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	<title>Herbert Distel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prinzvonarabien am 19. März 2026 um 11:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Distel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1942]] in [[Bern]], [[Schweiz]]; lebt seit 2019 in [[Wien]]) ist ein Schweizer [[Maler]], [[Objektkünstler]], [[Filmemacher]], [[Videokunst|Video-]] und [[Tonkunst|Tonkünstler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Distel verbrachte seine Kindheit in Bern und erhielt seine schulische und künstlerische Ausbildung an der [[Schule für Gestaltung Bern und Biel|Kunstgewerbeschule Bern]] mit einem zweijährigen Besuch der Grafikfachklasse bei Fridolin Müller. [[Georges Dulk]] ermutigte ihn eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Distel reiste nach [[Paris]] und studierte von 1963 bis 1964 Lithografie an der [[École nationale supérieure des beaux-arts de Paris]]. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz richtete er in Bern sein Atelier ein. Er gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den tonangebenden Vertretern der Berner Kunstszene. Er war Teil der freien Künstlergruppierung &amp;#039;&amp;#039;Bern 66&amp;#039;&amp;#039; und nahm an diversen Ausstellungen in der Bern und im Ausland teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
In den mittleren 1960er Jahren schuf Distel [[Wellblech]]- und [[Karton (Werkstoff)|Karton]]-[[Relief]]s und schuf grossformatige [[Polyester]]plastiken wie beispielsweise seine Rieseneier. 1970 initiierte er das &amp;#039;&amp;#039;Schubladenmuseum&amp;#039;&amp;#039;, an dem er bis 1977 arbeitete. Es ist das kleinste Museum für moderne Kunst im 20. Jahrhundert, mit Werken von über 500 Künstlern. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Schubladenmuseum&amp;#039;&amp;#039; war er 1972 als ’work in progress‘ (damals waren nur 178 Künstler in den 20 Schubladen vertreten) Teilnehmer der [[Documenta 5]] in [[Kassel]] in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Museen von Künstlern&amp;#039;&amp;#039;. Das Objekt befindet sich heute in der permanenten Ausstellung des [[Kunsthaus Zürich|Kunsthauses in Zürich]]. bis 2020 war [[Hans Ulrich Siegenthaler]] der von Distel ernannte Direktor des Schubladenmuseums. Es zeigt einen relevanten Überblick von originalen Werken primär der Nachkriegszeit, dies jeweils in einem der &amp;quot;Räume&amp;quot; von 43 × 57 × 48 mm. Das Objekt steht auf einem Sockel von [[Edward Kienholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1985 bis 1987 arbeitete er mit Filmtechniken und suchte die Zusammenarbeit mit den [[Polen|polnischen]] Regisseuren [[Krzysztof Kieślowski]] und Edward Żebrowski. Distel bekam 1993 für das 18-minütige Video &amp;#039;&amp;#039;die angst die macht die bilder des zauberlehrlings&amp;#039;&amp;#039; einen internationalen Video-Kunstpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Ausstellungskatalog: &amp;#039;&amp;#039;documenta 5. Befragung der Realität – Bildwelten heute&amp;#039;&amp;#039;; Katalog (als Aktenordner) Band 1: (Material); Band 2: (Exponatliste); Kassel 1972&lt;br /&gt;
* documenta Archiv (Hrsg.); &amp;#039;&amp;#039;Wiedervorlage d5 – Eine Befragung des Archivs zur documenta 1972&amp;#039;&amp;#039;; Kassel/Ostfildern 2001, ISBN 3-7757-1121-X&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119155699}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART |4000295 |Distel, Herbert |Autor=Peter J. Schneemann}}&lt;br /&gt;
* Herbert Distel; &amp;#039;&amp;#039;Das Schubladenmuseum / The Museum of Drawers, 1970-1977&amp;#039;&amp;#039;. Thomas Kramer (Hrsg.) Scheidegger und Spiess, 2011, ISBN 978-3-85881-333-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.danielspoerri.org/italienisch/kuenstlerseiten/distel.htm Beispiele seiner Arbeiten] auf danielspoerri.org&lt;br /&gt;
* [http://www.habalukke.ch/zeitung/berena48.html Projekt Canaris (1970)] auf habalukke.ch&lt;br /&gt;
* [http://www.moma.org/exhibitions/1999/muse/artist_pages/distel_drawers.html Das Schubladenmuseum (1977) im Museum of Modern Art, New York] auf moma.org&lt;br /&gt;
* [http://fr.sevenload.com/videos/4MJ7TdX-Begegnung-mit-Herbert-Distel Interview &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Herbert Distel&amp;#039;&amp;#039; 2008] auf sevenload.com&lt;br /&gt;
* [http://www.schubladenmuseum.com/ Offizielle Website Schubladenmuseum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119155699|LCCN=n95042798|VIAF=96344116}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Distel, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Objektkünstler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videokünstler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Distel, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Objekt- und Video-Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prinzvonarabien</name></author>
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