<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Ruscheweyh</id>
	<title>Herbert Ruscheweyh - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Ruscheweyh"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Ruscheweyh&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T14:03:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Ruscheweyh&amp;diff=1019981&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Ruscheweyh&amp;diff=1019981&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-09T13:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Ruscheweyh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1892]] in [[Hamburg]]; † [[11. März]] [[1965]] ebenda) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]], der von 1931 bis 1933 Präsident der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburger Bürgerschaft]] war. Ab 1948 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1960 bekleidete er in Hamburg die höchsten Richterämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel für Herbert Ruscheweyh.jpg|mini|Gedenktafel für Herbert Ruscheweyh an der Poststraße 25 in Hamburg]]&lt;br /&gt;
Herbert Ruscheweyh wurde als Sohn des Hausmaklers Paul Erwin Ruscheweyh und seiner Ehefrau Bertha Mergaretha, geb. Lincke geboren. Er besuchte zunächst die Volksschule in der Realschule vor dem Lübecker Tor und dann das Kgl. [[Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg|Matthias-Claudius-Gymnasium]] in [[Hamburg-Wandsbek]]. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in [[Universität Neuenburg|Neuchâtel]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] war er während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] bei dem [[Husaren-Regiment „Königin Wilhelmina der Niederlande“ (Hannoversches) Nr. 15]] in Wandsbek. Zuletzt diente er als [[Leutnant der Reserve]] beim [[Feldartillerie-Regiment Nr. 223]] und erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Hanseatenkreuz]] sowie das [[Verwundetenabzeichen]]. Unter dem Eindruck der Kriegserlebnisse trat er 1917 in die SPD ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 folgte die Promotion zum Dr. iur. an der [[Christian-Albrechts-Universität]] in [[Kiel]]. Im Jahr 1921 ließ sich Ruscheweyh in Hamburg als Anwalt nieder und gründete zusammen mit [[Max Eichholz]] eine erfolgreiche [[Sozietät]]. Ruscheweyh war Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und von 1928 bis 1933 Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Von 1931 bis zur Machtübernahme der [[Nationalsozialist]]en in Hamburg am 8. März 1933 wirkte er als Präsident der Bürgerschaft. Während der Zeit des Nationalsozialismus war Ruscheweyh vor allem als Anwalt tätig. Er machte sich einen Namen durch die mutige Verteidigung von Kommunisten und Sozialdemokraten vor Gericht, zum Beispiel 1933 von [[Julius Leber]]. Die [[Gestapo]] erwirkte ein Verbot der Tätigkeit als Verteidiger in politischen Strafverfahren. Dennoch war Ruscheweyh so geachtet, dass er bis 1944 unter Auflagen weiter als Anwalt praktizieren konnte. 1935 musste die Sozietät mit Eichholz aufgelöst werden. Ruscheweyh wurde nach dem gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944]] auf [[Adolf Hitler]] verhaftet und war mehrere Wochen im Polizeigefängnis [[KZ Fuhlsbüttel|Fuhlsbüttel]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Herbert Ruscheweyh.jpg|mini|hochkant|Kissenstein für Herbert Ruscheweyh auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Ruscheweyh am 30. Oktober 1945 zum Präsidenten der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer gewählt. Wenige Monate später gab er seine Anwaltstätigkeit auf. Am 2. Januar 1946 wurde er Vizepräsident des [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgerichts]] und am 1. Oktober 1946 dessen Präsident. Damit übte er zugleich die entsprechenden Ämter des [[Hamburgisches Oberverwaltungsgericht|Oberverwaltungsgerichts]] und des dann durch Gesetz vom 2. Oktober 1953 ins Leben gerufenen [[Hamburgisches Verfassungsgericht|Hamburgischen Verfassungsgerichts]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Albers (Jurist)|Jan Albers]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Verfahren des Hamburgischen Verfassungsgerichts&amp;#039;&amp;#039;, in Heinrich Ackermann, Jan Albers, Karl August Bettermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Hamburgischen Rechtsleben. Walter Reimers zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1979, [https://books.google.de/books?id=hyv0zcxHNwwC&amp;amp;pg=PA349 S. 349 books.google]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem amtierte Ruscheweyh als Präsident des vom 27. Februar 1948 bis 27. Dezember 1951 bestehenden [[Deutsches Obergericht für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet|Deutschen Obergerichts für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet]] in Köln. Am 27. Februar 1946 hatte er als Präsident die erste Sitzung der von den englischen Besatzungsbehörden [[Ernannte Hamburgische Bürgerschaft|ernannten Bürgerschaft]] geleitet; von diesem Amt war er in der zweiten Sitzung am 8. März 1946 durch die einstimmige Wahl [[Adolph Schönfelder]]s abgelöst worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Tormin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der SPD in Hamburg 1945 bis 1950&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1994, [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=mbhDAQAAIAAJ&amp;amp;dq=präsidenten S. 81 books.google]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1951 war Ruscheweyh als Honorarprofessor der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg tätig. Ruscheweyh wirkte als Präsident des [[Deutscher Juristentag|Deutschen Juristentages]] 1953, 1955, 1957 und 1960. Im Jahr 1961 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Ruscheweyh verstarb im Alter von 72 Jahren und wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] beigesetzt. Die Familiengrabstätte liegt im Planquadrat AD 18 südwestlich von Kapelle 7. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Hummelsbüttel|Hummelsbüttel]] wurde 1975 die &amp;#039;&amp;#039;Ruscheweyhstraße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Daniel Ihonor: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Ruscheweyh. Verantwortung in schwierigen Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1976-7.&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Ruscheweyh, Herbert|Autor=Holger Martens|3|322|324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130562483}}&lt;br /&gt;
* [http://www.richterverein.de/index.htm?/mhr/mhr072/m07211.htm Vortrag über Ruscheweyh auf den Seiten des Hamburger Richtervereins]&lt;br /&gt;
* [http://lebensgeschichten.avs-hh.de/index.php?id=109 sozialdemokratischer Widerstand und Verfolgung: Herbert Ruscheweyh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Hamburgischen Verfassungsgerichts&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Hanseatischen Oberlandesgerichtes Hamburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562483|VIAF=3584049}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruscheweyh, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Hamburgisches Verfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Hamburgisches Oberverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Deutsches Obergericht für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichtes Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Verleihungsstadt unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruscheweyh, Herbert &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ruscheweyh, Herbert August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (SPD), MdHB, Präsident der Hamburger Bürgerschaft, Präsident des Hanseatischen Oberlandesgerichtes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
	</entry>
</feed>