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	<title>Herbert Zeitner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herbert Zeitner Selbstportrait 1919.JPG|mini|Herbert Zeitner, Selbstporträt von 1919]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Hermann Herbert Zeitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1900]] in [[Coburg]]; † [[14. Oktober]] [[1988]] in [[Lüneburg]]) war ein deutscher [[Goldschmied|Gold- und Silberschmied]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitner anstecknadel.jpg|mini|Anstecknadel (Brosche) für die Gymnaestrada 1975 in Berlin – entworfen von Prof. Herbert Zeitner und hergestellt von B.H. Mayer’s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schuf Vasen, Kannen, Kelche, Schalen, Kreuze, Tafelgeschirr, die ganze Bandbreite des Schmucks sowie Arbeiten für Städte und öffentliche Institutionen. Für seine Arbeit wurde Herbert Zeitner unter anderem mit dem Niedersächsischen Staatspreis für das gestaltende Handwerk (1966), dem Bayerischen Staatspreis (1974) und dem Lüneburg-Preis (1981) geehrt. Die Gold- und Silberschmiede-Arbeiten, die Zeitner in den Jahren zwischen 1918 und 1933 anfertigte sind durch so verschiedene Stilrichtungen wie [[Jugendstil]], [[Art déco]] und [[Bauhaus]] geprägt, während das spätere Schaffen der 1960er und 1970er Jahre durch eine zunehmende Abstraktion gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und berufliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Seine Ausbildung absolvierte Herbert Zeitner von 1914 bis 1921 als Stipendiat an der [[Staatliche Zeichenakademie Hanau|Staatlichen Zeichenakademie in Hanau]], die in dieser Zeit von [[Hugo Leven]] geleitet wurde. Zu seinen Lehrern gehörte [[Reinhold Ewald (Künstler)|Reinhold Ewald]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.philippsruhe.hanau.de/mam/cms16/ausstellungen/ewald/2015-09_pressemappe_ewald_download.pdf Pressemappe zur Doppelausstellung &amp;#039;&amp;#039;Expressiv. Experimentell. Eigenwillig. Reinhold Ewald 1890–1974,&amp;#039;&amp;#039; 2015/2016 als PDF-Datei]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 bestand Zeitner seine Meisterprüfung als Goldschmied in Hanau. Noch im selben Jahr wurde er durch den Architekten, Designer und Grafiker [[Bruno Paul]] zum Lehrer für künstlerische Metallgestaltung an den Vereinigten Staatsschulen für angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg berufen. Zu den Gold- und Silberschmiedearbeiten, die Zeitner in den 1920er Jahren anfertigte gehört auch eine lange Halskette aus Korallen und Porzellan, die die Filmschauspielerin [[Brigitte Helm]] in Fritz Langs Stummfilmklassiker „[[Metropolis (Film)|Metropolis]]“ trug. 1930 wurde Zeitner Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1933 und 1945 fertigte Zeitner in Berlin auch Schmuck für die Repräsentanten des [[Nationalsozialismus]]; 1935 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt und 1939 Leiter eines Meisterateliers für Goldschmiede an der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] in Berlin. Nach 1945 distanzierte sich Zeitner zwar vom Nationalsozialismus, unstrittig ist jedoch, dass er zwischen 1933 und 1945 von seinen Arbeiten für die Machthaber des NS-Regimes profitierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende, 1945, verließ Zeitner Berlin mit einem Hausboot und ließ sich in Lüneburg nieder. In den ersten Jahren nach dem Krieg arbeitete er auf dem Hausboot, von 1954 bis 1959 führte er dann als Goldschmiedemeister eine Werkstatt mit Gesellen im alten Kaufhaus in Lüneburg. 1955 wurde Zeitner Vorsitzender der Arbeitsgruppe Kunsthandwerk Lüneburger Heide in der Arbeitsgemeinschaft Kunsthandwerk Niedersachsen. Zu den Gold- und Silberschmiedearbeiten, die Zeitner in den 1960er Jahren anfertigte gehört auch die Kette des Lüneburger Oberbürgermeisters, die 1966 entstand. 1969 fertigte er für die [[Hamburger Volksbühne]] den Ehrenpreis [[Silberne Maske]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2010 erinnerten zwei Ausstellungen, im [[Deutsches Goldschmiedehaus|Deutschen Goldschmiedehaus]] in Hanau und in der [[Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade]] in Lüneburg an das Lebenswerk Herbert Zeitners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1932	4. Preis im Wettbewerb „Der silberne Becher“ der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst&lt;br /&gt;
