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	<title>Herbert Caro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:15:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Caro&amp;diff=127908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-20T05:12:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Moritz Caro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1906]] in [[Berlin]]; † [[23. März]] [[1991]] in [[Porto Alegre]]) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]], [[Übersetzer]] und [[Tischtennis]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben in Deutschland und im Exil ==&lt;br /&gt;
Caro arbeitete als [[Richter auf Probe]] („Gerichtsassessor“)&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Tennis &amp;amp; Golf, Alleiniges amtliches Organ des Deutschen Tennis Bundes E.V., 1931/33, S. 824.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Rechtsanwalt]] am [[Landesgericht (Deutschland)|Landesgericht]] in [[Berlin]], wo ihm [[1933]] mit dem [[Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft]] aufgrund seiner [[Judentum|jüdischen]] Herkunft die Zulassung entzogen wurde. Da er seinen Beruf nicht mehr ausüben durfte, begab sich Caro im selben Jahr nach Frankreich. Er begann an der Universität von [[Dijon]] [[romanische Sprache]]n zu studieren. Dabei bestritt er seinen Lebensunterhalt, indem er Tennis- und Deutschstunden gab. Als sich die Situation für die deutschen Flüchtlinge in Frankreich verschlechterte, beschloss Caro, ein anderes Asylland zu suchen. 1934 kehrte er nach Deutschland zurück, heiratete Nina Zabludowski,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dr. rer. techn. Nina Zabludowski&amp;#039;&amp;#039;, * 23. März 1906 in [[Białystok]]; † 1993 in [[Rio de Janeiro]] In: Hans-Harald Müller, Mirko Nottscheid: [http://books.google.de/books?id=NK78xVv0KmkC&amp;amp;pg=PA476&amp;amp;lpg=PA476&amp;amp;dq=%22Nina+Caro%22+Zabludowski&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=1EP7f3Ohpz&amp;amp;sig=I68_syonqEjfQmuFXzr6jf-1rWI&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-SqgT5D9B-O80QWXnMyrAw&amp;amp;sqi=2&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=%22Nina%20Caro%22%20Zabludowski&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft ohne Universität, Forschung ohne Staat: Die Berliner Gesellschaft für deutsche Literatur (1888–1938).&amp;#039;&amp;#039;] de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-11-026210-0, S. 476. (abgerufen am 1. Mai 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus Polen stammende Jüdin, und begann Vorkehrungen zu treffen, um nach Brasilien weiterzuwandern. Sie kamen im Mai 1935 in [[Porto Alegre]] an.&lt;br /&gt;
Zusammen mit anderen [[Flüchtling]]en, darunter [[Fritz Oliven]], ein bekannter [[Librettist]] von [[Oper]]n, der unter dem [[Pseudonym]] [[Rideamus]] schrieb, gründete Caro den jüdischen Hilfsverein &amp;#039;&amp;#039;Sociedade Israelita do Brasil&amp;#039;&amp;#039; (Israelitische Gemeine Brasiliens), die vielen Flüchtlingen half, ihre in Europa bedrohten Familienmitglieder nach Brasilien zu bringen. Er selbst erzählte [[Izabela Kestler]] in einem Interview:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;„Wir schickten unsere Frauen zum Außenministerium in Rio de Janeiro. Frauen können ja weinen. Und wir erhofften, dass sie dadurch die kalten Herzen der Beamten erweichen würden.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Herbert Moritz Caro war wohl der bekannteste Übersetzer für deutsche Literatur in Brasilien. Er arbeitet zehn Jahre lang in Porto Alegre im Verlag &amp;#039;&amp;#039;Globo&amp;#039;&amp;#039; als Übersetzer und [[Verlagslektor|Lektor]] und übersetzte u. a. [[Thomas Mann]], [[Emil Ludwig]], [[Oskar von Wertheimer]], [[Hermann Hesse]] und [[Elias Canetti]] ins [[Portugiesische Sprache|Portugiesische]]. Darüber hinaus schrieb er regelmäßig für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;O Correio do Povo&amp;#039;&amp;#039;, hielt Vorträge über deutschsprachige Autoren im Deutsch-Brasilianischen Kulturinstitut/Porto Alegre, verfasste Essays über Kunst und Literatur für brasilianische Zeitungen und Zeitschriften sowie die Lexika Portugiesisch-Deutsch und Portugiesisch-Lateinisch. Eine Sammlung seiner Essays mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Balcão de Livraria&amp;#039;&amp;#039; (Büchertisch) ist 1960 vom brasilianischen Bildungsministerium veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Caro wurde zwischen 1928 und 1932 16 mal zu Länderspielen berufen. Er nahm an 5 [[Tischtennisweltmeisterschaft|Weltmeisterschaften]] teil. Caro war Angriffsspieler mit gleich starker Rück- und Vorhand. Um 1930 gehörte er dem Verein [[Tennis Borussia Berlin|TC Borussia 1902 Berlin]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Tennis &amp;amp; Golf, Alleiniges amtliches Organ des Deutschen Tennis Bundes E.V., 1930/8, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caro übernahm beim [[Deutscher Tischtennis-Bund|Deutschen Tischtennis-Bund]], der in Berlin seinen Sitz hatte, von 1931 bis 1933 als Nachfolger von F.W. Portner das Amt des Sportwarts.