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	<title>Herberstorff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:13:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herberstorff&amp;diff=2119556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geist, der stets verneint: Änderungen von WeißhausObamaDanebenleger (Diskussion) auf die letzte Version von Sokrates 399 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-01-17T19:07:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Wei%C3%9FhausObamaDanebenleger&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/WeißhausObamaDanebenleger&quot;&gt;WeißhausObamaDanebenleger&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Wei%C3%9FhausObamaDanebenleger&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:WeißhausObamaDanebenleger (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Sokrates_399&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Sokrates 399 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Sokrates 399&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Adelsgeschlecht. Siehe auch: [[Palais Herberstorff]], Bad Radkersburg.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herberstorff, Wappen 21.jpg|mini|200px|rechts|Wappen der Herberstorff, Zacharias Bartsch: Steiermärkisches Wappenbuch (1567)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herberstorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Herperstorff, Herberstarff, Herberstorf, Herbersdorf&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) ist der Name eines alten [[Adelsgeschlecht]]s aus der [[Steiermark]], deren Stammsitz, Schloss Herbersdorf, heute im Ort [[Allerheiligen bei Wildon]] im Bezirk [[Leibnitz]] in der Steiermark, am linken Ufer der Mur gelegen ist. Die Familie ist in der [[Stammlinie]] urkundlich bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts zurückverfolgbar, erhielt 1623 die Erhebung in den [[Reichsgraf]]enstand und ist 1629 mit [[Adam von Herberstorff]]  erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vischer - Topographia Ducatus Stiria - 171 Herbersdorf bei Wildon.jpg|mini|Herbersdorf bei Wildon (1681)]]&lt;br /&gt;
Als [[Stammvater]] des [[Ritter]]geschlechts gilt &amp;#039;&amp;#039;Heinricus de Herwigesdorf&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahre 1147 in einer Widmungsurkunde des [[Kloster Admont|Klosters Admont]] erstmals nachweislich erwähnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch,&amp;#039;&amp;#039; I., S. 280, Urk. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herberstorffer waren allem Anschein nach [[Vasall|Gefolgsleute]] der [[Wildonier]] und entwickelten sich aus der ritterlichen Mannschaft dieses mächtigen Ministerialengeschlechts. Ihr Stammsitz, Schloss Herbersdorf, heute im Ort [[Allerheiligen bei Wildon]] im Bezirk [[Leibnitz]], war ein befestigter Edelhof, möglicherweise auch eine kleine [[Burg]]. Er gehörte zu jenen Wehrbauten, die das [[Grazer Feld]] und den [[Handelsweg]] an der [[Mur (Fluss)|Mur]] zu schützen hatten und lag vermutlich auf der Anhöhe im Ortsbereich von Allerheiligen bei Wildon, wo heute das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] Herbersdorf steht.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmutz: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon I.&amp;#039;&amp;#039; S. 50 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herberstorff hatten die Herrschaft bis 1609 inne, als diese mit dem Tod des letzten Vertreters dieses Geschlechtes an die von [[Glojach (Adelsgeschlecht)]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Adam von Herberstorff.jpg|mini|Ölporträt [[Adam von Herberstorff]]s (1585–1629)]]&lt;br /&gt;
Der historisch bedeutendste Angehörige dieser Familie war [[Adam von Herberstorff]] (1585–1629), bayrischer [[Statthalter]] von [[Oberösterreich]]. Adam war ein Enkel des [[Franz von Herberstorff]] und dessen zweiter Ehefrau Elisabeth von [[Herberstein (Adelsgeschlecht)|Herberstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siebmacher 119&amp;quot;&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;J. Siebmacher’s großes Wappenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 27 &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des Adels in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck 1984 von Bauer und Raspe, Neustadt an der Aisch, ISBN 3-87947-027-8, S. 119/120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er heiratete 1607&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sturmberger: &amp;#039;&amp;#039;Adam Graf Herberstorff - Herrschaft und Freiheit im konfessionellen Zeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1976, ISBN 3-7028-0089-1, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maria Salome von [[Preysing (Adelsgeschlecht) | Preysing]]-Kopfsburg, die Witwe des [[Reichserbmarschall]]s [[Veit zu Pappenheim]]. Herberstorff wurde dadurch zum Stiefvater der fünf Kinder aus der ersten Ehe seiner Frau und damit insbesondere auch des später berühmten Reitergenerals des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], [[Gottfried Heinrich zu Pappenheim|Gottfried Heinrich Graf zu  Pappenheim]] (1594–1632). Adam von Herberstorff erhielt 1623 die Erhebung in den [[Reichsgraf]]enstand, war Ritter des spanischen [[Orden von Calatrava|Ordens von Calatrava]], kaiserlicher und kurbayerischer [[Geheimer Rat]] und Kämmerer sowie kurbayerischer Oberst über ein Regiment zu Ross und zu Fuß. Da er aus seiner Ehe keine Kinder hinterließ, ist das Geschlecht der Herberstorff mit seinem Tod ist im Mannesstamm erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] besteht aus einem roten [[Wappenschild|Schild]] mit einem vierspeichigen silbernen [[Wasserrad|Mühlrad]] mit acht Schaufeln. Eine vom Ende des 18. Jahrhunderts stammende [[Blasonierung]]  durch [[Christian Friedrich August von Meding]] lautet: „&amp;#039;&amp;#039;Im rothen Felde ein silbernes Kammrad mit vier Speichen und acht Zacken oder Kämmen. Auf dem gekrönten Helm sechs Strausfedern, die erste und sechste silbern; zweyte und fünfte schwarz; dritte und vierte roth. Diese sechs Federn sind mit einem silbernen Rade überlegt, in welchem das Kreutz, oder die vier Speichen fehlen&amp;#039;&amp;#039; […] &amp;#039;&amp;#039;Dem Ringe des Rades sind auf der platten Seite, die es vorwärts kehrt wann es liegt, acht länglichte Vierecke eingeschlagen, &amp;#039;&amp;#039;[…]&amp;#039;&amp;#039; [[Helmdecke]]n silbern und roth, Steyermärkisch.