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	<title>Herbert Amry - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herbert_Amry&amp;diff=1336861&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nuedel am 29. April 2026 um 11:54 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-29T11:54:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000849).jpg|mini|Herbert Amry in der Mitte (1984)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbert Amry&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1939]] in [[Wien]]; † [[11. Juli]] [[1985]] in [[Athen]]) war ein [[österreich]]ischer [[Diplomat]] und [[Naher Osten|Nahost]]-Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er Jahre informierte er trotz erhaltener Drohungen wiederholt das österreichische [[Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres|Außen-]] und [[Bundesministerium für Inneres|Innenministerium]] über illegale Waffengeschäfte der in Staatsbesitz befindlichen [[VÖEST]]-Tochterfirma [[Maschinenfabrik Liezen und Gießerei|Noricum]] mit dem damals kriegführenden [[Iran]]. Zahlreiche Beobachter schätzen die Wahrscheinlichkeit als hoch ein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petrik&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amry-Witwe&amp;quot; /&amp;gt; dass sein plötzlicher, bis heute nicht aufgeklärter Tod durch Herzversagen kurz nach seinen eindringlichen Warnungen ein Giftmord war. Im Jahr 2023 überraschte der ehemalige Innenminister [[Karl Blecha]] mit der Behauptung, „dass Herbert Amry, Österreichs Botschafter in Griechenland, seinen Informationen nach von einer [[Central Intelligence Agency|CIA]]-Splittergruppe ermordet worden sein dürfte. Jahrzehntelang hatte Blecha darauf beharrt, dass Amry an einem [[Herzinfarkt]] gestorben sei.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://on.orf.at/video/14204240/15538278/die-akte-noricum-oesterreichs-geheime-waffengeschaefte|titel=„Menschen &amp;amp; Mächte“-Doku „Die Akte Noricum – Österreichs geheime Waffengeschäfte“|datum=2023-12-06|zugriff=2024-01-03|titelerg=Die Aussagen Blechas folgen ab Minute 19:20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ots2023&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231205_OTS0101/tv-premiere-fuer-menschen-maechte-doku-die-akte-noricum-oesterreichs-geheime-waffengeschaefte |titel=TV-Premiere für „Menschen &amp;amp; Mächte“-Doku „Die Akte Noricum – Österreichs geheime Waffengeschäfte“ |titelerg=Pressemitteilung des ORF |werk=ots.at |datum=2023-12-06 |abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mehrere Jahre nach Amrys Tod wurden seine Berichte über die illegalen Waffenexporte im Rahmen des parlamentarischen Noricum-Untersuchungsausschusses sowie mehrerer Gerichtsprozesse bestätigt, was zur Verurteilung mehrerer Manager und zum Rücktritt österreichischer Spitzenpolitiker führte. Die gesamte Affäre inklusive der zahlreichen nachgewiesenen Vertuschungen, Falschaussagen, Dokumenten- und Aktenfälschungen durch Staatsbeamte und Politiker wird als [[Noricum-Skandal]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amry wurde 1986 (posthum) mit dem privat gestifteten [[Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte]] ausgezeichnet. Ansonsten wurde seine Rolle als so genannter &amp;#039;&amp;#039;[[Whistleblower]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Affäre ohne Rücksicht auf sein eigenes Wohlergehen aufzudecken half, bis heute weder vonseiten des Staates Österreich noch seiner Heimatstadt Wien gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tod ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000814).jpg|mini|Herbert Amry in der Mitte (1984)]]&lt;br /&gt;
=== Politische und diplomatische Karriere ===&lt;br /&gt;
