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	<title>Herbert Assmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:06:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Assmann&amp;diff=2075594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Werke */</title>
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		<updated>2024-08-28T15:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herbert-Assmann1.jpg|mini|Herbert Assmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Assmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. November]] [[1882]] in [[Danzig]]; † [[27. Februar]] [[1950]] in [[Oldenburg (Oldenburg)]]) war ein deutscher [[Internist]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Assmanns Eltern wurde geboren als Sohn des Amtsgerichtsrats Edwin Assmann (1834–1890) und dessen Frau Anna Emma Laura Assmann, geborene Steimmig (1859–1934). Er studierte [[Studium der Medizin|Medizin]] an den Universitäten [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]]. In Königsberg wurde er 1905 bei [[Richard Pfeiffer (Mediziner)|Richard Pfeiffer]] zum [[Dr. med.]]  [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Im gleichen Jahr ging zur Ausbildung in [[Pathologische Anatomie|pathologischer Anatomie]] an die [[Universität Genf]] zu [[Max Askanazy]]. Das anschließende Assistentenjahr bei [[Ludwig Lichtheim]] in Königsberg vermittelte ihm die Grundlagen der Inneren Medizin, bis er mit Lichtheims Oberarzt [[Walter Rindfleisch]] an die [[Städtische Krankenanstalten Dortmund|Städtischen Krankenanstalten Dortmund]] wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Universitätsklinik zu Königsberg/Preußen – Herbert Assmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die ostpreußische Arztfamilie.&amp;#039;&amp;#039; 1964, Adventsrundbrief, S. 13–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1913 an der [[Universität Leipzig]] für Innere Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr stellte die Universität ihn als [[Privatdozent]] der Inneren Medizin ein. 1919 zum nichtplanmäßigen [[Außerordentlicher Professor|außerordentlichen Professor]] befördert, ernannte man ihn zwei Jahre darauf zum planmäßigen außerordentlichen Professor für Heilmethodik. 1921 machte er auf sich aufmerksam, als er ein Lehrbuch der &amp;#039;&amp;#039;Röntgendiagnostik der inneren Erkrankungen&amp;#039;&amp;#039; bei F. C. W. Vogel herausgab, das in sechs Auflagen bis 1949/50 erschien. Sein Hauptaugenmerk richtete er dabei auf das „Frühinfiltrat der Tuberculose“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Neumann-Redlin von Meding]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Klinik der Albertus-Universität Königsberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Bürgerbrief.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 84 (2014), S. 32–38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1927 hielt er infolge seiner guten pathologischen Ausbildung bei Askanazy das Amt des [[Lehrstuhl|ordentlichen Professors]] für spezielle Pathologie und Therapie inne. Seitdem leitete er auch die Leipziger Poliklinik. 1931 wechselte er als ordentlicher Professor der Inneren Medizin an die Königsberger Universität. Dort wurde ihm auch die Leitung der 1928 neu errichteten Medizinischen Universitätsklinik übertragen. Sehr beliebt bei den Studenten war sein Neurologisches Donnerstagskolleg. 1932 wurde Assmann zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 änderte sich das bis dahin gute kollegiale Verhältnis schlagartig: Sämtliche jüdische Mitarbeiter wurden gemäß dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] (7. April 1933), gleichgültig ob Beamter oder Angestellter, noch im ersten Halbjahr 1933 fristlos entlassen. Als im Zusammenhang mit den [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|nationalsozialistischen Bücherverbrennungen]] vor Studenten ein Vortrag über den schädlichen Einfluss jüdischer Literatur auf das Universitätsleben gehalten wurde, bewies Assmann Courage, als er bei der Verunglimpfung [[Paul Ehrlich]]s „als einziger demonstrativ in der ersten Reihe aufstand und hinausging“.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Universitätsklinik zu Königsberg/Preußen – Herbert Assmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die ostpreußische Arztfamilie.&amp;#039;&amp;#039; 1964, Adventsrundbrief, S. 13–18, hier S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 verließ Assmann Königsberg, nachdem die Universität aufgelöst wurde. Er arbeitete ab diesem Jahr als Leiter der inneren Abteilung des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg. Dort starb er 1950 im Alter von 67 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders befasste er sich mit der [[Röntgen]]diagnostik innerer Organe. Er leistete wichtige Entdeckungen der [[Pathogenese]] der [[Tuberkulose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Königsberg hatte er sich am 14. August 1909 mit der 1888 geborenen Chemikertochter &amp;#039;&amp;#039;Eleonore Steimmig&amp;#039;&amp;#039; verheiratet. Der Ehe entstammen drei Söhne und zwei Töchter, darunter der spätere Staatsanwalt und Bankjurist Wolfgang Assmann (Vater von [[Wolfgang Assmann|Wolfgang Reimer Assmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Assmann, Wolfgang Reimer.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s Who. XXIV. Ausgabe von Degeners „Wer ist’s“?&amp;#039;&amp;#039; Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuche über den Wert des Aethylalkohols, insbesondere des alkalischen Alkohols als eines Desinfektionsmittels bei bakteriologischen Sektionen.&amp;#039;&amp;#039; Kümmel, Königsberg 1905 (Dissertation, Universität Königsberg, 1905).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen über die Röntgenuntersuchung der Lungen unter besonderer Berücksichtigung anatomischer Controllen.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Adolf von Strümpell]]. Fischer, Jena 1914 (Habilitationsschrift, Universität Leipzig, 1913).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Röntgendiagnostik der inneren Erkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; Vogel, Leipzig 1921; ab 2. Auflage 1922 in zwei Bänden als &amp;#039;&amp;#039;Die klinische Röntgendiagnostik der inneren Erkrankungen&amp;#039;&amp;#039;; 6. Auflage. Springer, Berlin 1949/50.&lt;br /&gt;
* mit anderen: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Springer, Berlin 1931; 6. und 7. Auflage 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|419|420|Assmann, Herbert|Leo Hantschmann|117765643}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Walther Killy]] |Titel=Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE) |TitelErg=Assmann, Herbert, Mediziner |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag; K.G. Sauer (Taschenbuchausgabe) |Ort=München |Datum=2001 |Seiten=207 |ISBN=3-423-59053-X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichshandbuch der Deutschen Gesellschaft – Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, ISBN 3-598-30664-4&lt;br /&gt;
* [[Ralf Forsbach]]/Hans-Georg Hofer, Internisten in Diktatur und junger Demokratie. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin 1933–1970, Berlin 2018, S. 104 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117765643}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Assmann_7}} (inklusive Foto)&lt;br /&gt;
* {{HistVV|assmann_h|S|1913|S|1914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117765643|LCCN=no/2007/142456|VIAF=57400809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Assmann, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Assmann, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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