<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Gruhl</id>
	<title>Herbert Gruhl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Gruhl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Gruhl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T02:41:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Gruhl&amp;diff=160034&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 7. April 2026 um 15:23 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Gruhl&amp;diff=160034&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T15:23:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gruhl.jpg|mini|hochkant|Herbert Gruhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Gruhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1921]] in [[Gnaschwitz]], [[Freistaat Sachsen|Sachsen]]; † [[26. Juni]] [[1993]] in [[Regensburg]], [[Bayern]]) war ein deutscher [[Politik]]er ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Grüne Aktion Zukunft|GAZ]]/[[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]], [[Ökologisch-Demokratische Partei|ÖDP]], [[Unabhängige Ökologen Deutschlands|UÖD]]), [[Umweltschutz|Umweltschützer]] ([[BUND]]) und [[Schriftsteller]]. Als Autor erlangte er vor allem durch sein 1975 erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Planet wird geplündert]] – Die Schreckensbilanz unserer Politik&amp;#039;&amp;#039; größere Bekanntheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruhl wurde [[Bundestagswahl 1969|1969]] für die CDU in den Bundestag gewählt, dem er bis [[Bundestagswahl 1980|1980]] angehörte. Von 1975 bis 1977 war Gruhl Bundesvorsitzender des kurz zuvor gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (BUND). Aufgrund von unüberbrückbaren Differenzen in der [[Umweltpolitik]] trat er am 12. Juli 1978 aus der CDU aus und gründete am darauffolgenden Tag die [[Grüne Aktion Zukunft]] (GAZ), die sich Anfang 1980 an der Gründung der [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] beteiligte. Die GAZ setzte sich Anfang 1982 von den Grünen ab. Aus ihr ging die [[Ökologisch-Demokratische Partei|ÖDP]] hervor, zu deren erstem Bundesvorsitzenden er gewählt wurde. In den späten 1980er Jahren setzte eine „Entfremdung“&amp;lt;ref&amp;gt;Kempf 2008, S.&amp;amp;nbsp;194.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen ihm und der Parteibasis ein, die in seinem Rücktritt vom Amt des Parteivorsitzenden 1989 ihren Höhepunkt fand. 1990 verließ er die ÖDP, schloss sich der rechtskonservativen Organisation [[Unabhängige Ökologen Deutschlands]] (UÖD) an und betätigte sich als Schriftsteller und Autor auch für linksalternative Blätter wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Gruhl: &amp;#039;&amp;#039;Die Ökonomie zerstört uns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die tageszeitung.&amp;#039;&amp;#039; 31. Oktober 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Gruhl wurde 1921 als Bauernsohn in Gnaschwitz geboren und stammt aus einer alteingesessenen [[Oberlausitz]]er Familie. Er machte eine landwirtschaftliche Ausbildung. Nach Kriegsdienst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] studierte er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], dann an der neu gegründeten [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] Germanistik, Geschichte und Philosophie. 1957 wurde er mit einer Arbeit über [[Hugo von Hofmannsthal]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 zog er nach [[Barsinghausen]] bei Hannover und engagierte sich zunächst von 1961 bis 1972 im dortigen Stadtrat. Beruflich war er als Angestellter bei der &amp;#039;&amp;#039;Organisationsmaschinen-Vertrieb GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Hannover tätig. Von 1975 bis 1977 war Gruhl Vorsitzender des [[Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland|Bundes für Umwelt- und Naturschutz]] (BUND). Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in einem 1978 von ihm erworbenen Bauernhof im oberbayerischen [[Marktschellenberg]], von dem aus er nach Barsinghausen pendelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.volker-kempf.de/html/hgggruendung.html |text=volker-kempf.de |wayback=20150209032257}} Zitat eines Presseartikels im [[Berchtesgadener Anzeiger]] vom 24. Januar 2000 zur Gründung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft mit Verweis auf den Aufenthalt von Herbert Gruhl in Marktschellenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruhl war verheiratet und hatte vier Kinder. Am 26. Juni 1993 starb er im Alter von 71 Jahren nach einem Schlaganfall in Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
