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	<title>Herbert Fox - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:55:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Fox&amp;diff=1768534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)</title>
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		<updated>2025-03-20T13:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herbert Fox.JPG|mini|Herbert Fox als [[Corps Palaiomarchia|Altmärker]] (1923/24)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert W. Fox&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1903]] in [[Berlin]]; † [[26. Juli]] [[1993]] in [[Essen]]) war ein deutscher [[Bergingenieur]] und Wirtschaftsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fox studierte Bergbau an den [[Technische Hochschule|Technischen Hochschulen]] in [[Technische Universität Berlin|Berlin]] und [[Universität Halle|Halle]]. Am 15. Dezember 1926 bestand er in Berlin die Diplomhauptprüfung als [[Bergingenieur]] mit sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil seiner Referendarzeit verbrachte er am [[Oberbergamt Halle (Saale)]]. 1930 zum Bergassessor ernannt, kehrte er Anfang der 1930er dorthin zurück und überarbeitete das Handbuch des deutschen Braunkohlebergbaus, nämlich den Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Preußischer Staats-Bergbau im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Danach ging er als Feldinspektor&amp;lt;ref&amp;gt;Feldinspektor war eine neue Bezeichnung für untere Führungskräfte der Bergbaugesellschaften&amp;lt;/ref&amp;gt; des Kaliwerks [[Bleicherode]]. 1934 wurde er Betriebsdirektor des Kali- und Salzwerks Staßfurt und einer nahe gelegenen Braunkohlengrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soldat ===&lt;br /&gt;
1934 meldete er sich zu Übungen bei der größer werdenden [[Reichswehr]]. Mit seinem Flak-Regiment nahm er am 1. Oktober 1938 am Einmarsch in das [[Sudetenland]] teil, das durch das [[Münchner Abkommen]] an das [[Deutsches Reich|Reich]] abgetreten worden war. Im Juni 1939 wurde er als Wachtmeister und [[Reserveoffizier]]anwärter zur „Sommerübung 1939“, der getarnten Mobilmachung, einberufen. Als Soldat nahm er am [[Überfall auf Polen]] teil und wurde zum [[Leutnant]] d. R. befördert. Als das Regiment in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] zum Angriff gegen Frankreich bereitgestellt worden war, wurde er für den Bergbau freigestellt und aus der [[Wehrmacht]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberschlesien ===&lt;br /&gt;
Nach dem „Sieg im Westen“ wurde Fox von der [[Preussag]] mit einem Gutachten beauftragt, das die Lage und kriegswirtschaftliche Bedeutung der Kaliwerke im [[Elsass]] einschätzen sollte. Nach seiner Abgabe wurde Fox überraschend zum Direktor der größten [[Steinkohle|Steinkohlengrube]] in [[Oberschlesien]] (bei [[Zabrze|Hindenburg]]) mit einer Belegschaft von 10.000 Mann ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberitalien ===&lt;br /&gt;
Als Anfang 1945 der Angriff der [[Rote Armee|Roten Armee]] auf das oberschlesische Industriegebiet bevorstand, schickte Fox seine Frau mit den Kindern nach [[Staßfurt]] zu den Eltern, blieb aber selbst im Werk. Als die sowjetischen Truppen vor der Nachbarstadt [[Gleiwitz]] standen, verlegten die deutschen Werksleitungen nach dem Westen. Wieder bei der Familie in Staßfurt, wurde er als Sonderbeauftragter für den Kohlebergbau in [[Oberitalien]] beim deutschen Befehlshaber abkommandiert. Dort im April 1945 wieder als Offizier eingesetzt, geriet er Anfang Mai in [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er bereits im Herbst „zugunsten der deutschen Landwirtschaft“ nach [[Goslar]] entlassen wurde. Dort kannte er eine Verbindungsstelle der Preussag und dorthin holte er seine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seinen Einsatz im Krieg, besonders in Oberschlesien, wurde er mit dem [[Kriegsverdienstkreuz]] mit Schwertern II. und I. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preussag und Wintershall ===&lt;br /&gt;
Ende 1945 wurde er durch den &amp;#039;&amp;#039;British Field Security Service&amp;#039;&amp;#039; [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und für alle Positionen im deutschen Bergbau freigegeben. Seit Anfang 1946 wieder im Bergbau tätig, berief ihn die [[Preussag]] als Direktor des Gesamtbergamtes [[Obernkirchen]]/[[Grafschaft Schaumburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1953 trat er in den Vorstand der [[Wintershall]] AG in Kassel ein. Am 31. Dezember 1968 wurde er pensioniert. [[Die Welt]] würdigte ihn als einen der bedeutendsten Wirtschaftsführer der [[Bundesrepublik Deutschland]]. Der Bundespräsident verlieh ihm 1971 das Große Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenämter ===&lt;br /&gt;
Fox war Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;Hannoverschen Knappschaft&amp;#039;&amp;#039;, später Zweiter Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft der [[Knappschaftsversicherung|Knappschaften]]&amp;#039;&amp;#039; (der Sozialversicherung für Bergleute) und Vorstandsmitglied der [[Bergbau-Berufsgenossenschaft]]. Von 1963 bis 1971 war er Richter am [[Bundessozialgericht]] (davon zwei Jahre im Großen Senat) und saß über fünf Jahre in den Beiräten der [[Philipps-Universität Marburg]], der [[Technische Universität Clausthal|TU Clausthal]] und der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]]. Er war Vorsitzender, später Ehrenvorsitzender des Reifensteiner Verbandes (Landfrauenschulen) und Mitglied des Großen Senats vom [[Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands|Christlichen Jugenddorfwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1938 hatte Fox Ursula Bittkow, Tochter eines Rechtsanwalts in [[Staßfurt]], geheiratet. Die Hochzeitsreise musste wegen der deutsch-tschechischen Krise abgebrochen werden. Die dafür versprochene Weltreise war erst dreißig Jahre später möglich. Dem Ehepaar wurden zwei Söhne und eine Tochter geboren. Der zweite Sohn starb in den ersten Lebenstagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden bei der Wintershall zog Fox 1969 mit seiner Familie von Kassel nach München-Straubing, ein Jahr später ins [[Tessin]]. 1987 erlitt das Ehepaar einen schweren Unfall und war monatelang in Krankenhäusern; aber auch nach einem Schlaganfall von Fox blieben beide lebensfroh und zuversichtlich. Unerwartet starb Fox zwei Tage vor seinem 90. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Corps ===&lt;br /&gt;
Seinen Corps [[Corps Marchia Berlin|Marchia Berlin]] (1923) und [[Corps Palaiomarchia|Palaiomarchia]] (WS 1923/24) blieb Fox lebenslang verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 5/616; 61/427&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Altherrenverein des [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] verlieh ihm 1960 das Band.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis sämtlicher Mitglieder des Corps Masovia 1823 bis 2005&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Niewerth: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Herbert Fox&amp;#039;&amp;#039;. Corpszeitung der Altmärker-Masuren, Heft 90, Kiel 1993, S. 123–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1044747803|VIAF=305428928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fox, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiewirtschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundessozialgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fox, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fox, Herbert W.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergingenieur und Wirtschaftsführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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