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	<title>Herbert Schuldt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Raugeier: weblinkfix</title>
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		<updated>2026-03-14T19:59:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;weblinkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Schuldt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juli]] [[1941]] in [[Hamburg]]) ist ein deutscher [[Dichter]], [[Essay]]ist, [[Übersetzer]], [[Bildende Kunst|bildender Künstler]] und Gestalter von [[Hörspiel|Hörstücken]]. Er veröffentlicht ganz überwiegend unter dem [[Mononym]] Schuldt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Leben ===&lt;br /&gt;
Herbert Schuldt ist der Sohn von Harald H. Schuldt, dem Enkel des Gründers der [[Norddeutsche Reederei H. Schuldt|Reederei H. Schuldt]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://epub.sub.uni-hamburg.de//epub/volltexte/2014/33906/pdf/Januar_1958.pdf Kehrwieder, &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Reederei H. Schuldt&amp;#039;&amp;#039;, S. 13 (abgerufen am 8. Februar 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Stationen in London, Paris und Wien lebte er lange in Hamburg und New York, hielt sich seit 1999 zunehmend in China auf und lebte von 2004 bis 2009 in Peking und seither in Hamburg. Er benutzt meist nur den Künstlernamen „Schuldt“. Er übte zahlreiche Tätigkeiten aus, war mit 19 Jahren vorübergehend Elektronikkaufmann, arbeitete als Tontechniker und auf Baustellen, er las Wörterbücher und schrieb Essays, verfasste Hörstücke und führte Regie&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Sentimentalno – Stimmungsbrecher&amp;#039;&amp;#039;. Text und Regie. [[Südwestfunk|Südwestdeutscher Rundfunk]]. 2000 oder &amp;#039;&amp;#039;Lustrufe aus Talmi-Welten&amp;#039;&amp;#039;. Aufgeführt in der [[Berliner Philharmonie]] am 1. Januar 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;, fertigte Übersetzungen an, inszenierte [[Performance (Kunst)|Performance]]s und schrieb Bücher. Schuldt erhielt für seine „kunstvollen Übertragungen amerikanischer Lyrik und seine [[Avantgarde|avantgardistischen]] &amp;#039;&amp;#039;Vermessungen&amp;#039;&amp;#039; des englischen und deutschen Wortschatzes“ im Jahr 2000 auf der [[Frankfurter Buchmesse]] den [[Paul Scheerbart-Preis]]. Ähnlich wie [[Kurt Schwitters]], [[Oskar Pastior]] oder [[Gerhard Rühm]] benutzt Schuldt in seiner durchweg experimentellen Literatur Figurentexte und poetische Wortspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 wurde er zum Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Mamelucken antworten&amp;#039;&amp;#039; (1984) besteht aus [[Akronym]]-Gedichten. Aus einem Initialwort, zum Beispiel „Tanz“, bildet er seine Texte: „Taten aus Neugier zausen“. In &amp;#039;&amp;#039;Abziehbilder heimgeholt&amp;#039;&amp;#039; (1995) geht er den Wörtern auf den Grund, untersucht die Sprachwirklichkeit und entlarvt darin verborgene Klischees. In &amp;#039;&amp;#039;Olga at the Cosmic Door. BHs, Parfüms, und Bars. Schlagzeilen aus New York&amp;#039;&amp;#039; (2000) schließlich konzentriert Schuldt auf groteske Weise Reklame, Glitzer und Rummel dieser Weltstadt in [[Haiku]]-ähnliche Kurzformen. Schreiben bedeutet für ihn immer auch „[[Imagination|imaginative]] Konstruktion, Neu-Kombination, Ent-Fesselung, Umschichtung von vorgespurten Sprachbahnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Handbuch der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1945&amp;#039;&amp;#039;. München 1990. Seite 575&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hanns Zischler]] bezeichnete ihn in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; als „letzte[n] [[Dadaismus|Dada]]ist[en]“; er sei „ein ungewöhnlich hellhöriger, dem Klang und dem Geräusch, dem Reim- und [[Alliteration]]svorrat der Wörter nachhorchender Übersetzer.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Zischler: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Dadaist. Schuldt: Dichter, Vortragskünstler und Übersetzer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;. 5. Dezember 1997, Nº 50 ([https://www.zeit.de/1997/50/schuldt.txt.19971205.xml online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:FK Hiemer - Friedrich Hölderlin - (Pastell 1792).jpg|mini| Schuldt verwandelte Hölderlins &amp;#039;&amp;#039;Am Quell der Donau&amp;#039;&amp;#039; durch ungewöhnliche Lautveränderungen.]]&lt;br /&gt;