=== CDU (1954–1978) ===&lt;br /&gt;
1954 trat Gruhl in die CDU ein, deren Kreisvorsitzender im [[Landkreis Hannover]] er von 1965 bis 1974 war. Bei der [[Bundestagswahl 1969]] wurde er erstmals in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] gewählt. 1969/70 war er zunächst Mitglied des Innenausschusses und beschäftigte sich zu dieser Zeit intensiv mit der Gefährdung der [[Freiheitliche demokratische Grundordnung|freiheitlichen demokratischen Grundordnung]] durch eine [[linksradikal]]isierte junge Generation.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Naturkonservativ 2007.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Herbert-Gruhl-Gesellschaft. Bad Schussenried 2007, S.&amp;amp;nbsp;39–67: „Aus dem Nachlaß von Herbert Gruhl 1969/70“&amp;lt;/ref&amp;gt; Fragen des Umweltschutzes lagen damals noch im Zuständigkeitsbereich des Innenausschusses. Gruhl wurde 1970 Sprecher der Fraktion in Umweltfragen. 1971 machte er in einer Bundestagsrede als erster Abgeordneter auf das [[Waldsterben]] aufmerksam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20jahreödp&amp;quot;&amp;gt;Franz Alt: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Gruhl – Vordenker und Querdenker.&amp;#039;&amp;#039; In: Mankau, S.&amp;amp;nbsp;9–12, hier S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorfeld der [[Bundestagswahl 1972]] übernahm Gruhl den Vorsitz der neu geschaffenen parteiinternen Arbeitsgruppe für Umweltvorsorge. Diese Arbeitsgruppe entwarf ein „Konzept der CDU für Umweltvorsorge“, an dem Gruhl und [[Richard von Weizsäcker]] als [[Schattenkabinett|Schatten-Umweltminister]] in der Wahlkampfmannschaft von [[Rainer Barzel]] maßgeblich mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]] entwickelte Gruhl sich zu einem der wenigen Kritiker der [[Kernenergie in Deutschland#Geschichte|Kernenergie]]. Die Veröffentlichung seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Ein Planet wird geplündert – Die Schreckensbilanz unserer Politik&amp;#039;&amp;#039; im September 1975 avancierte zum Bestseller, wurde von der Parteispitze jedoch kaum öffentlich diskutiert. Nach der [[Bundestagswahl 1976]], bei der Gruhl in seinem Wahlkreis Hannover-Land überdurchschnittlich viele Stimmen für die CDU hinzugewinnen konnte, entzog die CDU ihm die Aufgaben des Sprechers für Umweltfragen in Fraktion und Partei. Vor diesem Hintergrund teilte er im Herbst 1977 dem Journalisten [[Franz Alt (Journalist)|Franz Alt]], der damals Moderator der [[Südwestfunk|SWF]]-Sendung [[Report Mainz|Report]] war, mit, dass die CDU nicht mehr seine politische Heimat sei. Alt lehnte Gruhls Bitte ab, zwischen ihm und dem CDU-Vorsitzenden [[Helmut Kohl]] zu vermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;20jahreödp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 1978 trat Gruhl unter großer Medienresonanz aus der CDU aus, behielt aber sein Bundestagsmandat. Aus diesem Anlass verlas er in &amp;#039;&amp;#039;Report&amp;#039;&amp;#039; einen offenen Brief an den damaligen CDU-Bundesvorsitzenden und späteren Bundeskanzler Helmut Kohl, in dem er der CDU vorwarf, an der [[Wirtschaftswachstum|Wachstumspolitik]] der 1960er Jahre festzuhalten und damit die „völlig neue Problemstellung der heutigen Welt“ in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht zu verkennen. Seinen Parteiaustritt aus der CDU begründete Gruhl des Weiteren mit deren „Forderung nach der [[Neutronenbombe|Neutronenwaffe]]“, mit dem durch Kohl „laufenden Versuch, strafbare [[Parteispende|Spendenaktivitäten]] vieler Jahre nachträglich mit einer Änderung des [[Gesetz über die politischen Parteien|Parteiengesetzes]] für rechtmäßig zu erklären“ und mit von Unionspolitikern abgegebenen „Ehrenerklärungen“&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Gruhl: &amp;#039;&amp;#039;Parteiaustritt aus der CDU (1978).&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Gruhl: &amp;#039;&amp;#039;Unter den Karawanen der Blinden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Volker Kempf. Frankfurt a. M. 2005, S.&amp;amp;nbsp;135–138, hier S.&amp;amp;nbsp;135.&amp;lt;/ref&amp;gt; für [[Hans Filbinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Aktion Zukunft und Grüne (1978–1981) ===&lt;br /&gt;