Herbert Amry war während seiner Studentenzeit in der österreichischen [[68er-Bewegung]] aktiv und gehörte zum linken Flügel der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|sozialdemokratischen Partei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreisky&amp;quot; /&amp;gt; Er war danach langjähriger Mitarbeiter und Berater von [[Bruno Kreisky]]. Zwischen 1963 und 1966 war er Sekretär des damaligen Außenministers Kreisky. In der Folge war Amry in den österreichischen [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaften]] in [[Neu-Delhi]] (1966–1969) beziehungsweise [[Bangkok]] (1969–1972) tätig. Anschließend war er Leiter der Dienstrechtsabteilung des Außenministeriums, Generalkonsul in [[Istanbul]] und österreichischer Botschafter in [[Beirut]] (1978–1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre leitete Amry zunächst die sicherheitspolitische Abteilung des Außenministeriums und wurde dann Kabinettchef, als Kreisky Bundeskanzler wurde. Als Nahost-Experte hat Amry zwischen 1983 und 1985 erfolgreich beim arabisch-israelischen Gefangenenaustausch vermittelt, der drei „israelischen Kriegsgefangenen und Tausenden Palästinensern die Freiheit brachte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreisky&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bruno Kreisky]] |Titel=„Herbert Amry war ein Held im echtesten Sinn des Wortes“ |TitelErg=Nachruf |Sammelwerk=[[Arbeiter-Zeitung]] |Datum=1985-07-13 |Seiten=3 |Online={{Webarchiv |url=http://www.arbeiter-zeitung.at/archiv_bilder/1985/07/13/19850713_A03.jpg |wayback=20141221214435 |text=Scan}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.fhe.cc/html/cv_uk.pdf | wayback=20090617024700 | text=War Exchange between Israel and the PLO. May 1985}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14024087|Titel=Pakt mit dem Teufel|Jahr=1983|Nr=48|Seiten=135–136}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt war Amry österreichischer Botschafter in [[Athen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noricum-Skandal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GHN-45rear.jpg|mini|Amry entdeckte 1985, dass eine große Zahl solcher [[Gun Howitzer Noricum|GHN-45]] gesetzeswidrig an den Iran und Irak geliefert werden sollten. Lange nach seinem plötzlichen Tod – der höchstwahrscheinlich ein Mord war – stellte sich heraus, dass seine Warnmeldungen an das österreichische Innen- und Außenministerium von Spitzenbeamten bewusst unterschlagen und verschleppt worden waren.]]&lt;br /&gt;
Als österreichischer Botschafter in Athen hat Herbert Amry 1985 jenen illegalen Waffenexport in den kriegsführenden Iran aufgedeckt, der als [[Noricum-Skandal]] in Österreich Öffentlichkeit, Parlament und Gerichte beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Juli 1985 gab Amry, der in Wien die neue Entwicklungshilfesektion des Außenministeriums übernehmen sollte, in Athen seinen Abschiedsempfang, den der 46-Jährige aber nur wenige Stunden überlebt hat. Die Frage, ob Amry ermordet wurde, weil er die illegalen österreichischen Waffenexporte in den Iran aufgedeckt hat, konnte nicht geklärt werden, sie wird aber von politischen Kennern, Zeitzeugen und Amrys Witwe eher bejaht:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petrik&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Petrik schlägt wild um sich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 1990, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amry-Witwe&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amry-Witwe ist nicht sicher, ob ihr Mann eines natürlichen Todes starb&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. April 1993, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Oktober 2010 hat der in den Noricum-Skandal involvierte Handelsdelegierte Günther Wurzer seine etwas seltsam anmutende (als [[Book on Demand]] veröffentlichte) Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs. Die sieben Leben eines Handelsdelegierten&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht, in der er Amrys plötzlichen Herztod als Giftmord beschreibt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zunächst starb ein österreichischer Botschafter auf mysteriöse Weise, der Wind von dem Schwindel bekam und das Außenamt in Wien verständigt hatte: Herbert Amry, vormals Kreiskys Kabinettschef, jetzt Missionschef