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	<title>Herbert Hax - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:15:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ringtonatus am 10. Dezember 2025 um 17:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Hax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1933]] in [[Köln]]; † [[3. Dezember]] [[2005]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Wirtschaftswissenschaftler]]. Er war lange Zeit Mitglied im [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] und [[Professor]] an der [[Universität zu Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hax Dissertation Deckblatt.jpg|mini|Deckblatt der Kölner Dissertation von 1960]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Herbert Hax wurde als Sohn des Wirtschaftswissenschaftlers und [[Universitätsprofessor|Universitätsprofessors]] [[Karl Hax]] (1901–1978) und dessen Frau Elisabeth Sibylla, geb. Konz (1899–1984), in Köln geboren. Er wuchs in [[Trier]], Köln und [[Darmstadt]] auf, wo sein Vater jeweils als Professor tätig war. Nach dem Besuch des Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Trier und des Gymnasiums [[Deutz (Köln)|Köln-Deutz]] legte er im März 1953 am Liebig-Realgymnasium in Darmstadt das Abitur ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend studierte Hax von 1953 bis 1957 [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[TU Darmstadt|Technischen Hochschule]] in Darmstadt, der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]] und der [[University of Chicago]] in [[Chicago]]. Im November 1957 legte er in Frankfurt am Main die Diplomprüfung für Kaufleute ab. Von 1958 bis 1960 war Hax Verwalter einer wissenschaftlichen Assistentenstelle am Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsprüfung an der Universität zu Köln. Im Juli 1960 wurde er in Köln bei [[Erich Gutenberg]] mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Vertikale Preisbindung in der Markenartikelindustrie&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (Zweitgutachter war [[Rudolf Seyffert]]). 1964 [[Habilitation|habilitierte]] er sich ebenfalls in Köln mit der Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Koordination von Entscheidungen. Ein Beitrag zur betriebswirtschaftlichen Organisationslehre&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Habilitation war Hax zunächst Lehrer an der [[Universität Saarbrücken]] und der [[Universität Wien]], wurde 1976 [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Betriebswirtschaftslehre und Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierungslehre an der Universität zu Köln. 1998 wurde Hax emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1982–1998 war Hax als Vorstand des [[Institut für Mittelstandsforschung|Instituts für Mittelstandsforschung]] in [[Bonn]] tätig. Von 1983 bis zu seinem Tode war Hax als [[Honorarprofessor]] sowie von 1999 bis 2001 als Gastprofessor am Lehrstuhl für Controlling an der Universität Wien tätig. Ab 1985 war er Mitglied des [[Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft|Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft]]. Hax war Mitglied der [[Wissenschaftliche Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main|Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt]] und Mitglied der Jury des [[Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus|Georg von Holtzbrinck Preises]]. Darüber hinaus war Hax Mitglied der [[Academia Scientiarum et Artium Europaea]], ordentliches Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste zu Düsseldorf]], Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] und Ehrenmitglied des Centre for Financial Research (CFR) Cologne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cfr-cologne.de/ www.cfr-cologne.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hax war von März 1989 bis Februar 2000 als Nachfolger von [[Helmut Hesse (Ökonom)|Helmut Hesse]] Mitglied des [[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung|Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] und von März 1992 bis Februar 2000 dessen Vorsitzender. Sein Nachfolger als Vorsitzender des Sachverständigenrates wurde [[Juergen B. Donges]] (damals ebenfalls Professor an der Uni Köln), als normales Mitglied [[Bert Rürup]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbert u. Karl Hax -grave.jpg|mini|hochkant|Grab der Familie Hax auf Friedhof Melaten]]&lt;br /&gt;
In seinen Forschungen und zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigte sich Hax unter anderem mit [[Entscheidungstheorie]], [[Organisationstheorie]], [[Kapitalmarkttheorie]] und [[Prinzipal-Agent-Theorie]]. Hax galt als engagierter Verfechter der freien Marktwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43961845.html Nachruf beim Spiegel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;handelsblatt.com: [https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koeln-frueherer-wirtschaftsweiser-hax-ist-tot/2585322.html &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb an einer schweren Krankheit, die erst vier Monate vor seinem Tod entdeckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Franke, Helmut Laux: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Hax in Memoriam&amp;#039;&amp;#039;. [[Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung]] Band 58, S. 121–127 (2006) ([[DOI:10.1007/BF03371646]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hax wurde im Familiengrab auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] (Lit. O) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1990 Ehrendoktorwürde der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ansprachen anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Professor Edmond Malinvaud und Professor Dr. Herbert Hax&amp;#039;&amp;#039;, Schulz-Kirchner Verlag 1991, ISBN 3-8248-0014-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999 [[Hans-Georg Plaut]] Wissenschaftspreis für seine herausragenden betriebswirtschaftlichen Forschungsarbeiten&lt;br /&gt;
* 2002 Ehrendoktorwürde der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen&lt;br /&gt;
* 2004 [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Der Sachverständigenrat muss an das erinnern, was ökonomisch geboten ist. Politische Opportunitäten dürfen dabei keine Rolle spielen“&amp;#039;&amp;#039; (Hax im Handelsblatt 2000)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Wir haben nicht das Problem, dass Unternehmen fünf Millionen Bürger ausbeuten, sondern fünf Millionen Bürger in diesem Land haben das Problem, keinen Ausbeuter zu haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Hax im Zusammenhang der &amp;quot;[[Heuschreckendebatte]]&amp;quot; der [[SPD]] &amp;#039;&amp;#039;2004(?)&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vertikale Preisbindung in der Markenartikelindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1961 (Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Koordination von Entscheidungen. Ein Beitrag zur betriebswirtschaftlichen Organisationslehre.&amp;#039;&amp;#039; Heymanns, Köln 1965 (Zugl.: Köln, Univ., Habil.-Schr., 1964).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungsmodelle in der Unternehmung: Einf. in Operations Research&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Reinbek 1974, ISBN 3-499-21063-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Investitionstheorie&amp;#039;&amp;#039;, Physica-Verlag Heidelberg 1993, ISBN 3-7908-0323-5 (5. bearb., Aufl. 1995, ISBN 3-7908-0323-5)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen und Unternehmer in der Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck und Ruprecht Göttingen 2005, ISBN 3-525-34033-8&amp;lt;!--- 1. Aufl.---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120921731}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070707132652/http://controlling.univie.ac.at/index.php?id=15558 Biographie von Herbert Hax (Universität Wien)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitz des Sachverständigenrats Wirtschaft}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120921731|LCCN=n/85/45054|NDL=01040082|VIAF=14954461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hax, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsweiser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hax, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ringtonatus</name></author>
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