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	<title>Herbert Hummel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-20T18:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Hummel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1907]] in [[Landshut]]; † [[12. August]] [[1944]] in [[Warschau]]) war ein deutscher [[Verwaltungsrecht|Verwaltungsjurist]] und [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]. Als [[SA-Sturmbannführer]] war er ab Februar 1943 im [[Generalgouvernement]] Vizegouverneur des Distrikts Warschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hummel begann nach einer geordneten Schullaufbahn und bestandenem Abitur ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Universität Innsbruck]]. 1927 wurde er Mitglied des [[Corps Suevia München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot;&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 159/1790; 44/192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam er mit drei Schwabenfüchsen (Böger, Wegener, Willert 1) nach Innsbruck, um das [[Corps Gothia Innsbruck|Corps Gothia]] zu unterstützen. Dem fehlte der gewohnte Nachwuchs aus [[Südtirol]], weil die Südtiroler, nun italienische Staatsbürger, auch in Italien studieren mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rink&amp;quot; /&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]. Nach dem Referendarexamen (1930) wurde er 1931 in Würzburg [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. iur.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Angestellten-Erfindung : Die begriffliche und rechtliche Normierung der Erfindung des Arbeitnehmers in historischer Entwicklung, nach geltendem und erstrebtem deutschen Recht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. März trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 992.585).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/12920865&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem trat er 1933 ebenfalls in München dem Reitersturm der [[Sturmabteilung]] bei. Nach dem [[Vorbereitungsdienst]] bestand er 1933 in München die [[Assessor]]prüfung. In der Folge war er [[Staatsanwalt]] in seiner Heimatstadt [[Kaiserslautern]], wo sein Vater Direktor der [[Hochschule Kaiserslautern#Chronik|Höheren Technischen Staatslehranstalt]] war. Danach kam er als Staatsanwalt an das [[Landgericht München I]]. Er heiratete im Juni 1934 und wurde Vater einer Tochter (1937) und eines Sohnes (1942).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rink&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem 1. November 1934 wurde Hummel von seiner Tätigkeit als Staatsanwalt beurlaubt und zur Dienstleistung beim [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund]] bis zum 30. Januar 1943 eingesetzt. Mitte Februar 1935 wurde er Reichshauptstellenleiter im Reichsrechtsamt. Im Mai 1939 begann Hummel im Flak-Regiment 221 der [[Luftwaffe (Wehrmacht)]] freiwillig eine mehrmonatige militärische Ausbildung an [[Flugabwehrkanone]]n. Er beendete sie am 3. Dezember 1939 als [[Gefreiter]]. Im Januar 1941 wurde Hummel Amtschef im Präsidialbüro des Gouverneurs im [[Distrikt Warschau]]. Ab Februar 1943 fungierte er im [[Brühlsches Palais|Brühlschen Palais]] als Vizegouverneur des Distrikts Warschau unter [[Ludwig Fischer (SA-Mitglied)|Ludwig Fischer]]. Stark befasst war er mit der Unterversorgung der Juden im [[Warschauer Ghetto]] und mit der Nutzung ihrer Arbeitskraft. Darüber kam es zu ernsten Zusammenstößen mit dem Gauleiter [[Hans Frank]], dessen rücksichtsloses Vorgehen Hummel nicht billigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rink&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1944 war er SA-Sturmbannführer im SA-Führungsstab des Generalgouvernements. Zu Beginn des [[Warschauer Aufstand]]s setzte ein Attentat (wohl ein [[Sprengstoffanschlag]]) der [[Akcja Główki]] auf dem [[Bahnhof Warszawa Centralna]] seinem Leben ein Ende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rink&amp;quot;&amp;gt;[[Hermann Rink]]: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Hummel&amp;#039;&amp;#039;, in: Geschichte der Gothia, Bd. I 1870–1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Personalunterlagen des Corps Suevia München.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Amt folgte ihm [[Friedrich Gollert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz (1939)]] II. (1940) und I. Klasse (1942)&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung der NSDAP]] in Bronze (1942)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Struktur der NSDAP]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945]]&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Eitner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Wulf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im Ghetto Warschau&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hummel, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hummel, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist; Vizegouverneur des Distrikts Warschau im Generalgouvernement&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landshut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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