in Athen. […] Offizielle Todesursache in der Causa Amry: Herzversagen. Rasch wurde die Leiche eingeäschert, bis heute ist der wahre Hergang nicht aufgeklärt. Amry hatte mehrmals das Außenamt in Wien über seinen Verdacht informiert, aber bis heute ist ungeklärt, ob die Fernschreiben überhaupt je bis zum damaligen Außenminister [[Leopold Gratz]] gelangt waren. Das vierte – und entscheidende – Amry-[[Telegramm]] verschwand irgendwo im Innenministerium. Die Buchautoren [[Kurt Tozzer]] und Günther Kallinger fanden erst 1999 im Zuge von Recherchen für ihr Buch ‚Todesfalle Politik‘ einen Amry-Verschlussakt im [[Außenamt]].|Quelle= [[Die Presse]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Super-Kanone aus Liezen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/diverse/archiv/99734/index.do?from=suche.intern.portal &amp;#039;&amp;#039;Die Super-Kanone aus Liezen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Dezember 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 überraschte der ehemalige Innenminister Karl Blecha mit der Behauptung, „dass Herbert Amry, Österreichs Botschafter in Griechenland, seinen Informationen nach von einer CIA-Splittergruppe ermordet worden sein dürfte. Jahrzehntelang hatte Blecha darauf beharrt, dass Amry an einem Herzinfarkt gestorben sei“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ots2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chronologie ====&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 1985 informiert Günther Wurzer, der damalige österreichische Handelsdelegierte in Athen, Herbert Amry, den österreichischen Botschafter in Athen, dass der iranische Waffenhändler Mohammed Reza Hadji Dai rund 100&amp;amp;nbsp;Millionen [[Österreichischer Schilling|Schilling]] (kaufkraftbereinigt heute rund {{Inflation|AT|100|1985|r=1}} Millionen [[Euro]]) Vermittlungsprovision für die Lieferung von [[Gun Howitzer Noricum|GHN-45]]-Kanonen von [[VÖEST]] an den Iran fordere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falschaussage&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gerichtspräsidentin: Zweite Falschaussage?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Februar 1990. S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/archiv?query=-shlyc:client/ooenalt/ooen/j1990/q3/m08/t04/s003/063_001.dcs&amp;amp;ausgabe=OOEN&amp;amp;datum=04.08.1990&amp;amp;seite=003&amp;amp;set=9 &amp;#039;&amp;#039;Noricum-Zeuge Wurzer liebt es kryptisch. Mysteriöser Tod Amrys dämpft offenbar Erinnerungsvermögen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 4. August 1990. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Recherchen erfährt Amry vom Athener VÖEST-Vertreter Georg Loukas, dass die offiziell für [[Libyen]] bestimmten Kanonen tatsächlich illegal in den kriegführenden Iran geliefert werden, was Amry unverzüglich nach Österreich meldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krimi&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der „Norikum“-Krimi bleibt spannend&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 1990. S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Pusch]], der damalige Kabinettchef von [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzler]] [[Fred Sinowatz]], hat erklärt, dass Amry ihn Anfang Juli 1985 telefonisch über die illegalen Waffentransporte in den Iran informiert habe. Pusch habe den Bundeskanzler unterrichtet und Amry nahegelegt, das Außenministerium über die illegalen Waffenexporte zu informieren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Norikum. Heute Entscheidung über Politiker-Verfahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juli 1989. S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 5. und 11. Juli unterrichtet Botschafter Amry das österreichische Außenministerium durch vier [[Fernschreiber|Fernschreiben]] offiziell über die deutlichen Hinweise auf die illegalen österreichischen Waffenexporte in den Iran. Besonders wichtig ist Amrys viertes Fernschreiben, in dem er die iranische Tarnfirma „Fasami“ erwähnt und den