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitschrift Tennis &amp;amp; Golf, Alleiniges amtliches Organ des Deutschen Tennis Bundes E.V., 1931/33, S. 823–824.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1933 die [[Nationalsozialist]]en in Deutschland an die Macht kamen forderten sie alle Sportverbände zur „[[Arisierung]]“ auf. Daraufhin wollten alle fünf Mitglieder im April 1933 des DTTB-Vorstandes gemeinsam zurücktreten, weil Caro und Schatzmeister [[Fritz Zinn]] nicht [[Arier|arisch]] waren. Caro verhinderte den geschlossenen Rücktritt und schied „freiwillig“ aus dem Vorstand aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Frankreich]] schloss er sich dem Club Dijon an. In [[Avignon]] spielte er noch in einem Turnier u. a. gegen [[Aloizy Ehrlich|Alex Ehrlich]]. Danach beendete er seine aktive Laufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
Caro nahm an folgenden Tischtennis-Weltmeisterschaften teil:&lt;br /&gt;
* [[Tischtennisweltmeisterschaft 1928|1928]] in Stockholm: 7. Platz mit Herrenmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Tischtennisweltmeisterschaft 1929|1929]] in Budapest: 6. Platz mit Herrenmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Tischtennisweltmeisterschaft 1930|1930]] in Berlin: 7. Platz mit Herrenmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Tischtennisweltmeisterschaft 1932|1932]] in Prag: 5. Platz mit Herrenmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Tischtennisweltmeisterschaft 1933|1933]] in Baden/Wien: nur Einzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde er in der deutschen Rangliste auf dem 3. Platz geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turnierergebnisse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=ITTF-Statistik |url=http://www.ittf.com/ittf_stats/All_events3.asp?ID=1055&amp;amp;NAMES=CARO+Herbert+(GER)&amp;amp;Assoc1=GER&amp;amp;Assoc=&amp;amp;s_Gender=&amp;amp;s_Names=Caro&amp;amp; |wayback=20160108001140 }} (abgerufen am 4. September 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verband!! Veranstaltung!! Jahr!! Ort!! Land!! Einzel!! Doppel!! Mixed!! Team&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GER || Weltmeisterschaft || 1933 || Baden || AUT || Qual || keine Teiln. || keine Teiln. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GER || Weltmeisterschaft || 1932 || Prag || TCH || letzte 128 || Scratched || keine Teiln. || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GER || Weltmeisterschaft || 1930 || Berlin || FRG || letzte 16 || letzte 16 || keine Teiln. || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GER || Weltmeisterschaft || 1929 || Budapest || HUN || Qual || letzte 32 || Scratched || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GER || Weltmeisterschaft || 1928 || Stockholm || SWE || letzte 64 || letzte 16 || keine Teiln. || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Balcão de livraria.&amp;#039;&amp;#039; Ministério da Educação, Rio de Janeiro 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Izabela Maria Furtado Kestler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Exilliteratur und das Exil der deutschsprachigen Schriftsteller und Publizisten in Brasilien&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main / Berlin / Bern / New York / Paris / Wien 1992, ISBN 3-631-45160-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbert Caro&amp;#039;&amp;#039; Porto Alegre (UNIDADE EDITORIAL) 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Lebenszeichen von Dr.Herbert Caro.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tischtennis (Zeitschrift)|DTS]].&amp;#039;&amp;#039; 1966/12, S. 43.&lt;br /&gt;
* Anita Brumer, Ieda Gutfreind: &amp;#039;&amp;#039;Nina Caro, uma mulher de destaque.&amp;#039;&amp;#039; 2007 (portugiesisch) [http://www.ufrgs.br/setordealemao/revista/revista.anteriores/Vol2_05.2007/27%20Anita%20Ieda.pdf online (abgerufen am 1. Mai 2012)] (PDF-Datei; 117&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1013812921|LCCN=n95921424|VIAF=73112738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caro, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tischtennisspieler (Tennis Borussia Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Deutschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Portugiesische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Brasilien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brasilianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Caro, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Caro, Herbert Moritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt, Übersetzer und Tischtennisspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Porto Alegre]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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