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	<title>Herbert Volck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-03-22T20:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Volck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1894]] in [[Tartu|Dorpat]], [[Gouvernement Estland]], [[Kaiserreich Russland]]; † [[24. August]] [[1944]] im [[KZ Buchenwald]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und Abenteurer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volck war der Sohn des Rechtsanwalts und [[Völkische Bewegung|völkischen]] Aktivisten Dr.&amp;amp;nbsp;[[Adalbert Volck (Rechtsanwalt)|Adalbert Volck]] und Enkel des lutherischen Theologen [[Wilhelm Volck]]. 1905 zog die Familie nach antideutschen Ausschreitungen nach [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]]/[[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], wo Volck auch das [[Gymnasium]] besuchte. 1908 siedelte die Familie nach [[Weimar]] über. Nach kurzem Studium in [[Jena]] und dem Besuch einer französischen Schule in [[Genf]] kehrte Volck ins [[Baltikum]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913/14 erfolgte seine militärische Ausbildung als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[2. Hannoversches Dragoner-Regiment Nr. 16|Dragonerregiment&amp;amp;nbsp;16]] in [[Lüneburg]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zunächst bei der [[Infanterie]] unter anderem an der [[Marne (Fluss)|Marne]] eingesetzt, absolvierte Volck in [[Hannover]] eine Fliegerausbildung. Volck geriet nach einem Absturz bei Pinsk als Fliegerleutnant am 29. Oktober 1915 in russische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] in [[Sibirien]]. Nach mehreren Fluchtversuchen unter anderem in die Mongolei, gelang ihm 1916/17 auf abenteuerliche Weise die Flucht durch den [[Kaukasus]]. 1918 war er als Nachrichtenoffizier der Kaiserlich deutschen Delegation im Kaukasus zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende stellte Volck im Januar 1919 mit Unterstützung seines Vaters das [[Freikorps]] &amp;#039;&amp;#039;Lüneburg-Volck&amp;#039;&amp;#039; auf. Als Teil der [[Eiserne Division|Eisernen Division]] kämpfte dieses im Baltikum gegen sowjetische Truppen. Volck selbst wurde bei [[Jelgava|Mitau]] am Oberarm verwundet und kehrte danach nicht mehr zur Truppe zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren war er als [[Detektiv]] und [[Schriftsteller]] tätig und reiste 1922 als Vortragsredner in die [[Vereinigte Staaten|USA]], wo er gegen den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] auftrat. 1923 hatte Volck erste Kontakte zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Seinen Lebensunterhalt bestritt er in den folgenden Jahren unter anderem als Vertreter, Verkäufer von Landmaschinen und Redakteur. Im Mai 1925 gründete Volck die Roy-Film Company m.b.H. (1925–1927) in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin HRB Nr. 36547.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928/29 war er an den terroristischen Aktionen der [[Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)|Landvolkbewegung]] in Norddeutschland beteiligt, weshalb er 1930 zu sieben Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt wurde. Nach 20 Monaten Haft und schwerer Erkrankung in der Haft wurde er am 21. März 1933 amnestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Haft verfasste er weiterhin seine halb reportage-, halb romanhaften Bücher. Volck wohnte in den 1930er Jahren in [[Kołobrzeg|Kolberg]]. Spätestens seit 1933 soll Volck enge Kontakte zu [[Hermann Göring|Göring]] gehabt haben und für die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] tätig gewesen sein. Dadurch soll es zum Konflikt mit [[Reinhard Heydrich|Heydrich]] gekommen sein, was im Sommer 1934 zur ersten Verhaftung von Volck führte. Danach war er jedoch weiterhin [[Nachrichtendienst|nachrichtendienstlich]] tätig. Mit Kriegsbeginn arbeitete er als [[Kriegsberichterstattung|Kriegsberichterstatter]]. 1942 wurden seine Bücher verboten. Volck wurde wegen Kritik an der Kriegsführung auf Betreiben der [[Stab des Stellvertreters des Führers|Parteikanzlei]] verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Goebbels | Titel=Die Tagebücher von Joseph Goebbels, Bd. 3: Januar–März 1942| Verlag=K.G. Saur | Ort=München | Jahr=1994 |Seiten=267}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1944 im [[KZ Buchenwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wölfe. Mein sibirisch-kaukasisches Abenteuerbuch&amp;#039;&amp;#039;. ([[Ullstein-Kriegsbücher]]) Ullstein, Berlin 1918 (Neuausgabe 1936 als &amp;#039;&amp;#039;Die Wölfe. &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;33000 Kilometer Kriegsabenteuer in Asien&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reschett. Die Tragödie eines Starken&amp;#039;&amp;#039;.  Th. Weicher, Leipzig 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rebellen um Ehre&amp;#039;&amp;#039;. Brunnen-Verlag Bischoff, Berlin 1931 (Reprint-Ausgabe 1996).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Gefahr&amp;#039;&amp;#039;, Kolberg 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich war der Koch des Negus. 3 Jahre am Kaiserhof v. Addis-Abeba&amp;#039;&amp;#039;. Hallwag-Verlag, Stuttgart 1936 (mit Erwin Faller).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soldat in Afrika&amp;#039;&amp;#039;. Hallwag, Bern 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Öl und Mohammed. ‚Der Offizier Hindenburgs’ im Kaukasus&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Traum vom Tode. Das phantastische Leben des berühmten deutschen Weltreporters [[Roland Strunk]]&amp;#039;&amp;#039;. 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odyssee für Deutschland. Ein Kampf in drei Erdteilen&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1939 (Neuausgabe 1941 als &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben für Deutschland&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Fahnen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Freikorps als Keimzellen der nationalen Revolution&amp;#039;&amp;#039; erschienen im Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Revolutionen der Weltgeschichte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Neander]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Entwurzelte: Friedrich Reck-Malleczewen und Herbert Volck&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Michael Garleff]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschbalten, Weimarer Republik und Drittes Reich&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln, 2., durchgesehene und ergänzte Aufl. 2008, Bd. 2, ISBN 978-3-412-12199-0, S. 209–226.&lt;br /&gt;
* [[Armin Mohler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konservative Revolution in Deutschland 1918–1932. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 1989, u.&amp;amp;nbsp;a. S. 447f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Th. H. Wulff: &amp;#039;&amp;#039;Tierkreis und Hakenkreuz. Als Astrologe an Himmlers Hof&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann 1968, S. 43 ff.&lt;br /&gt;
* Jörg Vollmer: &amp;#039;&amp;#039;Imaginäre Schlachtfelder. Kriegsliteratur in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, FU Berlin 2003, S. 420.&lt;br /&gt;
* Л. В. Ланника: &amp;#039;&amp;#039;Битва за сырье: Великая война в сердце Евразии. 1917–1920.&amp;#039;&amp;#039; Издательство Европейского университета в Санкт-Петербурге 2025.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783110193381|Seiten=1378–1380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.polunbi.de/pers/volck-01.html Datenbank Schrift und Bild 1900-1960]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117487783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117487783|LCCN=no/99/23466|VIAF=73998609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Volck, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Lettischen Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Agent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Volck, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tartu|Dorpat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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