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	<title>Herbert David - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 2. Februar 2026 um 19:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DavidHerbert.jpg|mini|Herbert David]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert David&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1900]] in [[Jesenice u Rakovníka|Jechnitz]], [[Österreich-Ungarn]] &amp;#039;&amp;#039;als Herbert Friedrich David&amp;#039;&amp;#039;; † [[1. Juni]] [[1985]] in [[Springe]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist, Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Schutzstaffel|SS-Führer]]. David war [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Politiker in seiner Heimat, der nach dem „[[Münchner Abkommen|Anschluss]]“ des [[Sudetenland]]es an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] einzog. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er zwar angeklagt, letztendlich allerdings freigesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
David war Sohn des [[k.k.]] Gerichtsadjunkt Emanuel David (* 14. April 1869 in [[Úštěk|Auscha]]) und dessen Ehefrau Gisela geb. Ehrenfeld (* 16. April 1873 in Bärenstein in Sachsen). Er besuchte das Gymnasium in [[Litoměřice|Leitmeritz]]. Zwischen Mitte März 1918 und Ende Oktober 1918 nahm David als Soldat der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]] auf Seiten [[Österreich-Ungarn]]s am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach Abschluss seiner Schullaufbahn studierte David von 1920 bis 1924 [[Rechtswissenschaft]] an der [[Karls-Universität Prag|Universität Prag]] und in [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Von Oktober 1925 bis Mai 1926 leistete er im tschechoslowakischen Militär seinen Dienst ab. Nach seiner Rückkehr [[Promotion (Doktor)|promovierte]] David 1926 zum [[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur.]] und war danach Rechtsanwaltsanwärter. Nachdem er am 19. Dezember 1930 die große Staatsprüfung bestand, war er ab dem 20. Mai 1931 als selbstständiger Rechtsanwalt in Leitmeritz tätig. Er war Mitglied der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP]] und bis zur Selbstauflösung der Partei im Herbst 1933 in Leitmeritz als Ortsleiter der Partei tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ReichstagDB|129845841}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im sogenannten [[Volkssportprozess]] war er Verteidiger von [[Hans Krebs (Politiker)|Hans Krebs]]. Nachdem David von September 1933 bis Dezember 1934 selbst unter Polizeiaufsicht stand, wechselte er zur [[Sudetendeutsche Partei|SdP]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla157f&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Lilla]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 2004, S. 157–158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde er 1936 Leiter des Rechtsamts und gehörte ab Februar 1937 dem Führungsrat an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stockhorst&amp;quot;&amp;gt;Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;5000 Köpfe – Wer war was im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Kiel 2000, 99 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David wurde nach der Ergänzungswahl am 4. Dezember 1938 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstages]] für die, durch das [[Münchener Abkommen]] dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] zugeschlagenen sudetendeutschen Gebiete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee103&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Frühjahr 1945 war David Reichstagsabgeordneter der NSDAP, da die SdP bereits im Herbst 1938 in die NSDAP eingegliedert wurde. David beantragte am 3. Januar 1939 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. November 1938 aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.607.924),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5860515&amp;lt;/ref&amp;gt; ab März 1939 gehörte er auch der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 314.954) an, in der er den Rang eines Oberführers erreichte. Im März 1939 wurde David zum Präsidenten des [[Oberlandesgericht Leitmeritz|Oberlandesgerichtes in Leitmeritz]] bestellt. Später wurde er noch Amtsleiter im Gaurechtsamt im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] und Gauverwalter des [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NS-Rechtswahrerbundes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee261&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Was sie taten – Was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2004, S. 261 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; David engagierte sich in mehreren straf- und zivilrechtlichen Ausschüssen der [[Akademie für Deutsches Recht]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Semmelmayer |Titel=Kommanditgesellschaftsrecht im Nationalsozialismus |Auflage=1st ed |Verlag=Mohr Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=2025 |ISBN=978-3-16-164330-9 |Seiten=159 |Abruf=2025-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt eine Einberufung zum Kriegsdienst, wurde jedoch zunächst auf Antrag des Reichsjustizministers unabkömmlich gestellt. Von Mitte Februar 1942 bis Mitte September 1942 war David dennoch als Angehöriger der [[Waffen-SS]] bei SS- und Polizeigerichten in München und der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt. David wurde aufgrund eines Disziplinarverfahrens am 15. August 1944 im Namen des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] [[Heinrich Himmler]] mit einem strengen Verweis bestraft. Er war zuvor mit seinem Dienstwagen zur Jagd gefahren, außerdem soll er sich beim Ernährungsamt in Leitmeritz nicht seinem Amt entsprechend benommen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla157f&amp;quot; /&amp;gt; Im September 1944 wurde er dafür durch Himmler zu einer Einheit der Waffen-SS versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loewy&amp;quot;&amp;gt;Hanno Loewy, Bettina Winter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NS-&amp;quot;Euthanasie&amp;quot; vor Gericht&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 170 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Dürig]] vertrat David als Oberlandesgerichtspräsident in Leitmeritz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende gelangte David nach [[Bayern]] und war vom 11. Mai 1945 bis 20. Mai 1947 in einem Kriegsgefangenenlager interniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loewy&amp;quot; /&amp;gt; Zudem unterzog er sich einem [[Spruchverfahren]] in Mühldorf und wurde am 16. Juli 1946 als Hauptbeschuldigter eingestuft, während ihn später die Berufungskammer in München als Minderbelasteten einstufte. Später erhielt David Versorgungsbezüge des Bundeslandes [[Niedersachsen]] aufgrund seiner Tätigkeit als Präsident eines OLG. Gegen David und 19 weitere ehemals hochrangige NS-Juristen wurde ab 1960 strafrechtlich ermittelt, da sie am 23. und 24. April 1941 an einer Tagung in Berlin teilgenommen haben sollen, bei denen die OLG-Präsidenten über die nationalsozialistischen Krankenmorde der „[[Aktion T4]]“ informiert wurden. Da David die Teilnahme an der Tagung nicht nachgewiesen werden konnte, wurde der Tatvorwurf der [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe zum Mord]] fallen gelassen und Davids gerichtliche Verfolgung ausgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee261&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-596-24364-5}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-596-16048-8}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-593-35442-X}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7700-5254-4}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88741-116-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129845841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129845841|VIAF=13399421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:David, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Oberlandesgericht Leitmeritz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie für Deutsches Recht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=David, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sudetendeutscher Jurist, Politiker (NSDAP), MdR und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jesenice u Rakovníka|Jechnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Springe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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