damaligen Außenminister Leopold Gratz durch konkrete Namen und Fakten informiert, dass GHN-45-Kanonen nicht in das offizielle Bestimmungsland [[Libyen]], sondern über fingierte Kunden verbotenerweise an den kriegführenden Iran geliefert werden, weshalb er Gratz um Rückruf bittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ressortzuständigen Minister, Staatssekretäre und deren Mitarbeiter wollen Amrys viertes Fernschreiben, das Jahre später im Mittelpunkt eines [[Untersuchungsausschuss|parlamentarischen Untersuchungsausschusses]], mehrerer Strafprozesse und journalistischer Recherchen stand, nicht wahrgenommen haben, tatsächlich haben sie es bewusst ignoriert und unter Verschluss gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falschaussage&amp;quot; /&amp;gt; So hat der damalige Sicherheitsdirektor Robert Danzinger erklärt, dass die vier Amry-Telexe aus den Akten verschwunden sind, nachdem sie mehrere Monate im Kabinett des damaligen Innenministers Karl Blecha lagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blecha&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Blechas Noricum-Turbulenzen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 24. Februar 1990. S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenminister Blecha hat vor Gericht erfolglos beteuert, im Sommer 1985 nichts vom vierten Amry-Telex gewusst zu haben. Schließlich hat ihn Heinz Hakenberg, der damalige Botschaftsrat in Athen, am 13. August 1985 durch ein ausführliches Gespräch detailliert über die Inhalte der brisanten Amry-Telexe informiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blecha&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späteren Ermittlungen brachten zudem ans Licht, dass Blechas damaliger Büroleiter Helmut Bernkopf [[Aktenvermerk]]e gefälscht hat, indem er aus dem Jahr 1985 stammende Hinweise auf das vierte Amry-[[Telex]] verschwinden ließ und darüber hinaus eigens eine Passage eingefügt hat, wonach Blecha für die Einschaltung der [[Staatsanwaltschaft]] plädiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bernkopf verurteilt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 18. Februar 1992. S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Anton Schulz, der damalige Chef der [[Staatspolizei]], hat gestanden, unter anderem in Blechas Auftrag einen Aktenvermerk über die Qualifizierung eines Tonbandprotokolls zwischen Amry und dem Athener [[VÖEST]]-Vertreter Georg Loukas bewusst falsch datiert zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blecha&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amry-Witwe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 12. Juli hatte Amry ein weiteres Gespräch mit dem iranischen Waffenhändler Hadji Dai vereinbart, der ihm schriftliche Unterlagen zu den illegalen österreichischen Waffenexporten ausfolgen wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krimi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage bevor Amry starb, hat er seinen damaligen [[Attaché|Presseattaché]], Ferdinand Hennerbichler, gewarnt, dass ihnen die Waffenhändler nach dem Leben trachten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/archiv?query=-shlyc:client/ooenalt/ooen/j1990/q4/m10/t18/s003/115_001.dcs&amp;amp;ausgabe=OOEN&amp;amp;datum=18.10.1990&amp;amp;seite=003&amp;amp;set=9 &amp;#039;&amp;#039;Amry-Ahnungen: „Ferry, paß auf, sie wollen uns beide umbringen!“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Oktober 1990. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hennerbichler ist überzeugt, dass Amry [[Vergiftung|vergiftet]] wurde. Selbst Alt-Bundeskanzler Kreisky hat erklärt, dass „Amry nicht am Herz, sondern am Gratz gestorben“ sei, der als ressortzuständiger Außenminister Amrys Bericht „unter den Teppich gekehrt“ habe. Kreisky hat daher [[Wolfgang Fellner]], den Herausgeber des Magazins &amp;#039;&amp;#039;Basta&amp;#039;&amp;#039;, gebeten, die Sache aufzugreifen, worauf erste konkrete Medienberichte über die illegalen Waffentransporte veröffentlicht wurden, die von den zuständigen Ministerien entgegen der bestehenden Faktenlage dementiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/archiv?query=-shlyc:client/ooenalt/ooen/j1990/q4/m10/t19/s003/231_001.dcs&amp;amp;ausgabe=OOEN&amp;amp;datum=19.10.1990&amp;amp;seite=003&amp;amp;set=9 &amp;#039;&amp;#039;Der Amry ist nicht am Herz, sondern am Gratz gestorben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Oktober 1990. