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	<title>Herbert Frister - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Frister&amp;diff=2306354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Nachlass */</title>
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		<updated>2026-01-19T18:44:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachlass&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Frister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1899]] in [[Gera]]; † [[1979]]) war ein [[deutsche]]r Angestellter, Kämpfer gegen den [[Kapp-Putsch]], [[Kommunalpolitik|Kommunal-]] und [[Landespolitik]]er ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/[[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frister stammte aus einer Arbeiterfamilie. Seine Mutter war [[Wäsche|Waschfrau]], sein Vater [[Weber]]. Frühzeitig musste er schon zum Lebensunterhalt beitragen. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] absolvierte er eine Lehre als [[kaufmännischer Angestellter]]. Im Jahr 1913 trat er in den [[Zentralverband der Angestellten]] ein, wurde Mitglied im [[Arbeiter-Turn- und Sportbund]] (ATSB), schloss sich den [[Freidenker]]n an und wurde Vereinsmitglied der [[Volksbühne]]. In den letzten beiden Kriegsjahren musste er als [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heeressoldat]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnehmen. 1919 trat er der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei (USPD) bei, und 1920 beteiligte er sich am Kampf der Arbeiterschaft gegen den Kapp-Putsch. Seit 1922 war er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und übernahm in ihr Funktionen auf Orts- und Landesebene. Seit 1924 war er SPD-Bildungssekretär für [[Thüringen|Groß-Thüringen]]. Er sollte 1933 die SPD in Ostthüringen reorganisieren und blieb bis zum Mai [[Stadtrat]] in Gera. Danach hat er durch die Gründung eines Zeitungshandels sein Auskommen gesucht. Das verschaffte ihm zugleich die Möglichkeit, ein [[Netzwerk]] widerständigen Verhaltens für junge Ostthüringer Sozialdemokraten zu schaffen. Er war auch der [[Kassenwart]] einer illegalen Unterstützungskasse. Wegen seiner Zusammenarbeit mit [[Artur Schöneburg]] und [[Fritz Roth (Politiker)|Fritz Roth]] wurde er 1935 verhaftet, jedoch musste die Anklage wegen [[Hochverrat]] fallen gelassen werden. 1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] einberufen und kam von 1945 bis 1947 in [[Jugoslawien|jugoslawische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. Hier leitete er die [[antifaschistisch]]e Erziehungsarbeit und war Redakteur der Kriegsgefangenenzeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Kühnrich, Franz-Karl Hitze: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche bei Titos Partisanen 1941-1945.&amp;#039;&amp;#039; GNN Verlag, 1997, ISBN 3-929994-83-6, S. 232&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frister im Jahr 1947 nach Thüringen zurückkehrte, wurde er Sekretär beim SED-Kreisvorstand von Gera, wo er ehemalige Genossen aus der illegalen Arbeit der 1930er Jahre wieder antraf. In den Jahren 1947 bis 1948 war Herbert Frister [[kommissar]]ischer Leiter der Geraer [[Volkshochschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marco Trampel |url=http://www.gera-chronik.de/www/gerahistorie/chronik/index.htm?suche1=Herbert+Frister&amp;amp;param=&amp;amp;suche2=&amp;amp;max=50&amp;amp;abj=0&amp;amp;index=0#unten |titel=1899 – Herbert Frister geboren |titelerg= |hrsg=Mike Strunkowski |werk=www.gera-chronik.de |datum=2015-10-18 |abruf=2025-09-21 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160308041621/http://www.gera-chronik.de/www/gerahistorie/chronik/index.htm?suche1=Herbert+Frister&amp;amp;param=&amp;amp;suche2=&amp;amp;max=50&amp;amp;abj=0&amp;amp;index=0#unten |archiv-datum=2016-03-08 |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit März 1948 war er Abteilungsleiter im [[Thüringer Innenministerium]] in [[Weimar]]. Seine Zeit als [[Kriegsgefangener]] in Jugoslawien wurde ihm zum Verhängnis, denn er wurde aus dem Regierungsamt entlassen und konnte 1950 an der Landesparteischule und nur in unteren Funktionen für seine Partei wirken. Herbert Frister hielt an seinen politischen Überzeugungen fest. Dabei blieb er bis zu dessen Tod im [[Briefwechsel]] mit dem Sozialdemokraten [[Hermann Brill]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel in Zeitschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbildungs-Zeitschriften.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Arbeiterbibliothekar, 1926, Heft 11/12, S. 216&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sport und Gewerkschaften. Eine Entgegnung von Herbert Frister.&amp;#039;&amp;#039; In: Gewerkschafts-Archiv, Band 6 1927, S. 220–225&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittel und Wege der Erwerbslosenschulung.&amp;#039;&amp;#039; In: Sozialistische Bildung, Monatsschrift des Reichsausschusses für Sozialistische Bildungsarbeit, 1931, S. 263–267&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gefecht bei Zickra. Erinnerung an die Niederschlagung des Kapp-Putsches in Ostthüringen.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Militärgeschichte Nr. 3 (1970): S. 342–343.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die demokratische Umerziehung der deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien.&amp;#039;&amp;#039; In: Militärgeschichte, Nr. 3 (1974): S. 295–305&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unveröffentlichte Manuskripte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der illegalen proletarischen Gruppierung linker Sozialdemokraten in Ostthüringen 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Im Nachlass.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kapp-Putsch in Ostthüringen, März 1920.&amp;#039;&amp;#039; Manuskript, 1969&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Kapp-Putsch in Ostthüringen, März 1920.&amp;#039;&amp;#039; Gera, 1969, [https://www.archive-in-thueringen.de/de/findbuch/view/bestand/20101/systematik/103972 Manuskript] im Landesarchiv Thüringen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ausarbeitungen und Materialsammlungen zum Kapp-Putsch 1920 und zum illegalen Kampf der linken Sozialdemokraten 1933–1945 in Ost-Thüringen; Tagebücher, Dokumente und Materialien aus der Zeit seiner Kriegsgefangenschaft in Jugoslawien befinden sich im Bundesarchiv SAPMO.&amp;lt;ref&amp;gt;https://kalliope-verbund.info/de/ead?ead.id=DE-611-BF-99305 Abgefragt 21. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;, = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe Band 29, S. 548&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5c38566e-0e1c-4dce-b94f-7b559103f7e1/ Nachlass Bundesarchiv NY 4121]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024755355|VIAF=255689889}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frister, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frister, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landespolitiker (SPD/SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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