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	<title>Henryk Sienkiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Groß-/Kleinschreibung der Vorlage(n) wie durch {{SEITENTITEL:}} vorgegeben</title>
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		<updated>2026-04-08T03:28:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Groß-/Kleinschreibung der Vorlage(n) wie durch {{SEITENTITEL:}} vorgegeben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henryk Sienkiewicz ca 1885 (45871548) (cropped).jpg|mini|hochkant|Henryk Sienkiewicz [[Datei:Signature of Henryk Sienkiewicz.jpg|rahmenlos]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henryk Adam Aleksander Pius Sienkiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɕɛnˈkʲevʲit͡ʂ}}], Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Litwos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[5. Mai]] [[1846]] in [[Wola Okrzejska]], [[Woiwodschaft Lublin]], [[Kongresspolen]]; † [[15. November]] [[1916]] in [[Vevey]], [[Schweiz]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Schriftsteller]] und Träger des [[Nobelpreis für Literatur|Nobelpreises für Literatur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mnki.pl/sienkiewicz/pl/o_muzeum/henryk_sienkiewicz__biografia |titel=Muzeum Narodowe w Kielcach - Pałacyk Henryka Sienkiewicza w Oblęgorku |abruf=2025-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://encyklopedia.pwn.pl/haslo/3975002/sienkiewicz-henryk.html |titel=Sienkiewicz Henryk, Encyklopedia PWN: źródło wiarygodnej i rzetelnej wiedzy |sprache=pl |abruf=2025-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Sienkiewicz wurde im zum [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] gehörenden [[Kongresspolen]] in der heutigen [[Gmina Krzywda|Landgemeinde Krzywda]] des [[Powiat Łukowski]] geboren, als ältestes von fünf Kindern des dem einfachen Landadel angehörenden Józef Sienkiewicz (1813–1896) und dessen Ehefrau Stefania Cieciszowska († 1873), die ebenfalls dem polnischen Adel entstammte. Über seine Ururgroßmutter mütterlicherseits, [[Jauch (Hanseatengeschlecht)#Constance Jauch, verheiratete von Lölhöffel|Constance Jauch]] (1722–1802), war Sienkiewicz in eine auch in anderen Zweigen literarisch bedeutsame Verwandtschaft eingebunden: Seine Cousine zweiten Grades war die romantische Dichterin [[Jadwiga Łuszczewska]] (1834–1908), ein entfernterer Onkel der für die Literatur der polnischen Romantik bedeutende Historiker und Freiheitskämpfer [[Joachim Lelewel]] (ursprünglich Lölhöffel von Löwensprung, 1786–1861), sein Neffe der im [[KZ Sachsenhausen]] getötete Literaturwissenschaftler [[Ignacy Chrzanowski]] (1866–1940).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Babska-Sienkiewiczowa.jpg|mini|hochkant|Maria Babska]]&lt;br /&gt;
[[Datei:J.Mien-Portret Henryka Sienkiewicza w stroju safari.jpg|mini|hochkant|Henryk Sienkiewicz in Safari-Kleidung zur Zeit des Reiseberichts „Listy z Afryki“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sienkiewicz war dreimal verheiratet: 1881 mit Maria Szetkiewicz († 1885) und 1893 mit Maria Romanowska, die ihn bereits nach zwei Monaten wieder verließ (Scheidung 1895, kirchliche Annullierung 1896). 1903 heiratete er seine Cousine zweiten Grades Maria Babska, der er bereits 1888 erstmals die Ehe versprochen hatte und die zwischenzeitlich in ein Kloster eingetreten war, dieses jedoch für ihn wieder verließ. Aus der ersten Ehe gingen zwei Kinder hervor, Henryk Józef und Jadwiga Sienkiewicz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zyciorysy.pl/biografia/henryk-sienkiewicz/ |titel=Henryk Sienkiewicz • Życiorysy.pl |werk=Życiorysy.pl |datum=2020-10-17 |sprache=pl |abruf=2025-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tochter war mit dem Obersten Tadeusz Korniłowicz (1880–1940) verheiratet, der vom sowjetischen Geheimdienst beim [[Massaker von Katyn]] ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftstellerisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Sienkiewicz’ Kindheit war geprägt von der Tradition und dem in das Landleben eingebundenen Alltag, zugleich vom Patriotismus seines Vaters, der am Kampf für die polnische Unabhängigkeit teilgenommen hatte. Später siedelte die Familie nach [[Warschau]] über, wo Sienkiewicz die Schule besuchte und an der Universität Geschichte und Literatur studierte. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst als Hauslehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1872 veröffentlichte er kurze satirische Texte und schrieb [[Feuilleton]]s für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Gazeta Polska&amp;#039;&amp;#039;. 