Am 13. Juli 1978, nur einen Tag nach der Trennung von der CDU, gründete Gruhl die [[Grüne Aktion Zukunft]] (GAZ), deren Bundesvorsitzender er wurde. Die GAZ erhielt bei der [[Landtagswahl in Hessen 1978|Landtagswahl in Hessen am 8. Oktober 1978]] nur 0,9 % der Stimmen. Zur [[Landtagswahl in Bayern 1978|Landtagswahl in Bayern am 15. Oktober 1978]] schlossen sich die GAZ und die [[Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher]] als AUD/Die Grünen zusammen und erhielten 1,8 %. Gruhl engagierte sich in der Folgezeit für den politischen Zusammenschluss grüner Parteien und Wählerbewegungen. Diese Bemühungen führten im März 1979 anlässlich der [[Europawahl 1979|Europawahl im Juni 1979]] zur Gründung des Parteienbündnisses &amp;#039;&amp;#039;Sonstige Politische Vereinigung Die Grünen&amp;#039;&amp;#039;. Gruhl wurde formal als Ersatzbewerber der Spitzenkandidatin [[Petra Kelly]] aufgestellt, was durch ein festgelegtes [[Rotationsprinzip]] faktisch eine gleichberechtigte Spitzenkandidatur bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hüllen 1990, S. 179; Kempf 2008, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem seinerzeit bekannten Slogan „Weder links, noch rechts, sondern vorn“ wollte Gruhl ideologische Differenzen durch eine Ausrichtung auf Zukunftsfragen überwinden. Dem Bündnis gelang mit 3,2 % ein Achtungserfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GAZ beteiligte sich im Januar 1980 an der Gründung der Partei „Die Grünen“. Bei der Wahl des Bundesvorsitzenden der neu gegründeten Partei unterlag Gruhl 1980 in einer Kampfabstimmung gegen [[Dieter Burgmann]]. Gruhl vermutete eine taktische Aufstellung der Kandidaten durch den linken Flügel&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Einschätzung war wohl zutreffend, hätte Gruhl aber nicht überraschen dürfen: der erst kurz zuvor gewählte Grünen-Bundessprecher [[August Haußleiter]], Vorsitzender der AUD, war vom Bundeshauptausschuss gedrängt worden, wegen einer gegen ihn stattfindenden Pressekampagne zurückzutreten. Um aber nicht die mit ca. 3000 Mitgliedern stärkste Gründungsgruppe der Grünen, die AUD, teilweise oder völlig zu verlieren, musste der Nachfolger von Haußleiter wiederum aus der AUD stammen. Um dies zu erreichen, kam es zu einer [[Kandidat|Zählkandidatur]] des damals als sehr links eingestuften (und damit chancenlosen) Anwalts [[Otto Schily]]. Tatsächlich wurde es dann auch der bayerische Landesvorsitzende der AUD, [[Dieter Burgmann]]. [Quelle: Thomas, Grete: &amp;#039;&amp;#039;Die Grünen kommen. Politischer Roman.&amp;#039;&amp;#039; Ottersberg 1982, S. 184 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und sah den [[Wertkonservatismus|wertkonservativen]] Flügel durch die Wahl unzureichend repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kritisierte Gruhl auf dem Parteitag der Grünen in Saarbrücken am 23. März 1980 unter Berufung auf [[Erich Fromm]], das beschlossene Programm der Partei sei „bestimmt […] vom Modus des Habens“,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Persönliche Erklärung auf dem Parteitag der Grünen in Saarbrücken (1980).&amp;#039;&amp;#039; In: Herbert Gruhl – Unter den Karawanen der Blinden. FfM 2005, S. 158–159, hier S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt; also zu [[Materialismus|materialistisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edgar Guhde]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der GAZ zur ödp.&amp;#039;&amp;#039; In: Mankau, S.&amp;amp;nbsp;17–29, hier S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am 2. März selben Jahres rief die GAZ zusammen mit der [[Grüne Liste Schleswig-Holstein|Grünen Liste Schleswig-Holstein]] und der [[Bremer Grüne Liste|Bremer Grünen Liste]] die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft ökologische Politik bei den Grünen&amp;#039;&amp;#039; (AGÖP) aus, die einen Gegenpol zum dominierenden linken Flügel der Partei bilden sollte. Vier Monate später, am 16. Juli, gründeten diese die Organisation &amp;#039;&amp;#039;Grüne Föderation&amp;#039;&amp;#039;, die sich im Oktober in &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Föderation&amp;#039;&amp;#039; umbenannte. 1981 löste sie sich endgültig aus der Partei heraus; Gruhl selbst verließ die Grünen am 18. Januar 1981;&amp;lt;ref&amp;gt;Wüst, S.&amp;amp;nbsp;114.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit ihm traten etwa ein Drittel der Mitglieder aus. Für Gruhl war der frühe plötzliche Tod von [[Rudi Dutschke]] am 24. Dezember 1979 „eines der unglücklichen Ereignisse, durch welche die Entwicklung der Partei &amp;#039;&amp;#039;Die Grünen&amp;#039;&amp;#039; in Bahnen geriet, die nicht mehr die meinen [Gruhls] und der Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Grünen Aktion Zukunft&amp;#039;&amp;#039; sein konnten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Gruhl |Titel=Überleben ist alles. Erinnerungen. |Verlag=Herbig |Ort=München |Datum=1987 |ISBN=3-7766-1457-9 |Seiten=215}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖDP (1982–1990) ===&lt;br /&gt;
