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	<title>Herbert Klemm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Klemm&amp;diff=1636175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Biografie */ doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2025-12-09T19:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herbert Klemm.JPG|mini|Herbert Klemm während der [[Nürnberger Prozesse]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Klemm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1903]] in [[Leipzig]]; † [[4. Juli]] [[1963]] in [[Starnberg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Starnberg Nr. 60/1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Jurist und Staatssekretär im [[Reichsjustizministerium]] (RJM) zur [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Klemm legte nach dem Studium der Rechtswissenschaften und nach dem Referendariat 1929 das zweite [[Staatsexamen]] ab und war anschließend bei der Staatsanwaltschaft in Dresden bis 1933 tätig. Zum 1. November 1930 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 405.576)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/527730&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Juni 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] bei. In der SA erreichte er den Rang eines [[Oberführer (SA)|Oberführers]]. Zunächst war er Verbindungsoffizier zwischen SA und sächsischem Justizminister und ab 1935 Verbindungsoffizier zwischen SA-Stabschef und Reichsjustizminister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mazal.org/archive/nmt/03/NMT03-T1087.htm |text=Herbert Klemm |wayback=20120902025910}} auf  www.mazal.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März 1933 bis März 1935 war er persönlicher Referent und [[Adjutant]] des sächsischen Justizministers [[Otto Thierack]]. Danach war er im RJM beschäftigt und erreichte dort im April 1939 die Position eines Ministerialrates. Klemm wurde vom Generalkommissar für die Verwaltung und die Justiz [[Friedrich Wimmer (Verwaltungsjurist)|Friedrich Wimmer]] ab Juli 1940 als Leiter der Gruppe Justiz in den [[Geschichte der Niederlande#Zweiter Weltkrieg |besetzten Niederlanden]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Juristen-Urteil, &amp;#039;&amp;#039;Der Angeklagte Klemm&amp;#039;&amp;#039;, S. 147–164, hier: S. 147. &amp;lt;/ref&amp;gt; Klemm, der mit [[Martin Bormann]] befreundet war, wurde im März 1941 zum [[Stab des Stellvertreters des Führers|Stab „Stellvertreter des Führers“]] versetzt, der späteren Partei-Kanzlei und unterstand dort [[Gerhard Klopfer]]. Von Januar 1944 bis 5. Mai 1945 war er [[Staatssekretär]] im RJM unter Thierack, als Nachfolger von [[Curt Rothenberger]],&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bästlein: Vom hanseatischen Richtertum zum nationalsozialistischen Justiz-Verbrechen. Zur Person und Tätigkeit Curt Rothenbergers 1896-1959. In: Justizbehörde Hamburg (Hrsg.): Für Führer, Volk und Vaterland … Hamburger Justiz im Nationalsozialismus. Ergebnisse Verlag, Hamburg 1992, ISBN 3-87916-016-3, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zudem noch ab September 1944 stellvertretender Leiter des [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes]], dem er seit 1933 angehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee315&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 5. Mai 1945 an war er Reichsjustizminister im [[Kabinett Schwerin von Krosigk]], welches bis teilweise über die [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation der Wehrmacht]] hinaus die [[geschäftsführende Reichsregierung]] bildete und am 23. Mai 1945 verhaftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger]] [[Juristenprozess]] gegen 16 hohe Justizbeamte und Richter des [[NS-Regime]]s wurde er am 14. Dezember 1947 durch einen amerikanischen  [[Militärgericht]]shof zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein Verteidiger war [[Alfred Schilf]]. Bei der Urteilsfindung wurden unter anderem folgende Taten berücksichtigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die generelle Ablehnung von Gnadengesuchen bei Todesurteilen gegen die mit den [[Nacht-und-Nebel-Erlass]]en aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden Verschleppten,&lt;br /&gt;
* sein Wissen und seine Dienstaufsicht bei Rechtsverordnungen, mit der „die Anwendung des deutschen Jugendstrafrechts Polen, Juden und Zigeunern verweigert“ wurde (vgl. [[Polenstrafrechtsverordnung]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Juristen-Urteil, S. 150, 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Mitwirkung an der Aufhetzung zu [[Fliegerprozesse|Lynchmorden an alliierten Fliegern]],&lt;br /&gt;
* die Verantwortung für die Räumung des [[KZ Sonnenburg|Zuchthauses Sonnenburg]], bei der über 800 Häftlinge von der Gestapo erschossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Juristen-Urteil, S. 157ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Februar 1957 wurde er aus dem [[Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] entlassen und ließ sich in [[Essen-Bredeney]] nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee315&amp;quot;/&amp;gt; Anfang April 1957 zog er von Essen nach [[Starnberg]]. Im Jahre 1961 verzog er innerhalb Starnbergs. Gemäß des Sterberegisters des Standesamtes Starnberg (Nr. 60/1963) starb er am  [[4. Juli]] [[1963]] in Starnberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* [[Lore Maria Peschel-Gutzeit]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Nürnberger Juristen-Urteil von 1947. Historischer Zusammenhang und aktuelle Bezüge.&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;amp;nbsp;Auflage. Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1996, ISBN 3-7890-4528-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1162513241|VIAF=2517153184543627100004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klemm, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Nürnberger Prozesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSRB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klemm, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Staatssekretär im Reichsjustizministerium&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Starnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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