<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Kitzel</id>
	<title>Herbert Kitzel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Kitzel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Kitzel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T21:40:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Kitzel&amp;diff=984292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Kitzel&amp;diff=984292&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-19T11:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Kitzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Mai]] [[1928]] in [[Halle (Saale)]]; † [[25. August]] [[1978]] in [[Karlsruhe]]) war ein deutscher Maler, [[Grafiker]] und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kitzel wurde als Sohn eines Kaufmanns in Halle an der Saale geboren und studierte von 1945 bis 1950 an der [[Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle|Kunstschule Burg Giebichenstein]] bei dem [[Typografie|Typografen]] [[Herbert Post]]. Danach arbeitete er bis 1957 in Halle als Maler, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. mit den Künstlern [[Kurt Bunge (Maler)|Kurt Bunge]] (1911–1998), [[Albert Ebert (Maler)|Albert Ebert]] (1906–1976), [[Gertraud Möhwald|Gertraud]] (1929–2002) und [[Otto Möhwald]] (1933–2016), [[Otto Müller (Maler)|Otto Müller]] (1898–1979) sowie Hilmar und Heidi Manthey (* 1929) befreundet war. Ab 1952 war Kitzel auf allen Jahresausstellungen des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] bis zu seinem Todesjahr vertreten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/index.html?idcat=83&amp;amp;search=Kitzel&amp;amp;vor.x=2&amp;amp;vor.y=3&amp;amp;startid=10 kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Kitzel auf den Jahresausstellungen 1952 bis 1978&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 9. September 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1955 trat er dem &amp;#039;&amp;#039;[[Verband Bildender Künstler der DDR|Verband Bildender Künstler Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039; (VBKD) bei, an dessen Jahresausstellungen er Mitte der 1950er Jahre teilnahm. 1956 zeigte der Galerist und Verleger Eduard Henning (1918–1962) in Halle die erste Einzelausstellung Kitzels („Ölbilder und Zeichnungen“). 1957 beteiligte er sich an der &amp;#039;&amp;#039;Großen Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039; im [[Haus der Kunst (München)]] und im selben Jahr wurde er als Lehrer an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe]] berufen. 1958 übersiedelte Kitzel von Halle nach Karlsruhe. 1959 trat er durch zahlreiche Ausstellungen hervor: eine Einzelausstellung an der Karlsruher Akademie wurde von seinem Kollegen [[HAP Grieshaber]] eröffnet, eine weitere Einzelausstellung fand in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie 5 &amp;#039;&amp;#039; in [[Reutlingen]] statt. Er nahm an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;„junger Westen“&amp;#039;&amp;#039; in [[Recklinghausen]] teil, an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;„art allemand de bade-wurtemberg“&amp;#039;&amp;#039; in [[Nancy]], an einer Ausstellung in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie d’Eendt&amp;#039;&amp;#039; in [[Amsterdam]] und an einer Wanderausstellung deutscher Kunst in Südamerika. Ebenfalls 1959 beteiligte er sich erstmals an der Ausstellung der &amp;#039;&amp;#039;„[[Darmstädter Sezession|Neuen Darmstädter Sezession]]“&amp;#039;&amp;#039;, die er regelmäßig beschickte und deren Mitglied er wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 erhielt Kitzel eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Zu seinen Schülern, denen er auch noch später freundschaftlich verbunden war, zählten [[Dieter Krieg]] (1937–2005), [[Wolfgang Trust]] (1926–1986), [[Hans Baschang]] (1937–2017), Manfred Woitischek (* 1943) und [[Wolfgang Henning (Maler)|Wolfgang Henning]] (*&amp;amp;nbsp;1946). Seine bis dahin größte Einzelausstellung organisierte 1963 der &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Museumsverein [[Wuppertal]]&amp;#039;&amp;#039;. 1964 beteiligte sich Kitzel an der Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Hannover, an der Wanderausstellung des [[Kunstverein Hannover|Kunstvereins Hannover]] sowie an der Wanderausstellung deutscher Kunst in Dänemark. 1965 trat er durch Einzelausstellungen in Darmstadt, München und bei den [[Ruhrfestspiele]]n in Recklinghausen (&amp;#039;&amp;#039;„Signale, Manifeste, Proteste“&amp;#039;&amp;#039;) hervor. Im gleichen Jahr wurde er in den Vorstand des &amp;#039;&amp;#039;Künstlerbundes Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Seit Anfang der 1960er Jahre erzielten Kitzels Bilder auf dem Kunstmarkt immer höhere Preise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1969 beschäftigte sich Kitzel auch mit keramischen Arbeiten. 