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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heparprobe</id>
	<title>Heparprobe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:23:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heparprobe&amp;diff=767966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Veraltetes HTML (LintError)</title>
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		<updated>2022-02-08T18:00:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veraltetes HTML (&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/obsolete-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/obsolete-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;LintError&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heparprobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Vorprobe]] im klassischen [[Trennungsgang]] der anorganischen [[Analytische Chemie|Analytik]]. Sie dient dazu festzustellen, ob die zu analysierende Probe [[Schwefel]] in irgendeiner Form, zum Beispiel als Sulfid oder Sulfat, enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Die Heparprobe wurde erstmals bereits im Juli 1697 von dem für seine exakten Versuchsvorschriften bekannten Chemiker und Mediziner [[Georg Ernst Stahl]] erwähnt. Er publizierte diese wie folgt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Secundum, quod verum Sulphur sit, probatur fusione ejus cum alcali in forma rubicunda, quae delisquescendo, sit nigra remanente tamen bona parte eliam cum alcali solubili &amp;amp; solutionem flavam probente quae si cum aceto praecipitetur. Lac Sulphuris cadit.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Zweitens, dass es echter Schwefel sei, wird bewiesen durch dessen Schmelze mit Kaliumcarbonat, die ein rotes Aussehen hat, welche beim Flüssigwerden schwarz werde, wobei aber ein guter Teil mit Alcali als löslicher zurückbleibt und eine gelbe Lösung darbietet, die, wenn sie mit Säure niedergeschlagen wird, als Schwefelmilch fällt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Observationum chymico-physicarium curiosarum, Mensis Primus Julius, sistens Experimentum Novum, verum Sulphur Arte producendi, Illustratum &amp;amp; Demnonstrantum, Frankfurt und Leipzig 1698.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
Man schmilzt etwas [[Natriumcarbonat]] an einem Magnesiastäbchen (oder einem Platindraht) zu einer kleinen Kugel und benetzt diese mit der zu analysierenden Probe. Diese hält man in die reduzierende Flamme des Bunsenbrenners, um alle Schwefelverbindungen zum Sulfid zu reduzieren. Danach wird sie mit Wasser benetzt und auf ein Stück blankes [[Silber]] gepresst. In Verbindung mit [[Sauerstoff]] entsteht [[Silbersulfid]]. Dieses bildet einen gelbbraunen bis schwarzen Fleck, der an die Farbe von [[Schwefelleber]] erinnert. Aufgrund dieser Ähnlichkeit kam es zu dem Namen Heparprobe (gr. &amp;#039;&amp;#039;hepar&amp;#039;&amp;#039;, Leber).&amp;lt;ref&amp;gt;G. Jander, E. Blasius et al.: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silbersulfid entsteht gemäß der Reaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm {4 Ag + 2 {S^{\operatorname{2-}} + 2 H_2O + O_2\longrightarrow 2 Ag_2S + 4\ OH^{\operatorname{-}} }} &amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Heparprobe ist eine empfindliche, aber nicht spezifische Nachweisreaktion, denn eine positive Reaktion ergeben auch [[Selen]] und [[Tellur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Differenzierung wird die Probe mit 1-molarer [[Schwefelsäure]] erwärmt. Dabei entsteht [[Schwefelwasserstoff]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S), der an seinem typischen Geruch oder durch seine Eigenschaft, [[Blei(II)-acetat|Bleiacetatpapier]] zu schwärzen, identifiziert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leicht abgewandelt ist die Heparprobe auch in der [[Mineralogie]] bekannt. Dabei wird eine Probe des Minerals mit [[Natriumcarbonat]] (Soda) und etwas Holzkohlepulver gemischt, angefeuchtet und mit reduzierender Flamme geschmolzen. Auch hier entsteht bei Anwesenheit von Schwefel Natriumsulfid. Dieses kann an einer Gelbfärbung der Probe erkannt werden und führt ebenfalls zu einer Schwarzfärbung eines blanken Silberblechs oder einer blanken Silbermünze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Holleman-Wiberg |Auflage=71.–80. |Startseite=727}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachweisreaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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