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	<title>Herbert Tengelmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: Gliederungsebene der Zwischenüberschriften; kleine sprachliche Überarbeitung; Interpunktion</title>
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		<updated>2025-07-29T09:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederungsebene der Zwischenüberschriften; kleine sprachliche Überarbeitung; Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert F. W. Tengelmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1896]] in [[Bickern]]; † [[22. Februar]] [[1959]]&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Konfektion und Mode.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Berlin 1992, S. 197; Walter Habel: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://125.brax.com/geschichte_03.htm|titel=Geschichte der Firma Brax, 1948–1970|zugriff=2013-05-22|archiv-bot=2018-04-14 17:20:35 InternetArchiveBot|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Habel von 1955 wurde sein Todesdatum mit dem 30. März 1954 angegeben, was auch in anderen Quellen mit dem Todesjahr 1954 bestätigt wird. Allerdings dürfte das Sterbedatum in allen älteren Quellen irrtümlich falsch abgedruckt worden sein, denn der Vater von Herbert Tengelmann, Ernst Tengelmann, verstarb am 30. März 1954 in Essen (siehe Bundesarchiv). Neue Quellen nennen 1959 als Todesjahr.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Jurist, Kaufmann und Industrieller der [[Textilindustrie]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Leiter der Deutschen Bekleidungsindustrie&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935. Laut &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Führerlexikon 1934/1935.&amp;#039;&amp;#039; S. 486: „Führer der Deutschen Bekleidungsindustrie“, Berlin C2, Fischerstraße 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition]] wurde er &amp;#039;&amp;#039;Produktionsbeauftragter für Bekleidung und Rauchwaren&amp;#039;&amp;#039;. Es folgte weiterhin seine Ernennung zum [[Wehrwirtschaftsführer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Die Leiter und Geschäftsführer der Reichsgruppe Industrie, ihrer Haupt- und Wirtschaftsgruppen.&amp;#039;&amp;#039; (II). In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1980. Teil I, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erster Produzent von Bekleidungsstücken führte er in Deutschland die [[Fließfertigung]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDähn&amp;quot;&amp;gt;Brunhilde Dähn: &amp;#039;&amp;#039;Berlin – [[Hausvogteiplatz]] – Über 100 Jahre am Laufsteg der Mode.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hinweis: Herbert Tengelmann steht nicht in Verbindung mit der Firma [[Kaiser’s Tengelmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung, Studium und berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Als Sohn des Generaldirektors der [[Essener Steinkohlenbergwerke]] [[Ernst Tengelmann]] und seiner Ehefrau Luise Romberg besuchte Herbert Tengelmann von 1902 bis 1906 die Volksschule in [[Essen]]. Danach absolvierte er von 1906 bis zum Jahr 1914 das städtische Realgymnasium Essen. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er ab dem 4. August 1914 im Königlich Preußischen Eisenbahn-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;3 in [[Hanau]]. Die Kriegseinsätze führten ihn ab September 1914 an die Fronten in Belgien und Frankreich. Später kamen Abordnungen nach [[Galizien]], im Süden von Polen, nach [[Lettland]] und [[Litauen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHauser&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Herbert Tengelmann.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf o.&amp;amp;nbsp;J. [1953]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Ende 1916 wechselte er zu den Fliegern als Flugbeobachter in die Feldflieger-Abteilung&amp;amp;nbsp;9. Danach kam er zur 11.