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	<title>Herbert Asmodi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Asmodi&amp;diff=85751&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wellano18143: Bild etwas kleiner</title>
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		<updated>2025-08-11T19:57:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild etwas kleiner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herbert Asmodi.jpg|mini|upright=0.8|Herbert Asmodi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Asmodi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1923]] in [[Heilbronn]] als &amp;#039;&amp;#039;Herbert Kaiser&amp;#039;&amp;#039;; † [[3. März]] [[2007]] in [[München]]) war ein [[deutscher Schriftsteller]], [[Dramatiker]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Asmodi wurde als Herbert Kaiser in der Stadt Heilbronn geboren. Die Mutter Anna Kaiser, geb. Liehm, kam aus Wien, der Vater Christian Ernst Kaiser aus Schwenningen. Herbert Asmodi besuchte in Heilbronn das [[Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn|Karls-Gymnasium]] und anschließend die Wilhelms-Real-Oberschule in Stuttgart, an der er 1942 das Notabitur ablegte. Im Zweiten Weltkrieg war er von 1942 bis 1945 als Soldat im Kriegseinsatz und kam danach in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach seiner Entlassung studierte er ab 1946 Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Ab 1952 lebte er in München. Er arbeitete als freier Schriftsteller und Theaterkritiker für den [[Münchner Merkur]]. Herbert Asmodi schrieb zunächst [[Bühnenwerk]]e, später auch Drehbücher, Gedichte und Geschichten. Bereits für sein erstes Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Jenseits vom Paradies&amp;#039;&amp;#039; (1954) erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis der Freien Volksbühne Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde Herbert Asmodi durch seine [[Literaturverfilmung]]en bekannt, speziell durch die Bearbeitungen von englischen Autoren wie [[Wilkie Collins]]. So schrieb er unter anderem die Drehbücher zu Collins Romanverfilmungen, die vom [[Westdeutscher Rundfunk|WDR]] ausgestrahlt wurden. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau in Weiß (1971)|Die Frau in Weiß]]&amp;#039;&amp;#039; hatte 1971 rund 25 Millionen Zuschauer. Bei diesen Verfilmungen führte [[Wilhelm Semmelroth]] die Regie und [[Hans Jönsson]] komponierte die Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1970er Jahre wandte sich Herbert Asmodi der Lyrik zu und veröffentlichte zwei Gedichtbände. In den 1980er Jahren schrieb er Romane und [[Erzählung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Asmodi war von 1956 bis 1978 mit seiner ersten Frau Helga Kaiser, geborene Wittmeyer (1931–1978), verheiratet. Aus dieser Ehe hat er eine Tochter, Katja (* 1963). Seit 2001 war er mit seiner zweiten Frau Margarete Freifrau von Hallberg zu Broich (1936–2021) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
Herbert Asmodis frühe Stücke werden dem [[Absurdes Theater|absurden Theater]] zugerechnet. Seine bekanntesten Dramen sind &amp;#039;&amp;#039;Jenseits vom Paradies&amp;#039;&amp;#039; (1953), &amp;#039;&amp;#039;[[Pardon wird nicht gegeben]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), &amp;#039;&amp;#039;Nachsaison&amp;#039;&amp;#039; (1959), &amp;#039;&amp;#039;Die Menschenfresser&amp;#039;&amp;#039; (1962), &amp;#039;&amp;#039;Mohrenwäsche&amp;#039;&amp;#039; (1964) und &amp;#039;&amp;#039;Stirb und Werde&amp;#039;&amp;#039; (1966), &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte vom wilden Leben und Sterben der Marie von Brinvilliers – Liebende, Giftmischerin und Marquise&amp;#039;&amp;#039; (1970), &amp;#039;&amp;#039;Geld&amp;#039;&amp;#039; (1973), &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von dem kleinen blauen Bergsee und dem Adler&amp;#039;&amp;#039; (1996, zusammen mit [[Wilfried Hiller]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichte ===&lt;br /&gt;
* 1975: „Jokers Gala“&lt;br /&gt;
* 1976: „Jokers Farewell“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dame aus den Tuilerien oder die Tollheit der Liebe&amp;#039;&amp;#039;. Matthes und Seitz, Berlin 2004, ISBN 3-88221-846-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adieu les belles choses – letzte Nachrichten aus Nostalgia. Eine Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. Matthes und Seitz, Berlin 2006, ISBN 3-88221-867-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählungen ===&lt;br /&gt;
* 1987: Das Lächeln der Harpyien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drehbücher ===&lt;br /&gt;
* 1962: Nachsaison&lt;br /&gt;
* 1966: [[Der junge Törless]] (zusammen mit [[Volker Schlöndorff]]) – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verwirrungen des Zöglings Törleß]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Robert Musil]])&lt;br /&gt;
* 1967–1968: Die Reisegesellschaft – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Boule de suif]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Guy de Maupassant]])&lt;br /&gt;
* 1967: Lord Arthur Saviles Verbrechen – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Lord Arthur Saviles Verbrechen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Oscar Wilde]])&lt;br /&gt;
* 1968: Der Monat der fallenden Blätter – (nach einem Roman von [[Bruce Marshall]])&lt;br /&gt;
* 1969: Die Geschichte der 1002. Nacht – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geschichte von der 1002. Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Joseph Roth]])&lt;br /&gt;