1982 war Gruhl Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;Ökologisch-Demokratischen Partei&amp;#039;&amp;#039; (ÖDP), die teilweise aus der &amp;#039;&amp;#039;Ökologischen Föderation&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Auf deren erstem öffentlichen Bundesparteitag am 6. und 7. März selben Jahres in [[Bad Honnef]] gewann Gruhl mit 101 zu 32 Stimmen die Wahl zum Bundesvorsitzenden gegen die niedersächsische ÖDP-Landesvorsitzende Heidrun Hamatschek.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria-Opitz-Döllinger: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten ödp-Parteitage.&amp;#039;&amp;#039; In: Mankau, S.&amp;amp;nbsp;43–63, hier S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1989 blieb Gruhl ohne Unterbrechungen Bundesvorsitzender der Partei. In dieser Zeit prägte Gruhl die Außendarstellung und das Selbstverständnis der Partei insbesondere mit dem Slogan „[[Weniger ist mehr]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.herbert-gruhl.de/html/weniger.html |text=„Weniger ist mehr“ – Flugblatt der ödp aus den 1980er Jahren |wayback=20090525081719}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und führte sie 1988 bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit einem Ergebnis von 1,4 Prozent zu einem ersten Achtungserfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1989 schrieb Gruhl, er sei „fassungslos, […] daß ausgerechnet mit dem Erfolg in Baden-Württemberg große Teile der Partei sich nicht etwa auf den Ausbau des Erfolges konzentriert haben, sondern auf die Suche von Differenzpunkten unter uns […]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kempf&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwischen Links und Rechts und Nullpunkt (1989).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Herbert Gruhl – Unter den Karawanen der Blinden.&amp;#039;&amp;#039; Von Volker Kempf. FfM 2005, S. 199–200, hier S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Tat nahmen 1988/89 nicht nur die Angriffe von außen zu, sondern auch die internen Auseinandersetzungen gewannen an Schärfe. Im Zuge dessen erwirkte Gruhl gegen die Mitglieder des Parteivorstandes [[Maria Opitz-Döllinger]] und Peter Schröder am 14. Februar 1989 eine [[einstweilige Verfügung]] auf Unterlassung von [[Ehrverletzung|ehrverletzenden Behauptungen]] ohne Wahrheitsgehalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landgericht München I, 12. Zivilkammer, Aktenzeichen 12 O 2812/89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch Opitz-Döllinger und Schröder setzten auf dem folgenden Saarbrücker ödp-Bundesparteitag einen „Grundsatzbeschluß zur Abgrenzung der ödp von den Rechtsparteien“ (damals [[Die Republikaner]], [[DVU]] und [[NPD]]) durch, den Gruhl als fortgesetzten „Richtungsstreit“ ablehnte, für den „Munition […] teils von den Grünen, meist jedoch von lächerlichen linksaußen stehenden Gruppen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kempf&amp;quot; /&amp;gt; bezogen und faktisch eine Absage an die für ihn wichtige [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigungsoption]] Deutschlands erteilt werde. Es gelang Gruhl nicht, eine Abwahl Opitz-Döllingers und Schröders durchzusetzen. Daraufhin legte er noch auf dem Parteitag in Saarbrücken 1989 sein Amt als Vorsitzender nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Mankau, S.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;f&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. Dezember 1990 – zwölf Tage nach der Bundestagswahl – erklärte er seinen Austritt aus der ÖDP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UÖD (ab 1990) ===&lt;br /&gt;