&amp;amp;nbsp;Staffel des Bombengeschwaders&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;ref&amp;gt;Herrmann A. L. Degener: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1917 wurde er zur Fliegerschule bei [[Breslau]] versetzt. Im Jahre 1918 endete für ihn der Kriegseinsatz als Oberleutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tengelmann begann von 1918 bis 1920 ein Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Münster. Ab 1920 nahm er eine kaufmännische Ausbildung bei der [[Aktiengesellschaft für Lokomotivbau Hohenzollern]] in [[Düsseldorf]] als [[Volontär]] auf. Danach ging er zur [[Sekuritas AG]] in [[Bochum]]. Es folgte eine Tätigkeit bei der [[Westlignose AG]] in [[Büchen]] bei [[Hamburg]]. Im Jahre 1921 wurde er [[Prokurist]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Marie-Luise&amp;#039;&amp;#039; in Essen und heiratete Martha Rehbock. Im folgenden Jahr gründete er die [[Handelsgesellschaft Westfalen mbH]] in Essen, die aus der &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Marie-Luise&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Die Firma gehörte zum Familienunternehmen [[Tengelmann &amp;amp; Co. GmbH]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reichshandbuch der Deutschen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band. Berlin 1931, S. 1891.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum selbständigen Kaufmann wurde Tengelmann am 1. Juni 1922. Weitere zwei Semester der Rechtswissenschaften studierte er im Jahre 1927 an der [[Universität Bonn]] und legte am 1. Juli 1928 das erste Staatsexamen ab. Danach übernahm er die Textilfirma &amp;#039;&amp;#039;Alfermann u. Söhne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHauser&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;In der Literatur ist eine Firma Alfermann und Söhne nicht nachweisbar. Vielmehr gibt es eine Firma für Kleider „Alfermann &amp;amp; Jakobi AG“&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Herford]]. Es folgte der Kauf der Firma &amp;#039;&amp;#039;Carl Hoth&amp;#039;&amp;#039;, die ebenfalls in Herford tätig war. Die Werke wurden zusammengeführt als &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Kleiderwerke&amp;#039;&amp;#039;. Als sich die Gelegenheit bot, übernahm er im Jahre 1929 die Firma &amp;#039;&amp;#039;Hans Bäumler AG&amp;#039;&amp;#039; in [[München]], die [[Lodenmantel|Lodenmäntel]] herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.smarttextiles.net/pressematerial/aussteller/baeumler/baeumler-ger1.doc Übernahme der Aktien der Firma Hans Bäumler AG durch Herbert Tengelmann im Jahre 1929]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Berliner Firma [[Leineweber (Unternehmen)|Bernward Leineweber]] im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] in Schwierigkeiten geriet, kaufte er diese im Jahre 1931 auf und verlagerte die Produktion im Jahre 1932 nach Herford. Nach der Umorganisation seiner Betriebe, die auch die Fertigung betraf, wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Leineweber&amp;#039;&amp;#039; in Herford übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Graf Schwerin von Krosigk]]: &amp;#039;&amp;#039;Alles auf Wagnis – Der Kaufmann gestern, heute und morgen.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1963, S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Graf von Krosigk: &amp;#039;&amp;#039;Die grosse Zeit des Feuers – Der Weg der deutschen Industrie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band. Tübingen 1953, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Fertigung von Bekleidungsstücken löste er das herkömmliche Prinzip der Werkstattfertigung durch die Einführung des Fließbandes ab. Weiterhin baute er ein Labor mit neuartigen Prüfgeräten zum Prüfen von Textilien auf. Im sozialen Bereich richtete er ein Erholungsheim für die Belegschaft ein und bot ihr eine Lebensversicherung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDähn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die [[Nationalsozialisten]] im Januar 1933 trat er im Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.506.207) bei und wurde später [[Förderndes Mitglied der SS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGuenther176&amp;quot;&amp;gt;Irene Guenther: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Chic? Fashioning Women in the Third Reich.