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	<title>Herbert Warnke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Warnke&amp;diff=177119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-05-01T07:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0609-0107, Erfurt, Preisverleihung, Herbert Warnke, Erik Neutsch.jpg|mini|Herbert Warnke (rechts) verleiht dem Schriftsteller [[Erik Neutsch]] den Kunstpreis des FDGB, 1974]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Werner Kurt Warnke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1902]] in [[Hamburg]]; † [[26. März]] [[1975]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher Gewerkschafter und kommunistischer Politiker. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war er Vorsitzender des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und [[Politbüro des ZK der SED|Mitglied des Politbüros]] des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Warnke wurde als Sohn des Hamburger Maurers Joachim Friedrich Warnke geboren. Seine Mutter war Hausfrau. Warnke absolvierte von 1920 bis 1924 eine Lehre als [[Nietvorgang|Nieter]]. Er trat 1923 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und war von 1924 bis 1928 Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverbandes]]. Von 1929 bis 1930 war er Betriebsratsvorsitzender bei [[Blohm &amp;amp; Voss]] in Hamburg, danach Sekretär des Bezirkskomitees der [[Revolutionäre Gewerkschaftsopposition|Revolutionären Gewerkschaftsopposition]] in [[Bremen]], Sekretär für Gewerkschaftsfragen bei der KPD-Bezirksleitung Weser-Ems und 1932 bis 1933 Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 1933 bis circa Frühjahr 1936 war er Sekretär der [[Rote Gewerkschaftsinternationale|Roten Gewerkschaftsinternationale]] in [[Saarbrücken]] und [[Paris]]. Danach bekleidete er bis 1938 Funktionen in der Abschnittsleitung Nord der KPD in [[Kopenhagen]]. Er bekämpfte dabei das NS-Regime aus der Emigration. Von 1939 bis 1943 war er in [[Schweden]] interniert und in Haft. Danach amtierte er u.&amp;amp;nbsp;a. als Chefredakteur der Zeitschrift „Der Weg ins Leben“. Er betätigte sich in Schweden weiterhin in mehreren Exilorganisationen, um über eine Nachkriegsordnung in Deutschland zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 12 - DSC00062.jpg|mini|[[Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Warnke sowie später von [[Joachim Herrmann (Politiker, 1928)|Joachim Herrmann]] bewohnte „Haus 12“]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er 1946 Vorsitzender des Landesvorstandes [[Mecklenburg-Vorpommern]] und Mitglied des Bundesvorstandes des FDGB. Von 1948 bis zu seinem Tode war er Erster Vorsitzender des Bundesvorstandes des FDGB. Mit Befehl des Oberbefehlshabers der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland vom 2. Dezember 1948 wurde Warnke ständiges Mitglied des Sekretariats der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|L2BZUAEEBMKR77TRR2LJED3RNQLBO6UA|SMAD-Befehl Nr. 187/48 vom 2. Dez. 1948: Ernennung des ersten Vorsitzenden der Zonenleitung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes Herbert Warnke zum ständigen Mitglied des Sekretariats der Deutschen Wirtschaftskommission}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1949 war er Mitglied des Parteivorstandes bzw. des [[ZK der SED]] und Abgeordneter der [[Volkskammer]]. Von 1950 bis 1953 war er Mitglied des Sekretariats, 1953 wurde er Kandidat und 1958 Mitglied des Politbüros des ZK der SED. Er wurde 1949 Mitglied des Exekutivkomitees, 1953 einer der Vizepräsidenten und 1969 Mitglied des Büros des Generalrates des [[Weltgewerkschaftsbund]]es. Seit 1971 war er Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates]]. 1966 war er neben [[Hans Modrow]] einer der treibenden Kräfte für die Gründung des [[1. FC Union Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=1. FC Union, FC Vorwärts, BFC Dynamo: Als die DDR ihren Fußballbetrieb revolutionierte |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum= |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/sport/als-die-ddr-ihren-fussballbetrieb-revolutionierte-4869586.html |Abruf=2022-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Warnke.