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	<title>Henryk Jankowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:47:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henryk_Jankowski&amp;diff=1023702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-01-05T07:12:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strajk sierpniowy w Stoczni Gdańskiej im. Lenina 33.jpg|mini|Henryk Jankowski in der Danziger Werft im August 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gdańsk, pomnik ks. prałata Henryka Jankowskiego (2).jpg|mini|hochkant|Ehemaliges Denkmal von Henryk Jankowski in Danzig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henryk Jankowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Pl-Henryk Jankowski.ogg}} (* [[18. Dezember]] [[1936]] in [[Starogard Gdański]]; † [[12. Juli]] [[2010]] in [[Danzig]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Kanoniker]], seit 1990 [[Prälat]] und [[Päpstliche Ehrentitel|Päpstlicher Ehrenkaplan]] in Danzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrelang war Jankowski Pfarrer der &amp;#039;&amp;#039;[[Brigittenkirche (Danzig)|Kościół św. Brygidy]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Brigitten-Kirche)&amp;#039;&amp;#039; in Danzig, bis er 2004 von der Wahrnehmung dieser Funktion entbunden wurde. Jankowski war der [[Solidarność]]-Bewegung und der antikommunistischen Opposition in der [[Volksrepublik Polen]] eng verbunden. Gegen Ende seines Lebens wurde bekannt, dass Jankowski Informant des kommunistisch kontrollierten Geheimdienstes [[Służba Bezpieczeństwa|SB]] war, er war wegen [[Pädophilie|pädophiler]] Übergriffe erpressbar geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newsweek.pl/polska/spoleczenstwo/glodz-powoluje-komisje-ws-jankowskiego-kapelan-solidarnosci-byl-pedofilem-i-potworem/2zbfncf &amp;#039;&amp;#039;Ksiądz Henryk Jankowski. Za fasadą dobrodzieja i księdza „Solidarności” ukrywał się potwór&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;newsweek.pl&amp;#039;&amp;#039;, 12. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Die Jahre bis 1980 ===&lt;br /&gt;
Jankowski wurde als eines von acht Kindern einer Kaufmannsfamilie in Starogard Gdański geboren und hat eine Zwillingsschwester. Er war [[Ministrant]] unter anderem in der &amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Wojciecha&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Kościół św. Mateusza&amp;#039;&amp;#039; (Kirchen des &amp;#039;&amp;#039;hl. Adalbert&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;hl. Matthäus&amp;#039;&amp;#039;) in Starogard. Er schloss das Gymnasium für Berufstätige ab und arbeitete sodann im Finanzamt in der Vollstreckungsabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 trat er ins [[Priesterseminar]] ein. Die Priesterweihe erhielt er am 21. Juni 1964 aus der Hand von [[Bischof]] [[Edmund Nowicki]]. Er trat seine [[Vikar]]stelle an der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Heilig Geist&amp;#039;&amp;#039; in Danzig an, bis 1967, sodann war er bis 1969 im Pfarrbezirk &amp;#039;&amp;#039;hl. Barbara&amp;#039;&amp;#039; tätig. Am 17. März 1970 legte er die verpflichtenden Gelübde vor der zuständigen Bekenntnis-Abteilung in Danzig ab und erhielt formell die Stelle des Pfarrers der [[Brigittenkirche (Danzig)|Brigittenkirche]]. (Die Kirche war [[Weichsel-Oder-Operation|1945]] von Soldaten der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Brand gesetzt worden; sie wurde um 1973 wiederaufgebaut.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaplan der Solidarność ===&lt;br /&gt;