Beachtet&amp;lt;ref&amp;gt;Z. B. Rolf Michaelis: &amp;#039;&amp;#039;Schatten-Pflanzen. Hölderlin, Schuldt, Kelly im Rundgesang&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 26. 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde seine Hörspielfassung &amp;#039;&amp;#039;Am Quell der Donau&amp;#039;&amp;#039;, die 2002 als Medienkombination (Buch, [[Leporello (Heft)|Leporello]]-Mappe und CD) herauskam. Sie ist nach einem Gedicht von [[Friedrich Hölderlin]] benannt; vom Text ist nur ein [[Fragment (Literatur)|Fragment]] von 117 Versen erhalten, den Schuldt seinem nicht Deutsch sprechenden amerikanischen Dichterkollegen [[Robert Kelly (Dichter)|Robert Kelly]] vorlas. Kelly übersetzte die fremden Laute, wie er sie verstand; so kam der Titel „Unquell the Dawn Now“ heraus. Der Sprachkünstler Schuldt übersetzte nun nach Kellys Lauten aus dem Amerikanischen zurück usw., schließlich dann in ein Hölderlin-Deutsch. So entstand zum Beispiel aus „Doch Alles geht so“: &amp;#039;&amp;#039;though all’s gate so&amp;#039;&amp;#039;, und daraus „wenngleich alles ein Tor ist so“ und dann &amp;#039;&amp;#039;vainlike. All sin torn so&amp;#039;&amp;#039;. Schuldt schreibt in seinem Nachwort dazu: „Der Klang ist die Seele der Sprache, während die Bedeutungen der Wörter ihr Körper sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitat ===&lt;br /&gt;
* „Ihr aber würzt mit Nektar uns den Othem / Her ovaries fill with nectar and the ocean, / Ihre Eierstöcke füllen sich mit Nektar und dem Meer, / Here I stoke feelin&amp;#039;s mid-neck, tar &amp;amp; hound mare &amp;amp; / Hier schür ich Gefühle mitthals, teere &amp;amp; hetze Stute &amp;amp;.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Am Quell der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Buch der 3-teiligen Medienkombination. Steidl. Göttingen 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Schuldt nicht zuletzt auch durch die von ihm selbst als „Hörstücke“ bezeichneten Sprachcollagen, mit denen er die 1968 von [[Klaus Schöning]] als „Neues Hörspiel“&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Schöning: &amp;#039;&amp;#039;Tendenzen im Neuen Hörspiel&amp;#039;&amp;#039;, Höressay; gesendet im WDR am 3. Oktober 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; charakterisierte Gattung um sprachmusikartige Klangexperimente bereicherte. Besonders erwähnt sei hier &amp;#039;&amp;#039;Deutschland aufsagen, Deutschland nachsagen&amp;#039;&amp;#039;, das im April 1970 eine die Hörer des 1. Programms des WDR verstörende Wirkung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstler ===&lt;br /&gt;
Schuldt hat sich zeitlebens mit Kunst beschäftigt. In den 60er Jahren lebte und wirkte er in einem Keller in der [[Brüderstraße (Hamburg)|Brüderstraße]] im [[Hamburg]]er Stadtteil [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://edition-nautilus.de/wp-content/uploads/pdf/Bandel_Palette.pdf &amp;#039;&amp;#039;Jan-Frederik Bandel Lasse Ole Hempel Theo Janßen. Eine Kneipe und ein Roman&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum einen übersetzte er Kunstbücher und schrieb Texte für Ausstellungskataloge&amp;lt;ref&amp;gt;Z. B. im Katalog zur Ausstellung von [[Francis Picabia]]. Köln 1980&amp;lt;/ref&amp;gt;, zum anderen inszenierte er sich selbst als Künstler. Als [[Friedensreich Hundertwasser]] 1959 Gastdozent an der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg|Hochschule für Bildende Künste]] in Hamburg war, zog er zusammen mit Schuldt, [[Bazon Brock]] und anderen eine zehn Kilometer lange „Endlose Linie“, die sich über alle Teile eines Hochschulraumes erstreckte, was damals einen Skandal erregte.&amp;lt;ref&amp;gt;2005 erinnerte eine Ausstellung in Uelzen „Hundertwasser in Hamburg – Die Endlose Linie“ an diese Begebenheit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Aktionskunst|Aktionskünstler]] erregte Schuldt 1960 besonderes Aufsehen mit seiner „Internationalen Ausstellung von Nichts“, die in einer verfallenen Hamburger Villa stattfand und bei der lediglich leere [[Bilderrahmen]], unbemalte [[Leinwand|Leinwände]] und Lehmklumpen ausgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan-Frederik Bandel, Lasse Ole Hempel, Theo Janßen: &amp;#039;&amp;#039;Palette revisited. Eine Kneipe und ein Roman.