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	<title>Herbert Brust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:38:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Brust&amp;diff=1301806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: bibliographische Angaben vervollständigt</title>
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		<updated>2025-01-21T17:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bibliographische Angaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Brust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1900]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[26. Juni]] [[1968]] in [[Bremerhaven]]) war ein deutscher Organist, Komponist und Musiklehrer. Berühmt machte ihn das Ostpreußenlied &amp;#039;&amp;#039;Land der dunklen Wälder&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Das Geburtshaus Herbert Brusts stand am [[Königsberger Schlossteich]], wo später die [[Stadthalle (Königsberg)]] erbaut wurde und wo auch Werke von ihm zur Aufführung kamen. [[Walter Eschenbach]], Kirchenmusikdirektor und Domorganist, war sein erster Lehrer. Er lernte ferner beim [[Dirigent]]en des Haberberger Oratorien-Vereins, dem Orgelvirtuosen [[Reinhold Lichey]]. So spielte er bereits als 16-Jähriger die Orgel der [[Löbenichtsche Kirche|Löbenichtschen Kirche]]. 1919–1922 studierte er an der [[Universität der Künste Berlin|Berliner Hochschule für Musik]] unter den Professoren Fischer und [[Friedrich Ernst Koch (Komponist)|Friedrich Ernst Koch]]. Nach Abschluss der Meisterklasse für [[Komposition (Musik)|Komposition]] und Ablegung des Examens ging Brust nach Königsberg zurück. Dort war er freischaffender Künstler und Mitarbeiter des [[Ostmarken Rundfunk AG|Ostmarken-Rundfunks]]. In Königsberg entstanden seine Bläser- und Kammermusiken, die Funkhaus-Weihe-Kantate, die Oratorien &amp;#039;&amp;#039;Das große Totenspiel&amp;#039;&amp;#039; (Text von [[Ernst Wiechert]]) und &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußenland&amp;#039;&amp;#039; mit dem Schlusschor &amp;#039;&amp;#039;[[Land der dunklen Wälder]]&amp;#039;&amp;#039; (Text [[Erich Hannighofer]]). Er vertonte Texte von Erich Hannighofer, [[Charlotte Wüstendörfer]], [[Walter Scheffler]], [[Agnes Miegel]] und Margarete Kudnig. Im Ganzen sind 96 Kompositionen erhalten geblieben. Im Frühjahr 1941 wurde Herbert Brust zum [[Heer (Wehrmacht)]] eingezogen. Im August 1945 kam er als Flüchtling nach Bremerhaven. Im Auftrag des evangelisch-lutherischen Gesamtverbandes übte er an der [[St.-Martins-Kirche (Schiffdorf)]] sogleich die Tätigkeit eines [[Organist]]en aus. Zunächst vertretungsweise gemeinsam mit seiner Frau und mit eingeschränkter Stundenzahl wurde er 1947 vom [[Magistrat (Deutschland)#Bremerhaven|Bremerhavener Magistrat]] in den Schuldienst eingestellt. Nach drei Jahren an der [[Wilhelm-Raabe-Schule (Bremerhaven)|Wilhelm-Raabe-Schule]] unterrichtete er ab 1950 an der [[Humboldtschule Bremerhaven]]. Dort entfaltete er eine umfangreiche und allgemein anerkannte musikpädagogische und künstlerische Tätigkeit. Daneben blieb er Organist an der Schiffdorfer Kirche. 1949 hatte er den Romowe-Verlag gegründet, in dem vor allem seine eigenen Kompositionen erschienen. 1965 trat er in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Bickelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Brust, Herbert Otto Waldemar&amp;#039;&amp;#039;, in ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremerhavener Persönlichkeiten aus vier Jahrhunderten. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Zweite, erweiterte und korrigierte Auflage. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bremerhaven, Bd.&amp;amp;nbsp;16, Bremerhaven 2003, ISBN 3-923851-25-1, S. 48–49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 68 Jahren gestorben, wurde er  auf dem Friedhof seiner Kirche beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zum Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Nach einem undatierten „Bekenntnis“ verehrte Brust [[Adolf Hitler]]: „Ich glaube, daß der Weg frei sein wird zu einer reindeutschen Religion ... Ich glaube an Adolf Hitler.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] komponierte er Kantaten im Sinne des [[Nationalsozialismus]], wie 1934 &amp;#039;&amp;#039;Volk in der Ostmark&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee85&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S.&amp;amp;nbsp;85.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 wurde im Rahmen der Reichstagung der [[Nationalsozialistische Kulturgemeinde|Nationalsozialistischen Kulturgemeinde]] die Auftragskomposition &amp;#039;&amp;#039;Memelruf&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee85&amp;quot; /&amp;gt; Brust beantragte am 28. Juni 1937 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.582.760).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4831512&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee85&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 849.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußenouvertüre,&amp;#039;&amp;#039; für großes Orchester (op. 14)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Nehrungsgesänge,&amp;#039;&amp;#039; für eine Singstimme und Klavier (op. 33)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Memelruf&amp;#039;&amp;#039;, Kantate nach Hannighofer für Chor, Orchester, Sprecher, Bariton und Orgel (op. 48)&lt;br /&gt;
* Musik zum Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;Im Hause [[Simon Dach]]s&amp;#039;&amp;#039; (op. 50)&lt;br /&gt;
* Drei Gesänge auf Texte von [[Agnes Miegel]] (op. 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben. Mit Werkverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ostpr. Musik&amp;#039;&amp;#039;. Band I, 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ostpreußenlied]]&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Musiker und Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
* [[Romowe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Band III, 1975, S. 877 (Werner Schwarz).&lt;br /&gt;
* E. Brust: &amp;#039;&amp;#039;Land der dunklen Wälder und kristall’nen Seen: Das Ostpreußenlied, seine Entstehung und sein Komponist Herbert Brust&amp;#039;&amp;#039;. Bremerhaven s. a.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Kroll]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikstadt Königsberg&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg i. Br. 1966.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 848–851. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Hans Huchzermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Organisten an den evangelischen Kirchen von Königsberg/Preußen und ihr Schicksal nach 1945. Ein Beitrag zur Geschichte der ostpreußischen Kirchenmusik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch Preußenland|Preußenland. Jahrbuch der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung und der Copernicus-Vereinigung für Geschichte und Landeskunde Westpreußens]]&amp;#039;&amp;#039;, N.F., Jg. 15 (2024), S. 280–307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119243156|VIAF=42643692}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brust, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brust, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brust, Herbert Waldemar Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Organist, Komponist und Musiklehrer; Schöpfer des Ostpreußenliedes &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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