1876 unternahm er eine längere Reise in die [[Vereinigte Staaten|USA]], von der er der &amp;#039;&amp;#039;Gazeta Polska&amp;#039;&amp;#039; Reiseberichte übermitteln sollte. Diese &amp;#039;&amp;#039;Listy z podróży do Ameryki&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Briefe von der Reise nach Amerika&amp;#039;&amp;#039;) fanden große Resonanz. Längere Zeit hielt er sich bei der zur gleichen Zeit nach Kalifornien emigrierten Schauspielerin [[Helena Modrzejewska]] auf. Den Wechsel von Reisen, Schreiben und erneutem Reisen behielt er sein gesamtes Leben über bei. Zumeist reiste er innerhalb Europas, 1891 jedoch auch nach [[Afrika]], das zum Schauplatz seines Jugendromans &amp;#039;&amp;#039;Durch Wüste und Wildnis&amp;#039;&amp;#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sienkiewicz’ Frühwerk wird literarisch dem [[Polnischer Positivismus|Polnischen Positivismus]] zugerechnet, von dem er sich spätestens mit dem ab Mai 1883 als Fortsetzungsroman erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Ogniem i mieczem&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Mit Feuer und Schwert]]&amp;#039;&amp;#039;) löste, als er sich dem [[Historischer Roman|historischen Roman]] zuwandte. Dieser Roman, Teil einer [[Werkzyklus|Trilogie]], die Ereignisse aus der [[Geschichte Polens#1569–1795: Republik Polen-Litauen (Rzeczpospolita)|polnischen Geschichte des 17. Jahrhunderts]] thematisiert, begründete Sienkiewicz’ Ruhm innerhalb der [[Polnische Literatur|polnischen Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QuoVadisAntica (3).JPG|mini|hochkant|Büste in der Kirche [[Santa Maria in Palmis|Domine Quo Vadis?]] in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of Henryk Sienkiewicz.01.jpg|mini|hochkant|Grab in der Warschauer Johanneskathedrale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PL-SK Oblęgorek, Pałacyk Henryka Sienkiewicza 2018-08-22--16-32-37-002.jpg|mini|hochkant|Sienkiewicz-Museum Oblęgorek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit bekannt wurde Sienkiewicz vor allem durch den historischen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Quo Vadis (Roman)|Quo Vadis]]&amp;#039;&amp;#039; von 1896, der die [[Neronische Christenverfolgung|Christenverfolgung]] unter dem römischen Kaiser [[Nero]] behandelt. Der Roman erschien 1898 auf Deutsch. Einem breiten Publikum ist insbesondere [[Mervyn LeRoy]]s [[Quo vadis? (1951)|gleichnamige Verfilmung]] von 1951 mit [[Peter Ustinov]] als Nero vertraut. Eine Neuverfilmung des Regie-Altmeisters [[Jerzy Kawalerowicz]] aus dem Jahr 2001 versuchte, den polnischen Charakter des Stoffes stärker hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde Sienkiewicz korrespondierendes und 1914 Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in St. Petersburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-52094.ln-ru |titel=Ehrenmitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Сенкевич, Генрих (Генрик) Иосифович |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |sprache=ru |abruf=2021-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1900 zeichnete ihn Kaiser [[Franz Joseph I.]] mit dem [[k.u.k. Österreichisches Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft|Österreichischen Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|16|11|1916|8|Henryk Sienkiewicz †}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 erhielt Sienkiewicz „auf Grund seiner großartigen Verdienste als epischer Schriftsteller“ den [[Nobelpreis für Literatur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] ging Sienkiewicz ins Exil nach Vevey im Kanton Waadt in der Schweiz. Dort verstarb er 1916. Er ist in der [[Krypta]] der [[Kathedrale von Warschau|Johanneskathedrale]] in Warschau beigesetzt, wohin seine sterblichen Überreste 1924 überführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/sienkiewschriftsteller_114.html Das Grab von Henryk Sienkiewicz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges Wirken ==&lt;br /&gt;
1900 erhielt Sienkiewicz von ihn verehrenden Politikern als Nationalgeschenk ein Landhaus in [[Oblęgorek]], das heute das wichtigste Sienkiewicz-Museum beherbergt. Aus seinem Exil in [[Vevey]] in der Schweiz organisierte er – gemeinsam mit Antoni Osuchowski und [[Ignacy Jan Paderewski|Ignacy&amp;amp;nbsp;Jan Paderewski]] – das Schweizerische Generalkomitee für die Hilfe für Kriegsopfer in Polen. Er war Gründer der Stiftung für das [[Adam-Mickiewicz-Denkmal (Warschau)|Adam-Mickiewicz-Denkmal in Warschau]], Mitorganisator der Mianowski-Kasse sowie 1899–1900 Präsident der Warschauer Vorsichtskasse für Schriftsteller und Journalisten. Mehrfach unterstützte er mit seinem Ansehen patriotische Initiativen. Er protestierte etwa gegen die [[Wreschener Schulstreik|Verfolgung polnischer Kinder in Września]]; in der Revolutionszeit 1905 forderte er in Aufrufen und Artikeln Autonomie für das Polnische Königreich. Politisch stand er der [[Narodowa Demokracja|Nationalen Demokratie]] nahe. 1889 stiftete er das &amp;#039;&amp;#039;Maria-Sienkiewicz-Stipendium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Henryk-Sienkiewicz-Park}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Novellen