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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heptatonik</id>
	<title>Heptatonik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:48:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heptatonik&amp;diff=29142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;EugenioNoel: /* Konstruktion */ korr.: Nur unter best. satztechn. Bedingungen kann eine ü2 als Hiatus bez. werden. Beide Begr. sind nicht synonym!</title>
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		<updated>2024-09-01T03:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konstruktion: &lt;/span&gt; korr.: Nur unter best. satztechn. Bedingungen kann eine ü2 als Hiatus bez. werden. Beide Begr. sind nicht synonym!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heptatonik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griech. „Siebentönigkeit“) werden [[Tonleiter]]n innerhalb einer [[Oktave]] als Skalen aus sieben Tönen gebildet. Alle in der abendländischen [[Atonale Musik|tonalen]] Musik verwendeten [[Diatonik|diatonischen]] Tonleitern wie die [[Dur]]- und die [[Moll]]tonleiter sind heptatonisch. Weitere heptatonische Tonleitern, die häufig &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; diatonisch sind, finden sich vor allem in außereuropäischen Musiktraditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Methoden, eine heptatonische Tonleiter zu konstruieren. Bei den im Folgenden skizzierten Herleitungen sind [[Intervall (Musik)|Intervall]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bezeichnungen wie [[Quinte]] oder Oktave zunächst im Sinne der absolut hörbaren Proportionen zu verstehen, die physikalischen [[Frequenz]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;verhältnissen entsprechen, z.&amp;amp;nbsp;B.&amp;amp;nbsp;3:2 bzw.&amp;amp;nbsp;2:1. Bei den traditionellen europäischen heptatonischen Systemen erhalten die so konstruierten [[Tonstufe]]n auch die Proportion zum [[Grundton]], welche der lateinischen Intervallbezeichnung entspricht; z.&amp;amp;nbsp;B. hat die Proportion zwischen Grundton und dem fünften Ton immer den Höreindruck einer Quinte. Je nach Art der Konstruktion ([[Stimmung (Musik)|Stimmung]]) stimmt dies exakt, z.&amp;amp;nbsp;B. mit einer reinen Quinte (3:2), oder auch nur näherungsweise:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.britannica.com/art/heptatonic-scale |titel=heptatonic scale {{!}} music {{!}} Britannica |sprache=en |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine bereits im [[Pythagoras in der Schmiede|Altertum erprobte Möglichkeit]] ergibt sich aus der oktaversetzten Sortierung von sieben [[Quinte]]n, wobei der Ton&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039; als Mitte der [[Stammton|Stammtöne]] den Ausgangspunkt darstellt:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Ableitung: f ← c ← g ← &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039; → a → e → h&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Umsortierung: &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039; – e ^ f – g – a – h ^ c (– d)&amp;lt;br /&amp;gt;Die so entstehende Tonreihe besteht aus [[Ganzton|Ganztönen]] mit der Proportion&amp;amp;nbsp;8:9 und aus [[Halbton|Halbtönen]] (angezeigt durch&amp;amp;nbsp;„^“) mit der Proportion&amp;amp;nbsp;243:256; sie ist demzufolge in [[Pythagoreische Stimmung|pythagoreischer Stimmung]].&lt;br /&gt;
* Ein System in [[Reine Stimmung|reiner Stimmung]] entsteht durch das [[Konsonanz und Dissonanz|Konsonanz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;prinzip: Durch [[harmonische Teilung]] der Oktave in Quinte und [[Quarte]], der Quinte in große und kleine [[Terz (Musik)|Terz]] und schließlich in Ganzton und Halbton gewinnt man eine den [[Oberton|Obertönen]] der [[Naturtonreihe]] entsprechende Tonleiter.&lt;br /&gt;
* Die [[gleichstufige Stimmung]] vorausgesetzt, lässt sich eine [[diatonisch]]e Skala durch Auswahl aus der [[Chromatik|chromatischen]] Tonfolge bilden.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Möglichkeit besteht in der Bildung von [[Tetrachord]]en. Diese viertönigen Skalenausschnitte haben zwei feststehende Rahmentöne, die eine Quarte bilden, und zwei je nach [[Tongeschlecht]] bewegliche Fülltöne. Im griechischen Tonsystem sind die beiden Tetrachorde durch einen Ganzton getrennt oder durch einen gemeinsamen Ton verbunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tetrachord.jpg|zentriert|Tonleiter mit markierten Tetrachorden]]&lt;br /&gt;