* 1937	Auszeichnung der Pariser Weltausstellung&lt;br /&gt;
* 1943	Verleihung des Goldenen Ehrenrings der Gesellschaft für Goldschmiedekunst&lt;br /&gt;
* 1952	Preis für eine Sport-Ehrengabe (Olympia-Medaille) bei der Olympiade in Helsinki&lt;br /&gt;
* 1954	Silbermedaille der X. Triennale, Mailand für Broschen (u.&amp;amp;nbsp;a. Mondbrosche)&lt;br /&gt;
* 1958	Ehrenurkunde der Weltausstellung in Brüssel&lt;br /&gt;
* 1962	3. Preis im Wettbewerb „Die silberne Maske“ der Gesellschaft für Goldschmiedekunst&lt;br /&gt;
* 1966	[[Niedersächsischer Staatspreis für das gestaltende Handwerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.hwk-hannover.de/23,0,1053.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Retrospektive: 50 Jahre Niedersächsischer Staatspreis für das gestaltende Handwerk&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-14 17:25:07 InternetArchiveBot}}. Website der Handwerkskammer Hannover mit einem Verzeichnis der Staatspreisträger und -trägerinnen seit 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1974	Bayerischer Staatspreis&lt;br /&gt;
* 1975	Ehrenmeisterbrief für das Goldschmiedehandwerk der Handwerkskammer Lüneburg&lt;br /&gt;
* 1976	Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens&lt;br /&gt;
* 1981	Verleihung des Lüneburg-Preises (Bronzene Statuette) im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke Zeitners in öffentlichem Besitz (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg&lt;br /&gt;
* Badisches Landesmuseum Karlsruhe&lt;br /&gt;
* Museum für Angewandte Kunst Köln&lt;br /&gt;
* Museum für das Fürstentum Lüneburg&lt;br /&gt;
* Bayerisches Nationalmuseum München&lt;br /&gt;
* Neue Sammlung – Pinakothek der Moderne München&lt;br /&gt;
* Schmuckmuseum Pforzheim&lt;br /&gt;
* [[St. Marien (Lüneburg)|St.-Marien-Kirche]] in Lüneburg: Aufsatz des [[Taufbecken]]s mit acht [[Engel]]n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AMATE – Der Goldschmied Herbert Zeitner&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst, Dresden 2010, ISBN 978-3-86530-127-7.&lt;br /&gt;
* [[Karl H. Bröhan]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst vom Jugendstil zur Moderne (1889 - 1939)&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Metallkunst: Silber, Kupfer, Messing, Zinn&amp;#039;&amp;#039;. Bröhan-Museum, Berlin 1990, ISBN 3-9801525-3-7, S. 580f.&lt;br /&gt;
* Anna Beatriz Chadour, Andreas Freisfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SchmuckStücke. Der Impuls der Moderne in Europa&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt und Biermann, München 1991, ISBN 3-7814-0294-0, S. 70, 73.&lt;br /&gt;
* Hermann Schadt: &amp;#039;&amp;#039;Goldschmiedekunst. 5000 Jahre Schmuck und Gerät&amp;#039;&amp;#039;. Arnold, Stuttgart 1996, ISBN 3-925369-44-9, S. 190ff.&lt;br /&gt;
* Christianne Weber-Stöber: &amp;#039;&amp;#039;Schmuck&amp;#039;&amp;#039;. DuMont-Literatur-und-Kunst-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-8321-7613-6, (&amp;#039;&amp;#039;DuMont-Taschenbücher&amp;#039;&amp;#039; 543 &amp;#039;&amp;#039;DuMont-Schnellkurs&amp;#039;&amp;#039;), S. 106–107.&lt;br /&gt;
* Frank Werner: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Zeitner&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;– Profiteur der Göring’schen Prunksucht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Formen der Anpassung&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;– Kunsthandwerk und Design im    Nationalsozialismus. Katalog zur Ausstellung im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2025, ISBN 978-3-7774-4683-7, S. 227–230.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110707153107/http://www.landeszeitung.de/lokales/kultur/news/artikel/ein-goldschmied-von-weltrang/]&lt;br /&gt;
* [https://www.herbert-zeitner.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128731451|LCCN=|NDL=|VIAF=52749015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeitner, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens (am Bande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschmied des Art déco]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenrings der Gesellschaft für Goldschmiedekunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeitner, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gold- und Silberschmied&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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