Gruhl gründete den „Arbeitskreis Ökologische Politik“,&amp;lt;ref&amp;gt;Wüst, S.&amp;amp;nbsp;119.&amp;lt;/ref&amp;gt; der in der rechtskonservativen, parteiunabhängigen Organisation [[Unabhängige Ökologen Deutschlands]] (UÖD) aufging und sich mit dem [[Mouvement écologiste indépendant]] (MEI) in Frankreich verbunden sah. Im UÖD-Organ &amp;#039;&amp;#039;Ökologie&amp;#039;&amp;#039; äußerte Herbert Gruhl zuletzt noch Kritik am [[Maastricht-Vertrag]]; dieser würde die Geltung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gefährden und sich über die Zukunftsfähigkeit einer europäischen Einheitswährung Illusionen machen: „So wie [[Esperanto]] eine künstliche Sprache ist, die sich nicht durchsetzen konnte, so kann das künstliche Einheitsgeld auch nur eine Attrappe für Währungen werden, die nicht zueinander passen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Gruhl: &amp;#039;&amp;#039;Der Maastricht Vertrag: Ein Dokument der Selbstaufgabe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie. Forum für Natur- und Heimatschutz.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4/1992, S. 5f. – {{Webarchiv |url=http://herbert-gruhl.de/maastricht/ |text=bei herbert-gruhl.de |wayback=20180325234952 |archiv-bot=2025-06-23 20:33:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Drei Parteien dürfen sich ‚rühmen‘, ihn [Gruhl] vorzeitig erschöpft und zu seinem frühen Tod beigetragen zu haben. Trotzdem hat er nicht vergeblich gekämpft; zwar schob man ihn persönlich nicht nur beiseite, sondern ließ ihn fallen, aber die Tatsachen, erst einmal klar ausgesprochen, waren nicht mehr völlig aus dem politischen Gesichtsfeld zu schielen.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Franz Vonessen (Philosoph)|Franz Vonessen]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Vonessen: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wachstum zum Tode.&amp;#039;&amp;#039; In: V. Kempf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herbert Gruhl – Unter den Karawanen der Blinden.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 2005, S.&amp;amp;nbsp;13–21, hier S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bundespräsident [[Richard von Weizsäcker]] verlieh Herbert Gruhl für seine Verdienste um den Natur- und Umweltschutz 1991 das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande. Es wurde ihm von der niedersächsischen Umweltministerin [[Monika Griefahn]] überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Gruhl vertrat die Position, dass es ein immerwährendes [[Wirtschaftswachstum|Wachstum]] nicht geben könne, und übte entschiedene Kritik an wachstumsfixierter Wirtschaftspolitik und vorherrschenden Wirtschaftstheorien. In Gruhls Verständnis verband sich Ökologie auch mit [[Bevölkerungspolitik|bevölkerungspolitischen]] Fragen. Er äußerte sich in diesem Zusammenhang auch kritisch gegenüber einer liberalen Zuwanderungspolitik. Die dringlichsten Probleme der Erde waren für Gruhl der [[Ökologischer Fußabdruck|ressourcenintensive Lebensstil]] der Industrieländer und die „[[Überbevölkerung]]“ der Erde, die er mit Begriffen wie „Menschenflut“ oder „Menschenlawinen“ drastisch beschrieb. Er sprach nie selbst, wie oft fälschlich unterstellt, von der möglichen Lösung von Überbevölkerungsproblemen in der [[Dritte Welt|„Dritten Welt“]] durch Einsatz von Atomwaffen, sah diese zitierte Aussage aber als drastische Veranschaulichung der Gefahr an. Dass die weltweite [[Klimaschutzpolitik]] erfolgreich sein und sich für die Umwelt alles zum Besseren wenden könnte, hielt Gruhl anlässlich des [[UNCED|UN-Umweltgipfels in Rio de Janeiro]] 1992 für eine unbegründete Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einiger Äußerungen wurde Gruhl verschiedentlich eine Nähe zu rechten Positionen attestiert. So schrieb er in seinem Bestseller &amp;#039;&amp;#039;Ein Planet wird geplündert&amp;#039;&amp;#039;, dass die Einwanderungspolitik der „europäischen Völker“ eine „sagenhafte Dummheit“ sei. Ein Jahr vor seinem Tod warnte Gruhl in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt ins Nichts&amp;#039;&amp;#039; davor, dass „viele Kulturen in einem Raum zusammengemixt“ würden. Der Wert des Gemisches sinke „mit zunehmender Durchmischung“. Auf Einwände, ob das nicht der These vom „unwerten Leben“ ähnlich sei, meinte Gruhl: „Das ist ein Gesetz der [[Entropie#Mischungsentropie|Entropie]], das wir besonders in der Ökologie haben, und dieses Gesetz gilt auch für menschliche Kulturen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Röpke, Andreas Speit: &amp;#039;&amp;#039;Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, Berlin 2019, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
