<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Ansbach</id>
	<title>Herbert Ansbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herbert_Ansbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Ansbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T08:33:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Ansbach&amp;diff=2682388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miklas: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Ansbach&amp;diff=2682388&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-03T15:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Ansbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1913]] in [[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]]; † [[31. Juli]] [[1988]] in [[Berlin]])  war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär in der DDR. Er war von 1956 bis 1958 [[Generalsekretär]] der [[Kammer für Außenhandel]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Ansbach kam am 2. März 1913 im damals deutschen Tarnowitz als Kind von Else und Oskar Ansbach in einer jüdischen Familie zur Welt. Sein Vater war Getreidekaufmann. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] musste Deutschland im Jahr 1922 Tarnowskie Góry an [[Polen]] abtreten. Die Familie Ansbach zog nach [[Berlin-Tempelhof]] in ein eigenes Haus im Preußenring 11 (heute Peter-Strasser-Weg 22). Oskar Ansbach arbeitete als Handelsvertreter, Else Ansbach war politisch als [[Sozialismus|Sozialistin]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] ging Herbert Ansbach in eine [[Schuhmacher]]lehre, aus der er wegen Teilnahme an einem [[Streik]] 1929 entlassen wurde. Danach begann er 1929 eine [[kaufmännische Lehre]] und arbeitete bis 1931 in diesem Beruf. Im gleichen Jahr trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) bei. Er wurde in einer verdeckten Operation in den [[Sozialistischer Jugendverband Deutschlands|Sozialistischen Jugendverband]] innerhalb der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] (SAPD) eingeschleust und leistete dort bis 1932 sogenannte Zersetzungsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 machte Ansbach seine KJVD-Mitgliedschaft öffentlich und trat der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei. Nachdem er 1931 seine Schulausbildung an der [[Karl-Marx-Schule (Berlin-Neukölln)|Karl-Marx-Schule]] in [[Berlin-Neukölln]] wieder aufgenommen hatte, war er ab 1932 [[Reichsleiter]] des [[Sozialistischer Schülerbund|Sozialistischen Schülerbundes]] (SSB) und Herausgeber der SSB-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Schulkampf&amp;#039;&amp;#039;. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] und dem Verbot kommunistischer Betätigung unterstützte Ansbach die Partei auch in der Illegalität. Da er unter Beobachtung der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] (Gestapo) stand, [[Emigration|emigrierte]] er im Juni 1933 nach [[Paris]]. Im Spätsommer 1934 kehrte er nach [[Berlin]] zurück und wurde politischer Leiter des KJVD für den Unterbezirk Berlin-Südost und gehörte zu den führenden Mitgliedern der Berliner [[Herbert-Baum-Gruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1936 wurde Ansbach verhaftet und Ende Oktober 1936 wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu zweieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Wegen einer schweren Herzerkrankung wurde er nach einem Antrag seiner Mutter auf Haftentlassung&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=peter-strasser-weg/22/else-ansbach |ID=1261 |Eintrag=Else Ansbach (geb. Ring) |Autor=Friedmar Kemper}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus gesundheitlichen Gründen 1937 aus der Haft im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] entlassen und emigrierte im Januar 1938 in die [[Tschechoslowakei]] und im März 1939 nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. Dort lernte er seine spätere Frau [[Vera Ansbach|Vera Meyer]] kennen. Nach Kriegsbeginn wurde er in England als [[Enemy Alien|„feindlicher Ausländer“]] [[Internierungslager im Vereinigten Königreich im Zweiten Weltkrieg|interniert]] und nach [[Australien]] deportiert. 1941 konnte Ansbach nach England zurückkehren, arbeitete bis Kriegsende als Angestellter und engagierte sich im [[Freier Deutscher Kulturbund|Freien Deutschen Kulturbund]]. Seine Eltern, die Deutschland nicht verlassen konnten, wurden 1942 ins [[Ghetto Riga]] deportiert und ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Schmiemann: [https://www.welt.de/welt_print/article1597223/Ausstellung-gegen-das-Vergessen.html &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung gegen das Vergessen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Januar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1946 kehrte Ansbach nach Deutschland zurück, wurde SED-Mitglied und war ab Oktober Auslandsredakteur bei der [[Nachrichtenagentur]] [[Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst]] (ADN). Ab Mai 1947 war er Mitarbeiter der Deutschen Verwaltung des Innern und bis März 1949 Leiter des Amtes zum Schutz des [[Volkseigentum]]s im Land [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März bis Dezember 1949 war Ansbach Referent im Zentralsekretariat des SED-Parteivorstandes zunächst in der [[Kader]]abteilung, dann in der Wirtschaftsabteilung. Nach Gründung der DDR wurde er jedoch als „Westemigrant“ benachteiligt und vorübergehend aus den Funktionen in der SED entlassen. 1949 wurde Ansbach Leiter der [[Vereinigung Volkseigener Betriebe]] (VVB) &amp;#039;&amp;#039;Spiritus&amp;#039;&amp;#039;. 1955 wurde er Leiter des [[Verlag Technik|Verlags Technik]]. Von 1956 bis 1958 war Ansbach Generalsekretär der Kammer für Außenhandel der DDR. 1959 ging er aus gesundheitlichen Gründen in Rente. Ansbach war Mitglied des [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Bezirkskomitees Antifaschistischer Widerstandskämpfer Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schwerer Krankheit starb Herbert Ansbach im Alter von 75 Jahren am 31. Juli 1988 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19880811-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=7 Traueranzeigen für Herbert Ansbach] am 11. August 1988 In: [[Neues Deutschland]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Trauerfeier fand am 9. September 1988 im [[Krematorium Berlin-Baumschulenweg]] statt, er wurde auf dem [[Friedhof Baumschulenweg]] im neuen Friedhofsteil in der [[Verfolgter des Naziregimes|VdN]]-Anlage bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=herbert-ansbach|lemma=Herbert Ansbach|autor=Kirsten Nies|band=1|idNum=56}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Friederike Sattler]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Wirtschaftsordnung im Übergang: Politik, Organisation und Funktion&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=LIT Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{stolpersteine-berlin.de |Pfad=peter-strasser-weg/22/else-ansbach |ID=1261 |Eintrag=Else Ansbach (geb. Ring) |Autor=Friedmar Kemper}}&lt;br /&gt;
* {{stolpersteine-berlin.de |Pfad=peter-strasser-weg/22/oskar-ansbach |ID=1261 |Eintrag=Oskar Ansbach |Autor=Friedmar Kemper}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=3105 |wayback=20160304055817 |text=Gedächtnisstätte Verfolgter des Naziregimes Herbert Ansbach}} im Friedhof Baumschulenweg auf friedparks.de&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/1f5aeb05-fe14-4a63-aa78-acfcf3055292/ Personalakte DO 1/94477], [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&lt;br /&gt;
* [http://www.wirwarennachbarn.de/index.php/biografien.html Familie Ansbach.] In: Ausstellung [[Wir waren Nachbarn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1070229792|VIAF=315940227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ansbach, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Widerstandsgruppe Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ansbach, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tarnowskie Góry|Tarnowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miklas</name></author>
	</entry>
</feed>