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	<title>Herbert Scherpe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 2. Februar 2026 um 19:15 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Scherpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1907]] in [[Gleiwitz]]; † [[23. Dezember]] [[1997]] in [[Mannheim]]) war ein deutscher [[SS-Oberscharführer]], der als Sanitätsdienstgrad im [[Konzentrationslager Auschwitz|KZ Auschwitz]] eingesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scherpe wurde 1907 als Sohn eines Elektroingenieurs geboren. Er besuchte die Volksschule in Gleiwitz und absolvierte anschließend eine Ausbildung im Fleischerhandwerk. Anschließend war er im Betrieb seines Vaters und auch in anderen Firmen als Hilfsarbeiter tätig. Er trat zum 1. Dezember 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 788.571)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37200698&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch der [[Schutzstaffel|SS]] an. Ab 1936 bis zum Kriegsbeginn war Scherpe bei einem Wachkommando der SS beschäftigt, dessen Aufgabe es war Militäreinrichtungen zu schützen. Ab 1939 war er Angehöriger der [[SS-Totenkopfverbände]] und erhielt in Dachau eine kurze militärische Ausbildung. Über das [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt]] durchlief er in Oranienburg eine Ausbildung zum Sanitäter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auschwitz ==&lt;br /&gt;
Ab Sommer 1940 war er im KZ Auschwitz nach der Ausbildung in der Abteilung Standortarzt (Abt. V) als „SS-Sanitätsdienstgrad“ (in der Funktion eines Krankenpflegers) zunächst als Sanitäter im SS-Revier eingesetzt. Ab Anfang 1942 war Scherpe im Häftlingskrankenbau des [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|Stammlagers von Auschwitz]], von April 1943 bis März 1944 im Häftlingskrankenbau des Nebenlagers [[KZ Golleschau|Golleschau]] und ab April 1944 im Häftlingskrankenbau des Nebenlagers [[KZ Blechhammer|Blechhammer]] als Sanitätsdienstgrad eingesetzt. Seine Tätigkeit als Sanitätsdienstgrad umfasste auch die [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]] entkräfteter Häftlinge und deren Tötung mittels Phenolinjektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Scherpe am 23. Februar 1943 und am 1. März 1943 Kinder und Jugendliche durch Injektionen getötet hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Danuta Czech: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek bei Hamburg 1989, ISBN 3-498-00884-6, S. 422 und 426.&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärte er sich nach Zeugenaussage von Hermann Langbein außer Stande, solche Tätigkeit an Kindern weiterhin vorzunehmen und wurde davon befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde.  Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, ISBN 978-3-10-039333-3, S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Räumung des Lagers Auschwitz begleitete er eine Häftlingskolonne auf dem [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] in das [[KZ Groß-Rosen]]. Nach seiner Gefangennahme wurde Scherpe wegen der Zugehörigkeit zur SS in einem Internierungslager in Schleswig-Holstein interniert und bereits im Juli 1945 entlassen. Bis zur Untersuchungshaft im August 1961 arbeitete er als Pförtner in einer Maschinenfabrik in Mannheim. Im [[Auschwitzprozesse|1. Auschwitzprozess]] vor dem [[Schwurgericht]] [[Frankfurt am Main]] wurde Scherpe wegen „gemeinschaftlicher [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum gemeinschaftlichen Mord“ zu viereinhalb Jahren Zuchthaus und Verlust der [[bürgerliche Ehrenrechte|bürgerlichen Ehrenrechte]] auf vier Jahre verurteilt. Aufgrund der Untersuchungshaft wurde Scherpe nach der Urteilsverkündung am 19. August 1965 freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Langbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein-Verlag, Frankfurt am Main, Berlin, Wien 1980, ISBN 3-54833014-2.&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oswiecim 1998, ISBN 83-85047-35-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://auschwitz-prozess-frankfurt.de/index.php/der-auschwitz-prozess/prozessbeteiligte/angeklagte?view=article&amp;amp;id=108:herbert-scherpe&amp;amp;catid=10:angeklagte |titel=Der Auschwitz-Prozess: Herbert Scherpe |werk=auschwitz-prozess-frankfurt.de |abruf=2026-01-25 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1203749864|VIAF=2128158070668608780001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scherpe, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scherpe, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Sanitätsdienstgrad im KZ Auschwitz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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