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	<title>Herbert Hensel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:21:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Hensel&amp;diff=1458164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-20T05:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Hensel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Herbert Janiczek&amp;#039;&amp;#039;, * [[2. September]] [[1920]] in [[Prag]]; † [[19. Januar]] [[1983]] in [[Marburg]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; war ein deutscher Physiologe, der in [[Heidelberg]] und ab 1955 in Marburg arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Musikerziehers und Liederkomponisten [[Walther Hensel (Musikerzieher)|Walther Hensel]] (eigentlich Julius Janiczek) und der Konzertsängerin Frau Olga Janiczek (geborene Pokorny). Die Familie nahm später den Namen Hensel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hensel besuchte von 1927 bis 1939 die Freie Waldorfschule Stuttgart und absolvierte dort sein Abitur. Von 1939 bis 1945 leistete er Kriegsdienst in der Wehrmacht und geriet in [[Kriegsgefangenschaft]]. Zeitweise war ihm allerdings ein Studium der Medizin an den Universitäten [[Universität Erlangen|Erlangen]], [[Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Straßburg|Straßburg]] sowie an der [[Universität Heidelberg]] möglich. Am 18. März 1945 bestand er das Medizinische Staatsexamen. Von 1946 bis 1948 wirkte er als [[wissenschaftlicher Assistent]] am Physiologischen Institut der Universität Heidelberg. Dort erfolgte am 15. Februar 1947 seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. med.]] In den Jahren 1949 und 1950 war er Dozent an der Königlichen Veterinärhochschule in [[Stockholm]]. In Heidelberg [[Habilitation|habilitierte]] er sich am 23. Juni 1949 und erhielt die [[Venia legendi]] im Fach Physiologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hensel war [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für [[Physiologie]] an der [[Philipps-Universität Marburg]], 1965/66 auch [[Liste der Rektoren und Präsidenten der Philipps-Universität Marburg|deren Rektor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=-886312520 Rektoratsreden (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor amtierte er 1964/1965 als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen Fakultät. Er baute mit [[Gunther Hildebrandt]] in Marburg den [[Sonderforschungsbereich]] „Adaptation und Rehabilitation“ auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peter F. Matthiessen | Titel=Der Hochschulgedanke Rudolf Steiners und die Universität Witten/Herdecke | Hrsg=Peter Heusser, Johannes Weinzirl | Sammelwerk=Rudolf Steiner - Seine Bedeutung für Wissenschaft und Leben heute | Verlag=Schattauer| Datum=2014 | Seiten=267–328 | ISBN=978-3-7945-6776-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Vorsitzender des deutschen Zweigs der Internationalen Gesellschaft für [[Biometeorologie]] und seit 1974 auch Vizepräsident der Internationalen Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;(International Society of Biometeorology)&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1971 war er Mitglied der [[Leopoldina]]. Er war beteiligt an der Konzeption der [[Universität Witten/Herdecke]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Peter Selg | titel=Kienle, Gerhard | url=https://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=175 | werk=Biographien Dokumentation | hrsg=Forschungsstelle Kulturimpuls | abruf=2015-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Jürgen Scheurle |Titel=Zum Lebenswerk Herbert Hensels |TitelErg=Impulse für neue Wege der Forschung |Hrsg=Uwe Stave i.&amp;amp;nbsp;A. der Freien Europäischen Akademie der Wissenschaften |Sammelwerk=Wissenschaft und Anthroposophie |Verlag=Urachhaus |Datum=1989 |ISBN=3-87838-609-5 |Seiten=41–44}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt1983&amp;quot; /&amp;gt; und in deren Vorgängerorganisation „freie europäische Akademie der Wissenschaften“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Herbert Hensel | Titel=Die Sinneswahrnehmung des Menschen | Hrsg=Uwe Stave i.&amp;amp;nbsp;A. der Freien Europäischen Akademie der Wissenschaften | Sammelwerk=Wissenschaft und Anthroposophie. Impulse für neue Wege der Forschung | Verlag=Urachhaus Verlag | Ort=Stuttgart | Datum=1989 | Seiten=45–69 | ISBN=3-87838-609-5 | Kommentar=Nach einem Referat auf dem 1. Symposium der Freien Europäischen Akademie der Wissenschaften am 25.11.1977 in Herdecke/Ruhr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war tätig im Bereich der Physiologie der Temperaturregulation und der Herz-Kreislauf-Forschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ein Hauptteil seiner Arbeit war der [[Sinnesphysiologie]] gewidmet, insbesondere der Erforschung des [[Thermorezeption|Wärmesinnes]], worauf sich seine internationale [[Reputation]] gründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt1983&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gunther Hildebrandt | Titel=In Memoriam Prof. Dr. med. Herbert Hensel 1920–1983 | Sammelwerk=International Journal of Biometeorology | Verlag=Springer-Verlag | Datum=1983 | Band=Band 27 | Nummer=Nummer 3 | ISSN=0020-7128 | Seiten=281–282 | DOI=10.1007/BF02184243}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und Preise, unter anderem 1954 den [[Adolf-Fick-Preis]], 1961 den [[Feldberg-Preis]] und 1974 die Camillo Golgi medal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sinnesphysiologie war für ihn ein Eintrittstor in das weitere Feld der Phänomene der Sinneswahrnehmung, die er als eigenständiges Gebiet der Naturwissenschaft ansah und als geeignet, neue Grundlagen für epistemologisches Denken zu bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt1983&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wer sich mit der Wahrnehmung des Menschen befaßt, wird in einen Bereich geführt, der vor und zwischen allen positiven Wissenschaften liegt. Die Sinneslehre als autonome Wissenschaft ist ein Niemandsland zwischen den etablierten Disziplinen. Gerade dadurch ist sie berufen, bei einer Neubesinnung auf die Grundlagen der Wissenschaften mitzuwirken und neue Erkenntniswege zu bahnen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Herbert Hensel&lt;br /&gt;