&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 2005, S.&amp;amp;nbsp;53: „Für den Kunstbetrieb kommt Schuldt damit allerdings zu früh. 1968, als die [[Fluxus|Fluxus-Bewegung]] mit ähnlichen Aktionen bekannt wird, nennt sich Schuldt bereits eine ‚vergessene, ehemalige avantgardistische Berühmtheit‘.“&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 erinnerte die [[Hamburger Kunsthalle]] in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Kunst in Hamburg&amp;#039;&amp;#039; an den damaligen Kunstskandal, indem sie die Ausstellung nachbaute und mit den Originalausschnitten der daraufhin erschienenen Presse-Entrüstungen vervollständigte. Weitere Ausstellungen Schuldts fanden zum Beispiel in der [[Kunsthalle Düsseldorf]] (2000: &amp;#039;&amp;#039;Branded Stairwall&amp;#039;&amp;#039;) sowie in New York (2001: &amp;#039;&amp;#039;the looks of words&amp;#039;&amp;#039;) statt. Auch als Vortragskünstler verwendet er gerne Performance-Elemente. Ab 2002 widmet er sich der Photographie, vor allem in New York und in China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellungen ====&lt;br /&gt;
* 2003: Studien zu &amp;#039;&amp;#039;A Patriot&amp;#039;s Mecca&amp;#039;&amp;#039;, [[Hamburger Kunsthalle]]&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Moskau 1950–2000&amp;#039;&amp;#039;, [[Martin-Gropius-Bau]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;Moskau-Berlin 1950–2000&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatliches Historisches Museum Moskau]]&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Bai Shi. Bilder vom Werden und Vergehen&amp;#039;&amp;#039;, Artscene Warehouse, Shanghai&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;The Iron Imagination&amp;#039;&amp;#039; (Skulpturen), [[Shanghai New International Expo Centre]]&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Sichuan Portraits&amp;#039;&amp;#039;, ArtChina Gallery, Hamburg&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Walls of Time&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum für Kunst und Gewerbe]], Hamburg&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Three Mouths Are Better Than One&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Brockstedt, Hamburg&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Stigmata – The Hand Is More Intimate Than the Face&amp;#039;&amp;#039;, [[Berliner Medizinhistorisches Museum]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Time at Work&amp;#039;&amp;#039;, Die Drostei, Pinneberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Preise ====&lt;br /&gt;
* 1990: Preis für Medienkunst, Akademie der Künste, Berlin&lt;br /&gt;
* 1994: [[Hamburger Literaturpreise|Hamburger Förderpreis für Literatur und literarische Übersetzungen]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Paul Scheerbart-Preis]] auf der Frankfurter Buchmesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Sterben in China&amp;#039;&amp;#039;, Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2021. ISBN  978-3-95757-946-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Schule des Lebens und der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;, Berenberg Verlag GmbH,  Berlin 2019.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trennungen&amp;#039;&amp;#039;. Papageien, Konzepte und Personen – Torpedos und Schnurrpfeifereien – New York und Köln um 1970 (enth. das Hörspiel &amp;quot;Deutschland aufsagen, Deutschland nachsagen&amp;quot; auf einer CD). Im Auftrag der Freien Akademie der Künste in Hamburg herausgegeben von Schuldt. München (Belleville) 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dayi Express / Da Yi Kuai Bao&amp;#039;&amp;#039;. Zeitung zu den Figuren-Portraits von Schuldt aus Sichuan. Herausgegeben von [[Hans Barlach]], Wolfgang Kubin und Schuldt. Hamburg 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olga at the Cosmic Door. BHs, Parfüms, und Bars. Schlagzeilen aus New York&amp;#039;&amp;#039; (Postkartenblock). OTO house, New York, NY 2000 und Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2000. ISBN 3883754749&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Quell der Donau&amp;#039;&amp;#039; nach Friedrich Hölderlin mit Robert Kelly. (Buch, Mappe, Leporellos, CD, Transkript im Schuber).  