Größere Bekanntheit erlangte Gruhl 1975 durch sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Planet wird geplündert|Ein Planet wird geplündert – Die Schreckensbilanz unserer Politik]]&amp;#039;&amp;#039;. Er prangert darin den [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] an den natürlichen Lebensgrundlagen durch immer mehr Wirtschaftswachstum an und fordert, dass „der Mensch […] von den Grenzen unserer Erde ausgehend denken und handeln“&amp;lt;ref&amp;gt;Im Klappentext von H. Gruhl: &amp;#039;&amp;#039;Ein Planet wird geplündert.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; müsse. Das Buch wurde zum Bestseller und Klassiker der Umweltliteratur. Es haben, wie der Historiker [[Gottfried Zirnstein]] urteilt, in Deutschland „wohl wenige Bücher die Öffentlichkeit so wachgerüttelt wie dieses“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Zirnstein: Ökologie und Umwelt in der Geschichte. Marburg: Metropolis Verlag, 1994, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1982 vorgelegte Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das irdische Gleichgewicht. Ökologie unseres Daseins&amp;#039;&amp;#039; war als Beitrag zu einer [[ökologische Ethik|ökologischen Ethik]] gedacht, wurde auch verschiedentlich so wahrgenommen,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Dieter Birnbacher]]: Verantwortung für zukünftige Generationen. Stuttgart: Reclam, 1988, S. 278&amp;lt;/ref&amp;gt; fand aber bei weitem nicht die Resonanz wie das Vorgängerwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Epplers [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14019942.html Spiegelartikel 1983 über Gruhls Buch &amp;#039;&amp;#039;Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039;] bei spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren kam Gruhl zu der Schlussfolgerung, dass sich die Situation der Umwelt weltweit weiter verschlimmerte. Er legte unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt ins Nichts – Der geplünderte Planet vor dem Ende&amp;#039;&amp;#039; eine schonungslose Analyse vor, nach der der Raubbau des Menschen an der Natur nicht mehr zu stoppen sei, und fand damit kurz vor seinem Tod 1993 noch einmal größere mediale Beachtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Letzter [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9275753.html Spiegelartikel von Herbert Gruhl, 1992] bei spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Planet wird geplündert|Ein Planet wird geplündert. Die Schreckensbilanz unserer Politik.]]&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Ffm. 1975–77 (160. Tsd.). Fischer-TB, 1978–1992 (164. Tsd.), ISBN 3-596-24006-9. ([[Liste der meistverkauften Sachbücher in Deutschland#1971 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 16. bis zum 29. Februar 1976]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das irdische Gleichgewicht. Ökologie unseres Daseins.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hans Erb, Düsseldorf 1982. TBA: dtv, München 1985, ISBN 3-423-10419-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glücklich werden die sein ... Zeugnisse ökologischer Weltsicht aus vier Jahrtausenden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hans Erb, 1984. Mit akt. Vorwort: Ullstein-Sachbuch, 1989, ISBN 3-548-34605-7.&amp;lt;ref&amp;gt;Gruhl 1984 – &amp;#039;&amp;#039;Glücklich werden die sein...&amp;#039;&amp;#039;, 309 Seiten, TBA: Ullstein 1989, mit einem neuen Vorwort.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der atomare Selbstmord.&amp;#039;&amp;#039; Herbig-Verlag, München 1986. Erweitert und mit aktuellem Vorwort: Ullstein-Sachbuch, 1988, ISBN 3-548-34456-9.&amp;lt;ref&amp;gt;Gruhl 1986 – &amp;#039;&amp;#039;Der atomare Selbstmord&amp;#039;&amp;#039;, 213 Seiten, Taschenbuch im Mai 1988 bei Ullstein mit einem Vorwort vom Januar 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Überleben ist alles. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; (Autobiografie). Herbig, München 1987. Ullstein-Sachbuch, 1990, ISBN 3-548-34662-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt ins Nichts. Der geplünderte Planet vor dem Ende.&amp;#039;&amp;#039; 432 Seiten, Verlag Langen-Müller, München 1992, ISBN 3-7844-2396-5, {{DNB|920894739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sonstiges&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hugo von Hofmannsthal. Die existenziellen Grundlagen und die geistesgeschichtlichen Bezüge seines Werkes.&amp;#039;&amp;#039; Diss., 630 S., F. U. Berlin, 1957, {{DNB|480742367}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rede vor dem Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039; zur ersten Parlamentsdebatte über den Umweltschutz am 16. Dezember 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Seattle (Häuptling)|Häuptling Seattle]] hat gesprochen. Der authentische Text seiner Rede mit einer Klarstellung: Nachdichtung und Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; Hans Erb, 1984, ISBN 3-88458-082-5. (mit 10 Illustrationen von [[Isolde Wawrin|I. Wawrin]], 1989 bei Rixdorfer Verlagsanstalt Berlin, 61 Seiten)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter den Karawanen der Blinden. Schlüsseltexte, Interviews und Reden (1976–1993).