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amry konnte die illegalen Waffenexporte in den Iran nur kurzfristig stoppen. Den am 8. Juli 1985 verhängten Lieferstopp für die Noricum-Kanonen hob [[Ingrid Petrik]], die für Waffenexporte zuständige Abteilungsleiterin im Innenministerium, am 15. Juli 1985 auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHN&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der GHN-Kanonendeal auf Waagschalen Justitias&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 3. April 1990. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl am 7. Juli 1985 ein Schreiben des österreichischen Botschafters in [[Damaskus]], Herbert Grubmayr, in Wien eingelangt war, das weitere Details des illegalen Iran-Geschäftes offengelegt hatte. Der damalige Außenminister Gratz verbot per Weisung die Überprüfung der fraglichen Endverbraucherbescheinigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GHN&amp;quot; /&amp;gt; Petrik, die zeitweilig auch Präsidentin des Verwaltungsgerichtshofes war, wurde später im Noricum-Prozess wegen falscher Zeugenaussage zu einer Geldstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/1158867/index.do| wayback=20100410114804| text=&amp;#039;&amp;#039;Stichwort: Falsche Zeugenaussage vor Gericht&amp;#039;&amp;#039;.}} [[Kleine Zeitung]] vom 1. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom parlamentarischen Noricum-Ausschuss wurde der Linzer Staatsanwalt Siegfried Sittenthaler 1990 befragt, warum er im April 1986 die Noricum-Erhebungen einfach eingestellt hat, ohne die vier Amry-Telexe zu berücksichtigen. Sittenthaler begründete seine umstrittene Entscheidung damit, dass ihm der Noricum-Geschäftsführer Unterweger einen Brief des iranischen Waffenhändlers Hadji Dai übermittelt habe, in dem dieser seine früheren Aussagen, die Amry auf den Plan gerufen und die Affäre ins Rollen gebracht hatten, widerrufen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Noricum-Ausschuß straft Gratz und Blecha Lügen. Ex-Minister bestritten 1986 Berichte über Iran-Export&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 21. März 1990. S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sicher war es nur ein Zufall, daß Hadji Dai am 19. November 1985 die erste Rate seiner Zwei-Millionen-Dollar-Provision von der VÖEST-Tochter Noricum bekam (die Überweisung wurde von Geschäftsführer Peter Unterweger unterschrieben) und sich danach nicht mehr erinnern konnte, was er mit Amry besprochen hatte.|Quelle= Kurt Tozzer, Günther Kallinger: &amp;#039;&amp;#039;Todesfalle Politik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Tozzer, Günther Kallinger: &amp;#039;&amp;#039;Todesfalle Politik. Vom OPEC-Überfall bis zum Sekyra-Selbstmord&amp;#039;&amp;#039;. Niederösterreichisches Pressehaus, 1999, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestattung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbert-Amry-Grab.jpg|mini|Familiengrab Amry am [[Hernalser Friedhof]] in Wien]]&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod am 11. Juli 1985 in Athen wurde Herbert Amry [[Feuerbestattung|feuerbestattet]] und die Urne am 31. Juli 1985 im Familiengrab auf dem [[Hernalser Friedhof]] beigesetzt (Gruppe C, Nummer 133).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Juristische Konsequenzen ====&lt;br /&gt;