Am 17. August 1980 feierte er erstmals eine Messe mit den streikenden Arbeitern der [[Werft Danzig|Danziger Leninwerft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksander Szumilas: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der katholischen Kirche im polnischen Reformprozess&amp;#039;&amp;#039;. Ibidem-Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8382-0062-0, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von da an war er mit der Solidarność verbunden, besonders mit ihrem Vorsitzenden [[Lech Wałęsa]]. Jankowski wurde wiederholt von der kommunistisch kontrollierten Presse angegriffen, die auch gegen ihn gerichtete fingierte Leserbriefe abdruckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Raina: &amp;#039;&amp;#039;Teczka Ks. Henryka Jankowskiego Agenci SB w Kurii Gdańskiej&amp;#039;&amp;#039;. Warschau 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 gab das [[Instytut Pamięci Narodowej|Institut für Nationales Gedenken]] bekannt, dass Jankowski ein Spitzel der polnischen Stasi [[Służba Bezpieczeństwa|SB]] gewesen war, er berichtete dem Geheimdienst vor allem über das Umfeld Lech Wałęsas und dessen Kontakte zu ausländischen Diplomaten sowie Korrespondenten. Jankowski war wegen [[Pädophilie|pädophiler]] Übergriffe vom SB erpresst worden. Die Angriffe der kommunistisch kontrollierten Medien auf ihn sollten ihm bei der verbotenen Demokratiebewegung um die Solidarność Glaubwürdigkeit verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newsweek.pl/polska/spoleczenstwo/glodz-powoluje-komisje-ws-jankowskiego-kapelan-solidarnosci-byl-pedofilem-i-potworem/2zbfncf &amp;#039;&amp;#039;Ksiądz Henryk Jankowski. Za fasadą dobrodzieja i księdza „Solidarności” ukrywał się potwór&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;newsweek.pl&amp;#039;&amp;#039;, 12. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankowski wurde damals von einzelnen Oppositionellen verdächtigt, einen Teil der von Mittelsmännern an ihn übergebenen Gelder aus dem Westen, die der verbotenen Solidarność zukommen sollten, für sich selbst verwendet zu haben. So fuhr er einen Mercedes, in der Volksrepublik Polen eine Seltenheit. Er wurde in dieser Zeit auch von der [[Stasi]], die ihrerseits die Solidarność in den Fokus nahm, weil man den polnischen Kollegen vom SB nicht völlig vertraute, als potenzieller [[Informeller Mitarbeiter]] registriert – unter dem Decknamen „Mercedes“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ksiazki.wp.pl/nowa-ksiazka-o-pralacie-jankowskim-upadek-podwaza-relacje-barbary-borowieckiej-monika-gora-krzysztof-brozek-6559619849107073a &amp;#039;&amp;#039;Jankowski miał głaskać, całować, spać z dziećmi w jednym łóżku. Sprawę umorzono&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;wp.pl&amp;#039;&amp;#039;, 30. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken nach 1989 ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Dritte Polnische Republik#Vorgeschichte|Absetzung des kommunistischen Regimes]] 1989 gab Jankowski immer wieder Anlass zu Kontroversen. Er wandte sich gegen alles, was seinem nationalistischen Weltbild widersprach. In Predigten in der Brigittenkirche äußerte er sich wiederholt [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945#Polen|antisemitisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo Mechtenberg&amp;quot;&amp;gt;Theo Mechtenberg: &amp;#039;&amp;#039;Trendwende oder Zerreißprobe? Zur Situation der katholischen Kirche in Polen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Orientierung (Zeitschrift)|Orientierung]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 62 (1998), S. 46–48, hier S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1990er Jahre protestierte die [[Regierung Israels]] gegen seine judenfeindlichen Äußerungen in Predigten.&amp;lt;ref&amp;gt;domradio.de vom 13. Juli 2010: [https://www.domradio.de/nachrichten/2010-07-13/zum-tod-des-solidarnosc-priesters-henryk-jankowski &amp;#039;&amp;#039;Umstrittene Legende&amp;#039;&amp;#039;] (Nachruf)&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der antisemitischen Ausfälle zerbrach auch Jankowskis Freundschaft mit der Familie Wałęsa.