 |Quelle=Die Sinneswahrnehmung des Menschen&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüge zu den Grundlagen einer [[phänomenologie|phänomenologischen]] [[Wissenschaft]] der [[Wahrnehmung|Sinneswahrnehmung]], fanden sich unter anderem bei [[Edmund Husserl|Husserl]], [[Rudolf Steiner]] (siehe auch [[Sinneslehre Rudolf Steiners]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; [[Viktor von Weizsäcker]] oder [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] als Naturforscher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt1983&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text = Die Bedeutung der [[Anthroposophie]] für die empirischen Wissenschaften liegt vor allem darin, daß sie Anregungen gibt und neue Fragestellungen aufwirft, die dann von der empirischen Forschung aufgegriffen und selbstständig bearbeitet werden können. Das bedeutet keine Beschränkung der geistigen Freiheit des Forschers, da er die Antworten auf die Fragen durch eigene Arbeit finden muß. Im Gegensatz dazu steht die unter anthroposophischen Wissenschaftlern weitverbreitete Methode, gewisse Aussagen der Anthroposophie a priori als absolute Wahrheit zu setzen und diese dann durch Zusammensuchen bekannter Tatsachen aus der wissenschaftlichen Literatur zu stützen. Abgesehen davon, daß dabei nichts Neues herauskommt, geht diese Methode an der Wahrheitsfrage vorbei und schadet sowohl der Anthroposophie wie der empirischen Wissenschaft.|Autor = Herbert Hensel|Quelle = &amp;#039;&amp;#039;Zum Verhältnis von Anthroposophie und Hochschule.&amp;#039;&amp;#039;|ref = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Herbert Hensel | Titel=Zum Verhältnis von Anthroposophie und Hochschule | Hrsg=Uwe Stave i.A. der Freien Europäischen Akademie der Wissenschaften | Sammelwerk=Wissenschaft und Anthroposophie. Impulse für neue Wege der Forschung | Verlag=Urachhaus Verlag | Ort=Stuttgart| Datum=1989 | Seiten=70–77 | ISBN=3-87838-609-5 | Kommentar=Manuskript vom 1.12.1982}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er litt an einem [[Niere#Krankheiten der Niere|Nierenleiden]], das zu Beginn der 1980er Jahre zunehmend schwerer wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt1983&amp;quot; /&amp;gt; und ihn zum [[Dialyse]]patienten machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Verlag=Springer | ISBN=3-642-65710-9 | Autor=mit Herbert Precht, Jes Christophersen und Walter Larcher | Titel=Temperature and Life | Ort=Berlin/Heidelberg | Datum=1973 | Originaltitel=Temperatur und Leben | DOI=10.1007/978-3-642-65708-5 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Herbert Hensel | Titel=Thermal sensations and thermoreceptors in man | TitelErg=A monograph in the Bannerstone Division of American lectures in living chemistry | Reihe=American lecture series | BandReihe=1056 | Verlag=Thomas | Ort=Springfield, Ill. | Datum=1982 | ISBN=0-398-04698-0 | Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Thermoreception and Temperature Regulation | Hrsg=mit J. Bligh, K. Voigt, H. A. Braun, K. Brück, G. Heldmaier | Verlag=Springer | Datum=1990 | ISBN=3-642-75076-1 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Allgemeine Sinnesphysiologie: Hautsinne, Geschmack, Geruch | Reihe=Lehrbuch der Physiologie | Verlag=Springer | Datum=1966 | OCLC=1027292}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Die Naturheilkunde und die moderne Wissenschaft | Reihe=Weleda Schriftenreihe | BandReihe=10 | Verlag=Weleda | Ort=Arlesheim | Datum=1977 | OCLC=778744533}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Herbert Hensel | Titel=Die Sinneswahrnehmung des Menschen | Hrsg=Uwe Stave i.&amp;amp;nbsp;A. der Freien Europäischen Akademie der Wissenschaften | Sammelwerk=Wissenschaft und Anthroposophie. Impulse für neue Wege der Forschung | Verlag=Urachhaus Verlag | Ort=Stuttgart | Datum=1989 | Seiten=45–69 | ISBN=3-87838-609-5 | TitelErg=Nach einem Referat auf dem 1. Symposium der Freien Europäischen Akademie der Wissenschaften am 25.11.1977 in Herdecke/Ruhr | Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=mit Gunther Hildebrandt | Titel=Biological adaptation | TitelErg=International symposium Marburg/Lahn, 1981 | Verlag=G. Thieme | Ort=Stuttgart | Datum=1982 | OCLC=636406984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Gunther Hildebrandt | Titel=In Memoriam Prof. Dr. med. Herbert Hensel 1920–1983 | Sammelwerk=International Journal of Biometeorology | Verlag=Springer-Verlag | Datum=1983 | Band=Band 27 | Nummer=Nummer 3 | ISSN=0020-7128 | Seiten=281–282 | DOI=10.1007/BF02184243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=128391103|titel=Hensel, Herbert| datum=2020-02-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128391103|LCCN=n/81/102774|VIAF=22603101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hensel, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hensel, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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