Steidl, Göttingen 1998, 2002. ISBN 3-88243-521-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die unsichtbaren Zeichnungen Stéphane Mallarmés&amp;#039;&amp;#039;. 68 farbige Tafeln von Ernest Fraenkel. Neu herausgegeben und mit einem Essay &amp;#039;&amp;#039;Kein Zeug zum Bild&amp;#039;&amp;#039; von Schuldt. Edition per procura, Lana und Wien 1998, ISBN 978-3-901118-36-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lustrufe im Garten. Schlagzeilen auf Oxford-Deutsch&amp;#039;&amp;#039; (48 Postkarten). Schuldts Kleine Bibliothek der Dichtung und Prosa im Deutsch fremder Zungen, Band 2. Droschl, Graz 1998. ISBN 978-3-85420-488-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gestaltschmerz. Dichtung und Prosa auf Oxford Deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Harry Mathews]], einem Brief von Kenneth Cox und einem Nachwort von Robert Kelly.  Schuldts Kleine Bibliothek der Dichtung und Prosa im Deutsch fremder Zungen, Band 1. Edition Plasma, Berlin 1997. ISBN 3926867256&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abziehbilder, heimgeholt&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit Robert Kelly und Jacques Roubaud. Literaturverlag Droschl, Wien 1995. ISBN 3-85420-402-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glossolalie. Stammelheft tritt an die Stelle der Nr. 18 des Literaturmagazins&amp;#039;&amp;#039;. (Literaturmagazin 18. Sondernummer). Herausgeber. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986. ISBN 3-498-06197-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mamelucken antworten&amp;#039;&amp;#039; (Akronyme). Edition Neue Texte, Linz 1984. ISBN 3-85420-272-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und Sterben in China. 111 Fabeln nach Lius Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; (Prosa). Hanser, München und Wien 1983. ISBN 3-446-13816-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Francis Picabia&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog Städt. Kunsthalle Düsseldorf u. Kunsthaus Zürich). DuMont Schauberg, Köln 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Togo, dunkel, und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Zweitschrift, Hannover 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Likely Lad&amp;#039;&amp;#039;. (Bilderbuch mit Legenden). Walther König, Köln 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Picabia&amp;#039;&amp;#039; (Essay).  [[Michael Werner (Kunsthändler)|Michael Werner]], Köln und Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stühle aus Stahl&amp;#039;&amp;#039; (Essay). Walther König, Köln 1980,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland aufsagen, Deutschland nachsagen&amp;#039;&amp;#039;. (Tonkassette). Edition S-Press, Düsseldorf und München 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lautgestaltung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Text + Kritik&amp;#039;&amp;#039;. München 1972, Heft 35/36&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweifel&amp;#039;&amp;#039; (Essay). DuMont Schauberg, Köln 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blut des Metronomen&amp;#039;&amp;#039; (Dichtung). Mit Illustrationen von Joseph Cornell. Hagar, Brühl 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinigung der Nacht&amp;#039;&amp;#039; (Dichtungen). Mit Illustrationen von [[Hans Platschek]]. Panderma-Verlag Laszlo, Basel 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
* 1970: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland aufsagen, Deutschland nachsagen&amp;#039;&amp;#039;. Mit Gabor Altorjay, Louis Jean Bouchard, Dorothee Brodowskyv u.&amp;amp;nbsp;a. Realisation: Schuldt. Autorenproduktion 1970. Als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-deutschland-aufsagen-nachsagen100.html BR Hörspiel Pool - Schuldt, &amp;#039;&amp;#039;Deutschland aufsagen, Deutschland nachsagen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Schallgeschwister (Am Quell der Donau)&amp;#039;&amp;#039;. Mit Jürgen Arndt, Ruth Geiersberger u.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Schuldt. BR [[Hörspiel und Medienkunst]] 1996.&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;Sentimentalno – Stimmungsbrecher&amp;#039;&amp;#039;. Mit [[Hanns Zischler]], Schuldt, [[Antje Vowinckel]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. Regie: Schuldt. [[Südwestrundfunk|SWR]] 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* Robert Kelly, Schlaflose Schönheit, herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Schuldt, Salzburg 1996, RESIDENZ.&lt;br /&gt;