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2004, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im Jahre 1933 wurde er Leiter des neuen &amp;#039;&amp;#039;Reichsverbandes der Bekleidungsindustrie&amp;#039;&amp;#039; und Vorsitzender vom &amp;#039;&amp;#039;Reichsbund des Texttileinzelhandels&amp;#039;&amp;#039;. Diese Einrichtungen waren integriert in der [[Reichsgruppe Industrie]] (RI) bzw. der [[Reichsgruppe Handel]] (RH). In der RI, Hauptgruppe&amp;amp;nbsp;VI, leitete er im Jahre 1936 die [[Wirtschaftsgruppe Bekleidungsindustrie]] mit Sitz in Berlin W&amp;amp;nbsp;62, [[Kielganstraße (Berlin)|Kielganstraß]]e&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Teschemacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Aufbaus der gewerblichen Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Leipzig 1936, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Geschäftsführer war der Kaufmann Otto Jung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gehörte Tengelmann dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Beirat&amp;#039;&amp;#039; der RI an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gliederung der Reichsgruppe Industrie.&amp;#039;&amp;#039; Geschäftsführung Reichsgruppe Industrie (Hrsg.). 3. Ausgabe 1941, Berlin 1941, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der RH leitete er 1936 in der [[Wirtschaftsgruppe Einzelhandel]] die &amp;#039;&amp;#039;Fachgruppe Textil-Einzelhandel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Teschemacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Aufbaus der gewerblichen Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Reichsgruppe Handel&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1936, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1940 tagte der &amp;#039;&amp;#039;Große Beirat&amp;#039;&amp;#039; der RI, wobei Tengelmann mit namhaften Leitern der deutschen Industrie zusammentraf wie [[Wilhelm Zangen]], [[Rudolf Stahl (Industrieller)|Rudolf Stahl]], [[Rudolf Bingel]], [[Georg von Schnitzler]], [[Gottfried Dierig]], [[Philipp F. Reemtsma]], [[Helmut Poensgen]] und [[Hermann Schmitz (Industrieller)|Hermann Schmitz]]. Auf dieser Tagung sollten Richtlinien zur „künftigen Stellung des Unternehmers“ und zur „künftigen Lohnpolitik“ festgelegt werden. In einer Denkschrift für das [[Reichsarbeitsministerium]] wurde als Ergebnis der Beratung auf die „nach dem siegreichen Kriege zu erwartende europäische Großraumwirtschaft unter Führung des Großdeutschen Reiches … Probleme politischer, wirtschaftlicher und sozialer Art“ hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schumann, Gerhart Hass: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Köln 1974, S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adefa-logo.gif|miniatur|Logo ADEFA]]&lt;br /&gt;
Als im Mai 1933 die [[ADEFA|Arbeitsgemeinschaft deutsch-arischer Fabrikanten der Bekleidungsindustrie (ADEFA)]] in Berlin gegründet wurde, gehörte er zu den Mitbegründern. Zwischen der ADEFA und der &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsgruppe Bekleidungsindustrie&amp;#039;&amp;#039; bestand eine personelle Verflechtung. Weiterhin hatten beide Einrichtungen den gleichen Sitz in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Gloria Sultano: &amp;#039;&amp;#039;Wie geistiges Kokain … – Mode unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1995, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Januar 1938 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft deutscher Unternehmen der Spinnstoff-, Bekleidungs- und Lederwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (ADEBE) gegründet. Während Otto Jung zum Direktor der ADEBE ernannt wurde, führte Tengelmann die Untergruppe Bekleidung.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Guenther: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Chic? – Fashioning Women in the Third Reich.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2004, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kurt Schmitt]] Ende Juni 1933 aus der [[IHK Berlin]] ausschied, wurde Tengelmann einer der Vizepräsidenten. In der Kammer leitete er den &amp;#039;&amp;#039;Fachausschuss Oberbekleidung&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Fachausschuss Textilindustrie&amp;#039;&amp;#039; jeweils als Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Gloria Sultano: &amp;#039;&amp;#039;Wie geistiges Kokain … – Mode unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1995, S. 140/141.