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	<title>Herbert Buhr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:37:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Buhr&amp;diff=1837378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Mitgliedschaft in Burschenschaft.</title>
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		<updated>2025-07-23T14:08:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft in Burschenschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Buhr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1902]] in [[Teterow]]; † [[20. Mai]] [[1968]] in [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]]) war ein deutscher [[Botaniker]], der besonders auf die [[Cecidologie]] (Pflanzengallenkunde) spezialisiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Herbert Buhr wurde 1902 als Sohn des [[Ackerbürger]]s Johann Buhr in Teterow im (Teil-)Großherzogtum [[Mecklenburg-Schwerin]] geboren. Er schloss das Realgymnasium in [[Güstrow]] mit der Reifeprüfung ab und absolvierte dann eine Apothekerlehre. Von 1923 bis 1924 studierte Buhr Naturwissenschaften an der Technischen Hochschule [[Darmstadt]] und anschließend bis 1929 in [[Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200019310 Immatrikulation von Herbert Buhr] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1923 gehörte er der [[Alte Darmstädter Burschenschaft Germania|Darmstädter Burschenschaft Germania]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1929 bis 1936 war er Assistent und Oberassistent am Botanischen Institut der [[Universität Rostock]]. In dieser Zeit war der Zoologe [[Paul Schulze (Zoologe)|Paul Schulze]] sein Lehrer und Freund. Als Reisebegleiter des Botanikers [[Hermann von Guttenberg]] lernte Buhr in den Jahren 1929 bis 1933 die Flora Dalmatiens und Korsikas kennen. 1932 wurde er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über zweisporige Hymenomyceten&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1935 folgte die [[Habilitation]] zum Dr. phil. habil. mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Parasitenbefall und Pflanzenverwandtschaft&amp;#039;&amp;#039;. 1936 bis 1941 war Buhr [[Dozent]] für Botanik und Pharmakognosie an der Universität Rostock. 1938 nahm er einen Forschungsaufenthalt für [[Phytopathologie|phytopathologische]] Untersuchungen in [[Britisch-Kamerun]] (früher Deutsch-Kamerun) wahr. 1941 bis 1945 folgten Militärdienst, vorwiegend bei einem Wetterpeilzug der Wehrmacht in Frankreich, und Kriegsgefangenschaft. Die weitere Tätigkeit an einer Universität in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] war nicht möglich. 1949 bis 1954 war Buhr wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann Abteilungsleiter am [[Institut für Pflanzenzüchtung Groß-Lüsewitz]] der Deutschen Akademie für Landwirtschaftswissenschaften (DAL) der DDR. Von 1954 bis 1961 war Buhr Leiter der Forschungsstelle Mühlhausen der Biologischen Zentralanstalt der DAL zu Berlin, dann -mit Wohnsitz Mühlhausen- wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Pflanzenzüchtung Kleinwanzleben der DAL und später des Deutschen Entomologischen Instituts Berlin und Eberswalde der DAL: Schwerpunkte der Tätigkeit waren [[Kartoffelkäfer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bekämpfung, Ökologie der Kartoffel, [[Nematoden]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bekämpfung und [[Phytoparasitismus|phytoparasitäre]] Insekten und Pilze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig arbeitete Buhr auf seinen Spezialgebieten [[Pflanzengallen]] und [[Minierer|minierende]] Insekten: Beobachtung und Sammlung von Pflanzengallen und -minen, Aufzucht der Erreger und Anlegen eines umfangreichen [[Herbarium]]s. Buhr entdeckte immer wieder neue Arten von Gallen- und Minenerregern, von denen einige nach ihm benannt wurden. Aus seiner Feder gingen fast fünfzig Veröffentlichungen hervor. 1964/65 erschien sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Bestimmungstabellen der Gallen (Zoo- und Phytocecidien) an Pflanzen Mittel- und Nordeuropas&amp;#039;&amp;#039;. Das umfangreiche Herbarium von Buhr mit Belegen wurde dem [[Herbarium Haussknecht]] an der [[Universität Jena]] überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Buhr heiratete 1936 Helene Schnapauff. Aus der Ehe gingen 1937 bis 1944 fünf Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buhr ging 1967 in den Ruhestand und verstarb 1968. Seine Geburtsstadt Teterow unterhält ein [[Ehrengrab]] für ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bestimmungstabellen der Gallen (Zoo- und Phytocecidien) an Pflanzen Mittel- und Nordeuropas.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Fischer, Jena 1964/1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Haase: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Dr. habil. Herbert Buhr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Entomologische Berichte.&amp;#039;&amp;#039; 12, 2, 1968, S. 93–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1013524209}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|342176005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1013524209|VIAF=172465269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buhr, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buhr, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teterow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Mai 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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