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	<title>Herbert Schweiger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Schweiger&amp;diff=664085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. November 2024 um 22:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Schweiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1924]] in [[Spital am Semmering]], [[Steiermark]]; † [[5. Juli]] [[2011]] in [[Neuberg an der Mürz]], Steiermark&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.derstandard.at/consent/tcf/1308680571412/altnazi-herbert-schweiger-gestorben |titel=Altnazi Herbert Schweiger gestorben |werk=derStandard.at |datum=2011-07-06 |zugriff=2017-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war einer der bekanntesten [[Rechtsextremismus|rechtsextremen]] [[Publizist]]en aus [[Österreich]]. Das [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]] bezeichnete ihn als „graue Eminenz der deutsch-österreichischen [[Neonazismus|Neonazi]]-Szene“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/675668/graue-eminenz-der-neonazi-szene-ist-tot?_vl_backlink=%2Fhome%2Findex.do &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Graue Eminenz&amp;quot; der Neonazi-Szene ist tot&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Presse]], 6. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Schweiger entstammt einem deutschnationalen Elternhaus und wurde bereits als Jugendlicher im Deutschen Turnverein und der [[Hitlerjugend]] aktiv. Als 17-jähriger Mittelschüler trat er freiwillig zum 31. Mai 1941 der [[Waffen-SS]] bei (SS-Nummer 408.135).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/556053&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1941 wurde der ausgebildete Pionier in die [[Leibstandarte SS Adolf Hitler]] aufgenommen und in der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Sowjetunion]] eingesetzt. Nach mehreren Verwundungen und Lehrgängen, unter anderem in der [[SS-Junkerschule Braunschweig]], wurde er zum 1. Oktober 1944 zum [[SS-Untersturmführer]] ernannt. Mit dem Kriegsende geriet er in US-amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft wurde er zunächst in der „Heimkehrer Hilfs- und Betreuungsstelle“ (HHB) aktiv. 1953 wurde er Landesobmann des [[Verband der Unabhängigen|Verbandes der Unabhängigen]] (VdU) in der Steiermark. 1956 trat er als Spitzenkandidat der VdU-Nachfolgepartei [[Freiheitliche Partei Österreichs]] (FPÖ) in [[Graz]] an. Darüber hinaus ist Schweiger Gründer der Landesorganisation Steiermark der [[Nationaldemokratische Partei (Österreich, 1967–1988)|Nationaldemokratischen Partei]] (NDP), die 1967 von [[Norbert Burger (Politiker, 1929)|Norbert Burger]] geschaffen und aufgrund nationalsozialistischen Gedankenguts 1988 verboten wurde. Als Burger bei der [[Bundespräsidentenwahl in Österreich 1980|Bundespräsidentenwahl 1980]] als Kandidat antrat, wurde er von Schweiger als Mitglied des „Komitees zur Wahl eines nationalen Deutsch-Österreichers“ maßgeblich unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders enge Verbindungen hielt Schweiger zum [[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes|Deutschen Kulturwerk Europäischen Geistes]] (DKEG), für das er regelmäßig in Österreich und Deutschland als Referent auftrat. 1980 wurde er schließlich Mitglied des Präsidiums des DKEG. Des Weiteren trat er als Referent bei den [[Hetendorfer Tagungswochen]] unter Schirmherrschaft der kurz darauf verbotenen [[Wiking-Jugend]], bei der [[Gesellschaft für freie Publizistik|Gesellschaft für Freie Publizistik]] (GfP), dem [[Freundeskreis Ulrich von Hutten]], dem NPD-nahen [[Nationaldemokratischer Hochschul-Bund|Nationaldemokratischen Hochschulbundes]] (NHB) sowie auf Veranstaltungen der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] und der [[Junge Nationaldemokraten|JN]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holocaustleugner ===&lt;br /&gt;
Schweiger arbeitete eng mit dem österreichischen [[Holocaustleugnung|Holocaustleugner]] [[Gerd Honsik]] zusammen, so z. B. bei gemeinsamen Veranstaltungen oder als Koautor der spanischen Ausgabe von Honsiks Buch &amp;#039;&amp;#039;Freispruch für Hitler? 37 ungehörte Zeugen wider die Gaskammer?&amp;#039;&amp;#039; Das Buch ist in Deutschland nach § 86 StGB verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozesse ===&lt;br /&gt;
Schweiger war bis 1997 insgesamt viermal in Haft. 1990 wurde er wegen [[NS-Wiederbetätigung]] nach dem [[Verbotsgesetz 1947|Verbotsgesetz]] durch ein Grazer Geschworenengericht zu drei Monaten bedingter Haftstrafe und neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Vor Gericht nannte er [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] ein „Lügendenkmal“. Nach der Veröffentlichung seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Evolution und Wissen – Neuordnung der Politik&amp;#039;&amp;#039; 1995 wurde er im darauffolgenden Jahr verhaftet und 1997 durch das Schwurgericht [[Leoben]] erneut wegen NS-Wiederbetätigung zu einer Haftstrafe von 16 Monaten, davon vier Monate unbedingt, verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 2009 wurde Schweiger vom Landesgericht Klagenfurt wegen NS-Wiederbetätigung nicht rechtskräftig zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kaernten.orf.at/stories/369196/ |wayback=20110703131415 |text=Zwei Jahre Haft für Altnazi |archiv-bot=2019-09-10 08:04:27 InternetArchiveBot }}, orf.at, 17. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Fortsetzung des Verfahrens wurde Schweiger am 21. April 2010 vom Oberlandesgericht Graz wegen NS-Wiederbetätigung rechtskräftig zu 21 Monaten teilbedingter Haft, davon 7 Monate unbedingt, verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/consent/tcf/1271374913533/wiederbetaetigung-87-jaehriger-zu-21-monaten-teilbedingt-verurteilt 87-Jähriger zu 21 Monaten teilbedingt verurteilt], [[Der Standard]], 21. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mythos Waffen-SS. Militärische Leistung und weltanschauliches Fundament einer europäischen Elitetruppe&amp;#039;&amp;#039;. [[Winkelried-Verlag]], Dresden 2007, ISBN 978-3-938392-59-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands neue Idee. Nationales Manifest für Deutschland &amp;amp; Europa&amp;#039;&amp;#039;. Volk in Bewegung Verlag und Medien, Aalen 2004, ISBN 3-00-013777-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evolution und Wissen. Neuordnung der Politik. Grundsätze einer nationalen Weltanschauung und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft für Philosophie, Geschichte und Politik. Augsburg 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geld und Weltpolitik.&amp;#039;&amp;#039; [[Freundeskreis Ulrich von Hutten#Huttenbriefe|Huttenbriefe]] für Volkstum, Kultur, Wahrheit und Recht. Jg. 2. 1984, Folge 1–4. Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes, Graz 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltpolitik und die Zukunft des Deutschen Volkes&amp;#039;&amp;#039;. Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes, Graz 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahre Dein Antlitz. Politik, Lebensgesetze und die Zukunft des deutschen Volkes&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlagsgesellschaft Berg|&lt;br /&gt;
Türmer Verlag]], Lochham bei München 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht auf Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133583775}}&lt;br /&gt;
* Zu Herbert Schweiger siehe [https://www.doew.at/cms/download/b3c9m/lasek_funktionaere-5.pdf Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes – Funktionäre, Aktivisten und Ideologen der rechtsextremen Szene in Österreich] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133583775|LCCN=no2017017930|VIAF=67660148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schweiger, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremismus in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schweiger, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer rechtsextremer Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Spital am Semmering]], Steiermark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuberg an der Mürz]], Steiermark&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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