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhold Vetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Polens eigensinniger Held. Wie Lech Wałęsa die Kommunisten überlistete&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wissenschaftsverlag (BWV), Berlin 2010, ISBN 978-3-8305-1767-2, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 teilten US-amerikanische Diplomaten in Warschau mit, dass ein geplantes Treffen von US-Präsident [[Bill Clinton]] mit seinem polnischen Amtskollegen Lech Wałęsa nicht zustande kommen würde, falls dieser sich nicht von Jankowski distanzierte. Wałęsa kam dieser Aufforderung nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onet.pl/informacje/onetwiadomosci/radio-wolna-europa-moze-znowu-nadawac-po-polsku-prawda-o-sankcjach-po-ustawie-anty/f59dwte,79cfc278 &amp;#039;&amp;#039;Radio Wolna Europa może znowu nadawać po polsku. Prawda o sankcjach po ustawie anty-TVN&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 14. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1997 verhängte Erzbischof [[Tadeusz Gocłowski]] ein einjähriges Predigtverbot über Jankowski.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theo Mechtenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henryk Jankowski gab das Buch „Die Päpste über Juden, Freimaurertum und den Kommunismus“ heraus, in dem er Schriften der Päpste [[Benedikt XIV. (Papst)|Benedykt XIV.]], [[Leo XIII.|Leon III.]] und [[Pius XI.]] abdruckte. Dieses Buch und andere, ähnliche Schriften wurden in der Brigittenkirche verkauft. Der Bischof untersagte ihm am 7. Januar 1999 den Verkauf IN der Kirche, weil diese Schriften „Hass säen und versuchen, die Bischöfe, Priester und die katholische Gesellschaft zu spalten“. Jankowski druckte dieses Schreiben im Anhang einer Neuauflage ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Henryk Jankowski, Zbigniew Rutkowski, Romuald Gładkowski, Stanisław Wojciech Okoniewski, Benedykt, Leon, Pius: &amp;#039;&amp;#039;Papieże o żydach, masonerii , komunizmie&amp;#039;&amp;#039;. Wers, Poznań 1999, ISBN 83-86906-03-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anhang dieser Neuauflage befindet sich u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Kopie einer Anzeige beim Generalstaatsanwalt Polens zur Aufnahme von Ermittlungen gegen das Freimaurertum in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Buch von Peter Raina „Die Stasi-Akte von Pfarrer, Prälat Henryk Jankowski“&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Raina: &amp;#039;&amp;#039;Teczka STASI księdza prałata Henryka Jankowskiego&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Bernardinum, Pelplin 2002, ISBN 83-88935-66-6&amp;lt;/ref&amp;gt; verkaufte und verschenkte er. Durch dieses Buch konnte sich Jankowski als Opfer des kommunistischen Polen darstellen. In Wirklichkeit war er selbst eine wichtige Quelle und ein williges Werkzeug für den polnischen Sicherheitsapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit hat Jankowski begonnen, den Altarraum der Brigittenkirche umzugestalten. In den Altarraum stellte er zwei lebensgroße Metall-Denkmale für Kardinal Wyszynski und Johannes Paul II, die beide aufmerksam ihren Blick auf die Predigt-Kanzel Jankowskis richten. Jankowski sprach sich vor 2004 gegen den [[EU-Erweiterung 2004|Beitritt Polens zur Europäischen Union]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Landsleute stießen sich an Jankowskis Streben nach [[Luxus]], [[Reichtum]] und [[Ehrung]]en. Er hatte eine zahlreiche Anhängerschaft um sich. Zu seinem 70. Geburtstag ließ er sich eine pompöse Feier ausrichten, obwohl Erzbischof [[Tadeusz Gocłowski|Gocłowski]] ihm brieflich dringend davon abgeraten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
=== Die Affäre im Jahr 2004 ===&lt;br /&gt;
