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	<title>Herbert Willner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Asperatus: k</title>
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		<updated>2025-11-23T20:52:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Willner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[1. Juli]] [[1926]] in [[Dalian|Dairen]], China; † [[22. Februar]] [[2017]]) war [[Journalist]] und [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Spion der [[Hauptverwaltung A]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]]. Er war verheiratet mit Astrid Willner, die als Sekretärin des Leiters der Abteilung&amp;amp;nbsp;3 im [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramt]] ebenfalls als DDR-Spionin arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Willner trat nach der Schule 1944 der [[Waffen-SS]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/herbert-willner Willner]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beantragte am 30. Januar 1944 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 20.&amp;amp;nbsp;April desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 9.992.251).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/48811423&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schollwer: FDP im Wandel. München 1994. S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1949 war er in sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 begann Willners Zusammenarbeit mit dem DDR-Geheimdienst. Er zog 1961 aus der DDR nach [[West-Berlin]]. Dort übernahm er zunächst journalistische Tätigkeit beim Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;. 1965 wurde er zunächst in der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Bundesgeschäftsstelle, später in der FDP-nahen [[Friedrich-Naumann-Stiftung]] als Referent für Außen-, Sicherheits-, Deutschland-, Europa- und Entwicklungspolitik tätig. Aus dieser Tätigkeit berichtete er dem DDR-Geheimdienst und war zugleich als [[Inoffizieller Mitarbeiter#IM-Kategorien|Einflussagent]] tätig. Willner bezeichnete sich stolz als „[[Ghostwriter]]“ von [[Günter Verheugen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1985 wurde der Spionageeinsatz Willners aus Sicherheitsgründen beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13516028|Titel=Vielleicht haben wir falsch entschieden|Jahr=1985|Nr=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich hatte der Überläufer [[Hansjoachim Tiedge]] vor einer drohenden Enttarnung gewarnt. Gegen beide bestand bereits Spionageverdacht, jedoch war im Mai 1985 eine vom Verfassungsschutz beantragte [[Telekommunikationsüberwachung|Telefon- und Postüberwachung]] vom [[Bundesministerium des Innern]] unter [[Friedrich Zimmermann]] wegen nicht ausreichender Verdachtsmomente abgelehnt worden. Willner kehrte in die DDR zurück und wohnte in einem Bungalow in [[Wandlitz (Wandlitz)|Wandlitz]]. 1987 wurde gegen ihn in der Bundesrepublik ein Haftbefehl erlassen, der aber wegen des Aufenthaltes in der DDR nicht vollstreckt werden konnte. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1990 flüchtete er nach [[Bulgarien]], um einer Vollstreckung des Haftbefehls zu entgehen. Nach Verjährung 1995 wurde der Haftbefehl aufgehoben, und das Ehepaar Willner kehrte nach Wandlitz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willner wurde auf dem Friedhof Wandlitz beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trauer.moz.de/traueranzeige/herbert-willner Traueranzeige]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Spione]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Klaus Eichner]], [[Gotthold Schramm]] |Titel=Als Ghostwriter Verheugens |Sammelwerk=Top-Spione im Westen: Spitzenquellen der DDR-Aufklärung erinnern sich |WerkErg=Überarbeitete Neuausgabe |Verlag=[[Das Neue Berlin]] ([[Eulenspiegel Verlagsgruppe]]) |Ort=Berlin |Datum=2016 |ISBN=978-3-360-01310-1 |Seiten=308–323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=herbert-willner|lemma=Willner, Herbert|autor=Wolfgang Hartmann|band=2|idNum=3821}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Wilhelm Schlomann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Maulwürfe. Noch sind sie unter uns, die Helfer der Stasi im Westen.&amp;#039;&amp;#039; Universitasverlag, Tübingen 1993, ISBN 3-8004-1285-3.&lt;br /&gt;
* Markus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Spionagechef im geheimen Krieg. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 2005, ISBN 3-548-36589-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.udo-leuschner.de/liberalismus/fdp27.htm Spione in der FDP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=n/86/2827|VIAF=45774056|GNDName=152278036|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-07-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Willner, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent für das Ministerium für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Willner, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Spion des DDR-Auslandsnachrichtendienstes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dairen]], China&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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