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	<title>Herbert Dittmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Dittmann&amp;diff=1896275&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-04-22T14:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Dittmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1904]] in [[Langenberg (Kreis Gütersloh)|Langenberg]]; † [[6. September]] [[1965]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Diplomat]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und [[Botschafter]] der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Dittmann studierte [[Rechtswissenschaft]]en in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], wo er 1921 Mitglied des [[Corps Rhenania Freiburg|Corps Rhenania]] wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|KCL]] 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;35&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 950.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und wurde zum [[Doktor der Rechte|Dr.&amp;amp;nbsp;jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von 1927 bis 1928 war er bei einem Gericht Assessor; 1929 trat er in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] ein. Von 1933 bis 1936 war er als [[Legationssekretär]] an der Botschaft des Deutschen Reichs in [[Moskau]]. Am 5. Mai 1934 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Dezember 1937 aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.789.472).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6440990&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43279246|Titel=Auswärtiges Amt / NS-Diplomaten: Jemand im Hause|Jahr=1971|Nr=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1936 bis zum 13. Februar 1939 war Dittmann [[Liste deutscher Konsuln in Jerusalem, Jaffa, Haifa und Eilat#Konsuln und Generalkonsuln des Deutschen Reichs|stellvertretender Konsul des Deutschen Reichs]] in [[Jerusalem]] im britischen [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiet]] in [[Palästina (Region)|Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war Dittmann in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin beschäftigt, danach noch im Russlandgremium der Politischen Abteilung und in der Personal- und Verwaltungsabteilung. Von 1940 bis 1941 war er als Gesandtschaftsrat in [[Teheran]] akkreditiert. Ab 1941 wurde er in der Personalabteilung des Auswärtigen Amts verwendet. 1942 wurde er zum Legationsrat I.&amp;amp;nbsp;Klasse befördert und wurde Verbindungsmann des AA zum [[Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete]] in der Arbeitsgruppe von [[Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg]]. Im selben Jahr stand er im Verteiler des von Unterstaatssekretär [[Martin Luther (Unterstaatssekretär)|Martin Luther]] weiterverteilten Tätigkeits- und Lageberichts Nr.&amp;amp;nbsp;10 der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppen]], dem zu entnehmen war, „daß im ‚Ostland die Judenfrage fast als gelöst und bereinigt angesehen werden kann‘“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat und Verteilerliste bei: Hans-Jürgen Döscher: &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der Endlösung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1987, S. 249, Anm. 117&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1943 bis August 1944 war Dittmann Generalkonsul des Deutschen Reichs in [[Izmir]] und wurde dort 1944 interniert. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er bis zum 3. Juli 1946 interniert. Durch Bescheid des [[Entnazifizierung]]sausschusses [[Wiedenbrück]] wurde er 1947 in Gruppe V („Entlastete“) eingereiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dserver.bundestag.de/btp/01/01234.pdf Sitzungsprotokoll der 234. Sitzung des 1. Deutschen Bundestags am 22. Oktober 1952, S. 10756ff] (PDF-Datei) auf &amp;#039;&amp;#039;dserver.bundestag.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1948 war Dittmann Richter beim [[Landgericht Dortmund]] und von 1948 bis 1949 Richter am [[Oberlandesgericht Hamm]]. Unter [[Konrad Adenauer]] war Dittmann von 1949 bis 1951 stellvertretender Leiter der Verbindungsstelle des Bundeskanzleramtes mit der [[Alliierte Hohe Kommission|Alliierten Hohen Kommission]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/x11/z/z1960a/kap1_4/para2_44.html bundesarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1952 leitete Dittmann die Personalabteilung des Außenministeriums von Adenauer. In dieser Schlüsselposition trug Dittmann dazu bei, dass viele [[Parteigenosse]]n der NSDAP wieder Aufnahme in den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland fanden. Ein Schreiben des 47. [[Untersuchungsausschuss]]es des [[Bundestag]]es vom 14. Mai 1952 an Konrad Adenauer in seiner Funktion als [[Bundesaußenminister]] empfahl nachdrücklich, Herbert Dittmann nicht weiter im Auswärtigen Dienst zu verwenden. Im August 1953 entsandte Adenauer Dittmann als [[Deutsches Generalkonsulat in Hongkong|Generalkonsul nach Hongkong]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds19530812&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=25657349|Titel=Herbert Dittmann|Jahr=1953|Nr=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958 nach Bonn zurückgekehrt avancierte er unter dem Außenminister [[Heinrich von Brentano]] zum [[Ministerialdirektor]] und ständigen Vertreter des [[Staatssekretär]]s im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]]. Als Botschafter zunächst in Rio de Janeiro, schließlich in Tokio, ging Dittmann 1965 in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Döscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Seilschaften. Die verdrängte Vergangenheit des Auswärtigen Amts&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2005, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dittmann war katholisch, verheiratet und blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BDF ==&lt;br /&gt;
Der „Fonds für bedürftige Deutsche (BDF) - German Welfare Fund - ドイツ人支援基金“ in Japan war bis 2011 nach Herbert Dittmann benannt („Botschafter-Dittmann-Fonds“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url=http://bdf.onefireplace.com/Default.aspx?pageId=724523| title=Zahlen und Fakten| accessdate=2014-01-25| last=| first=| authorlink=| coauthors=| date=| format=| work=| publisher=Fonds für bedürftige Deutsche (BDF)| pages=| language=Deutsch| archiveurl=https://web.archive.org/web/20140201202332/http://bdf.onefireplace.com/Default.aspx?pageId=724523| archivedate=2014-02-01| quote=| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Döscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Seilschaften. Die verdrängte Vergangenheit des Auswärtigen Amts&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-549-07267-8&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2000, ISBN 3-506-71840-1&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945. 5. T–Z, Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 5: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger: Schöningh, Paderborn u. a. 2014, ISBN 978-3-506-71844-0, S. 481 [Ergänzung 1942].&lt;br /&gt;
* [[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], [[Peter Hayes (Historiker)|Peter Hayes]], [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;. Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.koeblergerhard.de/werwarwer.htm Eintrag] In: [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer im deutschen Recht&amp;#039;&amp;#039; (Online-Version)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Gebhardt von Walther]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Gebhard Seelos]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der deutschen Botschafter in Brasilien|Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rio de Janeiro]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1959–1962&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Botschafter in Japan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029903697|VIAF=295816638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittmann, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Hamm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Christusordens (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Generalkonsul in Hongkong]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittmann, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Langenberg (Kreis Gütersloh)|Langenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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