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	<title>Herbert Hockemeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Hockemeyer&amp;diff=1159802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: /* Auszeichnungen */ BVK nur mit Jahr</title>
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		<updated>2024-10-27T14:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen: &lt;/span&gt; BVK nur mit Jahr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Wilhelm Herbert Hockemeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1909]] in [[Bad Rehburg]]; † [[19. April]] [[1983]] in [[München]]) war ein deutscher [[Arzt]] und [[Sanitätsoffizier]]. Er war zuletzt [[Generaloberstabsarzt]] des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] der [[Bundeswehr]] und [[Inspekteur des Sanitäts- und Gesundheitswesens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hockemeyer war der Sohn des Landwirtes Wilhelm und der Elisabeth Hockemeyer, geb. Schlifter. 1915 wurde er eingeschult, von 1917 bis 1921 an einer Privatschule unterrichtet und wechselte danach auf das [[Hermann-Böse-Gymnasium|Bremer Realgymnasium]]. Nach dem Abitur studierte er ab 1929 an der [[Philipps-Universität Marburg]] Medizin. Er wurde Mitglied der [[Burschenschaft Alemannia Marburg]]. Er wechselte an die [[Universität Graz]], die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], die [[Universität Leipzig]] und die [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933–1939 ===&lt;br /&gt;
Seit April 1933 in der [[Reichswehr]], absolvierte er bis Oktober die Grundausbildung beim [[11. (Sächsisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|11. (Sächsischen) Infanterie-Regiment]] in [[Leipzig]]. Danach wurde er zur Beendigung seines Studiums bis November 1934 in die Sanitätsstaffel [[Würzburg]] kommandiert, wo er im Februar 1934 zum [[Unteroffizier]] und im September zum [[Fähnrich]] befördert wurde. Sein Medizinalpraktikantenjahr absolvierte er als [[Unterarzt]] von November 1934 bis November 1935 an der wiedereröffneten [[Pépinière#Militärärztliche Akademie (1934–1945)|Militärärztlichen Akademie]] in Berlin. Nach der Approbation wurde er als Assistenzarzt auf die Stelle als Truppenarzt in der Sanitätsstaffel [[Brandenburg]] der Sanitätsabteilung 23 versetzt. Er war seit September 1936 [[Oberarzt#Militär|Oberarzt]] und wurde im selben Jahr in Würzburg zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der Glaukombehandlung an der Universitäts-Augenklinik zu Würzburg in den Jahren 1932-1933&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von November 1936 bis Januar 1937 war er Lehrgangsleiter für Sanitätspersonal im Standortlazarett [[Potsdam]]. Es folgte eine Kommandierung an die [[Charité]] bis Mai 1937 zur wissenschaftlichen Weiterbildung an der dortigen Hautklinik, im Anschluss die Verwendung als Standortarzt in der Sanitätsstaffel [[Züllichau]] der Sanitätsabteilung 3, von Mai bis Juni 1938 als Adjutant der Sanitätskompanie 3 in [[Berlin-Tegel]] und von Juni bis Juli 1938 der Besuch der [[Kadettenschule (Hannover)|Kriegsschule Hannover]]. Als frisch beförderter [[Stabsarzt]] trat er am 1. September die Stelle als Adjutant des Korpsarztes beim [[XVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XVI. Armeekorps]] an. Von November 1938 bis August 1939 war er Jahrgangs-Stabsarzt an der Militärärztlichen Akademie und besuchte während dieser Zeit im Juli 1939 den Kompanieführer-Lehrgang in der Sanitätslehrabteilung an der [[Heeresschule Döberitz]]. Von Juli bis August 1939 führte er als [[Kompaniechef]] die Sanitätskompanie 1 der Ersatzsanitätsabteilung 39 [[Neuruppin]] und im Anschluss die Sanitätskompanie 1/83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im März 1942 wurde er zum [[Oberstabsarzt]] befördert und wurde im September des gleichen Jahres [[Divisionsarzt]] der [[15. Panzer-Division (Wehrmacht)|15. Panzer-Division]]. Vom 20. Januar bis 30. April 1943 gehörte er der [[Führerreserve]] des [[Oberkommando des Heeres|Oberkommandos des Heeres]] (Lazarett) an, bevor er am 1. Mai Divisionsarzt der [[16. Panzer-Division (Wehrmacht)|16. Panzer-Division]] wurde und am 9. September 1943 in die britische [[Kriegsgefangenschaft]] geriet. Die Kriegsgefangenschaft verbrachte er in [[Salerno]] und [[Ägypten]], wo er als Lagerführer, Chef eines Lagerhospitals und Lagerarzt eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1948 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und war von August 1948 bis Dezember 1951 Volontärassistent und dann Assistenzarzt am Krankenhaus in [[Blumenthal (Bremen)]] der [[Klinikum Bremen-Mitte|Städtischen Krankenanstalten Bremen]]. Nach seiner Anstellung als Assistenzarzt in der Städtischen Frauenklinik in [[Bremerhaven]] von Januar bis Juni 1952 wurde er am 14. Juli Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe und war erneut als Assistenzarzt am Krankenhaus Bremen-Blumenthal tätig. Zugleich war er von August 1954 bis August 1955 praktischer Arzt in [[Goslar]]. Er vertrat bis November 1955 Ärzte in Bremen und [[Wildeshausen]] und unterhielt ab Dezember eine eigene Praxis in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendungen bei der Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1956 wurde er als [[Oberfeldarzt]] in die neu aufgestellte [[Bundeswehr]] übernommen. Er war von September 1956 bis Oktober 1957 Divisionsarzt und [[Leitender Sanitätsoffizier]] (LSO) im Stab der [[5. Panzerdivision (Bundeswehr)|5. Panzerdivision]]. Seit Dezember 1956 Berufssoldat, wurde er von Mai bis Oktober 1957 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des [[Korpsarzt]]es im Stab des [[II. Korps (Bundeswehr)|II. Korps]] und von November bis 31. Dezember 1957 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des [[Lehrgruppe|Lehrgruppen]]-Kommandeurs an der [[Sanitätstruppenschule des Heeres]] in [[München]] beauftragt, bevor er dort im Januar Schulkommandeur wurde. Am 14. August 1958 wurde er zum [[Oberstarzt]] befördert und war nach der Umgliederung der Sanitätstruppenschule in Sanitätsschule der Bundeswehr deren erster Kommandeur. Am 30. November 1961 wurde Hockemeyer zum [[Generalarzt]] befördert. Von April 1962 bis Januar 1965 war er Inspizient der Sanitätstruppe im Truppenamt, dem heutigen [[Heeresamt]]. Ab Februar war er letzter Amtschef des [[Wehrmedizinalamt]]s und zugleich bis März 1967 erster Amtschef des daraus hervorgegangenen [[Sanitätsamt der Bundeswehr|Sanitätsamts der Bundeswehr]]. Am 31. Januar 1967 wurde er zum [[Generalstabsarzt]] befördert. In seiner letzten militärischen Verwendung war er von April 1967 bis März 1969 als [[Inspekteur des Sanitätsdienstes|Inspekteur des Sanitäts- und Gesundheitswesens]] der höchste Sanitätsoffizier der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hockemeyer war mit Maria Hockemeyer geb. Priessner verheiratet und hatte mit ihr zwei Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundesarchiv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Virtuelle-Ausstellungen/Die-Inspekteure-Des-Sanitatsdienstes-Der-Bundeswehr-1955-1976/012__dr-med-robert-wilhelm-herbert-hockemeyer_PDF.pdf?__blob=publicationFile &amp;#039;&amp;#039;Die Inspekteure des Sanitätsdienstes 1955–1976: Dr. med. Robert Wilhelm Herbert Hockemeyer&amp;#039;&amp;#039;], Bundesarchiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung]] IV. Klasse am 16. April 1937&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. Klasse am 2. Juni 1940&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1939) I. Klasse am 17. Mai 1941&lt;br /&gt;
* [[Tapferkeitsmedaille (Italien)]] in Silber am 18. Februar 1942&lt;br /&gt;
* [[Ärmelband Afrika]] am 2. Oktober 1943&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes]] am 8. Mai 1961&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Großes Verdienstkreuz mit Stern 1969&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 2, Teilband 1, Gaedcke – Hoff |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=2000 |ISBN=3-7648-2562-6 |Seiten=381–383}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=221}}&lt;br /&gt;
* Friedhelm Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Hockemeyer, ein vorbildlicher Arzt-Offizier&amp;#039;&amp;#039;; in: Burschenschaftliche Blätter 99 (1984), H. 6, S. 183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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 | Navigationsleiste Inspekteure des Sanitätsdienstes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123515386|VIAF=32906087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hockemeyer, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inspekteur des Sanitätsdienstes (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberstabsarzt (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Tapferkeitsmedaille in Silber (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hockemeyer, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hockemeyer, Robert Wilhelm Herbert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt und Sanitätsoffizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Rehburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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