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	<title>Herbert Bochow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:19:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-08-01T05:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Bochow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1906]] in [[Darmstadt-Eberstadt|Eberstadt]]/Hessen; † [[5. Juni]] [[1942]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher Kommunist, Schriftsteller und [[Widerstandskämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Bochow entstammte einer bürgerlichen Familie. Er gehörte zunächst zur [[Völkische Bewegung|völkischen]] Jugendbewegung und war Mitglied im nationalistisch-militaristischen [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]]. Während seines [[Philosophie]]studiums in Leipzig bekam er Verbindung zu sozialistischen Studenten und Künstlern, was dazu führte, dass er sich dem Studium des [[Marxismus]] widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]], was dazu führte, dass seine Familie die weitere finanzielle Unterstützung des Studiums verweigerte. Bochow verdiente sich seinen Lebensunterhalt von nun an als Angestellter und er begann damit, seine künstlerische Begabung auch für den politischen Kampf zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bochow schrieb Gedichte, Novellen und Theaterstücke. Hinzu kam eine Kantate über das [[Manifest der Kommunistischen Partei|Kommunistische Manifest]] und Szenen für die Leipziger Agitproptruppen der KPD. Und er wurde Mitglied im [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller Deutschlands]]. Herbert Bochow war der beste Freund von [[Josef Schleifstein]]. Er schreibt, sein Name ist der einer berühmten Figuar im Roman &amp;quot;[[Nackt unter Wölfen]]&amp;quot; von [[Bruno Apitz]], mit dem er befreundet war. Aber im Roman ist er eine symbolische, eine Phantasiefigur.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Schleifstein: Der Intellektuelle in der Partei - Gespräche, Verlag Arbeiterbewegung und Gesellschaftswissenschaft, Marburg 1987, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung [[Adolf Hitler]]s zum [[Reichskanzler]] und der damit verbundenen [[Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] wurde Bochow verhaftet und in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen. Bis Mai 1934 wurde er im [[KZ Sachsenburg]] gefangen gehalten. Bochow schloss sich nach der Haftentlassung dem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] an. Im November 1934 wurde er deshalb von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und er erhielt eine 18-monatige Gefängnisstrafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung im Sommer 1936 fand er Verbindungen zur Untergrundorganisation der KPD in [[Dresden]]. Zusammen mit dem Maler [[Fritz Schulze (Maler)|Fritz Schulze]] versuchte Bochow auch Kontakte zu bürgerlichen Hitlergegnern herzustellen. Dem daraus entstandenen Widerstandskreis in Dresden und [[Leipzig]] gehörten über 60 Mitglieder an. Zu dem Kreis gehörte unter anderem die Maler [[Albert Hensel (Widerstandskämpfer)|Albert Hensel]] und [[Eva Schulze-Knabe]] sowie der Elektriker [[Karl Stein (Widerstandskämpfer)|Karl Stein]]. Und ab 1940 bekam Bochow auch Kontakt zur Rütli-Gruppe um [[Hanno Günther]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1941 wurde Herbert Bochow zum dritten Mal verhaftet. Am 11. März 1942 erging gegen ihn ein Todesurteil, das am 5. Juni im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Berlin-Plötzensee]] vollstreckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Frank Bochow]] wurde in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] Funktionär, Diplomat und Abgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Bochows in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schulze (Maler)|Fritz Schulze]]: Porträtstudie Herbert Bochow (1937, Kohlezeichnung, 50 × 35 cm)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildindex.de/document/obj30127579/mi10370a12/?part=0 |titel=Porträtstudie Herbert Bochow {{!}} Fritz Schulze {{!}} Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Bildindex der Kunst &amp;amp; Architektur - Startseite Bildindex |abruf=2023-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schönste Kunst ist das Leben: Herbert Bochow – literarische Texte, Zeugnisse, Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Paul Glier und Christel Hartinger. [[GNN-Verlag]] für Sachsen/Berlin, Schkeuditz 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbert-Bochow-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig&lt;br /&gt;
* in Dresden gab es seit 1972 die &amp;#039;&amp;#039;POS Herbert Bochow&amp;#039;&amp;#039;, die bis zur Neugründung als Gymnasium 1992 und seit 1996 den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Marie-Curie-Gymnasium Dresden|Marie-Curie-Gymnasium]]&amp;#039;&amp;#039; trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mcg-dresden.de/schule/geschichte/ mcg-dresden.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Dietz, Berlin 1970, S. 136ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120954559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120954559|LCCN=nb2002024965|VIAF=22985338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bochow, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Jungdeutschen Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bochow, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt-Eberstadt|Eberstadt]], Hessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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