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Meding: Nachrichten v. Wap., III. S. 267, Art. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Erhebung des [[Adam von Herberstorff]] in den Reichsgrafenstand 1623 erhielt die Familie eine umfangreiche Wappenbesserung.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Detail beschrieben, blasoniert und abgebildet in [[Herbert Erich Baumert]]/[[Georg Grüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Salzkammergut und Alpenland&amp;#039;&amp;#039; (= Burgen und Schlösser in Oberösterreich 3), 2. Aufl. Wien 1983, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früheste Vertreter ===&lt;br /&gt;
# N.N. von Herberstorff (1370)&amp;lt;ref&amp;gt;Bucelinus B. II. Teil 2, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
## Otto (vor 1395), ⚭ I. N. N., ⚭ II. Anna von [[Herberstein (Adelsgeschlecht)|Herberstein]], kinderlos&lt;br /&gt;
### I. Nicolaus, ⚭ N. N., ohne Beleg&lt;br /&gt;
### I. Erhard, ⚭ I. Barbara von Herberstein, Tochter des Heinrich von Herberstein und Gattin N. von Haag&lt;br /&gt;
#### Friedrich (1500), ⚭ Barbara von Ratmanstorf, ⚭ II. N. N.&lt;br /&gt;
##### I. Udalrich, ledig&lt;br /&gt;
#### Erhard, ⚭ Katharina [[Khaynach|von Kainach]], Tochter des Johannes von Kainach&lt;br /&gt;
#### Andreas (1452), ⚭ I. Afra von Oberheim, ⚭ II. Anna von [[Kapfenstein]]&lt;br /&gt;
##### I. Johannes, ⚭ Ursula von Lindt, Tochter des Sigismund von Lindt und Gattin Margarete von [[Kuenburg|Khuenburg]]&lt;br /&gt;
###### [[Franz von Herberstorff|Franz]] (1520), ⚭ I. Amalie von Waydeck, ⚭ II. Elisabeth von Herberstein, ⚭ III. Katharina von Gleispach&amp;lt;ref&amp;gt;Die 3. Ehe ist nur bei Bucelinus angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
##### I. Leonhard, unverheiratet&lt;br /&gt;
##### I. Sebastian, unverheiratet&lt;br /&gt;
### I. Ernst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Vertreter ===&lt;br /&gt;
* Wolfram von Herberstorff, 5. [[Dompropst]] des [[Abtei Seckau|Chorherrenstift Seckau]] 1234 – 1238.&lt;br /&gt;
* Petrus Engelhardt von Herberstorff, [[Domherr]] zu [[Passau]] und [[Wien]], 1382 [[Rektor]] an der [[Universität Wien|Universität in Wien]].&lt;br /&gt;
* Aloisia von Herberstorff, [[Äbtissin]] im [[Stift Göß]] 1399 – 1406(1421?).&lt;br /&gt;
* Anna von Herberstorff, Äbtissin im Stift Göß 1428 – 1463.&lt;br /&gt;
* [[Franz von Herberstorff]], Bürgermeister von Graz 1551.&lt;br /&gt;
* [[Karl von Herberstorff]] (1547–1606), Verfechter des [[Protestantismus]] in der Radkersburger Region.&lt;br /&gt;
* [[Adam von Herberstorff]] (1585–1629), bayrischer [[Statthalter]] von [[Oberösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser, Herrschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herbersdorf bei Wildon&lt;br /&gt;
* Kalsdorf bei Ilz&lt;br /&gt;
* Freisburg in Radkersburg&lt;br /&gt;
* Prentlhof bei Radkersburg&lt;br /&gt;
* Praunegg bei Luttenberg (heute in [[Slowenien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Bucelinus]]: &amp;#039;&amp;#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana ...,&amp;#039;&amp;#039; Band II. Frankfurt/Main 1672.&lt;br /&gt;
* Christian Friedrich August von Meding: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von adelichen Wapen.&amp;#039;&amp;#039; Dritter Theil. Weißenfels und Leipzig 1791.&lt;br /&gt;
* [[Carl Schmutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch Topographisches Lexicon von Steyermark&amp;#039;&amp;#039;, 4 Bände, Gratz 1822–1823.&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Zahn]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;[[Urkundenbuch des Herzogthums Steiermark]]&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Graz 1875–1903.&lt;br /&gt;
* Hugo Hebenstreit: &amp;#039;&amp;#039;Die Herberstorff 1633 ausgestorben?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Jahrbuch der Stadt Linz]] 1972.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom [[Archiv der Stadt Linz]], Linz 1975, S. 41–48 ({{OoeGeschichte|pdf=hjstl_1972_0041-0048.pdf}}).&lt;br /&gt;
* [[Hans Sturmberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Adam Graf Herberstorff&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1976, ISBN 3-7028-0089-1.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Erich Baumert]]/[[Georg Grüll]]: &amp;#039;&amp;#039;Salzkammergut und Alpenland&amp;#039;&amp;#039; (= Burgen und Schlösser in Oberösterreich 3), 2. Aufl. Wien 1983, S. 111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Herberstorff family}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=718|name=Schloss Herbersdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steirisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stammliste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geist, der stets verneint</name></author>
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