Im Februar 1989 trat Innenminister [[Karl Blecha]] wegen der [[Lucona|Lucona-Affäre]] und des Noricum-Skandals zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. September 1989 wurde gegen die Stimmen der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] zur Klärung der rechtswidrigen Waffenverkäufe und des Verdachts der Beteiligung führender österreichischer Politiker ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 wurden die verantwortlichen VÖEST-Manager wegen [[Österreichische Neutralität|Neutralitätsgefährdung]] verurteilt. Von den involvierten Politikern wurden Bundeskanzler [[Fred Sinowatz]] und Außenminister [[Leopold Gratz]] freigesprochen. Innenminister [[Karl Blecha]] wurde verurteilt und erhielt unter anderem wegen Urkundenunterdrückung eine bedingte 9-monatige Haftstrafe, die für 3 Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.news.at/articles/1034/11/276608_s1/justizskandale-kreise-politik-westenthaler-olah-co |titel=Justizskandale im Kreise unserer Politik: Westenthaler, Olah &amp;amp; Co wurden verurteilt |werk=[[news.at]] |datum=2010-08-25 |abruf=2010-09-06 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100906031336/https://www.news.at/articles/1034/11/276608_s1/justizskandale-kreise-politik-westenthaler-olah-co |archiv-datum=2010-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/3303067 &amp;#039;&amp;#039;Vergessen können hält jung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;; Interview mit Karl Blecha&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;SPÖ-Urgestein Karl Blecha wird 75&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungewürdigte Vorbildwirkung ===&lt;br /&gt;
Amrys offiziell an das österreichische Außen- und Innenministerium gerichtete Hinweise über die illegalen Waffengeschäfte wurden Mitte der 1980er Jahre von den ressortverantwortlichen Regierungsmitgliedern und deren Mitarbeitern teils ignoriert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amry-Witwe&amp;quot; /&amp;gt; teils als „Spinnerei“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herz&amp;quot; /&amp;gt; eingestuft. Beginnende Nachforschungen und Ermittlungen wurden unterbunden. Erst im Rahmen des mühsam erreichten parlamentarischen Untersuchungsausschusses sowie der folgenden Gerichtsprozesse wurden Amrys Wahrnehmungen über die illegalen Waffenexporte bestätigt. Dennoch wurde sein vorbildliches Engagement, das ihn mutmaßlich sein Leben gekostet hat, trotz entsprechender Anregungen weder von seinem Arbeitgeber, der [[Republik Österreich]], noch von der „Stadt Wien“, wo er geboren und begraben wurde, weder offiziell noch inoffiziell durch eine besondere Ehrung (Straßen- beziehungsweise Gebäudebenennung etc.) gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000939).jpg|Herbert Amry (rechts), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000869).jpg|Herbert Amry (links), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000994).jpg|Herbert Amry (links), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64001059).jpg|Herbert Amry (2. von links), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000874).jpg|Herbert Amry (rechts), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000889).jpg|Herbert Amry (rechts), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64001054).jpg|Herbert Amry (2. von links), 1984&lt;br /&gt;
 Dr Herbert Imri in a press conference in Tel Aviv after meeting Israeli POWs in Syria (FL64000859).jpg|Herbert Amry (rechts), 1984&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte]] (1986, posthum)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kreisky-menschenrechte.org/preistraeger/botschafter-dr-herbert-amry/ |titel=Botschafter Dr. Herbert Amry |werk=kreisky-menschenrechte.org |abruf=2024-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Botschafter Amry in Athen plötzlich verstorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039;, 13./14. Juli 1985.&lt;br /&gt;
* Kurt Tozzer, Günther Kallinger: &amp;#039;&amp;#039;Todesfalle Politik. Vom OPEC-Überfall bis zum Sekyra-Selbstmord&amp;#039;&amp;#039;. Niederösterreichisches Pressehaus, 1999. Vor allem die Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Die Amry-Papiere&amp;#039;&amp;#039; (S. 73–79) und &amp;#039;&amp;#039;Tod nach der Abschiedsparty&amp;#039;&amp;#039; (S. 81–91).&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13525254|Titel=Fast Hochverrat|Jahr=1987|Nr=39|Seiten=149–150}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13494074|Titel=Schweres Geschütz|Jahr=1989|Nr=11|Seiten=187–190}}&lt;br /&gt;