* 1969: Palace-Hotel – (frei nach einer Kurzgeschichte von [[André Maurois]])&lt;br /&gt;
* 1970: Wer ist der nächste?&lt;br /&gt;
* 1970: Eine unwürdige Existenz&lt;br /&gt;
* 1970: Die Marquise von B.&lt;br /&gt;
* 1971: Der Schlafwagenkontrolleur – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlafwagen-Kontrolleur]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexandre Bisson]])&lt;br /&gt;
* 1971: Nasrin oder die Kunst zu träumen&lt;br /&gt;
* 1971: [[Die Frau in Weiß (1971)|Die Frau in Weiß]] – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau in Weiß]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilkie Collins]])&lt;br /&gt;
* 1973: [[Der rote Schal (1973)|Der rote Schal]] – (nach einem Roman von [[Wilkie Collins]])&lt;br /&gt;
* 1973: [[Der Monddiamant (1974)|Der Monddiamant]] – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Der Monddiamant]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilkie Collins]])&lt;br /&gt;
* 1973: Du Land der Liebe&lt;br /&gt;
* 1975: [[Der Strick um den Hals]] – (nach einem Roman von [[Émile Gaboriau]])&lt;br /&gt;
* 1975: Frag nach bei Casanova&lt;br /&gt;
* 1976: [[Die Affäre Lerouge]] – (nach einem Roman von [[Émile Gaboriau]])&lt;br /&gt;
* 1977: [[Die Standarte]] – (nach einem Roman von [[Alexander Lernet-Holenia]])&lt;br /&gt;
* 1977: [[Onkel Silas]] – (nach einem Roman von [[Joseph Sheridan Le Fanu|Sheridan Le Fanu]])&lt;br /&gt;
* 1977: Der Abgeordnete von Bombignac – (nach einer Komödie von [[Alexandre Bisson]])&lt;br /&gt;
* 1978: [[Lady Audleys Geheimnis (Film)|Lady Audleys Geheimnis]] – (nach einem Roman von [[Mary Elizabeth Braddon]])&lt;br /&gt;
* 1978: [[Der eiserne Gustav (Fernsehserie)|Der eiserne Gustav]] – (nach einem Roman von [[Hans Fallada]])&lt;br /&gt;
* 1979: Gefangen in Frankreich – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Kriegsgefangen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Fontane]])&lt;br /&gt;
* 1979: Treu’ und Redlichkeit – Geschichten aus der guten alten Zeit&lt;br /&gt;
* 1980: [[Lucilla (1980)|Lucilla]] – (nach einem Roman von [[Wilkie Collins]])&lt;br /&gt;
* 1981: Beate und Mareile – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Beate und Mareile]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Eduard von Keyserling]])&lt;br /&gt;
* 1983: Montagsgeschichten&lt;br /&gt;
* 1983: [[Es gibt noch Haselnußsträucher]] – (nach einem Roman von [[Georges Simenon]])&lt;br /&gt;
* 1983: Konsul Möllers Erben – (nach einem Roman von [[Adolph Wittmaack]])&lt;br /&gt;
* 1983: Die ewigen Gefühle – (nach einem Roman von [[Bernard von Brentano]])&lt;br /&gt;
* 1984: [[August der Starke (1984)|August der Starke]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Vor dem Sturm (Film)|Vor dem Sturm]] – (nach &amp;#039;&amp;#039;[[Vor dem Sturm (Roman)|Vor dem Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Fontane]])&lt;br /&gt;
* 1985: Die Unbekannten im eigenen Haus – (nach einem Roman von [[Georges Simenon]])&lt;br /&gt;
* 1985: Das Totenreich – (nach einem Roman von [[Henrik Pontoppidan]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiele ===&lt;br /&gt;
* 1963: &amp;#039;&amp;#039;Die Harakiri-Serie&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Hans-Dieter Schwarze]] (Kriminalhörspiel – BR/HR)&lt;br /&gt;
* 1998: Letzte Rose – Regie: Hans Rosenhauer (MDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* In der Verfilmung von &amp;#039;&amp;#039;[[Der junge Törleß]]&amp;#039;&amp;#039; (1965–66) trat er auch als Schauspieler auf.&lt;br /&gt;
* Asmodi schrieb auch Kinderbücher, so „Räuber und Gendarm“ ([[1973]]) und „Die kleine Anna und der wilde Friederich“ ([[1988]]).&lt;br /&gt;
* Ferner übersetzte er das Kinderbuch der Reihe «Geschichten für Kinder unter drei Jahren» &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Nummer 1&amp;#039;&amp;#039; von [[Eugène Ionesco]], Gertraud Middelhauve Verlag, Köln 1969, ISBN 3-7876-9170-7&lt;br /&gt;
* Für die erste Synchronfassung des Filmes &amp;#039;&amp;#039;[[Der Exorzist]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb er die deutschen Dialoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhart-Hauptmann-Preis]] (1954)&lt;br /&gt;
* [[Tukan-Preis]] (1971)&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[P.E.N.-Zentrum Deutschland|P.E.N.-Zentrums Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Verdienstorden]] (1979)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (10. Januar 1984)&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung der Ordenskanzlei im Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Erhard Jöst]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Christhard Schrenk&lt;br /&gt;
   |Titel=Dramatiker und Schriftsteller mit Hang zum Zynismus. Herbert Asmodi (1923–2007)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Heilbronner Köpfe&lt;br /&gt;
   |Band=Band VIII&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stadtarchiv Heilbronn&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |Seiten=11–32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116361441}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0039557}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000013272}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116361441|LCCN=n88104397|VIAF=86968555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Asmodi, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Asmodi, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kaiser, Herbert (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Dramatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wellano18143</name></author>
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