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Wirtschaftskammer Berlin-Brandenburg gehörte er 1937 dem engeren Beirat an und leitete die Handelsabteilung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Teschemacher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Aufbaus der gewerblichen Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band III. Leipzig 1937, S. 62, 64 und 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die IHK am 7. Februar 1934 die Satzung zur Gründung eines Einzelhandelsamts verabschiedete, wurde Tengelmann zum Vorsitzenden und Präsidenten des Amtes ernannt, das er gemeinsam mit dem Präsidenten des Provinzialausschusses des [[Regierungsbezirk Potsdam|Regierungsbezirks Potsdam]] [[Karl Gelpcke]] am 19. Juni 1934 in der Öffentlichkeit vorstellte. Damit stand Tengelmann an der Spitze der handelskammerlichen Vertretung der Berliner Einzelhändler und der [[Minderkaufmann|Minderkaufleute]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Hertz: &amp;#039;&amp;#039;Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin – Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Berlins.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Vereinheitlichung der Lehrverhältnisse durch das NS-Regime gründete die IHK Berlin im Jahre 1934 den &amp;#039;&amp;#039;Hauptausschuß für kaufmännische Berufserziehung&amp;#039;&amp;#039;, der 1936 in ein &amp;#039;&amp;#039;Prüfungsamt für Kaufmannsgehilfeprüfungen&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt wurde. Tengelmann wurde Leiter dieses Amtes und unterbreitete dazu schriftliche &amp;#039;&amp;#039;Vorschläge zur Anpassung der Ausbildung des kaufmännischen Nachwuchses an die Erfordernisse der modernen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Hertz: &amp;#039;&amp;#039;Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin – Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Berlins.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=bOkUAQAAIAAJ&amp;amp;dq=%22Herbert+Tengelmann%22+%22Vorschl%C3%A4ge+zur+Anpassung+der+Ausbildung%22 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1933 trat die IHK Berlin geschlossen der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) bei. Da Tengelmann &amp;#039;&amp;#039;Ehrenamtlicher Richter beim obersten Ehren- und Disziplinarhof der Deutschen Arbeitsfront&amp;#039;&amp;#039; war, ergab sich dadurch eine Beziehung der IHK Berlin zur DAF.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Westphal: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Konfektion und Mode.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Berlin 1992, S.&amp;amp;nbsp;124–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 warf Tengelmann in seinem &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Organisation der gewerblichen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; den Vertretern der Wirtschaftskammern vor, sie wären keine vollwertigen Vertreter des Einzelhandels, weil ihre Funktionsträger zu sehr mit der Schreibtischarbeit beschäftigt sein würden. Er forderte deshalb eine größere, gesetzlich festzuschreibende Selbstständigkeit der Abteilungen und Unterabteilungen. Diese Vorwürfe führten in Kreisen der Industrie- und Handelskammern zu entschiedenen Protesten. So wollten die Vertreter der IHK Duisburg, der [[Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld|IHK Bielefeld]] und der IHK Bochum/Dortmund dagegen öffentlich Stellung beziehen, aber sie waren für eine öffentliche Stellungnahme zu schwach.&amp;lt;ref&amp;gt;Rald Stremmel: &amp;#039;&amp;#039;Kammern der gewerblichen Wirtschaft im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund 2005, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung Tengelmanns in der deutschen Wirtschaft wurde 1938 deutlich, als es vor dem Ehrengericht der Wirtschaftskammer Berlin-Brandenburg zu einem Ehrengerichtsverfahren gegen den Direktor der Deutschen Ammoniak-Verkaufvereinigung GmbH Bochum, Oskar Ruperti, kam. Vor Beginn des Verfahrens konnte Tengelmann zwischen den Kontrahenten vermitteln und den Streit im November 1938 gütlich beenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniele Kahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Steuerung der Wirtschaft durch Recht im nationalsozialistischen Deutschland – Das Beispiel der Reichsgruppe Industrie.