1973 kam es noch einmal zu vier Einzelausstellungen (&amp;#039;&amp;#039;Galerie Rothe&amp;#039;&amp;#039; in [[Heidelberg]], &amp;#039;&amp;#039;[[Galerie Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln]], &amp;#039;&amp;#039;Galerie Böttcherstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremen]] und &amp;#039;&amp;#039;Atelier Galerie&amp;#039;&amp;#039; in [[Augsburg]]), 1974 zu einer [[Retrospektive]] seines Werkes in der [[Kunsthalle Baden-Baden]] und 1976 zu einer Ausstellung in der Galerie der Girokasse in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 1978 beging Herbert Kitzel in Karlsruhe [[Suizid]]. Er war mit der Bildhauerin [[Mareile Kitzel-Grimm]] (1922–2002) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Herbert Kitzel setzte sich mit Malerei, verschiedenen graphischen Techniken und künstlerischer Keramik auseinander. Anfang der 1950er Jahre bildete er seinen individuellen gegenständlich-figürlichen Stil heraus, den er unter dem Eindruck der westlichen Kunst der späten 1950er Jahre in die Nähe des [[Abstrakter Expressionismus|abstrakten Expressionismus]] fortentwickelte, ohne die Gegenständlichkeit aufzugeben. Zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn entlehnte er seine Bildthemen oft der Welt der Seiltänzer, Gaukler und Akrobaten. Seine frühen Werke widerspiegeln die Machtlosigkeit des Menschen gegenüber Tod und Diktatur. Nach dem [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarnaufstand]] 1956, der Kitzel tief bewegte, waren seine Gemälde durch Totenklage und bedrohliche Szenarien geprägt. Kitzel, der im Zuge der durch die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] geführte „[[Formalismusstreit|Formalismusdebatte]]“ in den Westen ging, wurde auch dort nicht völlig heimisch. In der Epoche des westdeutschen „[[Wirtschaftswunder]]s“, das vom Dogma [[Abstrakte Kunst|nichtgegenständlicher]] Kunst beherrscht wurde, empfand er sich als Außenseiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Kitzel ist als einem der Hauptvertreter neben [[Hermann Bachmann (Maler)|Hermann Bachmann]] das &amp;#039;&amp;#039;Hallesche Grau&amp;#039;&amp;#039; zuzuordnen.&amp;lt;br /&amp;gt; Zitat Klaus Gallwitz: &amp;#039;&amp;#039;..Das Grau in den Bildern war das Grau über Halle.... Kaum ein Maler seiner Generation hat entschiedender aus dem Grau heraus gemalt. ... Bewegung, Gegenstand und Farbe sind von ungestümer Melancholie...&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Es war ein Grunderlebnis, das er aus Halle mitnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
1963 erhielt Kitzel den &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm-Loth-Preis|Kunstpreis der Stadt Darmstadt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbert Kitzel, Die Zeit in Halle : aus Anlass der Ausstellung Herbert Kitzel. Malerei 1948–1978&amp;#039;&amp;#039;; Staatliche Galerie Moritzburg, Halle, 24. Oktober 1993 bis 2. Januar 1994; Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais, Karlsruhe, 12. März bis 8. Mai 1994 / Red.: Jürgen Scharfe. Halle, Saale: Staatl. Galerie Moritzburg, 1993. ISBN 3-86105-081-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbert Kitzel : Arbeiten 1951 bis 1978&amp;#039;&amp;#039;; Katalog; 18. Mai bis 4. Juli 1982, Bad. Kunstverein e.&amp;amp;nbsp;V., Karlsruhe. Karlsruhe: Badischer Kunstverein, 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbert Kitzel (1928–1978) und Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 2007. Konzeption, Red., Texte: Kirsten Claudia Voigt, [[Hans-Georg Sehrt]], Alfred Knecht, Rita Burster, hrsg. vom Halleschen Kunstvereins e.&amp;amp;nbsp;V. und der Galerie Alfred Knecht Karlsruhe anlässlich der Ausstellungen „Herbert Kitzel (1928-1978) und Freunde“ in Halle und Karlsruhe / „Die Zeit in Halle“ vom 10. November–2. Dezember 2007 im Künstlerhaus 188 Halle / „Die Zeit in Karlsruhe“ vom 30. Oktober–25. November 2007 in der Galerie am Domplatz Halle und vom 16. Dezember 2007–20. Januar 2008 in der Orgelfabrik Karlsruhe-Durlach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118562622}}&lt;br /&gt;
* Informationen zu Leben und Werk: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.galerie-am-gendarmenmarkt.com/archiv_gaw/BISHER/KITZEL/kitzel.htm Herbert Kitzel]&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie am Wasserturm&amp;#039;&amp;#039;, 10117 Berlin, 21. September bis 16. November 2002&lt;br /&gt;
* Vom 30. Oktober 2007 bis zum 2. Dezember 2007 zeigte der [http://www.hallescher-kunstverein.de/ Hallesche Kunstverein] zwei Ausstellungen mit Werken Herbert Kitzels (siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[http://www.halle.de/index.asp?MenuID=887&amp;amp;NewsID=18851 Herbert Kitzel (1928–1978) und Freunde]&amp;#039;&amp;#039;). Die Werkschau wurde vom 16. Dezember 2007 bis zum 20. Januar 2008 von der &amp;#039;&amp;#039;[http://www.galerie-alfred-knecht.de/html/ausstellung.php?a_id=56 Galerie Alfred Knecht]&amp;#039;&amp;#039; in [[Karlsruhe]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118562622|LCCN=n/83/20028|VIAF=49703350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kitzel, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kitzel, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>