und Erzählungen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Na marne]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zersplittert&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1872)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humoreski z teki Worszyły&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Die Komödie der Irrungen&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1872; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stary sługa&amp;#039;&amp;#039; (Novelle 1875)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hania&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Die schöne Hania&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1876; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selim Mirza&amp;#039;&amp;#039; (Novelle 1877)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szkice węglem&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kohlenstiftzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1877)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Janko Muzykant&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Janko der Musikant&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1879; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Z pamiętnika poznańskiego nauczyciela&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Tagebuch eines Posener Lehrers&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1879)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niewola tatarska&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tartarische Gefangenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Novelle 1880; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orso&amp;#039;&amp;#039; (Novelle 1880; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nowele amerykańskie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Za chlebem&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot&amp;#039;&amp;#039;, 1880; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Latarnik&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der Leuchtturmwärter&amp;#039;&amp;#039;, 1882; enthalten in &amp;#039;&amp;#039;Ums liebe Brot und 10 andere Novellen&amp;#039;&amp;#039; 1901)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bartek Zwycięzca&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sieger Bartek&amp;#039;&amp;#039;, Kurzroman 1882)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jamioł&amp;#039;&amp;#039; (Novelle 1882)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sachem&amp;#039;&amp;#039; (Novelle 1889)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wspomnienie z Maripozy&amp;#039;&amp;#039; (Novelle 1889)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Romane&lt;br /&gt;
[[Datei:Poster - Quo Vadis (1951) 01.jpg|mini|hochkant|Filmplakat „Quo Vadis“ von 1951]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Trilogie&amp;#039;&amp;#039; (verfilmt von [[Jerzy Hoffman]]), bestehend aus:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Mit Feuer und Schwert|Ogniem i mieczem]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mit Feuer und Schwert&amp;#039;&amp;#039;, 1884), thematisiert den [[Chmelnyzkyj-Aufstand]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Sintflut (Roman)|Potop]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Die Sintflut&amp;#039;&amp;#039;, 1886), thematisiert den [[Zweiter Nordischer Krieg|Zweiten Nordischen Krieg]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Pan Wołodyjowski]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Herr Wołodyjowski, der kleine Ritter&amp;#039;&amp;#039;, 1888), thematisiert den [[Osmanisch-Polnischer Krieg 1672–1676|Osmanisch-Polnischen Krieg 1672–1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bez dogmatu&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ohne Dogma&amp;#039;&amp;#039;, 1891)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rodzina Połanieckich&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Familie Połaniecki&amp;#039;&amp;#039;, 1894)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Quo Vadis (Roman)|Quo Vadis]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Quo vadis. Roman aus der Zeit Neros&amp;#039;&amp;#039;, 1896)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krzyżacy&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kreuzritter (Roman)|Die Kreuzritter]]&amp;#039;&amp;#039;), thematisiert den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] und die [[Schlacht bei Tannenberg (1410)|Schlacht bei Tannenberg]], ISBN 3-89996-056-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Na polu chwały&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Feld der Ehre&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von Otto Janke, Berlin [1910])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiry&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wirren&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Polnischen von [[Karin Wolff (Übersetzerin)|Karin Wolff]], 1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;W pustyni i w puszczy&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Durch Wüste und Wildnis (Roman)|Durch Wüste und Wildnis]]&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Durch Urwald und Wildnis&amp;#039;&amp;#039;, 1912)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Nicht-fiktionales&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Listy z podróży do Ameryki&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Amerika&amp;#039;&amp;#039;, 1878)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Listy z Afryki&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Afrika&amp;#039;&amp;#039;, 1893)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* 1951: [[Quo vadis? (1951)|Quo Vadis?]] – Regie: [[Mervyn LeRoy]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Die Kreuzritter (Film)|Die Kreuzritter]] (&amp;#039;&amp;#039;Krzyżacy&amp;#039;&amp;#039;) – Regie: [[Aleksander Ford]] nach einem Drehbuch von [[Jerzy Stefan Stawiński]]&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;Ritt in die Freiheit&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Col ferro e col fuoco&amp;#039;&amp;#039;) – basiert auf &amp;#039;&amp;#039;Ogniem i mieczem&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Fernando Cerchio]]&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Leben, Liebe und Tod des Obersten Wolodyjowski&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pan Wołodyjowski&amp;#039;&amp;#039;) – Regie: [[Jerzy Hoffman]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Durch Wüste und Dschungel]] (&amp;#039;&amp;#039;W pustyni i w puszczy&amp;#039;&amp;#039;) – Regie: [[Władysław Ślesicki]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Sintflut (Film)|Sintflut]] (&amp;#039;&amp;#039;Potop&amp;#039;&amp;#039;) – Regie: Jerzy Hoffman&lt;br /&gt;
* 1985: [[Quo Vadis? (1985)|Quo Vadis?]] – Regie: [[Franco Rossi (Regisseur)|Franco Rossi]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Mit Feuer und Schwert (Film)|Mit Feuer und Schwert]] (&amp;#039;&amp;#039;Ogniem i mieczem&amp;#039;&amp;#039;) – Regie: Jerzy Hoffman&lt;br /&gt;
* 2001: [[Quo vadis? (2001)|Quo vadis?]] – Regie: [[Jerzy Kawalerowicz]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Durch Wüste und Wildnis (Film)|Durch Wüste und Wildnis]] (&amp;#039;&amp;#039;W pustyni i w puszczy&amp;#039;&amp;#039;) – Regie: [[Gavin Hood]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Fast alle Werke Henryk Sienkiewicz’ wurden ins Deutsche übersetzt. Die ersten Übersetzungen seiner Erzählungen erschienen 1880.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joanna Juszczyk |Titel=Aspekty recepcji Henryka Sienkiewicza na obszarze niemieckiego obszaru językowego |Datum=1994 |Seiten=93 |Sprache=pl |Online=https://bazhum.muzhp.pl/media/texts/prace-naukowe-filologia-polska-historia-i-teoria-literatury/1994-tom-4/prace_naukowe_filologia_polska_historia_i_teoria_literatury-r1994-t4-s93-98.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901/02 erschienen in der Reclams Universalbibliothek in Leipzig zehn Bände mit historischen Romanen des polnischen Autors:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=J Juszczyk |Titel=Aspekty |Datum=1994 |Seiten=94 |Sprache=pl |Online=https://bazhum.muzhp.pl/media/texts/prace-naukowe-filologia-polska-historia-i-teoria-literatury/1994-tom-4/prace_naukowe_filologia_polska_historia_i_teoria_literatury-r1994-t4-s93-98.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bd. 1, 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzritter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Krzyżacy&amp;#039;&amp;#039;), Bd. 3, 4: &amp;#039;&amp;#039;Mit Feuer und Schwert&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ogniem i mieczem&amp;#039;&amp;#039;), Bd. 5: &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Ritter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pan Wołodyjowski&amp;#039;&amp;#039;), Bd. 6, 7, 8: &amp;#039;&amp;#039;Die Sturmflut&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Potop&amp;#039;&amp;#039;), Bd. 9, 10: &amp;#039;&amp;#039;Quo vadis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen sowohl in der [[Bundesrepublik Deutschland]] als auch in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zahlreiche Neuübersetzungen. Ein Anstoß für Neuausgaben waren häufig Verfilmungen einzelner Romane. Neue Ausgaben von &amp;#039;&amp;#039;Quo vadis&amp;#039;&amp;#039; erschienen 1956 in der Bundesrepublik und 1984 in der DDR. &amp;#039;&amp;#039;Die Sturmflut&amp;#039;&amp;#039; erlebte seit 1886 elf verschiedene Ausgaben; in den 1960er Jahren erschien der Roman in der Bundesrepublik, nicht jedoch in der DDR. 1965 wurde die vollständige Fassung der &amp;#039;&amp;#039;Kreuzritter&amp;#039;&amp;#039; im Union Verlag publiziert. Einige Werke Sienkiewicz’ wurden auch ins [[Sorbische Sprache|Sorbische]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J Juszczyk |Titel=Aspekty |Datum=1994 |Seiten=96 |Sprache=pl |Online=https://bazhum.muzhp.pl/media/texts/prace-naukowe-filologia-polska-historia-i-teoria-literatury/1994-tom-4/prace_naukowe_filologia_polska_historia_i_teoria_literatury-r1994-t4-s93-98.