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Warnke erhielt 1955 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] (VVO) in Gold,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heute beginnt der 4. FDGB-Kongreß&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Neues Deutschland]], 15. Juni 1955, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 den [[Karl-Marx-Orden]], 1967 den [[Internationaler Lenin-Friedenspreis|Lenin-Friedenspreis]] sowie die Ehrenspange zum VVO in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Walter Ulbricht verlieh hohe Auszeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, In: Neues Deutschland, 28. Februar 1967, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1972 den [[Lenin-Orden]]. Seine Urne wurde in der &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätte der Sozialisten&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurden das FDGB-Ferienobjekt Erholungsheim in [[Klink]], das [[VEB Chemiefaserwerk Guben|VEB Chemiefaserwerk]] in [[Guben]], das [[Kombinat Umformtechnik|VEB Kombinat Umformtechnik]], das Klubhaus in [[Goldisthal]] und das Grenzregiment 15&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.grenzkommando.de/gr-15-sonneberg-1.html |titel=GR-15 Sonneberg |werk=grenzkommando.de |abruf=2022-07-25 |archiv-datum=2020-02-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200207225602/http://www.grenzkommando.de/gr-15-sonneberg-1.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Sonneberg]] benannt. Die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1982 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Warnke war zweimal verheiratet. Seine 1932 geschlossene Ehe mit Helene Dannat (1912–1989) wurde 1952 geschieden. 1953 heiratete er Elisabeth Senske (1927–1998). [[Hans Warnke]] kann nicht, wie Hübner sagt, sein Bruder gewesen sein. Beide hatten verschiedene Väter.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hübner: Herbert Warnke an der Spitze des FDGB, S. 106, Mitteilungsblatt des Institutes für soziale Bewegungen, Heft 35 (2006) - s. Disk.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Warnkes in der bildenden Kunst der DDR ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Brüne]]: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Warnke&amp;#039;&amp;#039; (um 1973/75, Öl)&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Flacke: &amp;#039;&amp;#039;Auftragskunst der DDR 1949 - 1990.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, München, 1995 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=herbert-warnke|lemma=Herbert Warnke|autor=[[Michael F. Scholz]]|band=1|idNum=3698}}&lt;br /&gt;
* Heinz Deutschland, Alfred Förster und Ernst Egon Lange: &amp;#039;&amp;#039;Vertrauensmann seiner Klasse – Herbert Warnke. Eine biographische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Verlag Tribüne, Berlin 1983.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/herbert-warnke}}&lt;br /&gt;
* Eberhard Podzuweit: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Warnke (1902–1975)&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Siegfried Mielke]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 408–430.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hübner (Historiker)|Peter Hübner]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Parteiauftrag: Herbert Warnke an der Spitze des FDGB&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt des Institutes für soziale Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. Band 35, 2006, S.&amp;amp;nbsp;101–120. [[doi:10.13154/mts.35.2006.101-120]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warnke, Herbert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 796 f.&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|SFZ=139101|Name=Herbert Warnke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118629271}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|238506746}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118629271}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/dd57e5dc-3c24-4be5-aa7d-1ae54d7b7b5c/ Nachlass Bundesarchiv NY 4175]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/herbert-warnke-appelliert-an-westdeutsche-arbeiter-fuer-friedensvertrag/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vODIzMDU Herbert Warnke appelliert an westdeutsche Arbeiter für Friedensvertrag] [[Deutscher Fernsehfunk]], 21. August 1961 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des FDGB&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Vorsitzende des FDGB-LV Mecklenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118629271|LCCN=n83069031|VIAF=32789643|NDL=00527173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Warnke, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekretär des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGI-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Internationalen Lenin-Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Warnke, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Warnke, Herbert Werner Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), MdR, MdV, Vorsitzender des FDGB und Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
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