* Hans Werner Scheidl: &amp;#039;&amp;#039;Ein ungeklärter Fall. Dieser Botschafter wusste zu viel&amp;#039;&amp;#039;. Amry-Porträt anlässlich dessen 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstages. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. März 2009, S. 30.&lt;br /&gt;
* Doris Stoisser: Noricum und ein Tod in Athen. Vor 25 Jahren starb in Athen der Diplomat Herbert Amry unter nach wie vor rätselhaften Umständen. In: &amp;#039;&amp;#039;PHOENIX&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 2, Juni 2010, S.&amp;amp;nbsp;35–40.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Bruno Kreisky]] |Titel=„Herbert Amry war ein Held im echtesten Sinn des Wortes“ |TitelErg=Nachruf |Sammelwerk=[[Arbeiter-Zeitung]] |Datum=1985-07-13 |Seiten=3 |Online={{Webarchiv |url=http://www.arbeiter-zeitung.at/archiv_bilder/1985/07/13/19850713_A03.jpg |wayback=20141221214435 |text=Scan}}}}&lt;br /&gt;
* [https://diepresse.com/home/diverse/archiv/99734/index.do?from=suche.intern.portal &amp;#039;&amp;#039;Die Super-Kanone aus Liezen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://diepresse.com/home/diverse/archiv/61086/index.do &amp;#039;&amp;#039;Noricums Kanone brachte den Tod&amp;#039;&amp;#039;.] Super-Haubitze (2. Teil). Mitwisser erlagen reihenweise mysteriösen Herzattacken. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Herbert Amry|Herbert Amry}}&lt;br /&gt;
* Bruno Kreisky Stiftung für Verdienste um die Menschenrechte: [https://kreisky-menschenrechte.org/preistraeger/botschafter-dr-herbert-amry/ Botschafter Dr. Herbert Amry (Österreich).] Ermordet, posthum verliehen.&lt;br /&gt;
* Erich Eichinger: [http://www.mediathek.at/projects/journale/htdocs/popup/popup_media_manager.php?fileId=1116148# Noricum-Diskussion: Amry-Tochter bei Pilz-Pressekonferenz] (Ö1 Journal: Mittagsjournal vom 5. Mai 1989).&lt;br /&gt;
* Alexander von Paleske: [https://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5684352/ Eine Geburtstagsfeier, die nicht stattfand]. Zu Herbert Amrys 70. Geburtstag.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://wieninternational.at/de/content/100-jahre-bruno-kreisky-nahost-friedenspolitik-teil-v-de |text=„100 Jahre Bruno Kreisky“ - Nahost-Friedenspolitik. Teil V. |wayback=20111219021208}} Mit ausführlicher Würdigung von Herbert Amry sowie einem Farbfoto, das Herbert Amry und Melina Mercouri zeigt.&lt;br /&gt;
* [[Die Presse]]: [https://diepresse.com/home/zeitgeschichte/4753694/ Herbert Amry: Der mysteriöse Tod des Botschafters.] 13. Juni 2015 (Print-Ausgabe, Online-Ausgabe: 12. Juni 2015).&lt;br /&gt;
* ORF: [https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231205_OTS0101/tv-premiere-fuer-menschen-maechte-doku-die-akte-noricum-oesterreichs-geheime-waffengeschaefte TV-Premiere für „Menschen &amp;amp; Mächte“-Doku „Die Akte Noricum – Österreichs geheime Waffengeschäfte“.] 6. Dezember 2023.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Riegler (Historiker)|Thomas Riegler]]: [https://thomas-riegler.net/2025/07/06/ermordet-von-einer-cia-splittergruppe-zum-tod-von-herbert-amry-vor-40-jahren-in-athen/ Ermordet von einer CIA-Splittergruppe? Zum Tod von Herbert Amry vor 40 Jahren in Athen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amry, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter (Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Botschafter im Libanon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Botschafter in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bruno-Kreisky-Preises für Verdienste um die Menschenrechte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Whistleblower]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amry, Herbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nuedel</name></author>
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