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	<title>Herbert Fiedler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:58:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Fiedler&amp;diff=1644532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: +EN, PD-fix</title>
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		<updated>2025-04-03T13:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+EN, PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Fiedler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1929]] in [[Svitavy|Zwittau]], [[Tschechoslowakei]]; † [[15. Oktober]] [[2015]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.ga.de/traueranzeige/herbert-fiedler-9999 |titel=Traueranzeigen von Herbert Fidler |werk=GA Trauer |hrsg=General-Anzeiger Bonn |datum=2015-11-07 |sprache=de |abruf=2025-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Rechtswissenschaft]]ler und einer der [[Nestor (Wissenschaft)|Nestoren]] der [[Rechtsinformatik]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur 1948 studierte Fiedler Rechtswissenschaften und anschließend [[Mathematik]]/Physik mit dem Schwerpunkt &amp;#039;&amp;#039;mathematische [[Logik]] und Grundlagenforschung&amp;#039;&amp;#039;. Für letzteres wurde er gefördert durch die [[Studienstiftung des deutschen Volkes]]. 1955 wurde er an der [[Universität Göttingen]] mit einer [[strafrecht]]lichen Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Vorhaben und Versuch. Eine Untersuchung zu den Grundlagen der deutschen Rechtsprechung zu §&amp;amp;nbsp;43 StGB&amp;#039;&amp;#039; zum [[Promotion (Doktor)|Dr. jur.]] promoviert, 1962 folgte die Promotion zum [[Promotion (Doktor)|Dr.rer.nat]] an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]] mit einer [[Mathematik|mathematischen]] Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Zur Stufenreduktion von Kalkülen&amp;#039;&amp;#039;. 1969 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Universität Köln|Universität zu Köln]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die Bestimmtheit der gesetzlichen Straftatbestände als methodisches und verfassungsrechtliches Problem&amp;#039;&amp;#039;. Im gleichen Jahr übernahm er eine Lehrstuhlvertretung ([[Strafrecht]]) an der [[Universität Bielefeld]]. 1970 ergingen Rufe nach Bielefeld und Bonn. Seine akademische Laufbahn führte ihn somit nach [[Universität Bonn|Bonn]], wo er von 1970 bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1994 ordentlicher [[Professor]] an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät war. Zugleich leitete Fiedler in Bonn die von ihm neu gegründete Forschungsstelle für Juristische Informatik und Automation (FJI) und war Leiter verschiedener Organisationseinheiten der [[Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung]] (GMD). Für die GMD leitete Fiedler 1970 bis 1972 die Systemanalyse und Konzeption des [[juris]]-Projekts (GmbH 1985). Er betreute anschließend eine Vielzahl von Projekten zur IT-Unterstützung von Justiz und öffentlicher Verwaltung. Darüber hinaus war Fiedler seit 1972 Mitglied in der [[Gesellschaft für Informatik]] (GI) und häufig Sprecher verschiedener, einschlägiger Fachgliederungen im Bereich von Informatik, Recht und öffentlicher Verwaltung. Daneben engagierte er sich in der [[International Federation for Information Processing]] (IFIP), der [[Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik|Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik]] (DGRI) sowie im [[Internationales Rechtsinformatik Symposion|Internationalen Rechtsinformatik Symposion]] (IRIS). Fiedler war verheiratet und hatte zwei Kinder. – Er starb 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im General-Anzeiger Bonn am 24. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Schon früh fokussierte Fiedler sein wissenschaftliches Wirken auf die Themen Recht, Logik und Mathematik und richtete im Folgenden sein Hauptaugenmerk auf die [[Formalisierung]] im Recht und die Bedeutung von Recht als Beitrag zur Grundlagenforschung juristischer [[Datenverarbeitung]]. Hieraus ergaben sich zwangsläufig weitere Fragestellungen, insbesondere der Organisation informationstechnikgestützter öffentlicher Verwaltung, computergestützter juristischer [[Expertensystem]]e, sowie des [[Datenschutz]]es und der Datensicherheit oder nach der Information als Wirtschaftsgut. Sein besonderes Anliegen ist die Fortexistenz des Staates im [[Cyberspace]]. Diese Themen griff Fiedler jeweils in einem sehr frühen Stadium auf und formulierte damit bereits Fragestellungen, denen sich auch heute noch die moderne Informationsgesellschaft stellen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Dissertation/Habilitation:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorhaben und Versuch. Eine Untersuchung zu den Grundlagen der deutschen Rechtsprechung zu §&amp;amp;nbsp;43 StGB.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Stufenreduktion von Kalkülen.&amp;#039;&amp;#039; Diss. der math.-natw. Fakultät der Universität Münster, 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorhaben und Versuch im Strafrecht. Über ein Handlungsmodell der strafrechtlichen Versuchslehre.&amp;#039;&amp;#039; Nomos-Verlag, Baden-Baden 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bestimmtheit der gesetzlichen Straftatbestände als methodisches und verfassungsrechtliches Problem.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln, 1969.&lt;br /&gt;
