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	<title>Herbert Strickner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:44:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Strickner&amp;diff=1896778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: Kat: Österr. Emigrant in D</title>
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		<updated>2026-02-01T05:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat: Österr. Emigrant in D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Karl Strickner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[2. Juni]] [[1911]] in [[Innsbruck]], [[Österreich-Ungarn]]; hingerichtet [[7. Januar]] [[1951]] in [[Polen]]) war ein deutscher Polizeibeamter als Polizei-[[Major]] und [[SS-Sturmbannführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Strickner war ein Sohn des promovierten Oberbahnrats Martin Strickner. Er besuchte das [[Bundesrealgymnasium Innsbruck]] und studierte ab 1929 zuerst [[evangelische Theologie]] an der [[Universität Wien]] und ab 1932 in Leipzig. Er schloss sich 1927 dem [[Österreichischer Heimatschutz|Heimatschutz]] an und wurde 1929 Mitglied im [[NSDStB]]. 1930 und nach einer Unterbrechung trat er erneut zum 1. März 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 897.102)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43581100&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nun auch Mitglied in der [[Sturmabteilung|SA]]. Außerdem war er von 1929 bis 1931 Mitglied im [[Bund Oberland]] und Mitglied einer Wiener [[Burschenschaft]], von den [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] behielt er gewaltige [[Schmiss]]e zurück. Er brach das Studium 1933 ohne Abschluss ab, als er Österreich wegen [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Aktivitäten verlassen musste. Stattdessen studierte er [[Zeitungswissenschaft]], Deutsche Volksgeschichte und Sport an der [[Universität Leipzig]]. 1935 machte er ein [[Turnlehrer]]examen und 1937 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er mit einer Dissertation über die [[Sportberichterstattung]] der Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium arbeitete Strickner zunächst als Sportlehrer an der [[Gebietsführerschule der Hitlerjugend „Peter Frieß“]] in [[Braunschweig]], bevor er zum 13. Mai 1938 der [[Schutzstaffel|SS]] beitrat (SS-Nummer 314.755)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/558848&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Juni 1938 hauptamtlicher [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD-Funktionär]] im SD-Oberabschnitt Nordost in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] wurde. Im März 1938 heiratete Strickner die Leipzigerin Ilse Berndt, sie hatten drei Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Angliederung der [[Sudetengebiete]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] 1938 nahm Stricker an einem SD-Einsatz in diesem Gebiet teil und im Herbst 1939 gehörte er der in Polen eingesetzten [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD#Polen|Einsatzgruppe IV]] an, die das Gebiet [[Posen]] von „unerwünschten Elementen“ säuberte und dabei zahlreiche Massenerschießungen durchführte. Danach wurde er als Volkstumsreferent dem SD-Leitabschnitt in Posen zugeteilt. Zu dieser Zeit war er wesentlich an der Ausarbeitung der so genannten [[Deutsche Volksliste|Volksliste]] beteiligt, die die Bevölkerung des [[Wartheland]]es nach rassischen Kriterien gliederte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1942 wurde Strickner aus disziplinarischen Gründen nach Berlin versetzt und übernahm als Nachfolger von [[Hans Ehlich]] die Leitung der Abteilung III B (Volkstum) im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA). Im Juni 1943 wurde er zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Strickner von den [[Alliierte]]n interniert und am 28. Juni 1946 aus der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] nach Polen ausgeliefert. Im März 1949 wurde er vom Bezirksgericht Poznan zum Tode verurteilt und im Januar 1951 hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlagsausgabe von Strickners Dissertation wurde nach Kriegsende in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-s.html | titel=Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Zweiter Nachtrag nach dem Stand vom 1. September 1948 (Berlin: Deutscher Zentralverlag, 1948). | titelerg=Buchstabe S | autor= | hrsg= | werk= | seiten= | datum= | zugriff=29. Juli 2017 | sprache= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[File:Herbert Strickner Sportberichterstattung 1938 Titel.jpg|thumb|hochkant|Dissertation 1938]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtliche Entwicklung der Sportberichterstattung und des Sportteils im „Völkischen Beobachter“ (1920–1936)&amp;#039;&amp;#039;, Sporn, Zeulenroda 1938. (Dissertation)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die „Deutsche Volksliste“ in Posen&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Karol Marian Pospieszalski]]: „Niemiecka lista narodowa w ‚Kraju Warty‘“. Wybór dokumentów, Instytut Zachodni, Poznań 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Gafke: &amp;#039;&amp;#039;Heydrichs Ostmärker. Das österreichische Führungspersonal der Sicherheitspolizei und des SD 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-26465-0, S. 187–202, S. 303f.&lt;br /&gt;
* Alwin Ramme: &amp;#039;&amp;#039;Der Sicherheitsdienst der SS&amp;#039;&amp;#039;, Militärverlag Berlin, 1969, S. 245ff.			&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger Edition HIS, Hamburg 2002, ISBN 3-930908-75-1, Studienausg. ebd. 2005, ISBN 3-930908-87-5, S. 87 und S. 945f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=4142159248664104870006|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strickner, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Volksrepublik Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]   &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strickner, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strickner, Herbert Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizeibeamter und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Polen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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