In der Folge einer Verdächtigung der sexuellen Belästigung von Ministranten leitete die Staatsanwaltschaft im Juli/August 2004 ein Untersuchungsverfahren ein, das &amp;#039;&amp;#039;Unregelmäßigkeiten im Pfarrhaus offenlegte und ein unziemliches Verhalten des Kaplans gegenüber Ministranten&amp;#039;&amp;#039;, wiewohl sich keine Beweise für eine Belästigung ergaben. Gleichwohl entband Erzbischof Gocłowski ihn am 17. November 2004 von seinem Amt als Pfarrer der Brigittenkirche. Daraufhin bildete sich ein &amp;#039;&amp;#039;Komitee zur Verteidigung des Priesters Jankowski&amp;#039;&amp;#039;. Der starke Druck dieser Gruppierung in Jankowskis Pfarrei bewog den Erzbischof, seine Entscheidung insofern abzumildern, als er Jankowski den Verbleib in seiner Wohnung in der Brigittenpfarrei zugestand. Der Prälat appellierte daraufhin an seine Anhänger, die Entscheidung des Erzbischofs zu akzeptieren. Am 15. Dezember 2004 endeten die Protestaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess um üble Nachrede ===&lt;br /&gt;
Im Mai 2004 veröffentlichte der Schriftsteller [[Paweł Huelle]] in der Zeitung [[Rzeczpospolita (Zeitung)|Rzeczpospolita]] einen Artikel zum Thema Jankowski, in dem er unter anderem schrieb: &amp;#039;&amp;#039;„Der Pfarrer der Kirche der hl. Brygida versteht das Evangelium überhaupt nicht und stellt sich ostentativ gegen die Lehren des Papstes (…) Ich weiß nicht, wie viele Male ich in der Kirche der hl. Brygida noch hören werde, dass die Juden unser Land zerstörten und die Europäische Union ein Komplott ist mit dem Ziel der Zerstörung Polens. (…) Er ist eine Mutation eines Mitarbeiters des [[Służba Bezpieczeństwa|polnischen Nachrichtendienstes]] mit der [[Mieczysław Moczar|Moczarschen]], kommunistischen Phobie, auf alles Fremde zu spucken: Juden, Schwule, Euroenthusiasten. (…) Sein Polentum tauscht er zu jeder Gelegenheit in einen beliebigen Pass um – Volksdeutscher, Iraker oder Russe –, wenn nur das schöne Gewand ihm gefällt, neue Limousinen, Titel und Orden – angeheftet an seine im Stil an Oberst Gaddafi erinnernde Uniform, die der Priester Prälat so gerne anzieht.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankowski strengte gegen Huelle einen Prozess an wegen Verstoßes gegen die Persönlichkeitsrechte. Am 12. September 2005 urteilte das Bezirksgericht in Danzig, dass Huelle die Grenzen erlaubter Kritik in der Presse überschritten und in dieser Angelegenheit die Rechte des Priesters Jankowskis verletzt habe; er müsse sich zudem auf den Seiten der &amp;#039;&amp;#039;Rzeczpospolita&amp;#039;&amp;#039; entschuldigen. Huelle ging in die Berufung und gewann sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informant des polnischen Geheimdienstes ===&lt;br /&gt;
2007 erschienen erste Presseberichte in Polen, nach denen Jankowski Informant des von der [[Polska Zjednoczona Partia Robotnicza|kommunistischen Parteiführung]] kontrollierten Geheimdienstes [[Służba Bezpieczeństwa|SB]] gewesen war. Jankowski dementierte dies. 2009 bestätigte das [[Instytut Pamięci Narodowej|Institut für Nationales Gedenken]] die Presseberichte. Jankowski hat demnach in den 1980er Jahren unter den Decknamen „Delegat“ (Delegierter) und „Libella“ dem SB über interne Beratungen der [[Solidarność]] sowie der Kirchenführung berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Leszek Szymowski: &amp;#039;&amp;#039;Agenci SB kontra Jan Paweł II.&amp;#039;&amp;#039;  Warschau 2012, S. 246–249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneute Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs 2018 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 2018 veröffentlichte die polnische Tageszeitung „[[Gazeta Wyborcza]]“ einen ausführlichen Bericht, in dem sie Henryk Jankowski unter Berufung auf Augenzeugen des [[Sexueller Missbrauch|sexuellen Missbrauchs]] beschuldigte.&amp;lt;ref&amp;gt;wyborcza.pl: [https://wyborcza.pl/duzyformat/7,127290,24228640,sekret-swietej-brygidy-dlaczego-kosciol-pozwalal-ksiedzu-jankowskiemu.html &amp;#039;&amp;#039;Sekret Świętej Brygidy. Dlaczego Kościół przez lata pozwalał księdzu Jankowskiemu wykorzystywać dzieci?