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2006, S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 1933 ging das Deutsche Mode-Institut (DMI) in Berlin durch Umbenennung aus dem [[Deutsches Modeamt|Deutschen Modeamt]] hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Guenther: &amp;#039;&amp;#039;Nazi Chic? – Fashioning Women in the Third Reich.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2004, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Initiative ging vom [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chroniknet.de/tml1_de.0.html?article=815 &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Mode Institut wird 1933 konzipiert.&amp;#039;&amp;#039;] auf chroniknet.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Tengelmann wurde spätestens im Jahre 1935 durch die Unterstützung von [[Joseph Goebbels]] zum Präsidenten des DMI ernannt,&amp;lt;ref&amp;gt;In Degener: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; wird Tengelmann schon 1935 als Präsident des DMI genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; danach trat im Dezember des Jahres 1938 [[Hans Croon (Unternehmer)|Hans Croon]] dieses Amt an. Ernannt wurde Croon im April 1938 als Präsident des DMI. Obwohl also Tengelmann im April 1938 seiner Ablösung entgegensehen konnte, blieb er selbst im Dezember 1938 noch voll als Präsident des DMI tätig. Aber auch dann wollte er Croon nur als seinen Stellvertreter akzeptieren. Erst mit einer neuen Satzung konnte Croon das Präsidentenamt übernehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGuenther176&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Gründung der [[Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung]] in Berlin im zweiten Halbjahr 1941 war neben der &amp;#039;&amp;#039;Bekleidungs-Handelsgesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Kleiderfabrik Josef Neckermann&amp;#039;&amp;#039; der zweite Gesellschafter. [[Josef Neckermann]] leitete persönlich die ZLG als Geschäftsführer. Wegen der bedeutenden Stellung von Tengelmann in der deutschen Bekleidungsindustrie nahm er, als [[Werner Hagemann]] aus der ZLG ausschied, als Vorsitzender des Verwaltungsrats in der ZLG die entsprechenden Aufgaben wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Die Dresdner Bank in der Wirtschaft des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. München 2006, S. 402.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolgsentwicklung der ZLG wurde anfangs sehr kritisch beurteilt, aber Tengelmann unterstützte Neckermann tatkräftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TVeszelits&amp;quot;&amp;gt;Thomas Veszelits: &amp;#039;&amp;#039;Die Neckermanns – Licht und Schatten einer deutschen Unternehmerfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/Main 2005, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sitzungsbericht des Verwaltungsrats der ZLG vom 8. Dezember 1943 schrieb Tengelmann die Erfolge der ZLG vor allem dem persönlichen Einsatz des Geschäftsführers Neckermann zu. Nach 1945 wurden die guten Beziehungen Neckermanns zu Tengelmann nach Aussage von Neckermanns Sekretärin &amp;#039;&amp;#039;Gerda Singer&amp;#039;&amp;#039; offensichtlich nicht fortgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TVeszelits&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feindvermögen und „Arisierung“ ===&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1938 wurde von Tengelmann und Heinrich Hinken aus Herford im Rahmen der „[[Arisierung]]“ jüdischer Betriebe in [[Breslau]] die &amp;#039;&amp;#039;Awebe – AG für Webwaren und Bekleidung&amp;#039;&amp;#039; übereignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramona Bräu: {{Webarchiv|url=http://www.db-thueringen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-13966 |wayback=20160428150509 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Arisierung“ einer deutschen Großstadt – Die „Entjudung“ einer deutschen Großstadt und deren Entdeckung im polnischen