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	<title>Herbert Prochazka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:37:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Prochazka&amp;diff=1006845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-08-04T15:13:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Prochazka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1923]] in [[Velké Březno|Groß-Priesen (Velké Březno)]], [[Tschechoslowakei]]; † [[11. März]] [[2007]] in [[Bruckmühl]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]], [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule, dem Humanistischen Gymnasium in [[Brünn]], dem Realgymnasium in [[Hlubočky|Marienthal]] bei [[Olmütz]] sowie der Oberschule in [[Bruntál|Freudenthal]] absolvierte Prochazka ab 1939 eine kaufmännische Ausbildung in der Eisenwarenindustrie, die er 1941 mit der Prüfung zum Industriekaufmann abschloss. Anschließend wurde er zum [[Heer (Wehrmacht)]] eingezogen und nahm als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Nachdem er in der [[Schlacht von Stalingrad]] eine schwere Verwundung erlitten hatte, wurde er 1944 als Schwerkriegsbeschädigter entlassen. Er übernahm dann bis zum Kriegsende die Leitung eines Wehrertüchtigungslagers in [[Großwaltersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prochazka wurde 1945 im [[Lager Hodolein]] bei Olmütz in [[Nordmähren]] interniert und erlitt während seiner Haft schwere Misshandlungen. Nach seiner Entlassung siedelte er als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] in die  [[Trizone]] über und ließ sich in [[Kirchdorf am Haunpold]] bei Bruckmühl nieder. In der [[Nachkriegszeit in Deutschland]] war er hier als Mitarbeiter in den väterlichen Generalvertretungen tätig. Er arbeitete 1956–1958 als Versandleiter in einer Kleiderfabrik in [[Rosenheim]], war 1963/64 als Bankdirektor in [[München]] tätig und wurde im Mai 1965 geschäftsführender Direktor der Gesellschaft für Technik und Rationalisierung im kommunalen und landwirtschaftlichen Bereich (TKL-GmbH &amp;amp; Co. KG) mit Sitz in [[Augsburg-Göggingen|Göggingen]] und [[Landsberg am Lech]]. Außerdem wirkte er als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Gemeinnützigen Baugenossenschaft in Bruckmühl. 1971 wurde er Direktor der Fa. Heimhausbau-Füssinger-Hotelbau Pocking. Später nahm er eine Tätigkeit als Klinikdirektor auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Prochazka in verschiedenen Vertriebenenorganisationen. So war er unter anderem stellvertretender Bezirksobmann der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]] [[Oberbayern]], Kreisvorsitzender des [[Bund der Vertriebenen|Bundes der Vertriebenen]] und Mitglied des [[Witikobund]]es. Außerdem gehörte er dem Präsidium der [[Deutsch-Slowakische Gesellschaft|Deutsch-Slowakischen Gesellschaft]] an und war Mitglied im [[Sozialverband VdK Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Prochazka beantragte am 17. Juni 1941 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.639.743).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33250914&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss sich dann Anfang der 1950er Jahre dem [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] an, war für diesen 1953–1956 hauptamtlich tätig und widmete sich vor allem sozialpolitischen Themen. Er wurde 1961 Mitglied der GB/BHE-Nachfolgepartei [[Gesamtdeutsche Partei]] und zum Vorsitzenden des GDP-Kreisverbandes Rosenheim sowie des GDP-Kreisverbandes Bad Aibling gewählt. Außerdem war er Vorsitzender des GDP-Bezirks Oberbayern, stellvertretender Landesvorsitzender der GDP Bayern und Mitglied im Bundesausschuss der Partei. Ende der 1960er Jahre wechselte er zur [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Sozialen Union in Bayern]] über. Später war er Vorsitzender des Arbeitskreises Deutschland-Ostpolitik der CSU in [[Niederbayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Prochazka war Kreistagsmitglied des [[Landkreis Bad Aibling|Kreises Bad Aibling]] und wurde 1958 in den [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtag]] gewählt, dem er bis 1962 angehörte. 1960 wurde er von Ministerpräsident [[Hans Ehard]] als Mitvorsitzender in den Hauptausschuss der Ausgewiesenen und Flüchtlinge in Bayern berufen. Von 1959 bis 1962 war er Mitglied der [[Interparlamentarische Arbeitsgemeinschaft|Interparlamentarischen Arbeitsgemeinschaft]] in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte Prochazka von der [[Bundestagswahl 1965]] bis 1969 sowie vom 18. September 1972, als er für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Valentin Dasch]] nachrückte, bis zum Ende der Wahlperiode vier Tage später an. Als Mitglied der GDP wurde er 1965 über ein Wahlbündnis mit der CSU ins Parlament gewählt. Anschließend war er im Bundestag Gast der CDU/CSU-Fraktion. Er war in beiden Wahlperioden über die [[Landesliste]] [[Bayern]] ins Parlament eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit im Bundestag wurde er am 17. Juni 1968 von der Polizei in Bonn als „hilflose Person“ aufgelesen. Im Streifenwagen gab er dann nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut wieder: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer – wir werden immer dürrer. Die Juden immer fetter – Adolf Hitler ist der Retter!“. Seiner politischen Karriere schadete dies nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. I. E. ZEIT (Archiv) |Titel=ZEITSPIEGEL |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1969-10-03 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1969/40/zeitspiegel/komplettansicht |Abruf=2023-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Bundesverdienstkreuz 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1983: Großes Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (5. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (6. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 658–659.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101652885X|VIAF=241250759}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prochazka, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-slowakische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prochazka, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (GB/BHE, GDP, CSU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Velké Březno|Groß-Priesen]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bruckmühl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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