Fast alle siebentönigen Skalen (Dur, Moll, [[Kirchentonarten]], [[Zigeunertonleiter|Ungarische Tonleitern]], [[Bluesskala]]) sind aus zwei übereinandergestellten Tetrachorden aufgebaut. Dabei bildet der unterste Ton des ersten Tetrachords mit dem obersten Ton des zweiten eine Oktave als Rahmen. Nimmt man kleine, große und übermäßige [[Sekunde (Musik)|Sekunden]] als Ausgangsbasis, so entstehen die folgenden (melodischen) Modelle:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:Leitern.jpg|zentriert|Verschiedene Tetrachorde]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Die rot eingefärbten Noten kennzeichnen [[Leitton]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;funktionen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:a) Beide Tetrachorde der Dur-Skala sind nach diesem Modell gebaut. Der Halbton am Ende hat eine nach oben ziehende Bewegungstendenz.&lt;br /&gt;
:b) Die symmetrische Struktur mit dem Halbton in der Mitte erzeugt eine in beide Richtungen fließende Energie.&lt;br /&gt;
:c) Dieser Tetrachord ist eine Umkehrung des Modells&amp;amp;nbsp;a). Die Bewegungsrichtung verläuft von oben nach unten.&lt;br /&gt;
:d) Die letzten drei Modelle enthalten jeweils eine [[Sekunde (Musik)|übermäßige Sekunde]]. Solch ein „unsanglicher“ Schritt hemmt den Fluss der Bewegung. In diesem symmetrischen Tetrachord liegt er in der Mitte und lässt so eine Verwendung zu.&lt;br /&gt;
:e) und&amp;amp;nbsp;f) Durch die übermäßige Sekunde wird das Gewicht der Randtöne eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle heptatonischen Skalen, die sich aus Ganz- und Halbtönen zusammensetzen, nennt man [[Diatonik|diatonisch]]. Je nach Zusammenhang der Ganz- und Halbtöne entstehen verschiedene [[Tongeschlecht]]er. Will man eine heptatonische Tonleiter auf jedem der Stammtöne beginnen können, so benötigt man insgesamt zwölf Halbtöne, d.&amp;amp;nbsp;h. jede diatonische Siebenordnung ist in die [[Chromatik|chromatisch]]-[[Enharmonische Verwechslung|enharmonische]] Zwölfordnung integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heptatonische Tonleitern (Beispiele) ==&lt;br /&gt;
* Die [[Dur]]-Tonleiter&lt;br /&gt;
* Die verschiedenen [[Moll]]-Tonleitern (z.&amp;amp;nbsp;B. natürlich, harmonisch, melodisch Moll)&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchentonleiter]]n ([[Dorische Tonart|Dorisch]], [[Phrygische Tonart|Phrygisch]], [[Lydischer Modus|Lydisch]], [[Mixolydisch]], [[Lokrisch]], und so weiter)&lt;br /&gt;
* Die [[Phrygisch-dominante Tonleiter|phrygisch-dominante Skala]]&lt;br /&gt;
* Die [[Zigeunertonleiter]]n&lt;br /&gt;
* Die [[Harmonisch Dur|Harmonisch-Dur]]-Tonleiter&lt;br /&gt;
* Die [[Mi Sheberach|Mi-Sheberach]]-Tonleiter&lt;br /&gt;
* Die [[alterierte Skala]]&lt;br /&gt;
* Die [[enigmatische Leiter]]&lt;br /&gt;
* Die frühgriechischen [[Aulos-Modus|Aulos-Modi]]&lt;br /&gt;
* Die [[Raga]]s der [[Indische Musik|indischen Musik]]&lt;br /&gt;
* Die zwölf [[Chinesische Tonleitern|Lü]] der [[Chinesische Musik|chinesischen Musik]]&lt;br /&gt;
* [[Slendro]] und [[Pélog]] der [[Gamelan]]musik auf den [[Indonesien|indonesischen]] Inseln [[Java (Insel)|Java]] und [[Bali]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Tonleitern ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Obere Liste &amp;#039;Die Tonleitern der Heptatonik&amp;#039; sollte überprüft werden, siehe Diskussion --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Bluestonleiter]] (siehe auch [[Blue Note]]s)&lt;br /&gt;
* [[Pentatonik]] (d.&amp;amp;nbsp;h. fünf verschiedene Töne)&lt;br /&gt;
* oktatonische Tonleitern wie die [[verminderte Skala]] oder die [[Bebop-Skala|Bebop-Skalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Heptatonia Secunda]]&lt;br /&gt;
* [[Guido von Arezzo]]. Dort wird beschrieben, dass unsere Notenbezeichnung und die Notenlinien, die Guido (um 992–1050) einführte, auf der Heptatonik aufbauen.&lt;br /&gt;
* [[Guidonische Hand]]&lt;br /&gt;
* [[Kadenz (Musik)]]&lt;br /&gt;
* [[Quintenzirkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonleiter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;EugenioNoel</name></author>
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