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	<title>Herbert Fleissner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-13T13:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Verleger von rechtsextremen Autoren und Kritik daran nicht aufgeführt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Fleissner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1928]] in [[Cheb|Eger]], [[Tschechoslowakei]]; † [[25. November]] [[2016]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Fleissner wurde 1928 als Sohn eines [[Bankbeamter|Bankbeamten]] in Eger geboren und besuchte dort die Volksschule und das Gymnasium. Nach der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sdj-geschichte.de/Struktur/C-Gruendung/d-Gruender/ua-Gruender-01/Fleissner-Herbert.htm |titel=Fleissner, Herbert |werk=Geschichte der Sudetendeutschen Jugend (SdJ) |abruf=2020-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem [[Sudetenland]] – er wurde 1945 bei einer Razzia festgenommen, ins Lager [[Sankt Joachimsthal]] deportiert, bevor er in die Steiermark fliehen konnte – und dem Abitur in [[Salzburg]] 1947 studierte Fleissner [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Innsbruck]]. Er wurde 1952 zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Während seines Studiums wurde er 1951 Mitglied der [[Liste der Studentenverbindungen in Innsbruck|Burschenschaft]] Suevia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weidinger384&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Weidinger: &amp;#039;&amp;#039;Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen. Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien 2015, ISBN 978-3-205-79600-8, S. 384.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 war Fleissner im Vorstand der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]]. 2010 wurde er in das Präsidium des [[Sudetendeutscher Rat|Sudetendeutschen Rates]] gewählt. Er war Mitglied im [[Witikobund]] sowie der [[CSU]]. 2004 erhielt Herbert Fleissner den ersten [[Gerhard-Löwenthal-Preis|Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis]] für sein Lebenswerk, vergeben von der [[Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung]] (FKBF). 2008 wurde ihm die [[Ulrich von Hutten|Ulrich-von-Hutten-Medaille]] der [[Gesellschaft für freie Publizistik]], nach Einschätzung des [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Bundesamtes für Verfassungsschutz]] die größte [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]] Kulturvereinigung in Deutschland, verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.belltower.news/artikel/herbert-fleissner Fleissner, Herbert] [[Belltower.News]] 13. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Bielicki: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/rechtsextremisten-ehren-muenchner-verleger-beifall-aus-der-falschen-ecke-1.572159 &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremisten ehren Münchner Verleger. Beifall aus der falschen Ecke&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Fleissner lebte und arbeitete in München. Er war mit Gisela Fleissner verheiratet und hatte vier Kinder, Brigitte, Michael, Richard und Georg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Herbert Fleissner war ein Buchverleger, der in seinen Verlagen bedeutende Autoren unterschiedlichster Couleur sowie Biografien berühmter Persönlichkeiten aus Politik und Kultur veröffentlichte. Er veröffentlichte Bücher, weil er politisch mitgestalten wollte. Zu den in Fleissners Unternehmen verlegten Autoren gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ephraim Kishon]], [[Friedrich Torberg]], [[Stefanie Zweig]], [[Alexander Issajewitsch Solschenizyn|Alexander Solschenizyn]], [[Selma Lagerlöf]], [[Ernst Nolte]], [[Joachim Fernau]], [[Hellmut Diwald]], [[Nahum Goldmann]], [[Willy Brandt]] und [[Simon Wiesenthal]]. Herbert Fleissner war der einzige Großverleger in Deutschland, der auch Bücher von ehemaligen [[Nationalsozialismus|NS]]-Autoren in nennenswertem Umfang verlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Sarkowicz: &amp;#039;&amp;#039;Rechte Geschäfte. Der unaufhaltsame Aufstieg des deutschen Verlegers Herbert Fleissner&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt a. Main 1994, S. 13. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000015533|Abruf=2019-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch innerhalb der Vertriebenenpublizistik nahm Fleissner eine führende Stellung ein und ließ zahlreiche Bücher mit Erinnerungen an die ehemaligen deutschen Ostgebiete veröffentlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Sarkowicz, &amp;#039;&amp;#039;ebd.,&amp;#039;&amp;#039; S. 17–21. &amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst für Brancheninsider war seinerzeit kaum auszumachen, welche Verlage Fleissner, dem „Meister der Kooperation“, selbst gehörten und welche mit seinem Konzern nur kooperierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Sarkowicz, ebd. S. 40. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gründete er in München einen Buchversand und einen literarischen Verlag. Hinzu kamen 1962 der [[Amalthea Signum Verlag|Amalthea-Verlag]], 1966 der [[Herbig-Verlag]], 1967 der [[Langen Müller Verlag]], 1974 der [[Nymphenburger Verlag]] und terra magica. 1984 wurde die so entstandene Verlagsgruppe mit den Verlagen [[Ullstein Verlag|Ullstein/Propyläen]] der [[Axel Springer AG|Axel-Springer-Gruppe]] bis 1996 zusammengeschlossen und auf Wunsch des Springer-Vorstandsvorsitzenden [[Peter Tamm]] von Herbert Fleissner geleitet. Im September 2004 zog sich Herbert Fleissner nach über 40 Jahren aus der aktiven Geschäftsführung der Verlage zurück. Die Tochter Brigitte Fleissner-Mikorey übernahm 2004 die Leitung der Verlagsgruppe &amp;#039;&amp;#039;LangenMüller Herbig nymphenburger terra magica&amp;#039;&amp;#039; in München. Der Sohn Michael Fleissner ist Geschäftsführer des [[Franckh-Kosmos|Kosmos]] und des [[Belser-Verlag|Belser]] Verlages in [[Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.herbig.net/ueber-die-verlage/verleger.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Dr. Herbert Fleissner&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20111027124454}}. herbig.net, 12. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese beiden Buchverlage sowie die im Frühjahr 2017 von München nach Stuttgart übergesiedelten Verlage Langen Müller Herbig, Nymphenburger und terra magica sind unter dem Dach der Franckh Mediengruppe zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buchreport.de/news/fleissner-verlage-werden-zur-franckh-mediengruppe/ |titel=Fleissner-Verlage werden zur Franckh Mediengruppe |werk=buchreport.de |datum=2017-10-10 |abruf=2019-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1974: [[Adalbert-Stifter-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Sudetendeutscher Kulturpreis|Großer Sudetendeutscher Kulturpreis]] der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis]] der [[Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Ulrich-von-Hutten-Medaille]] der [[Gesellschaft für freie Publizistik]]&lt;br /&gt;
* Goldene Verdienstmedaille des Egerer Landtags&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geburtstagsalbum in sieben Dekaden zum 2. Juni 1998: Dr. Herbert Fleissner, Verleger.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Michael Fleissner und Brigitte Fleissner-Mikorey. München 1998. [https://d-nb.info/104545205X]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kauft Bücher! Verlagsplakate um die Jahrhundertwende.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Herbert Fleissner. Mit einem Vorwort von Frieder Mellinghoff. Dortmund: Harenberg, 1982. (= Die bibliophilen Taschenbücher 347) [https://d-nb.info/830048219]&lt;br /&gt;
* [[Hans Sarkowicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechte Geschäfte. Der unaufhaltsame Aufstieg des deutschen Verlegers Herbert Fleissner&amp;#039;&amp;#039;. Eichborn, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-8218-0458-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verlegen frei nach Faust. Herbert Fleissner im Gespräch mit Jan R. Egel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Börsenblatt für den deutschen Buchhandel&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/Main, Bd. 162, 1995, Nr. 62, S. 9–14. [https://d-nb.info/1030921083]&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 9: &amp;#039;&amp;#039;Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2021, S. 42–44. ([https://www.burschenschaftsgeschichte.de/pdf/biographisches-lexikon-deutsche-burschenschaft-dvorak-kaupp-politiker-nachtrag.pdf Online-PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.herbig.net Internetpräsenz der Verlagsgruppe &amp;#039;&amp;#039;LangenMüller Herbig nymphenburger&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119187663|TYP=Literatur von und über|NAME=Herbert Fleissner}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000015533|Herbert Fleissner}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Fleissner,_Herbert}}&lt;br /&gt;
* Herbert Fleissner im Gespräch mit Christoph Lindenmeyer bei [[BR-alpha]] Forum ([https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/herbert-fleissner-gespraech102.html online])&lt;br /&gt;
* [https://www.buchreport.de/news/fleissner-verlage-werden-zur-franckh-mediengruppe/ Fleissner Verlage werden zur Franckh Mediengruppe – buchreport, 10. Oktober 2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119187663|LCCN=n82254896|VIAF=64533564}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleissner, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger eines Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sudetendeutschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleissner, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cheb|Eger]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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