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	<title>Herbert Gerisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Gerisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1922]] in [[Strohkirchen]], [[Mecklenburg]]; † [[1. April]] [[2016]] in [[Neumünster]], [[Schleswig-Holstein]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kultur-port.de/index.php/kunst-kultur-news/13039-kunstfoerderer-und-stifter-herbert-gerisch-gestorben.html |titel=Kunstförderer und Stifter Herbert Gerisch gestorben |werk=kultur-port.de |hrsg=Herbert Gerisch-Stiftung |datum=2016-04-01 |abruf=2016-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bauunternehmer]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war [[Hauptgeschäftsführer]] der Kieler Bau-Investitions-Gesellschaft (BIG) und [[Vorstandsvorsitzender]] der damit verflochtenen Big-Heimbau. Er war 1969 und 1970 [[Bürgermeister]] von Neumünster und von 1963 bis 1967 sowie von 1970 bis 1977 Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtags von Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerisch besuchte die [[Volksschule]] in Strohkirchen und ging anschließend zum [[Realgymnasium]] in [[Ludwigslust]]. Er schloss die Schule 1940 mit dem Abitur ab. Am 25. September 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.777.421).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10760087&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 120, abgerufen am 15. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] jedoch aufgrund seines jungen Alters lediglich als „NS-sozialisiert“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 15. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde er zunächst Berufsoffizier. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Gerisch als Angestellter in der Wohnungswirtschaft tätig. 1955 wurde er Vorstandsvorsitzender der BIG-Heimbau e. G., ab 1973 war er zugleich Hauptgeschäftsführer der BIG Bau-Investitions-Gesellschaft mbH. Gerisch war damit Chef einer der zu der Zeit größten Baugesellschaften in Norddeutschland. 1990 wechselte er vom Vorstand in den [[Aufsichtsrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article107843227/Es-reicht-nicht-das-Leben-nur-zu-geniessen.html &amp;#039;&amp;#039;Es reicht nicht, das Leben nur zu genießen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;abendblatt.de&amp;#039;&amp;#039;, [[Hamburger Abendblatt]], 27. August 2010, abgerufen am 28. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerisch war Kreisvorsitzender der CDU in Neumünster und Mitglied des Landesvorstandes der CDU Schleswig-Holstein. Er war Vorsitzender des Landesfachausschusses der CDU für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sowie Mitglied des Bundesausschusses und des Bundesstrukturausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1974 war Gerisch [[Ratsherr]] der Stadt Neumünster, in der Zeit von 1955 bis 1968 als CDU-[[Fraktionsvorsitzender]]. Von 1969 bis 1970 war er Bürgermeister von Neumünster. Das Amt des Kulturdezernenten der Stadt übte er von 1959 bis 1974 aus, zwischen 1969 und 1970 war er zugleich Schuldezernent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerisch wurde am 9. Januar 1963, wenige Monate nach Beginn der fünften Wahlperiode als [[Nachrücker]] Mitglied des schleswig-holsteinischen Landtags. Zunächst war er Abgeordneter bis zum Ende der Legislaturperiode am 28. April 1967. Während der sechsten Wahlperiode rückte Gerisch zum zweiten Mal in den Landtag nach und wurde am 8. Januar 1970 wieder Landtagsmitglied. Bei den Landtagswahlen der Jahre 1971 und 1975 wurde Gerisch jeweils im Wahlkreis 24 (Neumünster) als [[Direktkandidat]] der CDU in den schleswig-holsteinischen Landtag gewählt. Er blieb Abgeordneter, bis er am 13. Mai 1977 sein Mandat niederlegte, nachdem das Landesparlament Anfang des Monats einem Antrag der Opposition folgend einen Untersuchungsausschuss „zur Aufklärung über die mögliche Beeinflussung der Landespolitik durch geschäftliche Interessen des Abgeordneten Gerisch (CDU)“ eingesetzt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915682.html Der Spiegel berichtete …], In: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de&amp;#039;&amp;#039;, [[Der Spiegel]] (20/1977), 9. Mai 1977, abgerufen am 28. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Herbert Gerisch Nordfriedhof Neumünster.jpg|mini|hochkant|Grab von Herbert Gerisch, Nordfriedhof Neumünster]]&lt;br /&gt;
Gerisch war Mitglied des wohnungswirtschaftlichen Beirates und des Rates für Stadtentwicklung beim schleswig-holsteinischen Innenministerium. Zudem war er Landesbeiratsvorsitzender des [[Deutscher Siedlerbund|Deutschen Siedlerbundes]], Mitglied des Haupt- und Verbandsausschusses des Verbands Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.&amp;amp;nbsp;V. in Hamburg, Mitglied des Verwaltungsrates der Wohnungsbaukreditanstalt des Landes Schleswig-Holstein sowie mehrerer Aufsichtsräte und Beiräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerisch erhielt die [[Freiherr-vom-Stein-Medaille (Schleswig-Holstein)|Freiherr-vom-Stein-Medaille]] des Landes Schleswig-Holstein. 1971 wurde ihm das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerisch war langjähriger Kreisvorsitzender des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]] Neumünster. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er 2001 die [[Herbert Gerisch Stiftung]], eine Kunststiftung mit dem Ziel der Schaffung eines Skulpturenparks in Neumünster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerisch starb 2016 im Alter von 93 Jahren in Neumünster. Er wurde auf dem dortigen Nordfriedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|435}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41119073.html Affären – Hilfe für den Lord], in [[Der Spiegel]] (52/1976) vom 20. Dezember 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120870518|VIAF=9846148122917395200000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerisch, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Neumünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Freiherr-vom-Stein-Medaille (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerisch, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauunternehmer und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Strohkirchen]], [[Mecklenburg]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neumünster]], [[Schleswig-Holstein]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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