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	<title>Herbert Vesely - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T00:39:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Vesely&amp;diff=1258437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-26T21:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Vesely&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1931]] in [[Wien]]; † [[13. Juli]] [[2002]] in [[München]]) war ein österreichischer [[Filmregisseur]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Alois Vesely (1885–1945) war [[Ballistik]]er und [[Generalmajor]]-Ingenieur, seine Mutter Maria Vesely eine gebürtige Seidel. Er besuchte das [[Realgymnasium]] in Wien-Mödling und beschäftigte sich intensiv mit Fotografie. Nach der [[Matura]] im Jahre 1948 studierte Herbert Vesely fünf Semester [[Theaterwissenschaft]] und [[Kunstgeschichte]] an der [[Universität Wien]]. Er nahm Schauspielunterricht und betätigte sich als [[Statist]] und [[Volontär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit inszenierte er seine ersten kleinen Filme im [[Schmalfilm]]bereich. Mit [[Leo Tichat]] gründete er das avantgardistische &amp;#039;&amp;#039;studio peripheri 50&amp;#039;&amp;#039; und drehte mit einer 16-mm-[[Bolex]]-Kamera 1951 den Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Und die Kinder spielen so gern Soldaten&amp;#039;&amp;#039; nach der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[In der Strafkolonie]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Franz Kafka]]. Mit dem nächsten Film &amp;#039;&amp;#039;An diesen Abenden&amp;#039;&amp;#039; nach einem Gedicht von [[Georg Trakl]] bewarb Vesely sich vergeblich um die Aufnahme an der [[Filmakademie Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Filmproduzent [[Hans Abich]] ermöglichte ihm 1955 die Produktion des Experimentalfilmes &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht mehr fliehen]]&amp;#039;&amp;#039;. 1957 gründete er mit [[Haro Senft]] und Heiner Braun die Filmproduktionsfirma &amp;#039;&amp;#039;filmform OHG&amp;#039;&amp;#039;. Es entstanden mehrere Kurzfilme, die teils vom Fernsehen produziert wurden. Sein erster Spielfilm war 1961 &amp;#039;&amp;#039;[[Das Brot der frühen Jahre (Film)|Das Brot der frühen Jahre]],&amp;#039;&amp;#039; eine Literaturverfilmung nach [[Heinrich Böll]]. Der Film erhielt fünf [[Bundesfilmpreis]]e. Am 6. Juli 1962 hat Vesely an der Bonner [[Bühne für sinnliche Wahrnehmung – KONZIL]] mit seinem Film &amp;#039;&amp;#039;Nicht mehr fliehen&amp;#039;&amp;#039; teilgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Hergen Lübben]], &amp;#039;&amp;#039;[https://logorhythmen.files.wordpress.com/2016/01/2016_8-i_konzil-inf.pdf Bühne für sinnliche Wahrnehmung – KONZIL (Bonn, 1961–1963) / INFORMATIONEN · MATERIALIEN: Programme · Plakate · Register]&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1961/2012; S. 14 f., 20. (Abgerufen am 9. Januar 2016.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 unterzeichnete er zusammen mit anderen Autoren und Regisseuren das [[Oberhausener Manifest]]. In den 1960er Jahren drehte er ausschließlich Kurz-, Industrie- und Fernsehfilme. Die Regie seines zweiten Spielfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Deine Zärtlichkeiten]]&amp;#039;&amp;#039; musste er 1969 an [[Peter Schamoni]] abgeben. Erst 1976 konnte er mit &amp;#039;&amp;#039;Der kurze Brief zum langen Abschied&amp;#039;&amp;#039; nach einer Erzählung von [[Peter Handke]] wieder einen Spielfilm realisieren. Er wurde von der Kritik ebenso abgelehnt wie seine Künstlerbiografie &amp;#039;&amp;#039;[[Egon Schiele – Exzesse]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vesely war mit den Schauspielerinnen Xenia Hagmann, Karin Schellenberger und seit 1966 in dritter Ehe mit der Sängerin und Schauspielerin [[Dany Mann]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Regisseur) ==&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1951: Und die Kinder spielen so gern Soldaten&lt;br /&gt;
* 1952: An diesen Abenden&lt;br /&gt;
* 1955: [[Nicht mehr fliehen]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1958: Autobahn (auch Produktion)&lt;br /&gt;
* 1960: Die Stadt&lt;br /&gt;
* 1961: Folkwangschulen (auch Drehbuch) &lt;br /&gt;
* 1962: [[Das Brot der frühen Jahre (Film)|Das Brot der frühen Jahre]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1962: Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1963: Sie fanden ihren Weg&lt;br /&gt;
* 1966: Ein Haus aus lauter Liebe (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1969: [[Deine Zärtlichkeiten]]&lt;br /&gt;
* 1970: Das Bastardzeichen&lt;br /&gt;
* 1972: Sternschnuppe (auch Drehbuch) &lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1974: [[Münchner Geschichten]] (Serie, 3 Folgen)&lt;br /&gt;
* 1974: Ulla oder Die Flucht in die schwarzen Wälder&lt;br /&gt;
* 1975: Depressionen (auch Drehbuch) &lt;br /&gt;
* 1976: Der kurze Brief zum langen Abschied (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1978: Die Ängste des Dr. Schenk&lt;br /&gt;
* 1980: Wer anderen eine Grube gräbt &lt;br /&gt;
* 1980: [[Egon Schiele – Exzesse]] (auch Drehbuch und Co-Produktion)&lt;br /&gt;
* 1983: Der Platzanweiser (Schauspieler) &lt;br /&gt;
* 1987: Plaza Real (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1954 1. Preis für &amp;#039;&amp;#039;An diesen Abenden&amp;#039;&amp;#039; beim Experimentalfilmfestival New York&lt;br /&gt;
* 1962 erhielt er für &amp;#039;&amp;#039;Das Brot der frühen Jahre&amp;#039;&amp;#039; das [[Filmband in Gold]] als bester Nachwuchsregisseur.&lt;br /&gt;
* 1982 wurde Herbert Vesely als einer der Unterzeichner des Oberhausener Manifestes mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peer Moritz: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Vesely – Regisseur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lg. 21 (1993)&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;169.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0895221}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-filminstitut.de/dt2tp0118.htm Biographie des Deutschen Filminstitutes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117395013|LCCN=no/2009/46238|VIAF=8164492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vesely, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vesely, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]] &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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