Erinnerungsdiskurs&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2019-04-17 03:16:29 InternetArchiveBot }} (PDF) Weimar 2006, S. 57 und 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahre 1911 in [[Wien]] gegründete Firma &amp;#039;&amp;#039;Gerngross AG&amp;#039;&amp;#039; war in den 1930er Jahren eines der größten Warenhäuser Österreichs, welches mit Stoffen aller Art und verschiedenen Bekleidungsartikeln und sonstigen haushaltsüblichen Textilwaren handelte. Da die Firma sich im jüdischen Familieneigentum befand, wurde sie nach dem [[Anschluss Österreichs]] im Jahre 1938 der „Arisierung“ unterworfen. Deutsche Vertreter von verschiedenen Firmen wollten die &amp;#039;&amp;#039;Gerngross AG&amp;#039;&amp;#039; aufkaufen. Auch Tengelmann bewarb sich in einem Schreiben vom 22. September 1938 bei dem Gauwirtschaftsberater Otto Jung um die Übernahme, allerdings erfolglos.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Felber et al.: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomie der Arisierung – Teil 2: Wirtschaftssektoren, Branchen, Falldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; München 2004, S.&amp;amp;nbsp;84–88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren hatte der jüdische Kaufmann [[Jakob Michael]] die &amp;#039;&amp;#039;Köster AG&amp;#039;&amp;#039; als Versandwarenhaus gegründet. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten flüchtete er nach Holland und von da in die USA. In New York verkaufte er das Unternehmen im Mai 1933 an einen US-amerikanischen Rechtsanwalt. Nach der Kriegserklärung des NS-Regimes an die USA wurde die &amp;#039;&amp;#039;Köster AG&amp;#039;&amp;#039; als Feindvermögen betrachtet und der Feindvermögensverwaltung unterworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CKreutzmüller&amp;quot;&amp;gt;Christoph Kreutzmüller: &amp;#039;&amp;#039;Händler und Handlungsgehilfen – Der Finanzplatz Amsterdam und die deutschen Großbanken (1918–1945).&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2005, S.&amp;amp;nbsp;278–279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens im Jahre 1941 wurde Tengelmann mit der Verwaltung der Firma beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Aufsicht wurde der Sitz der Leitung der Firma von Hamburg nach Berlin verlagert. Ende 1938 erhielt die Firma ihren Namen &amp;#039;&amp;#039;Köster AG&amp;#039;&amp;#039;. In [[Stettin]] bestand eine Zweigfirma als &amp;#039;&amp;#039;Emil Köster AG, Abteilung Herrenkleider-Fabrik&amp;#039;&amp;#039;. Die Zweigniederlassung bestand in Hamburg weiter. Im Jahre 1940 erwarb die Firma die [[Hackesche Höfe|Hackeschen Höfe]]. Bei weiteren Firmen erwarb die &amp;#039;&amp;#039;Köster AG&amp;#039;&amp;#039; ein Teilvermögen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.md/20120910192827/http://www.reichsbankschatz.de/aukdo/AukDetail.php?id2=1&amp;amp;TaskId=6&amp;amp;ik1=00051&amp;amp;ik2=Reichbankschatz4-Bestandskatalog&amp;amp;id1=10260 reichsbankschatz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Defaka Deutsches Familien-Kaufhaus GmbH, Berlin&lt;br /&gt;
* Defaka Eigen-Versicherungs-Gesellschaft mbH, Berlin.&lt;br /&gt;
* Bekleidungs-AG, Berlin&lt;br /&gt;
* AG für Anlagewerte, Berlin.&lt;br /&gt;
* L. Hecht &amp;amp; Co. GmbH i.L., Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Gro-Te-Ge&amp;quot; Gesellschaft für Textilgroßhandel mbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Besetzte Niederlande|Niederlanden]] eignete sich die &amp;#039;&amp;#039;Köster AG&amp;#039;&amp;#039; durch Zwischenschaltung von anderen Tochterunternehmen wie der &amp;#039;&amp;#039;Warenhandelsgesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; mehrere jüdische Modebetriebe an. Das Kaufhaus &amp;#039;&amp;#039;Maison de Bonneterie&amp;#039;&amp;#039; im Zentrum von [[Amsterdam]] gehörte seit Ende 1941 zur &amp;#039;&amp;#039;Köster AG&amp;#039;&amp;#039;. Dabei wickelte die [[Dresdner Bank]] die finanziellen Angelegenheiten ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CKreutzmüller&amp;quot; /&amp;gt; In [[Wien]] konnte der Köster-Konzern die &amp;#039;&amp;#039;Riensch &amp;amp; Held GmbH&amp;#039;&amp;#039; erwerben. Diese Firma konnte Anteile des größten holländischen Kaufhauskonzerns [[De Bijenkorf]] aufkaufen. Über