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	<title>Herbert Selpin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •1 externer Link geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Robert Carl Selpin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1902]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Berlin]], Geburtsregister Standesamt Berlin-Schöneberg I, Nr. 1177/1902; kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[1. August]] [[1942]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einem abgebrochenen Medizinstudium in [[Berlin]] arbeitete Herbert Selpin zunächst in den verschiedensten Berufen (als Kunstantiquar, Buchhändler, Börsenvertreter, Boxer, Berufstänzer), bevor er Mitte der 1920er Jahre als [[Volontär]] zur [[Universum Film AG|Ufa]] kam und dort unter anderem an der Produktion von [[Friedrich Wilhelm Murnau]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Faust – eine deutsche Volkssage]]&amp;#039;&amp;#039; (1925/26) mitwirkte. Anschließend arbeitete Selpin in wechselnden Positionen –&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Regieassistent]]&amp;amp;nbsp;– vier Jahre lang für die Berliner Filmproduktionsgesellschaft Fox-Europa. 1927 arbeitete er im Stab von [[Walther Ruttmann]] an der Produktion von &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin – Die Sinfonie der Großstadt]]&amp;#039;&amp;#039; mit. Nach einer weiteren kurzen Episode als [[Schnittmeister]] bei verschiedenen Produktionsgesellschaften führte Selpin 1931 erstmals selbst Regie („[[Chauffeur Antoinette]]“, Excelsior-Film GmbH Berlin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der ungewöhnlich vielfältigen Einflüsse, die er in den 1920er Jahren erlebt hatte, entwickelte sich Selpin zu einem der künstlerisch interessantesten Regisseure, die nach der [[Machtübernahme]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Deutschland blieben. Zum 1. April 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.577.486).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22710812&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedemann Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Selpin – Chronik einer Denunziation&amp;#039;&amp;#039;. München 2011, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selpins Markenzeichen war die Produktion von Filmen der unterschiedlichsten Genres. Selpin war ein [[Eklektiker]], der immer Neues ausprobieren wollte, und ein Perfektionist, der jeden Film bis ins Detail durchgestaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen von Herbert Selpins späten Filmen erschien [[Hans Albers]] in der Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in den 1930er Jahren nur vereinzelte und wenig beachtete Propagandafilme gedreht hatte –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzhemden&amp;#039;&amp;#039; (1933), &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reiter von Deutsch-Ostafrika]]&amp;#039;&amp;#039; (1934)&amp;amp;nbsp;–, führte Herbert Selpin 1940 in dem erfolgreichen [[Anglophobie|antibritischen]] Propagandafilm &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Peters (Film)|Carl Peters]]&amp;#039;&amp;#039; Regie. 1941 folgte der Propagandafilm &amp;#039;&amp;#039;Geheimakte WB&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;. Heute ist umstritten, ob Selpin sich auf die Produktion von [[Propagandafilm]]en unter politischem Druck eingelassen hat oder weil ihn der Verdienst lockte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;[[Titanic (1943)|Titanic]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1942 äußerte sich Selpin im privaten Kreis beim Abendessen kritisch über die Wehrmacht und den Krieg. Daraufhin denunzierte ihn sein Freund, der Drehbuchautor [[Walter Zerlett-Olfenius]]. Dessen Treue zum NS-Staat hatte Selpin offensichtlich unterschätzt. Da er auch vor dem Propagandaminister [[Joseph Goebbels]] nicht bereit war, seine Worte zurückzunehmen, wurde er am 31. Juli verhaftet. Einen Tag später wurde er in seiner Zelle im Polizeipräsidium Alexanderplatz erhängt aufgefunden, seine Hosenträger waren um den Hals geschlungen. Die offizielle Todesursache lautet Selbstmord durch Erhängen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Berlin]], Sterberegister Standesamt Berlin-Mitte, Nr. 3536/1942; kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com&amp;lt;/ref&amp;gt;, doch gibt es Mutmaßungen, Selpin sei von der Gestapo ermordet worden. Der Meinung des Filmwissenschaftlers Hans Schmid zufolge wäre das nicht der erste Mord der Gestapo im Gefängnis gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/tp/features/Die-Russen-kommen-Aber-wo-3385169.html Der Filmwissenschaftler Hans Schmid in seiner Beitragsreihe &amp;quot;Das Dritte Reich im Selbstversuch&amp;quot; – Teil 6: &amp;quot;Die Russen kommen! Aber wo?&amp;quot;] auf der Homepage telepolis 25. April 2010 (eingesehen am 27. November  2014), ebenso Felix Möller in &amp;#039;&amp;#039;The Film Minister&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2000, ISBN 3-932565-10-X, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selpin war zuvor sein Ausschluss aus der [[Reichsfilmkammer]] schriftlich mitgeteilt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee567&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 567.