&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser habe den Recherchen zufolge bereits Ende der [[1960er|1960er-Jahre]] begonnen. Die Aktivitäten von Jankowski seien ein offenes Geheimnis gewesen, allerdings habe sich niemand getraut sie anzuprangern. Dies habe daran gelegen, dass [[Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche nach Ländern#Polen|Missbrauch durch katholische Geistliche in Polen]] ein [[Tabu]]thema gewesen und der Priester zu mächtig gewesen sei. Ein Mädchen, das möglicherweise von Jankowski schwanger gewesen sei, habe [[Suizid]] begangen. In seinem Pfarrhaus habe sich der Priester zudem mit Teenagern umgeben, die ihm nachts sexuell zu Diensten sein mussten und tagsüber teilweise als Butler fungiert hätten. Erhoben wurde auch der Vorwurf, [[Tadeusz Gocłowski|Tadeusz Goclowski]] (von Ende 1984 bis April 2008 [[Erzbistum Danzig|Bischof von Danzig]]) habe von den Vorgängen gewusst und seinen Untergebenen nur milde abgemahnt.&amp;lt;br /&amp;gt;Am 7. Dezember 2018 wurde das Jankowski-Denkmal in Danzig von Unbekannten mit Farbe überschüttet. Zudem fanden dort mehrere Protestaktionen statt. Danzigs Oberbürgermeister [[Paweł Adamowicz]] sprach sich für eine Entfernung des Denkmals aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/heute-im-osten/danziger-aufstand-100.html |titel=Solidarność-Pfarrer ein Kinderschänder? |hrsg=Mitteldeutscher Rundfunk |datum=2018-12-14 |abruf=2018-12-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2019, zeitgleich mit dem Beginn der Anti-Missbrauchskonferenz im Vatikan&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de vom 22. Februar 2019: [https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/vatikan-missbrauchskonferenz-a-1254737.html &amp;#039;&amp;#039;Posterboys der Untätigkeit&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde das Denkmal Jankowskis Ziel einer Protestaktion: Drei Männer zogen in der Nacht die Statue mit einem Seil vom Sockel, so dass sie auf zuvor ausgelegte Reifen fiel. Anschließend legten sie ein Ministrantengewand und Kinderunterwäsche auf die Statue, die bei der Aktion unbeschädigt blieb. „Ziel ist es, den falschen und abscheulichen Mythos von Henryk Jankowski zu zerstören, nicht das Denkmal-Material“, schrieben die Aktivisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/vermischtes/article189166891/Polen-Aktivisten-stuerzen-Denkmal-von-missbrauchsverdaechtigem-Priester-Henryk-Jankowski-in-Danzig.html |titel=Polen Aktivisten stuerzen Denkmal von missbrauchsverdaechtigem Priester Henryk Jankowski in Danzig |hrsg=Welt.de |datum=2019-02-21 |abruf=2019-02-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Am 15. Dezember 2000 erhielt Jankowski die [[Liste der Ehrenbürger von Danzig|Ehrenbürgerschaft Danzigs]]. Am 7. März 2019 beschloss der Rat der Stadt Danzig, Jankowski die Ehrenbürgerschaft zu entziehen, den Jankowski-Platz umzubenennen und sein Denkmal zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Agata Olszewska |url=https://www.gdansk.pl/wiadomosci/ks-pral-henryk-jankowski-nie-bedzie-juz-honorowym-obywatelem-gdanska-co-z-pomnikiem,a,140218 |titel=Ks. prał. Henryk Jankowski nie będzie już Honorowym Obywatelem Gdańska. Co z pomnikiem? |werk=Portal Miasta Gdańska |hrsg=Stadt [[Danzig]] |datum=2019-03-07 |abruf=2019-03-07 |sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 10. Mai 2007 überreichte [[Roman Giertych]], damals  Minister für Volksbildung Polens, ihm die &amp;#039;Medaille der Kommission für Volkserziehung&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;polnisch &amp;#039;&amp;#039;Medal Komisji Edukacji Narodowej&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fakty.interia.pl/polska/news-ks-jankowski-otrzymal-medal-od-giertycha,nId,819791 fakty.interia.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119176084|LCCN=n/2006/44508|VIAF=101752037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jankowski, Henryk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Geistlicher (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jankowski, Henryk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer katholischer Priester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Starogard Gdański]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Danzig|Gdańsk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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