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	<title>Herbert Fust - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Fust&amp;diff=1551139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-01T15:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FustHerbert.jpg|mini|Herbert Fust als SA-Oberführer. 1933/34.&amp;lt;ref&amp;gt;Büro des Reichstags (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reichstags-Handbuch 1933. IX. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Reichsdruckerei, Berlin 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Robert Gerhard Fust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1899]] in [[Glewitz|Langenfelde]]; † [[11. November]] [[1974]] in [[Buchholz in der Nordheide]]) war ein deutscher SA-Führer und [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Er war mehrere Jahre Führer der Hamburger SA-Gruppe und von 1932 bis 1933 Mitglied des [[Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin|Landtags des Freistaates Mecklenburg-Schwerin]]. Von März 1933 bis Kriegsende saß er als Abgeordneter im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Deutschen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fust wurde als Sohn einer in [[Vorpommern]] ansässigen Großgrundbesitzerfamilie geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Glewitz im [[Kreis Grimmen]] (1906–1907), der Volksschule in [[Demmin]] (1907–1908) und des Gymnasiums in Demmin (1908–1910) wurde Fust von 1912 bis 1917 an der Landwirtschaftsschule in [[Eldena (Greifswald)|Eldena]] ausgebildet. Nach der Abschlussprüfung nahm er von 1917 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in welchem er im [[Baltikum]] in einer MG-Kompanie eingesetzt wurde. Im Jahr 1918 wurde er zum Unteroffizier ernannt und von Dezember 1918 bis Mai 1919 war er Angehöriger der freiwilligen Formation Graf Kanitz. Er wurde im Mai 1919 als Vizefeldwebel aus der Armee entlassen. Er absolvierte im Anschluss bis 1921 eine landwirtschaftliche Ausbildung und studierte danach für zwei Semester in [[München]]. Danach war er als Gutsverwalter und später als selbstständiger Landwirt in [[Warrenzin]] bei [[Dargun]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Fust war von 1923 bis 1927 Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] und gehörte während dieser Zeit von 1923 bis 1924 dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] und im Anschluss bis 1927 dem [[Frontbann]] an. Von 1927 bis 1930 war er beim [[Sturmabteilung Roßbach|Freikorps Roßbach]] und am 15. November 1930 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Zum 1. Dezember 1930 schloss er sich der NSDAP an (Mitgliedsnummer 385.173).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv (BArch) R 9361-III/566888.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1931 wurde er zum SA-Sturmführer (Leutnant) ernannt und von September 1931 bis Dezember 1932 war er Führer einer SA-Standarte. Von 1932 bis 1933 war er Mitglied des 7. ordentlichen [[Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin|Landtags des Freistaates Mecklenburg-Schwerin]]. Von März 1933 bis Mai 1945 saß er als Abgeordneter im Reichstag, in dem er nacheinander die Wahlkreise 35 (Mecklenburg, März 33 bis März 1936), 34 (Hamburg, März 1936 bis April 1938) und 27 (Rheinpfalz-Saar, April 1938 bis Mai 1945) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Juli 1932 an war er als Nachfolger des nur wenige Monate danach vom NS-Regime ermordeteten SA-Führer Andreas von Flotow bis zum 30. Juni 1933 Führer der SA-Untergruppe Mecklenburg. Dortiger &amp;#039;&amp;#039;Untergruppen-Stabschef&amp;#039;&amp;#039; war kein Mecklenburger, sondern mit Friedrich Tscharmann ein vormals kgl. sächs. Offizier. Fust wurde während dieser Zeit am 1. Januar 1933 in den hauptamtlichen SA-Dienst übernommen und am 15. April vom SA-Standartenführer (Oberst) zum SA-Oberführer befördert. Bis Juli 1934 war er Sonderbevollmächtigter der [[Oberste SA-Führung|Obersten SA-Führung]] in Hamburg und Mecklenburg. Nachdem er 1933 für zwei Monate die Führung der SA-Brigade 11 (Mecklenburg) innegehabt hatte, war er vom 15. September 1933 bis zum 31. Oktober 1937 Führer der &amp;#039;&amp;#039;SA-Gruppe Hansa&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg]]. Am Weihnachtstag 1933 wurde er bereits zum SA-Brigadeführer befördert und am 20. April 1936 zum SA-Gruppenführer. Kurz danach bekam er eine Verwarnung, da er wegen Trunkenheit und sexueller Affären auffiel. Vom 1. November 1937 bis zum 31. Januar 1942 war er Führer der SA-Gruppe Kurpfalz&amp;lt;ref&amp;gt;R. Ley (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistisches Jahrbuch 1939&amp;#039;&amp;#039;. 13. Jahrgang, Zentralverlag frz. Eher, München 1939, [https://www.google.de/books/edition/Nationalsozialistisches_Jahrbuch/iEQyAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Herbert+Fust&amp;amp;pg=PA243&amp;amp;printsec=frontcover S. 243.]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Mannheim und am 26. August 1939 wurde er in die [[Wehrmacht]] einberufen, um bis 1942 in Frankreich und später in Afrika Kriegsdienst zu leisten. Zuletzt war er Oberleutnant der Reserve eines Panzer-Pionierbataillons. Er wurde am 30. Januar 1942 zum SA-Obergruppenführer beauftragt und übernahm am 21. Januar 1942 bis Kriegsende erneut die Führung&amp;lt;ref&amp;gt;Oberste SA-Führung-OSAF (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der S.A.-Führer. Zeitschrift. 1942&amp;#039;&amp;#039;. 1942-Heft 1,7. Jahrgang, Personalnachrichten, Zentralverlag Frz. Eher, München 1942, [https://www.google.de/books/edition/Der_S_A_F%C3%BChrer/OB8KAAAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Herbert+Fust&amp;amp;pg=RA9-PA22&amp;amp;printsec=frontcover S. 22.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der SA-Gruppe Hansa in Hamburg, außerdem wurde er mit dem Amt eines Hamburgischen [[Staatsrat (Amt)|Staatsrates]] ausgezeichnet. Nach 1945 wurde er interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Verfolgung ehemaliger ranghoher Nationalsozialisten, die besonders schwerwiegende Verbrechen begingen, wurde er 1952 in [[Wiesbaden]] wegen [[Landfriedensbruch]] und [[Anstiftung (Deutschland)|Anstiftung]] zur [[Brandstiftung]] angeklagt. Dies bezog sich auf die Veranlassung der Zerstörung der [[Synagoge]]n im Zuge der [[Novemberpogrome 1938]]. Aus Mangel an Beweisen musste Herbert Fust jedoch freigesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4, S. 168, Nr. 285.&lt;br /&gt;
* Beate Behrens: &amp;#039;&amp;#039;Mit Hitler zur Macht. Aufstieg des Nationalsozialismus in Mecklenburg und Lübeck 1922–1933&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neuer Hochschschulschriftenverlag, Rostock 1998, ISBN 3-929544-52-0, S. 102 (SA-Uniformportrait mit Studenten-Corps-Mütze), S. 157 (NSDAP-Uniformportrait), S. 116 (Foto), 173.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|33995566X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130430609}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: [https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//fust-herbert &amp;#039;&amp;#039;Fust, Herbert.&amp;#039;&amp;#039;] In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0098-}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005746}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/160 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130430609|VIAF=33104970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fust, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrat (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fust, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fust, Herbert Robert Gerhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glewitz|Langenfelde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Buchholz in der Nordheide]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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