Statue des heiligen Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Herbetswil 103.JPG|Herbetswil&lt;br /&gt;
Bild:Hammer (komunumo Herbetswil) 114.JPG|Die Siedlung Vorderer Hammer&lt;br /&gt;
Bild:Herbetswil Schulhaus 7889.jpg|Schulhaus&lt;br /&gt;
Bild:Herbetswil kantona chefvojo nr-o 30 bildo 106.JPG|Die Hauptstrasse 30 bei Herbetswil&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Ein in Rot aufrecht gestürztes schwarzes [[Winkelmaß (Heraldik)|Winkelmass]] nach rechts gerichtet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Müller-Altermatt]] (* 1976), Politiker, Nationalrat, Gemeindepräsident 2009–2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Loertscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, {{DNB|750089342}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.herbetswil.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Herbetswil]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1068|Herbetswil|Autor=Albert Vogt}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/solothurn/herbetswil.html Luftaufnahmen des Dorfes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Thal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7516103-5|VIAF=247860714}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KurtR</name></author>
	</entry>
</feed>