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	<title>Henryk Sucharski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bialo-zielony: K.</title>
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		<updated>2025-09-04T11:55:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;K.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henryk Sucharski.jpg|mini|hochkant|Henryk Sucharski (1939)]]&lt;br /&gt;
Der [[Polen|polnische]] Major &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henryk Sucharski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1898]] in [[Gmina Gręboszów|Gręboszów]]; † [[30. August]] [[1946]] in [[Neapel]]) kommandierte bis zu seiner Ablösung am [[2. September]] [[1939]] durch [[Franciszek Dąbrowski]] die Truppen, die bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] das [[Polen|polnische]] Waffendepot [[Westerplatte]] auf dem Gebiet der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] verteidigten ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;komendant Wojskowej Składnicy Tranzytowej na Westerplatte&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch im 2. K.u.K. Gymnasium in [[Tarnów]] absolvierte er eine Kadetten-Ausbildung bei der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee]]. 1919 trat er in die [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|polnische Armee]] ein. Für die Verdienste im [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieg]] wurde er mit dem Orden [[Virtuti Militari]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Sucharski wurde die Stellung beim [[Kampf um die Westerplatte]] von 182 polnischen Soldaten gegen die Angriffe der Stoßtrupps des Linienschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[SS-Heimwehr Danzig]] sieben Tage gehalten, sein Stellvertreter war 1939 [[Franciszek Dąbrowski]]. Allerdings ist dabei die militärische Rolle von Sucharski zweifelhaft. Er wurde am Abend des 2. September von Hauptmann [[Franciszek Dąbrowski|Dąbrowski]] und den Offizieren wegen [[Defätismus]] und aufgrund eines [[Kapitulation]]sversuchs seiner Funktion enthoben. Die weiße Fahne wurde vom Dach der [[Kaserne]] entfernt und die polnischen Verteidiger der Westerplatte hielten weiter die Stellung unter Führung Hauptmann Dąbrowskis. Sucharski berief sich dagegen auf einen Befehl das Depot möglichst 12 Stunden zu verteidigen, da ein Entsatz durch weitere Truppen vom Oberkommando nicht mehr geplant war. Während der Verteidigung gab es keinen Kontakt zum Oberkommando.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westerplatte, einer [[Halbinsel]] an der Mündung der Toten Weichsel in die [[Danziger Bucht]] auf dem Gebiet der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]], ursprünglich ein beliebter Badestrand für Danzig, legten die Polen nach 1925 ein Munitionsdepot an und sicherten es im Laufe der Jahre zum Teil heimlich durch zwanzig Bunker. Am 14. März 1925 erlaubte der Völkerbundsrat Polen, auf der Westerplatte außerhalb der internationalisierten Stadt und ihres Hafens eine eigene Umschlagbasis für Kriegsgerät zu bauen. Die Rahmenbedingungen dafür legte der Rat des Völkerbunds fest: das Ausheben eines Hafenbeckens, die Stationierung von 88 Soldaten (zwei Offiziere, 20 Unteroffiziere und 66 Mann), bis zu 30 Zivilpersonen und die dafür erforderlichen Unterkünfte und Lagerhallen. Der Bau von Verteidigungsanlagen war nicht gestattet. Die Stadt Danzig überließ das Gelände dem polnischen Staat unbefristet und unentgeltlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eberhardt et Sucharski.jpg|mini|hochkant|[[Friedrich-Georg Eberhardt]] und Henryk Sucharski, [[Kampf um die Westerplatte|Westerplatte]] (1939)]]&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 um 4:47 Uhr begann die &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; beim [[Überfall auf Polen]] aus ihren 280-mm-Geschützen den Beschuss der Westerplatte. Mit der Bombardierung von [[Wieluń]] und diesen Schüssen hatte [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] einen neuen Weltkrieg begonnen. Am Nachmittag des 2. Septembers bombardierten 40 [[Ju-87]] (Stukas) die Westerplatte. Am Morgen des 7.&amp;amp;nbsp;Septembers um 10:15 kapitulierte Sucharski. Der deutsche General [[Friedrich-Georg Eberhardt]] gab darauf dem polnischen Kommandeur Sucharski für die Dauer der [[Kriegsgefangenschaft]] seinen Säbel zurück. Ein Foto mit ihm im [[Oflag]] II&amp;amp;nbsp;B Arnswalde (heute [[Choszczno]]) zeigt ihn im Zentrum von weiteren 30 polnischen Offizieren. Davor war er im Oflag IV&amp;amp;nbsp;A [[Burg Hohnstein (Sächsische Schweiz)|Hohnstein in Sachsen]] und danach im Oflag II&amp;amp;nbsp;D Groß Born (heute [[Borne Sulinowo]]) gefangen. Nach seiner Befreiung durch amerikanische Truppen in Schwerin ([[Oflag X-C]] Lübeck) erhielt er am 25. Januar 1946 noch ein Kommando beim II.&amp;amp;nbsp;Polnischen Korps, 6.&amp;amp;nbsp;Karpatenschützen-Bataillon in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henryk Sucharski starb 1946 mit 47 Jahren im Britischen Militärhospital im [[italien]]ischen Neapel. Er wurde zunächst auf dem Polnischen Soldatenfriedhof in [[Casamassima]] bei Bari beigesetzt. Seine sterblichen Überreste wurden 1971 von dort nach Danzig überführt und auf dem Friedhof der Westerplatte beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/sucharskmilitar_23.html |titel=Das Grab von Henryk Sucharski |werk=knerger.de |abruf=2023-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Fahnenmasten symbolisieren dort noch heute die sieben Tage dauernde Verteidigung. Das &amp;#039;&amp;#039;Denkmal der Verteidiger der Westerplatte&amp;#039;&amp;#039; ist für viele Polen ein Symbol des Widerstandes gegen [[NS-Staat|Nazideutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Drzycimski: &amp;#039;&amp;#039;Major Henryk Sucharski&amp;#039;&amp;#039;. Wrocław 1990 (polnisch)&lt;br /&gt;
* Mariusz Borowiak: &amp;#039;&amp;#039;Westerplatte. W obronie prawdy.&amp;#039;&amp;#039; GDW, Gdańsk  2001 (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramatisierungen ===&lt;br /&gt;
* Melchior Wańkowicz: &amp;#039;&amp;#039;Dwie prawdy&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:en:Melchior Wańkowicz|Melchior Wańkowicz]]&amp;#039;&amp;#039; in der englischsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://warhist.pl/biografie/henryk-sucharski/ Biographie] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.westerplatte.pl/?a=bio24 Biographie] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118999451|LCCN=n94010832|VIAF=59884576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sucharski, Henryk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Polnisch-Sowjetischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Polen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sucharski, Henryk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Major&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gmina Gręboszów|Gręboszów]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neapel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bialo-zielony</name></author>
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