diese Beteiligung kam Tengelmann im November 1943 zu einem Sitz im Aufsichtsrat von De Bijenkorf. Einen Monat zuvor war der Kaufhauskonzern als deutsches Eigentum übernommen worden. Somit versuchte Tengelmann über den Aufsichtsrat des Konzerns, sein Geschäft in den Niederlanden auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1946 kam er für sechzehn Monate ins [[Internierungslager Recklinghausen-Hillerheide]]. Im Oktober 1948 erfolgte das Spruchkammerurteil zu seiner [[Entnazifizierung]]. Seine Besitzungen im [[Ostsektor]] wurden enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon im Jahre 1948 begann er eine neue Tätigkeit mit dem Bau einer Niederlassung in der [[Kantstraße (Berlin)|Kantstraße]] an der Ecke zur [[Joachimstaler Straße]], die im September 1950 eröffnet wurde. Ebenfalls 1948 eröffnete er eine Filiale in [[Bielefeld]]. In [[Hamburg]] eröffnete er im April 1950 das &amp;#039;&amp;#039;Sporthaus Ortlepp&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit seiner Firma Leineweber. Im Februar 1951 folgte eine Filiale von Leineweber in der [[Schloßstraße (Berlin-Steglitz)|Schloßstraße]] in [[Berlin-Steglitz]]. In [[Mönchengladbach]] konnte er den Kauf der Kleiderfabriken [[Müller &amp;amp; Hager]] abschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Karl Rouette]]: &amp;#039;&amp;#039;Textilbarone: industrielle (R)evolution in der Mönchengladbacher Textil- und Bekleidungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 258, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Organisation der gewerblichen Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsitz im Aufsichtsrat ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AG für Webwaren und Bekleidung 1940.jpg|miniatur|Aktie der AG für Webwaren und Bekleidung vom Juli 1940, signiert von Aufsichtsrat Tengelmann]]&lt;br /&gt;
* Vereinigte Kleiderwerke AG, Herford&lt;br /&gt;
* AG für Webwaren und Bekleidung, Breslau&lt;br /&gt;
* Interessengemeinschaft Deutscher Bekleidungsfachgeschäfte, Berlin&lt;br /&gt;
* Neue ABC-Waren-Kredit AG, Berlin&lt;br /&gt;
* Stellvertreter: Autogen Gasaccumulator AG, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschäftsführer ==&lt;br /&gt;
* Aretz &amp;amp; Co. GmbH, Essen&lt;br /&gt;
* Handelsgesellschaft Westfalen GmbH, Essen&lt;br /&gt;
* Kohlenkontor Hildesheim GmbH, Hildesheim&lt;br /&gt;
* H. Strunk &amp;amp; Bartels GmbH, Bielefeld&lt;br /&gt;
* Tengelmann &amp;amp; Co. GmbH, Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglied ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1939: Aufsichtsrat: Zentral-Textil-Gesellschaft mbH, Berlin&lt;br /&gt;
* 1942: Beirat von Berlin-Brandenburg der Deutschen Bank&lt;br /&gt;
* 1942: Ausschuss für GmbH-Recht in der Akademie für Deutsches Recht&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat: Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten, Berlin&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat: Treuverkehr Deutsche Treuhand&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat: Lozalit AG, Essen&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat: Adler-Farbenwerke &amp;amp; Chemische Fabrik AG, Essen&lt;br /&gt;
* Aufsichtsrat: AG für Baufinanzierungen, Essen&lt;br /&gt;
* Vorstand der Vereinigung Berliner Kaufleute und Industrieller&lt;br /&gt;
* 1956: Ehrenmitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Bekleidungsindustrie und des Bundesverbandes des Deutschen Textileinzelhandels&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1956/18/CHRONIK &amp;#039;&amp;#039;Chronik&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 18/1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] I. und II. Klasse&lt;br /&gt;
* Fliegerabzeichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11725584X|VIAF=315940764}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tengelmann, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tengelmann, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tengelmann, Herbert F. W.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Kaufmann und Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bickern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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