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am populärsten war in Deutschland der Roman &amp;#039;&amp;#039;Quo vadis&amp;#039;&amp;#039;, der insgesamt 73 verschiedene Ausgaben erlebte. 80 % der befragten Leser kannten das Werk, aber nur 35,5 % wussten, dass es von einem polnischen Autor stammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Deutschen Bibliothek in Leipzig finden sich zudem Sienkiewicz-Übersetzungen in die Kunstsprache [[Esperanto]] aus dem Jahr 1925.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J Juszczyk |Titel=Aspekty |Datum=1994 |Seiten=97 |Sprache=pl |Online=https://bazhum.muzhp.pl/media/texts/prace-naukowe-filologia-polska-historia-i-teoria-literatury/1994-tom-4/prace_naukowe_filologia_polska_historia_i_teoria_literatury-r1994-t4-s93-98.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1945 und 1984 erschienen insgesamt 365 Titel der polnischen Literatur in deutscher Übersetzung; rund 10 % davon entfallen auf Übersetzungen der Werke von [[Stanisław Lem]], ihm folgt Henryk Sienkiewicz mit 4,5 % aller Titel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J Juszczyk |Titel=Aspekty |Datum=1994 |Seiten=98 |Sprache=pl |Online=https://bazhum.muzhp.pl/media/texts/prace-naukowe-filologia-polska-historia-i-teoria-literatury/1994-tom-4/prace_naukowe_filologia_polska_historia_i_teoria_literatury-r1994-t4-s93-98.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarisches Wirken und Literatur ===&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Henryk Sienkiewicz|lang=pl}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118797107}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118797107}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL33439A}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-lit|1905|Henryk Sienkiewicz}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|550}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Sienkiewicz,+Henryk}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Henryk%20Sienkiewicz&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Henryk Sienkiewicz] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* [https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=22633 Manfred Orlik: Nationaldichter und Nobelpreisträger. Zum 100. Todestag von Henryk Sienkiewicz]. [[literaturkritik.de]], 14. November 2016&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/016527}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20111214162823/http://www.mnki.pl/sienkiewicz_en/ Abbildungen des Museums in Oblęgorek, Sienkiewicz’ ehemaligem Wohnhaus] (Begleittext in englischer Sprache)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070930194411/http://www.turystyka.lubelskie.pl/index.php/lrt/page/392/ Sienkiewicz’ Geburtshaus, heute Sienkiewicz-Museum, in Wola Okrzejska]&lt;br /&gt;
* [http://www.city.poznan.pl/mim/strony/turystyka/object.html?id_cz=12&amp;amp;id_klasy=202&amp;amp;id_obiektu=15740&amp;amp;lang=de&amp;amp;lhs=chapters&amp;amp;rhs=search Henryk-Sienkiewicz-Literaturmuseum in Poznań]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogie ===&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070929143416/http://czaplinski.pl/rodzina/drzewo/cieciszowski.pdf Stammtafel Cieciszowski = Versippung Henryk Sienkiewicz’] (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.genealogia.okiem.pl/sienkiewicz_henryk.htm Ahnenliste Henryk Sienkiewicz]&lt;br /&gt;
* [http://www.sejmwielki.pl/b.php?o=3.364.297 Genealogie Henryk Sienkiewicz] auf SejmWielki.pl (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Literaturnobelpreisträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118797107|LCCN=n50024588|NDL=00456550|VIAF=24608122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sienkiewicz, Henryk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Henryk Sienkiewicz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kongresspolen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sienkiewicz, Henryk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sienkiewicz, Henryk Adam Aleksander Pius (vollständiger Name); Litwos (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wola Okrzejska]], [[Woiwodschaft Lublin]], [[Kongresspolen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vevey]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
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