&amp;lt;/ref&amp;gt; Goebbels notierte am 1. August in seinem Tagebuch: „Der Filmregisseur Selpin hat sich in der Zelle erhängt. Damit hat er selbst die Konsequenzen gezogen, die sonst wahrscheinlich von seiten des Staates gezogen worden wären.“ Auf seine Anweisung hin wurde der Film &amp;#039;&amp;#039;Titanic&amp;#039;&amp;#039; von [[Werner Klingler]] fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Selpin war von 1933 bis 1937 mit der Schauspielerin [[Annie Markart]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Berlin]], Heiratsregister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 1208/1933; kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* 1926: Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines (Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Cyankali (Film)|Cyankali]] (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Ariane (1931)|Ariane]] (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1931: So lang’ noch ein Walzer von Strauß erklingt (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1931: Opernredoute (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1931: Eine Nacht im Grandhotel (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1931: Die Sache August Schulze (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1931: Der ungetreue Eckehart (Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Chauffeur Antoinette]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Läufer von Marathon]] (Schnitt, Regie-Assistenz)&lt;br /&gt;
* 1933: Camicia Nera/Schwarzhemden (Dokumentarfilm – Regie der deutschen Version)&lt;br /&gt;
* 1933: Mädels von heute (Regie)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Kleiner Mann – was nun? (Film)|Kleiner Mann – was nun?]] (Drehbuch, Regie-Assistenz, Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Traum vom Rhein]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1934: [[Zwischen zwei Herzen]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1934: [[Die Reiter von Deutsch-Ostafrika]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1934: [[Der Springer von Pontresina]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1935: [[Der grüne Domino]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[Ein idealer Gatte (1935)|Ein idealer Gatte]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1936: [[Spiel an Bord]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1936: Die Frau des Anderen (Regie)&lt;br /&gt;
* 1936: [[Skandal um die Fledermaus]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1937: [[Alarm in Peking]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Heiratsschwindler (Film)|Heiratsschwindler]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Sergeant Berry]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1938: [[Ich liebe Dich (1938)|Ich liebe Dich]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1938/39: [[Wasser für Canitoga]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1940: [[Ein Mann auf Abwegen]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1940: [[Trenck, der Pandur]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1940: [[Carl Peters (Film)|Carl Peters]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1941: [[Geheimakte W.B. 1]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1942: [[Titanic (1943)|Titanic]] (Regie, Drehbuch)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Filmregisseure]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|228|230|Selpin, Herbert|Brigitte Bruns|139052593}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 432.&lt;br /&gt;
* Friedemann Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Selpin. Chronik einer Denunziation.&amp;#039;&amp;#039; Collection Rolf Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-520-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0783509}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|2adfb5a3b63f45749a1a348574a76612}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=44447415|Titel=Realistisch ertrunken|Jahr=1950|Nr=7}} (Hier wird eindeutig die These vertreten, Selpin sei ermordet worden.)&lt;br /&gt;
* Telepolis Artikel [https://www.heise.de/tp/features/Die-Russen-kommen-Aber-wo-3385169.html &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich im Selbstversuch – Teil 6: „Die Russen kommen! Aber wo?“&amp;#039;&amp;#039;] (Der Artikel befasst sich ebenfalls mit der Selbstmordthese)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor=Brian Hawkins |url=http://fullcomment.nationalpost.com/2012/04/14/brian-hawkins-the-titanics-last-victim/ |titel=Brian Hawkins: The Titanic’s last victim |werk=National Post |sprache=en |datum=2012-04-12 |abruf=2023-04-24|archiv-url=https://archive.today/20130129183313/http://fullcomment.nationalpost.com/2012/04/14/brian-hawkins-the-titanics-last-victim/|archiv-datum=2013-01-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139052593|LCCN=no/2012/60957|VIAF=85120494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selpin, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsfilmkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Film, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Selpin, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Selpin, Herbert Robert Carl (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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