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peter Lang, Frankfurt 2005, ISBN 3-631-54618-1.&amp;lt;ref&amp;gt;Gruhl 2005 – &amp;#039;&amp;#039;Karawane&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Volker Kempf, mit einem einleitenden Essay von Franz Vonessen, 275 Seiten, Illustrationen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aphorismen. Menschliches, Ökologie und Politik&amp;#039;&amp;#039;. Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried 2021, ISBN 978-3-87336-731-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Franz Alt, [[Antoine Waechter]]&lt;br /&gt;
   |Titel=20&amp;amp;nbsp;Jahre ödp – Anfänge, Gegenwart und Perspektiven ökologisch-demokratischer Politik&lt;br /&gt;
   |Verlag=dolata verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Rimpar&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-9805986-4-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rudolf van Hüllen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Ideologie und Machtkampf bei den Grünen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bouvier&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-416-02222-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Volker Kempf]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie. Im Spannungsfeld von wiss. Erkenntnis und politischer Realität&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Graz&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-902475-47-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Volker Kempf]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Umweltschützer mit Liebe zu Deutschland. Gedächtnisschrift für Herbert Gruhl&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gerhard-Hess-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bad Schussenried&lt;br /&gt;
   |Datum=2023&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-87336-786-9}}&lt;br /&gt;
* Grete Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Die Grünen kommen. Politischer Roman.&amp;#039;&amp;#039; Ottersberg 1982, ISBN 3-922843-08-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturkonservativ heute. Jahrbuch der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Blaue Eule, Essen (ab 2007, &amp;#039;&amp;#039;Naturkonservativ&amp;#039;&amp;#039;, Gerhard Hess Verlag): Jahrbuch 2001, ISBN 3-89206-088-6. Jahrbuch 2002, ISBN 3-89206-007-X. Jahrbuch 2003, ISBN 3-89924-029-4. Jahrbuch 2004, ISBN 3-89924-087-1. Jahrbuch 2005, ISBN 3-89924-122-3. Jahrbuch 2006, ISBN 3-89924-156-8. Jahrbuch 2007, ISBN 978-3-87336-352-6. Jahrbuch 2008/2009, ISBN 978-3-87336-904-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Wüst&lt;br /&gt;
   |Titel=Konservatismus und Ökologiebewegung. Eine Untersuchung im Spannungsfeld von Partei, Bewegung und Ideologie am Beispiel der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP)&lt;br /&gt;
   |Verlag=IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikationen&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88939-275-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118825917}}&lt;br /&gt;
* [http://www.herbert-gruhl.de/ Homepage der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* Gruhl 1976 – [http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4510112 Audio des Saarländischen Rundfunks 1976: Herbert Gruhl im Gespräch über „Ein Planet wird geplündert“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste BUND-Vorsitzende&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste ÖDP-Vorsitzende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118825917|LCCN=n83140175|NDL=00441871|VIAF=93101189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gruhl, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Barsinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GAZ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Grünen-Mitglied (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesvorsitzender der ÖDP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gruhl, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU, GAZ/GRÜNE, ÖDP), MdB, Umweltschützer (BUND) und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gnaschwitz]], [[Amtshauptmannschaft Bautzen]], [[Freistaat Sachsen|Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Regensburg]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
	</entry>
</feed>