Monographien/Sammelwerke:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Derecho, lógica, matemática.&amp;#039;&amp;#039; Colección Filosofía y derecho 5, Buenos Aires 1968.&lt;br /&gt;
* mit R. Dierstein und A. Schulz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Datenschutz und Datensicherung.&amp;#039;&amp;#039; Referate der gemeinsamen Fachtagung der österreichischen Gesellschaft für Informatik (ÖGI) und der Gesellschaft für Informatik (GI), Johannes-Kepler-Universität Linz/Österreich, 21.–23.09.1976. Bachem-Verlag, Köln 1976.&lt;br /&gt;
* mit H. Reinermann, K. Grimmer, K. Lenk und R. Traunmüller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Organisation Informationstechnik-gestützter öffentlicher Verwaltungen&amp;#039;&amp;#039; – Fachtagung Speyer 1980. (= Informatik-Fachberichte Nr. 44). Springer-Verlag, Berlin 1981.&lt;br /&gt;
* mit Th. Barthel und G. Voogd: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Formalisierung im Recht als Beitrag zur Grundlagenforschung juristischer Datenverarbeitung (UFORED).&amp;#039;&amp;#039; (= Forschungsberichte des Landes NW Nr. 3180). Westdeutscher Verlag, Opladen 1984.&lt;br /&gt;
* mit R. Traunmüller, K. Grimmer und H. Reinermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Informationstechnologie und Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; (= Informatik-Fachberichte Nr. 80). Springer-Verlag, Berlin 1984.&lt;br /&gt;
* mit H. Reinermann, K Grimmer; Lenk, K., Traunmüller und R. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Verwaltung und Informationstechnik: Neue Möglichkeiten, neue Probleme, neue Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; (= Informatik-Fachberichte Nr. 98). Springer-Verlag, Berlin 1985.&lt;br /&gt;
* mit U. Erdmann, F. Haft und R. Traunmüller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Computergestützte juristische Expertensysteme.&amp;#039;&amp;#039; (= Neue Methoden im Recht. Band 1). Attempto, Tübingen 1986.&lt;br /&gt;
* mit R. Traunmüller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Formalisierung im Recht und Ansätze juristischer Expertensysteme.&amp;#039;&amp;#039; 1. Workshop des Arbeitskreises „Formalisierung und formale Modelle im Recht“ der Gesellschaft für Informatik (GI), (= Arbeitspapiere Rechtsinformatik. Heft 21). J. Schweitzer Verlag, München 1986.&lt;br /&gt;
* mit F Haft; Traunmüller und R. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Expert Systems in Law – Impacts on Legal Theory and Computer Law.&amp;#039;&amp;#039; (= Reihe Neue Methoden im Recht Nr. 4). Attempto, Tübingen 1988.&lt;br /&gt;
* mit H. Reinermann, K. Grimmer, K. Lenk und R. Traunmüller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Informationstechniken – Neue Verwaltungsstrukturen?&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe Verwaltungsinformatik Nr. 1). R. v. Decker &amp;amp; C.F. Müller, Heidelberg 1988.&lt;br /&gt;
* mit G. Oppenhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Computer in der Juristenausbildung – Elemente praktischer Rechtsinformatik – Benutzeroberflächen, Rechnervernetzung, Textverarbeitung, Datenbanken, Informationsdienste, Autorensysteme, Expertensysteme.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck-Verlag, München 1989.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprobleme des elektronischen Publizierens.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Gesellschaft für Informationstechnik und Recht, (= Schriftenreihe Informationstechnik und Recht Nr. 3). Dr. Otto Schmidt Verlag, Köln 1992.&lt;br /&gt;
* mit F. Haft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Informationstechnische Unterstützung von Richtern, Staatsanwälten und Rechtspflegern.&amp;#039;&amp;#039; (= Rechtstatsachenforschung/Beiträge zur Strukturanalyse der Rechtspflege). Bundesanzeiger. Köln 1992.&lt;br /&gt;
* mit H. Ullrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Information als Wirtschaftsgut – Management und Rechtsgestaltung –, Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe Informationstechnik und Recht Nr. 5). Dr. Otto Schmidt Verlag, Köln 1997.&lt;br /&gt;
*[http://web.archive.org/20191029040019/jura.uni-bonn.de/fileadmin/Fachbereich_Rechtswissenschaft/Einrichtungen/Lehrstuehle/Fiedler/Schriftenverzeichnis.pdf vollständiges Schriftenverzeichnis] (PDF-Datei; 64&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119484471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119484471|LCCN=n85293150|VIAF=266608468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fiedler, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsinformatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fiedler, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler (Rechtsinformatik)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Svitavy|Zwittau]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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