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	<title>Herbert von Buttlar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:53:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_von_Buttlar&amp;diff=2212438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-27T09:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert von Buttlar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Curt Herbert Freiherr Treusch von Buttlar-Brandenfels&amp;#039;&amp;#039;; * [[2. Oktober]] [[1912]] in [[Stendal]]; † [[24. Juli]] [[1976]] in [[Arlesheim]], mit vollständigem Namen Herbert [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|Freiherr Treusch von Buttlar-Brandenfels]]) war ein deutscher [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]] und Wissenschaftsmanager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der königlich preußische Generalmajor &amp;#039;&amp;#039;Walter Freiherr Treusch von Buttlar-Brandenfels&amp;#039;&amp;#039; (* 4. Oktober 1865; † 29. März 1954) und &amp;#039;&amp;#039;Margarethe Damms&amp;#039;&amp;#039; (* 7. Juli 1874; †&amp;amp;nbsp;15.&amp;amp;nbsp;November 1945). Sein Vater war Kommandeur des Magdeburgischen Husaren-Regiments Nr. 10, das in Stendal stationiert war. Die &amp;#039;&amp;#039;Treusch von Buttlar-Brandenfels&amp;#039;&amp;#039; gehören zur noch heute existierenden [[Althessische Ritterschaft|Althessischen Ritterschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buttlar besuchte das [[Wilhelmsgymnasium Kassel]]. Sein Studium der Archäologie, Klassischen Philologie, Germanistik und Kunstgeschichte absolvierte er in Marburg, München, Frankfurt, Bonn, Berlin und Leipzig. 1941 erfolgte die Promotion.&amp;lt;ref name=“habel”&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): [[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s Who. XV. Ausgabe von [[Degener &amp;amp; Co|Degeners]] wer ist&amp;#039;s?, Berlin 1967, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1939 wurde er wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der [[Deutsches Archäologisches Institut Athen|Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts]], von 1946 bis 1948 war er Assistent am Archäologischen Institut der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]].&amp;lt;ref name=“habel” /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise, dass Buttlar dem [[NS-Staat|NS-Regime]] nahe stand&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Arend: &amp;#039;&amp;#039;Der Mythos ist beschädigt. Wohin geht die documenta? – Ästhetik und Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstzeitung.&amp;#039;&amp;#039; März 2020 ([https://www.uni-heidelberg.de/md/zegk/kunstzeitung__2020_03_s_7.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, trotzdem findet sich sein Name im Gästebuch der [[Hanna Bekker vom Rath]], die in ihrer Berliner Atelierwohnung während der NS-Zeit heimliche Kunstausstellungen verfemter Künstler veranstaltete, eingeladen waren nur ausgewählte Gäste, die als sicher galten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marian Stein-Steinfeld |Titel=Hanna Bekker vom Rath – Handelnde für Kunst und Künstler. Biografie der Malerin, Mäzenin, Sammlerin und Vermittlerin |Ort=Frankfurt |Datum=2018 |ISBN=978-3-934123-27-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 verharmloste er die [[Schutzstaffel|SS-Mitgliedschaft]] des Jurymitglieds [[Hans Egon Holthusen]], als [[Mascha Kaléko]] seinetwegen die Annahme des [[Fontane-Preis]]es verweigerte. Er empfahl „den Emigranten, wenn es ihnen nicht gefalle, fortzubleiben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Koneffke]]: [https://www.nzz.ch/aber-warum-sind-sie-so-ernst-1.18047526 &amp;#039;&amp;#039;«Aber warum sind Sie so ernst?»&amp;#039;&amp;#039;], in &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; 16. März 2013, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im Nachruf im [[Hamburger Abendblatt]] 1976 wurde dies freilich „Schwierigkeiten mit seinen so schätzenswerten Spontaneitäten“ zugeschrieben, die im Gegensatz zu den sonst an ihm so bewunderten diplomatischen Fähigkeiten ständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1948 war er Kustos der Antikensammlung des [[Museumslandschaft Hessen Kassel|Hessischen Landesmuseums Kassel]]. 1953 wurde er von Arnold Bode in den [[Club 53]] berufen. Er war Generalsekretär der [[documenta I]] 1955, ferner lehrte er an der [[Kunsthochschule Kassel|Staatlichen Werkakademie]] in Kassel. Für 1949/50 wurde ihm das [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]] verliehen. Von 1956 bis 1964 war er Generalsekretär der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Westberlin. Anschließend wurde er Direktor der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Hamburger Kunsthochschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/2015.09.03-205348/http://www.abendblatt.de/archiv/1976/article201540171/Er-schuf-ein-Modell-fuer-Kunsthochschulen.html Er schuf ein Modell für Kunsthochschulen] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]]&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Abendblatt vom 28. Juli 1976, Er schuf ein Modell für Kunsthochschulen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der Studentenbewegung und der allgemeinen Reformbewegungen gehörte er zu den Initiatoren der Neufassung der Hamburger Hochschulverfassung und wurde nach deren Verabschiedung 1973 als Präsident der HfbK für sechs Jahre bestellt, starb jedoch schon 1976 in einem Sanatorium in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1942 war Buttlar verheiratet mit Agnes Maria, geb. Jung, und hatte mit ihr vier Kinder,&amp;lt;ref name=&amp;quot;“habel”&amp;quot; /&amp;gt;  darunter der Kunsthistoriker [[Adrian von Buttlar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Griechische Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kasseler Antiken. Skulpturen – Bronzen – Terrakotten – Vasen&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antike Plastik und Plastik der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; 15, 1949/50, S. 251–272.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen M. Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Biographien der wissenschaftlichen Mitarbeiter am Hessischen Landesmuseum Kassel 1913–1988&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in Hessen und am Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039; 28, 1988, S. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117186961|LCCN=n97878055|VIAF=162274949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buttlar, Herbert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Antikensammlung (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunsthochschule Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HFBK Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Griechenlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Buttlar (Linie Treusch)|Herbert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschulpräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Buttlar, Herbert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buttlar-Brandenfels, Herbert Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Archäologe und Wissenschaftsmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stendal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Arlesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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