* Robert Kelly, Geschichten aus Russisch, herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Schuldt, Berlin 1995, Edition PLASMA.&lt;br /&gt;
* Horace Walpole, Hieroglyphische Geschichten (1786), herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Schuldt. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1988.&lt;br /&gt;
* Thomas M. Messer: &amp;#039;&amp;#039;Edvard Munch&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1978. ISBN 3-7701-0718-7&lt;br /&gt;
* Robert Descharnes: &amp;#039;&amp;#039;Salvador Dali&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1974. ISBN 3-7701-29881&lt;br /&gt;
* Joseph-Émile Müller: &amp;#039;&amp;#039;DuMont’s kleines Lexikon des Expressionismus&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Schauberg, Köln 1974. ISBN 3-7701-0767-5&lt;br /&gt;
* [[José Pierre]]: &amp;#039;&amp;#039;DuMont’s kleines Lexikon des Surrealismus&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Schauberg, Köln 1974. ISBN 3-7701-0766-7&lt;br /&gt;
* [[Dan Flavin]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei Installationen in fluoreszierendem Licht&amp;#039;&amp;#039;. Kölnische-Verlagsdruckerei, Köln 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
* [[Jörg Drews]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausleuchtung eines Begriffs. Zu Schuldts „Zweifel“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Text + Kritik]]&amp;#039;&amp;#039;. München 1971. H. 30. &amp;#039;&amp;#039;Konkrete Poesie II&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Michael Erlhoff: &amp;#039;&amp;#039;Fabeln aus dem Wörterbuch. Umrisse von Sätzen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 2. August 1985&lt;br /&gt;
* [[Helmut Heißenbüttel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Triumph des Textes. Schuldts Akronyme: „Mamelucken antworten“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Dezember 1984&lt;br /&gt;
* [[Hans-Horst Henschen]]: &amp;#039;&amp;#039;Schuldt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Handbuch der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1945&amp;#039;&amp;#039;. Nymphenburger, München 1990. ISBN 3-485-03550-5&lt;br /&gt;
* [[Elfriede Jelinek]]: &amp;#039;&amp;#039;Krieg um Blitz. Lustrufe im Garten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Süddeutsche Zeitung]], 27. März 1998, Nr. 72, S. 13.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Michaelis (Schriftsteller, 1933)|Rolf Michaelis]]: Schatten-Pflanzen. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 26. 1999&lt;br /&gt;
* Thomas Redl: &amp;#039;&amp;#039;Schuldt: Leben und Sterben in China. 111 Fabeln nach Lius Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wespennest (Zeitschrift)|Wespennest]]. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 58. 1985.&lt;br /&gt;
* Hanns Zischler: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Dadaist. Schuldt: Dichter, Vortragskünstler und Übersetzer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;. 5. Dezember 1997, Nº 50 ([https://www.zeit.de/1997/50/schuldt.txt.19971205.xml online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128967803}}&lt;br /&gt;
* [https://taz.de/Zu-Besuch-bei-Autor-und-Kuenstler-Schuldt/!5599686/ &amp;#039;&amp;#039;Zu Besuch bei Autor und Künstler Schuldt. „Ein Buch hat neun Leben“&amp;#039;&amp;#039;], taz.de vom 4. Juni 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128967803|LCCN=n84056629|VIAF=13144782939821996486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schuldt, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hamburger Literaturpreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schuldt, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schuldt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lyriker, Essayist, Übersetzer und Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juli 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raugeier</name></author>
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